DE199864C - - Google Patents

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DE199864C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C3/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
    • B44C3/04Modelling plastic materials, e.g. clay
    • B44C3/042Modelling plastic materials, e.g. clay producing a copy from an original structure

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung plastischer Gegenstände durch Pressen mit einem dampf- oder gasförmigen Druckmittel, das darin besteht, daß die zur Herstellung der plastischen Gegenstände dienende, auf die Form gebrachte Formmasse in einem luftdicht abschließbaren Behälter der direkten Einwirkung des Druckmittels ausgesetzt wird. Hierdurch
ίο wird gegenüber den bisher bekannten Verfahren , bei welchen das Druckmittel auf zwei die Masse zwischen sich aufnehmenden Formhälften zur Einwirkung gelangt, der Vorteil erzielt, daß die eine. Formhälfte, d. h.
die Patrize, entbehrt werden kann, weil das Druckmittel selbst die Stelle der .zweiten Formhälfte vertritt, und durch die Einwirkung des Druckmittels die Formmasse schnell getrocknet werden kann.
Als Druckmittel empfiehlt es sich, Luft zu verwenden, weil letztere überall erhältlich ist, und ihre Einwirkung auf die Formmasse ein schnelles Austrocknen der Formmasse zur Folge hat. Die Luft kann erwärmt werden, wodurch sie höhere Spannung erhält.
Es ist zweckmäßig, einen Teil der zum Auspressen der Formmasse verwendeten Druckluft nach Beendigung des Preßvorganges vor
dem öffnen des Behälters, in welchem die 'Formen untergebracht sind, in einen anderen Behälter, welcher ebenfalls mit Formen beschickt ist, abzulassen und dort von neuem zu verwenden. Wird dann der erste Behälter zur Herausnahme der Formen1 geöffnet, so geht nur ein Teil der vorher gebrauchten Druckluft verloren.
Ein Vorteil des Verfahrens besteht darin, daß die Formen aus jedem beliebigen Material, und zwar sehr leicht hergestellt werden können, weil sie nicht einseitig, sondern von allen Seiten dem Druck in dem Druckbehälter unterworfen sind. Da die· Form aus leichtem Stoff hergestellt werden kann, so ist sie leicht zu handhaben und wohlfeil im Betrieb. Gipsformen können unmittelbar verwendet werden, was besonders für schnell herzustellende Sachen von Vorteil ist. Natürlich lassen sich Formen von einem beliebigen Original mit dem neuen Verfahren herstellen und dann als Matrize verwenden.
Als Formmaterial kann eine jener bekannten Mischungen von Leim mit Holzstoff oder Brikettasche verwendet werden. Letztere eignet sich hierzu hauptsächlich wegen ihrer Feinheit und außerdem noch deshalb, weil man Preßkohlen zum Anheizen der Trockenöfen verwenden kann. Es können aber auch andere plastische Massen Verwendung finden, wodurch an dem Wesen des neuen Verfahrens nichts geändert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung plastischer Gegenstände durch Pressen mit einem gasförmigen Druckmittel, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Form gebrachte Formmasse in einem luftdicht abschließbaren Behälter der direkten Einwirkung des Druckmittels ausgesetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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