DE2001127C3 - Spruhmittel zur Unterdrückung unerwünschter Transpiration - Google Patents

Spruhmittel zur Unterdrückung unerwünschter Transpiration

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DE2001127C3 DE19702001127 DE2001127A DE2001127C3 DE 2001127 C3 DE2001127 C3 DE 2001127C3 DE 19702001127 DE19702001127 DE 19702001127 DE 2001127 A DE2001127 A DE 2001127A DE 2001127 C3 DE2001127 C3 DE 2001127C3
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Adriana Josepha Maria Voorthuizen Merkx-Mathijssen
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Aerosol Holland Nv Barneveld (niederlande) Mij
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Description

Aluminiumhydroxychlond 5-15%
Wasser 25-45%
Äthanol 20-35%
Propylenglykol 2,5-7.5%
Trichlorcarbanilid 0,05-1,5%
Dimethyläther auf 100%
Bekanntlich läßt sich unerwünschte Transpiration dadurch unterdrücken, daß man die Haut mit einer Verbindung behandelt, die adstringierende Eigenschaften hat.
Eine der wirkungsvollsten Verbindungen mit solchen Eigenschaften ist das Aluminiumhydroxychlond, das deshalb auch allgemein in Pudern, Cremes, wäßrigen Lösungen, Stiften u. dgl. angewandt wird.
Da Sprühmittel die geeignetste und wirkungsvollste Form darsteilen, in der derartige Präparate auf die Haut aufgebracht werden können, hat man schon vielfach versteht, ein Aerosol zusammenzustellen, mit dessen Hilfe die obige Verbindung versprüht werden kann. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften des Aluminiumhydroxychlorids waren jedoch alle Versuche, aus einer Lösung dieser Verbindung ein homogenes Aerosol herzustellen bisher ohne Erfolg.
Schuld daran ist, daß das Aluminiumhydroxychlond in allen organischen Lösungsmitteln, die als Lösungsmittel für kosmetische Aerosolzubereitungen in Fragt kommen, praktisch unlöslich ist. Es wurde versucht, diese Schwierigkeit zu umgehen, indem man alkohollösliche Derivate des Aluminiumhydroxychlorids, z. B. Alkyläther, verwendet, jedoch sind diese Derivate natürlich wesentlich teurer und ihre adstringierenden Eigenschaften erreichen keineswegs diejenigen der unsubstituierten Verbindung.
In der FR-PS 15 15 086 sind Sprühmittel zur Verhinderung der Transpiration angegeben, die neben Aluminiumoxichlorid, Wasser, einem Alkohol und einem Treibmittel als wesentlichen Bestandteil ein Alkalisalz einer Arylsulfonsäure enthalten.
Ein Vergleich zwischen einem Mittel nach dieser Druckschrift (Mittel XX) und einem erfindungsgemäßen Mittel zeigte, daß das Mittel nach der FR-PS heterogen war und aus zwei flüssigen Phasen, nämlich einer wäßrigen Phase und einer Treibmittelphase bestand. Es ist offensichtlich daß bei der Anwendung eines heterogenen Mittels erhebliche Schwierigkeiten auftreten. Das Mittel muß vor der Anwendung auf jeden Fall gründlich durchgeschüttelt werden, um eine einigermaßen gleichmäßige Verteilung des Wirkstoffs zu erreichen. Da ein solches sorgfältiges Vermischen beim Endverbraucher nicht immer sichergestellt ist, kommt es sehr leicht zu einer Entmischung der beiden Phasen und damit einer Änderung der Wirkstoffkonzentration.
Diese wiederum kann sehr leicht zu einer Verstopfung der Sprühdüsen führen, wenn die wirkstoffreichere Phase versprüht wird. Auch bei einem jeweiligen sorgfältigen Durchmischen vor der Anwendung tritt während der Anwendung bereits wieder eine geringe Entmischung ein, die ebenfalls zu einer Veränderung der Wirkstoffkonzentration führt Neben diesem entscheidenden Nachteil, daß das Mittel heterogen ist, besteht ein erheblicher Nachteil darin, daß es das starke
ίο Hautreizungen hervorrufende Kaüumtoluol-suifonat enthält
