DE199748C - - Google Patents

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DE199748C
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DE
Germany
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cork
cigarette rod
cigarette
tape
cut
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DENDAT199748D
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Publication of DE199748C publication Critical patent/DE199748C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/56Making tipping materials, e.g. sheet cork for mouthpieces of cigars or cigarettes, by mechanical means
    • A24C5/58Applying the tipping materials
    • A24C5/586Applying the tipping materials to a cigarette

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 199748 KLASSE 79 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1907 ab.
Bei vorliegender Zigarettenmaschine wird das Korkplättchen für das Mundstück nicht auf den noch leeren Zigarettenhül'senpapierstreifen, sondern auf den bereits fertig gefüllten und geformten Zigarettenstrang . aufgebracht, wodurch nicht allein jede Störung der Zigarettenfüllmaschine beseitigt, sondern auch die häufig eintretende Verschiebung des Korkmundstücks infolg'e unvollkommener
ίο Trocknung' des Klebstoffs vermieden wird. Das unmittelbare Aufeinanderfolgen der Aufklebung des Korkplättchens und der Zerschneidung des Stranges ermöglicht ferner ein genaueres Treffen der richtigen Schnittstelle.
Um die Mitbewegung' des Korkstreifens mit -dem Zigarettenstrang während des Aufklebens möglichst zu verkürzen, wird das vorher mit Klebstoff versehene Korkband zweckmäßig zunächst nur flüchtig' an den Strang an- gedrückt, wozu eine dem Strang entsprechend ausgesparte Druckplatte und eine in gleicher Weise ausgehöhlte Führungswalze dient. Erst nach dem Abschneiden des Korkplättchens erfolgt dann das feste Ankleben desselben, wobei die beiden noch freien Enden des Korkplättchens durch vorn schraubenförmig gekrümmte Führungshülsen um den Strang herumgelegt werden, und zwar am besten nacheinander durch zwei hintereinanderfolgende Führungshülsen mit entgegengesetzter vorderer Krümmung.
Die Zeichnungen stellen eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dar, und . zwar '
'35 Fig. ι in schaubildlicher Ansicht,
Fig. 2 in Seitenansicht,
40
'Fig. 3 im Grundriß,
Fig. 4 im Querschnitt,
Fig. 5 in Hinteransicht, entsprechend Fig. 4.
Fig. 6 bis 17 zeigen Einzelheiten.
Der aus der Füllmaschine (Fig. 1, 2 und 3 links) kommende Zigarettenstrang 90 gelangt zunächst zwischen die der Strangrundung entsprechend ausgehöhlte Führungswalze 35 und die bei 92 (Fig. 4-und 5) in gleicher Weise ausgesparte Drückplatte 29, wo das vorderste Ende des mit Klebstoff versehenen Korkbandes 41 unter den Strang tritt. Durch Anheben der Druckplatte 29 wird das Korkband an den Strang 90.angedrückt (Fig. 6) und zugleich durch die Messer 37, 38 so abgeschnitten, daß beim Herumlegen des Korkplättchens um den Strang die freien Korkenden übereinandergreifen.
Der Zigarettenstrang mit dem angedrückten Korkplättchen 41 (Fig. 1, 2 und 3) wandert nun.zu der ersten bei 71 im Maschinenbett 1 gelagerten Formhülse 70 (Fig. 1, 2, 3, 12, 15 und'17), die infolge der schraubenförmigen Krümmung ihrer einen Kante 93, 96 das eine freie Ende des Korkplättchens allmählich um den Zigarettenstrang herumkrümmt (Fig. 15). In ähnlicher Weise wird sodann auch das zweite freie Ende des Korkplättchens durch eine zweite bei 73 gelagerte Formhülse 72 (Fig. I, 2, 3, 11 und 16) mit entgegengesetzt gekrümmter Kante 94, 95 um den Strang gelegt, so daß es das erste Ende überdeckt (Fig. 14).
