DE199735C - - Google Patents

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DE199735C
DE199735C DENDAT199735D DE199735DA DE199735C DE 199735 C DE199735 C DE 199735C DE NDAT199735 D DENDAT199735 D DE NDAT199735D DE 199735D A DE199735D A DE 199735DA DE 199735 C DE199735 C DE 199735C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2700/00Measures relating to the combustion process without indication of the kind of fuel or with more than one fuel
    • F02B2700/03Two stroke engines
    • F02B2700/034Two stroke engines with measures for charging, increasing the power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199735 KLASSE'46β. GRUPPE
Zusatz zum Patente 197387 vom 23. August 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1906 ab. Längste Dauer: 22. August 1920.
Das zusammengesetzte Ladeverfahren des Patents 197387 läßt sich noch weiter vervollkommnen, wenn man den niederen Ladedruck für die Teilladung bei offenem Auslaßorgan nicht konstant hält, sondern mit zunehmendem Schluß des Auslaßorgans erhöht und so allmählich in den höheren Ladedruck für die Teilladung nach Schluß des Auslaßorgans überführt. Die Gefahr von Verlusten durch das Auslaßorgan nimmt nämlich ab mit zunehmendem Schluß desselben; je mehr also dessen Durchgangsquerschnitt sich verengt, um so größeren Widerstand bietet derselbe dem Entweichen der einströmenden Ladung.
Durch diese allmähliche Erhöhung des Ladedrucks wird aber der Ladeeffekt für die Teilladung bei offenem Auslaßorgan wesentlich gesteigert werden können, ohne daß Verluste durch dasselbe eintreten können.
-■ Wählt man z.B. den Anfangsdruck für die Teilladung bei offenem Auslaßorgan gleich 1,2 At. absolut, steigert denselben aber mit zunehmendem Schluß des Auslaßorgans allmählich z. B. auf 1,5 At. absolut, so wird sich hieraus für die Teilladung bei offenem Auslaßorgan ein mittlerer Ladedruck von
— 1,35 At. ergeben. Mit dieser ge-
ringen Drucksteigerung wird der bisherigeLadeeffekt von 60 Prozent auf = 67,5 Prozent Füllung erhöht werden.
Die · tunlichste Erhöhung des Ladeeffektes für die Teilladung bei offenem Auslaßorgan bleibt aber zur Erzielung geringster Lade- 35, pumpenarbeit immer erstrebenswert, weil die Füllung des Arbeitszylinders bei offenem Auslaßorgan mit den geringsten arbeitverzehrenden Widerständen bewirkt werden kann, und alsdann die mit größeren Widerständen verbundene Teilladung nach Schluß des Auslaßorgans entsprechend abgekürzt werden kann.
Zur Durchführung des die Erfindung bildenden Ladeverfahrens ist die Einlaßsteuerung zweckmäßig so einzurichten, daß die Feststellung des anfänglichen niedersten Ladedrucks, die zulässige Drucksteigerung während der Teilladung bei offenem Auslaßorgan und der höhere Ladedruck für die Teilladung nach Schluß des Auslaßorgans eingestellt und ausprobiert werden können. Diese Aufgabe kann durch veränderliche, sich steigernde Bemessung der Durchgangsquerschnitte der Einlaßsteuerung konstruktiv in verschiedener Weise gelöst werden.
Beim Ladeverfahren des Patents 197387 soll die Ausspülung des Arbeitszylinders von den Verbrennungsrückständen mit geringstem Druck bewirkt werden. Es kann aber unter Umständen zwecks Abkürzung der Spülperiode erwünscht erscheinen, das Ausspülen mit höherem Druck zu bewirken. Um dieses zu ermöglichen, müssen also Spülluftdrück
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und Ladedruck der Luft bei offenem Auslaßorgan voneinander unabhängig gemacht werden, so daß das Ausspülen mit beliebigem Druck vorgenommen werden kann.
Zur Durchführung dieses Spülverfahrens sind voneinander getrennte, unabhängige Steuerungen für die Spülluft und für das Gemisch erforderlich, was konstruktiv wiederum in verschiedener Weise bewirkt werden kann.
Im übrigen hat die Durchführung des Ladeverfahrens zur Voraussetzung, daß das Ausspulen und Laden des Arbeitszylinders aus Ladebehältern von solcher Größe erfolgt, daß der durch den Druckabfall während der Ladeperiode verminderte Ladedruck bei der Teilladung nach Schluß des Auslaßorgans immer noch die alsdann im Arbeitszylinder vor sich gehende Verdichtung überwiegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ladeverfahren für Zweitaktexplosionskraftmaschinen nach Art des Patents !97387, dadurch gekennzeichnet, daß Spülluftdruck und Ladedruck bei offenem Auslaßorgan, sowie Ladedruck bei geschlossenem Auslaßlaßorgan unabhängig voneinander gemacht werden, so daß das Ausspülen des Arbeitszylinders mit beliebigem Druck, das Laden bei offenem Auslaßorgan zunächst mit geringem Druck und das Laden gegen und nach Schluß des Auslaßorgans mit höherem Druck erfolgen kann.
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