Ferner wird nach Beispiel XX der FR-PS 15 15 080 Monochlordifluoräthan als Treibmittel verwendet. Bekanntlich führen derartige Substanzen zu einer starken Belastung der Umwelt und diese Treibmittel sind teilweise bereits verboten.
In Beispiel X der FR-PS 15 15 086 ist die Verwendung von Dimethyläther als Treibmittel angegeben. Hier wird jedoch nur das wesentlich schwächer wirksame Zinksulfat als Wirkstoff angewandt. Außerdem muß auch hier das äußerst unerwünschte Arylsulfonat zugesetzt werden.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Sprühmittel zur Unterdrückung unerwünschter Transpiration in Form einer klaren einheitlichen Lösung zu entwickeln, das keine für die Haut schädigenden Substanzen enthält und bei dem die Verwendung der stark umweltschädigenden üblichen fluorhaltigen Treibmittel vermieden wird.
JO Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Mittel der folgenden Zusammensetzung:
Dimethyläther ist soweit mit Wasser mischbar, daß
«ο die Mischung ohne weiteres versprüht werden kann und die Löslichkeit des Aluminiumhydroxychlorids in einem derartigen Gemisch ist sogar höher als sie für eine wirkungsvolle Dosierung erforderlich ist.
Der Vorteil des Alkoholzusatzes besteht darin, daß die Löslichkeit des Dimethyläthers in Wasser erhöht wird, so daß der Treibmittelanteil erhöht werden kann, was sich in einem besseren Versprühen und darin auswirkt, daß die auf die Haut aufgesprühte Lösung schneller verdunstet. Außerdem ermöglicht der Alkoso holzusatz, daß weitere organische Verbindungen, z. B. Parfüms, in der Zubereitung gelöst werden können.
Wie andere bekannte Antischweißmittel enthält auch das erfindungsgemäße Sprühmittel ein Germicid speziell Trichlorcarbanilid, um eine durch Mikroorganismen verursachte Zersetzung des Schweißes zu verhindern die zur Bildung von unangenehmem Geruch führt. Um eine Lösung des Trichlorcarbanilids in dem Mittel zu ermöglichen, wird Propylenglykol zugesetzt. Das hat auch den Vorteil, daß das Ventil des Aerosolbehälters nicht verstopft, weil die Aluminiumverbindung nicht austrocknet in der Ventilöffnung kristallisiert. Außerdem wird durch den Zusatz von Propylenglykol der Geruch des Mittels verbessert.
Aluminiumhydroxychlond 5-15%
Wasser 25-45%
Äthanol 20-35%
Propylenglykol 2,5-7,5O/o
Trichlorcarbanilid 0.05-1,5%
Dimethyläther auf 100%

Claims (1)

1
Patentanspruch:
AIc Aerosol versprühbares Mittel zur Unterdrükkung unerwünschter Transpiralion in Form einer klaren Lösung, die neben geringen Anteilen an üblichen, den Geruch und/oder die Farbe beeinflussenden Zusätzen wie folgt zusammengesetzc ist:
DE19702001127 1969-01-13 1970-01-12 Spruhmittel zur Unterdrückung unerwünschter Transpiration Expired DE2001127C3 (de)

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DE2001127A1 DE2001127A1 (de) 1970-08-27
DE2001127B2 DE2001127B2 (de) 1979-09-27
DE2001127C3 true DE2001127C3 (de) 1980-06-12

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ID=19805861

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702001127 Expired DE2001127C3 (de) 1969-01-13 1970-01-12 Spruhmittel zur Unterdrückung unerwünschter Transpiration

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FR (1) FR2028224B1 (de)
GB (1) GB1300399A (de)
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CH546575A (de) 1974-03-15
FR2028224A1 (de) 1970-10-09
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IT1008513B (it) 1976-11-30
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BE744357A (nl) 1970-07-13
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NL6900551A (de) 1970-07-15

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