Schließlich tritt der Zigarettenstrang mit fertig aufgeklebtem Korkmundstück durch den bei 87 gelagerten Führungstrichter, wo er
55
60
durch das Messer 74 in bekannter Weise in der Mitte des Korkmundstücks durchschnitten wird. Die auf der Welle 11 schräg gelagerte Kurvenscheibe 84" senkt mittels des mit Gleitrolle 86 versehenen, um 85 drehbaren Wagebalkens 84 das darin gelagerte Kreismesser 74 stets in dem Augenblick, in welchem die Mitte des Korkplättchens unter das Messer tritt. Durch die schräge Lagerung der Kurven-Scheibe wird das Messer zugleich während des Durchschneidens des Zigarettenstranges eine Strecke mit diesem mitgeführt, so daß dessen Bewegung nicht beim Abschneiden unterbrochen zu werden braucht.
Das Korkband 41 befindet sich auf der Trommel 88 (Fig. 1), die mittels Trägers 89 an dem die gesamte Korkzuführungsvorrichtung tragenden Schlitten 2, 3, 16 befestigt ist, und gelangt zunächst durch eine am Träger 89 angebrachte Drahtführung zu den Greifern 55,56 (Fig. 4, 5 und 10), die es ruckweise weiterführen.
Die Kurbelscheibe 12 (Fig. 3, 4 und 5) versetzt nämlich bei ihrer Umdrehung durch ihren Kurbelzapfen 13 den im Ansatz 18 des Schlittens 2,3, 16 bei 18" schwalbenschwanzartig geführten Schieber 19 in senkrecht auf und ab gehende Bewegung.
Der auf und ab schwingende Schieber 19 überträgt seine Bewegung mittels des bei 51 in dem Arm 49 des Schlittens 2, 3, 16 drehbar gelagerten und bei 58 durch Schlitzführung 59 mit dem Schieber 19 verbundenen Lenkers 50 auf den fest mit diesem verschraubten Träger 52, an dessen oberem Ende mittels Zapfens 57 (Fig. 10) der obere Klemmbügel 53, 55 hängt, während der untere Klemmbügel 56 an dem lose um 51 drehbaren Arm 54 sitzt. Bei jeder Hebung des Schiebers 19, also Schwingung des Trägers 52 nach rechts, zieht dieser beide Klemmbügel mit sich, so daß das zwischen ihnen liegende Korkband 41 festgeklemmt und vorbewegt wird. Bei jeder Senkung des Schiebers 19 und Rückschwingung des Trägers 52 nach links wird dagegen der Arm 54 mit dem unteren Klemmbügel 56 zurückgehalten und der obere Klemmbügel 55 allein gedreht, also
■ vom unteren Klemmbügel abgehoben, so daß
das Korkband während der Rückbewegung freigegeben wird und liegen bleibt.
Von den Greifern 55, 56 gelangt das Korkband 41 durch die am Arm 49 des Schlittens 2, 3, 16 befestigte Führung 60 (Fig. 4 und 5) und wird in losem Zustande durch die auf dem Ständer 39 gelagerte Leitrolle 61, den Führungstisch 40 und die im Lagerbock 43 des Schlittens 2, 3, 16 gelagerten Vorschubwalzen 44, 45, deren untere durch eine Öffnung 42 des Tisches hindurchgreift, den Messern 37, 38 zugeführt. Die ruckweise, der Greiferbewegung genau entsprechende Drehung der oberen Vorschubwalze erfolgt vom Lenker 50 aus· durch die mittels Diehzapfens 63 in den Schlitz 64 des Lenkers eingreifende Stange62, die gleichfalls mittels Drehzapfens 66 (Fig. 8) in einem Schlitz 67 der Stange 62 befestigte Schaltklinke 65, 68 mit Feder 70 und das auf der Welle des Vorschubrades 45 sitzende Schaltrad 69. Die Schaltklinke 68 liegt in ihrer Ruhestellung nicht fest gegen den Zahn des Schaltrades 69 an, damit die Vorschübwalzen das Korkband nicht schon während des Durchschneidens vorwärts schieben.
Die obere Vorschubwalze 45 dient zugleich zur Aufbringung des Klebstoffs, der aus dem Behälter 48 (Fig. 1 und 5) auf die Walzenoberfläche gelangt. Um das Korkband während des Abschneiclens durch die Messer 37, 38 mittels Druckfedern 47 auf dem Führungstisch festhalten zu können, ohne diese Druck- federn mit Klebstoff zu verunreinigen, ist die Klebstoffwalze 45 mit Rillen 46 versehen, und die Federn 47 legen sich in diese von Klebstoff freien Rillen hinein.
