DE199567C - - Google Patents

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DE199567C
DE199567C DENDAT199567D DE199567DA DE199567C DE 199567 C DE199567 C DE 199567C DE NDAT199567 D DENDAT199567 D DE NDAT199567D DE 199567D A DE199567D A DE 199567DA DE 199567 C DE199567 C DE 199567C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C5/00Twist or bobbin-net lace-making machines
    • D04C5/02Net looms for tulle fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

_J
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bildet eine Spitzenmaschine, das ist eine Bobbinetmaschine zur Herstellung von Spitzenborte, Besatz und anderen gemusterten Spitzen. Diese Maschinen stellen gleichzeitig eine Anzahl Streifen von Spitzen nebeneinander her; bei den. gewöhnlichen Maschinen dieser Art wird derselbe Teil des Musters in jeder Breite stets mit denselben Schiffchenfäden hergestellt. Da bestimmte Teile des Musters eine größere Länge Schiffchenfaden erfordern als andere Teile des Warenstreifens, so folgt daraus, daß einige Schiffchenspulen früher leer werden als andere.
In Fig. 7 ist in größerem Maßstabe ein Stück Spitze gezeichnet, in welchem die Kettenfäden f mit vollen Linien und die Schiffchenfäden s mit punktierten Linien gezeichnet sind. Aus dieser Zeichnung ist ersichtlich, daß die Länge der Schiffchenfäden, welche zur Herstellung des gemusterten Teiles der Spitzenbreite verwendet werden, größer ist als die Länge der Schiffchenfäden, die für den Netzgrund der Spitze gebraucht werden. Besonders deutlich zeigt sich diese Verschiedenheit an dem Schiffehenfaden auf der Minken Seite der Spitze im Vergleich' zu den für den Netzgrund benutzten Fäden. Dieser linke äußerste Schiffchenfaden dient zur Verbindung der Ränder zweier benachbarten Spitzen. Es ist bereits vorgeschlagen worden , die Länge des von den verschiedenen Schiffchenspulen abgezogenen Fadens auf Spitzenmaschinen dadurch gleichmäßig zu machen, daß die Schiffchen in bestimmten Zeiträumen im Verhältnis zu den Kettenfäden oder Baumfäden seitlich verschoben werden. Zum Unterschiede hiervon erreicht die vorliegende Erfindung dagegen einen möglichst gleichmäßigen Verbrauch der von den Schiffchenspulen abgezogenen Fäden dadurch, daß die Ketten- oder Baumfäden im Verhältnis zu den Schiffchenfäden seitlich bewegt werden, und daß dabei die Stellung der Kettenfäden im Verhältnis zu den Schiffchenfäden sich ändert. Es ist leichter, die Kettenfädenbarren e genau einzustellen und zu verschieben, als eine genaue seitliche Verstellung der schweren Schiffchenbarren in ihrer Längsrichtung zu bewirken.
• Fig. ι ist ein Aufriß im Schnitt von dem oberen Teil eines Jacquardapparates, der die Anbringung der Einrichtung zur Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt.
Fig. 2 ist der Grundriß der Einrichtung.
Fig. 3, 4 und 5 sind schematische Darstellungen der Bewegungen der Ketten- oder
Baumfäden. .
Fig. 6 ist der Grundriß einer anderen Form des Apparates.
Fig. 7 zeigt ein Stück Spitze, woraus die Lage der Fäden zu erkennen ist.
Fig. 8, 9 und 10 sind ähnliche schematisehe Darstellungen der Bewegung der Kettenfäden, wie in Fig. 3, 4 und 5 dargestellt, jedoch ist ein Stück Spitzenmuster hinzugefügt.
In Spitzenmaschinen der vorliegenden Art werden die Kettenfäden f in Führungsbarren e eingezogen, welche einstellbar mit Jacquardgleitbahnen g verbunden sind. Letztere sind in geeigneter Weise geführt und werden in der einen Richtung durch Messer a und c bewegt, während die Bewegung in der anderen Richtung durch an den-Führungsbarren angebrachte Spiralfedern erfolgt. Die Größe der den Führungsbarren erteilten Bewegung steht im Verhältnis zur Art des Musters und wird durch die Zahl von Fallstäbchen r reguliert, die durch die Musterkarten abgeteilt und zwischen die Treibmesser α und c und Führungen g gehöben werden. Die Messer kommen abwechselnd in Tätigkeit und sind an beiden Enden einstellbar mit Treibbarren b und d verbunden, die durch Exzenter Antrieb erhalten. Alle diese Teile sind in der bekannten Weise konstruiert und angeordnet und arbeiten in der gewöhnlichen Weise. .
Zur Ausführung der vorliegenden Erfindung sind die Messer α und c an beiden Enden mit abgepaßten, stufenförmigen Schiebern h und i versehen, die zwischen die Kanten der Messer und die Enden der Stellschrauben / und k zu dem Zweck geschoben werden können, um die Stellung der Messer im Verhältnis zu den Treibbarren zu ändern. Nach Einstellung der Schieber werden die Messer mit ihren zugehörigen Treibbarren durch die Schrauben m und η zusammengehalten.
In Fig. 8 zeigt der obere Teil die in Fig. 7 dargestellte Spitze in kleinerem Maßstabe, während im unteren Teil der Zeichnung die . Stellung der Ketten- und Schiffchenfäden gezeichnet ist. Zur Herstellung dieses Stückes Spitze arbeiten die Kettenfäden 1, 2, 3, 4 mit den Schiffchenfäden i1, 21, 31, 4 V und bei dieser Stellung sind, die treibenden Messer a und c in direkter Berührung mit den Stellschrauoen k und I. Mit dieser Fadenanordnung "wird eine bestimmte Länge Spitze in der üblichen Weise hergestellt, und während
So der Herstellung derselben weiden die gleichen Schiffchen fäden stets für denselben Teil des Musters benutzt, wobei die Kettenfäden durch den Jacquardapparat eingestellt werden.
Dann wird die Maschine ausgerückt, und die Riegel h und i werden zwischen die treibenden Messer a, c und Stellschrauben k, I geschoben. Dabei werden die Führungsbärren e alle nach rechts bewegt und nehmen alle Kettenfäden mit sich. Die Kettenfäden i, 2, 3, 4 sind dann in solcher Stellung, daß sie mit den Schiffchenfäden 21, 31, 41, 51 arbeiten (Fig. 9).
Es wird dann ein anderes Stück Spitze gearbeitet, wobei die Kettenfäden genau dieselben Bewegungen machen wie im vorigen Beispiel, nur daß alle diese Bewegungen rechts von der Stelle stattfinden, wo sie vorher ausgeführt wurden. Es muß sich also periodisch das Spiel der zur Herstellung des Musters erforderlichen Bewegungen der Kettenfäden gegenüber anderen Schiffchen vollziehen und daher der Fadenverbrauch der Schiffchenspulen sich ausgleichen.
In Fig. 10 sind die gegenseitigen Stellungen der Ketten- und Schiffchenfäden zueinander gezeichnet, nachdem die Kettenfäden um zwei Teilungen nach rechts bewegt sind. Die Kettenfäden 1, 2, 3, 4 arbeiten dann mit den Schiffchenfäden 31, 41, 51, 61.
Nach jeder Verschiebung der Führungsbarren beginnt der Schiffchenfaden, welcher den linken Rand der Spitzenbreite gemacht hatte, den rechten Rand der benachbarten Spitzenbreite herzustellen. Überzählige Schiffchen werden an einer Seite der Maschine in Tätigkeit gebracht, während andere Schiffchen auf der anderen Maschinenseite allmählich außer Arbeit kommen.
Die gegenseitige Stellung der Ketten- und Schiffchenfäden kann bei jeder Bewegung um eine, zwei oder mehr Teilungen geändert werden, und man kann die Kettenfäden nach rechts oder links oder nach rechts und links von ihrer Anfangsstellung aus bewegen.
Nach jeder Verstellung wiederholen die Kettenfadenbarren dasselbe Spiel von Bewegungen zur Herstellung des Musters, was sie vorher ausführten, nur rechts oder links von der früheren Stellung. Nach jeder Verschiebung der Kettenfäden können die Schiffchen, die auf einer Seite der Maschine außer Tätigkeit gekommen sind, auf das andere Ende der Maschine übertragen werden.
Bei · der in Fig. 6 gezeichneten Anordnung sind die abgepaßten Riegel h und i durch exzentrische Scheiben ρ ersetzt, die sich auf Bolzen q drehen, die an den Treibbarrensitzen. Die Stellschraube 0 ist dann an dem Messer befestigt. . \ , .. iao

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Spitzenmaschine mit Einrichtung zum gleichmäßigen Verbrauch der von den Schiffchenspulen abgezogenen Fäden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der Messer (a, c) der zur Bewegung der Kettenfäden vorgesehenen Jacquardvorrichtung in bezug auf die Anschläge (k, I) der die Verschiebung der Kettenfadenschienen bewirkenden Treiberbarren periodisch veränderbar ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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