Um nun das Korkbandende 41 im richtigen Zeitpunkt mittels der ausgehöhlten Druckplatte 29 gegen den Zigarettenstrang 90 anpressen und gleichzeitig durch die Messer 37, 38 abschneiden zu können, trägt der senkrecht auf und ab bewegte Schieber 19 noch eine Nut 20, 21 (Fig. 4 und 5), die senkrecht verläuft und nur an ihrem unteren Ende 21 plötzlich um etwa 45° abbiegt. Infolgedessen bleibt der mittels im Schlitz 25 versteilbarer Führungsrolle 22,24 in der Nut 20,21 geführte, um 26 im Schlittenarm 17 drehbare Hebel 23 während der Auf- und Abbewegung des Schiebers 19 stehen und erhält nur in der tiefsten Lage des Schiebers eine schnelle Hin- und Herbewegung, die durch die Zwischenteile 27, 28 in eine kurze Auf- und Abbewegung der Druckplatte 29 und des Messers 38 umgesetzt wird. Das Andrücken und Abschneiden des Korkstreifens erfolgt demnach stets nach Beendigung des durch den aufwärtsgehenden Schieber 19, die Greifer 55, 56 und die.Vorschubwalzen 44, 45 bewirkten Vorschubs des Korkbandes. Zur Führung der Druckplatte 29 mit dem Messer 38 bei ihrer Auf- und Abbewegung ist der am Schlitten 2, 3, 16 sitzende no Arm 32, der zugleich die Platte 33 (Fig. 4 und 9), die bei 36 im Ausschnitt 34 der Platte gelagerte Führungsrolle 35, das Messer 37 und die Druckfedern 47 trägt, mit Schlitzen 31 versehen, in denen die Arme 30 (Fig. 4 und 7) der Druckplatte 29 gleiten.
Um die stetige Fortbewegung des Zigarettenstranges während des Aufklebens des Kofkstreifens nicht unterbrechen, zu müssen, ist die ganze Korkzuführungs-, Abschneide- und Aufklebvorrichtung auf dem Schlitten 2, 3, 16 (Fig. 4 und 5) gelagert, der durch den
Kurbelzapfen 13 der Kurbelscheibe 12 derart in dem Maschinenrahmen 4 bewegt wird, daß er gerade im Augenblick desAbschneidens und Aufklebens des Korkstreifens, also in der höchsten Stellung des Schiebers 19, eine mit der Zigarettenstrangbewegung übereinstimmende Vorwärtsbewegung ausführt und erst danach wieder in seine Anfangsstellung zurückkehrt.
ίο Zur Führung des Schlittens 2, 3, 16 bei dieser Bewegung dient die bei 15 (Fig. 5) am Lager 5, 6 befestigte, bei 14° schwalbenschwanzförmig in den Ansatz 18 des Schlittens eingreifende Platte 14.
Der Antrieb der einzelnen Arbeitsteile ist aus Fig. 3 ersichtlich. Die Triebwelle 11 überträgt die Bewegung zunächst auf Welle 10, durch Kegelräder 9, 8 auf die in 5, 6 gelagerte Welle 7 der Kurbelscheibe 12, ferner durch die Riemenscheiben 80, 79, die bei 83 gelagerte Riemenscheibenwelle und die bei 82 bz^v. 81 gelagerten Schnurrollen 78, 1Jj, 76 auf die Welle 75 des Kreismessers 74.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Vorrichtung zum Aufbringen des Korkmundstücks an Zigarettenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Korkstreifen erst auf den bereits fertig geformten, unzerschnittenen Zigarettenstrang aufgeklebt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Korkband zunächst mittels einer dem Zigarettenstrang entsprechend ausgesparten Druckplatte (29) angepreßt und abgeschnitten und danach erst vollständig aufgeklebt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zigarettenstrang während des vorläufigen Anpressens des Korkbandes durch eine ausgehöhlte Gegendruckwalze (35) geführt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. die Messer das Korkband so weit abschneiden, daß die Enden des um den Zigarettenstrang gelegten Korkstreifens übereinandergreifen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden der Korkstreifen durch zwei vorn in entgegengesetzter Richtung schraubenförmig gekrümmte Formhülsen (70, 72) nacheinander um den Zigarettenstrang herumgelegt werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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