DE1995534U - Trenn- und anfasvorrichtung. - Google Patents

Trenn- und anfasvorrichtung.

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DE1995534U
DE1995534U DE19681995534 DE1995534U DE1995534U DE 1995534 U DE1995534 U DE 1995534U DE 19681995534 DE19681995534 DE 19681995534 DE 1995534 U DE1995534 U DE 1995534U DE 1995534 U DE1995534 U DE 1995534U
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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

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736-24.1.
SIEMENS AKT: ENGESELLSCHAFT Ser]in und München
2 4 JAK 1968
PLA 68/0019
Trenn- und Anfasvorrichtung
Metallische Stangen mit Hundprofil werden "bei der Herstellung nach dem Austreten aus der Stangenziehmaschine mit Hilfe einer Trennvorrichtung beispielsweise einer Metallsäge, auf für die Weiterverarbeitung erforderliche Längen zugeschnitten.. Dabei ist es häufig erwünscht, die Schnittfläche mit einer Fase zu versehen, um die Stange bei wri\,e*ren Bearbeitungsvorgängen be~ner in dia ο nt sprechend s Maschine einführen zu. können. Su diesem Zv;eck werden die Stangen in einem gesonderten Arbeitsgang, beispielsweise auf einer Drehbank, angefast. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß die aus der Stangenziehmaschine austretenden metallischen -Stangen zwei getrennten Arbeitsvorgänge.^ nämlich dom Trennen und Anfasen, unterworfen sind»
- 1 - ' Zm/Win
PLA 68/0019
Dieser Nachteil wird durch die Neuerung, die eine Trenn- und Anfasvorrichtung für aus Stangenziehmaschinen austretende metallische Stangen mit Rundprofil, vorzugsweiee aus Messing oder Kupfer, betrifft, überwunden. Gemäß der Neuerung sind auf der Austrittsseite der Stangenziehmaschine umlaufende Stähle angeordnet, die mit der austretenden metallischen Stange mitbewegbar sind und während ihrer Mitbewegung el ie Stenge trennen und gleichzeitig die einander zugekehrten Enden der iT-rennstelle anfasen. Dadurch ist erreicht, daß .das Trennen und Anfasen von Profilstangen gleichzeitig in einem einzigen Arbeitsgang erfolgt. Der mit einer besonderen Anfasvorrichtung verbundene Aufwand sowie die zusätzliche Arbeitszeit werden dadurch vermieden«
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Neuerung besteht darin, daß der Trenn- und Anfasvorgang während der Mitbewegung des längsbeweglichen Teiles durch eine die Stähle nach innen drückende Kurvenleiste ausgelöst wird.
An Hand des in der .Figur dargestellten Ausführungsbeispieles wird die Neuerung erläutert.
Mit dem Austrittsende der im einzelnen nicht dargestellten Stangenziehmaschine 1 ist die in axialer Richtung bewegliche Schlittenplatte 2 fest verbunden= Dieee trägt die Txenn- und Anfa3v'orrichtung 3 und einen Elektromotor 4« Auf der Schlittenplatte 2 sind die beiden Lagerböcke 9 und 13 befestigt, in denen
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bifr.er die Kugellager 8 und 12 die Lagerbuchse 10 und das rait ihr verbundene Gehäuse 11 drehbar gelagert sii^d. Die Kugellager 8 und 12 sind mit Hilfe der Lagerdeckel 7 und 14 in axialer Richtung festgelegt. Auf der Lagerbuchoe 10 ist weiterhin die Riemenscheibe 6 befestigt, die über die beiden Riemen 5 mit der Antriebsscheibe des Elektromotors 4 in Verbindung steht.
Innerhalb des Gehäuses 11 befinden sich die beiden SiJeuerboizen 15 und 16, die in der Lagerbuchse 10 und in dem Gehäuse 11 mit Hilfe der Gleitlager 17 gelagert sind. Mit den Steuerbolzen 15 und 16 gleitend verbunden sind die auf nicht dargestellten Kugelführungen gelagerten Schlitten 18 und 19· In dem Schlitten 19 ist der- Äbsteehstähl 28 und in dem 8eblit1»fn Io uWr doppelseitige Fasenstahl 29 befestigt.
feit den Steuerbolzen 15 und 16 fest verbunden ist die Andruck- j
platte 23, dit sich mit Hilfe der beiden Federn 22 gegen den .Lagerdeckel 14 abstützt. Sie kann mit Hilfe des Hebels 24 über die Andruckrolle 25 unter Druck gesetzt werden.
Die Arbeitsv/eise der dargestellten Vorrichtung ist folgende:
Die von dem Elektromotor 4 angetriebene Trenn- und Anfasvorrichtung 3 läuft ständig mit einer Drehzahl von beispielsweise 300 U/min um. Aus der Ziehmaschine 1 tritt eine nicht dargestellte metallische Stange mit Rundprofil aus z.B. Kupfer oder
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Messing durch die FUhrungsbuchaen 20 und 21 der Trenn- und Anfasvorrichtung hindurch. Wenn die austretende Stange eine bestiramxe Länge erreicht hat, so wird mittels einer nicht dargestellten Lichtschranke oder einea Mikroschalters Über eine ebenfalls nicht dargestellte Auslösevorrichtung ein Antrieb betätigt, der die Schlittsnplatte 2 in axialsr Sichtung mit der gleichen Geschwindigkeit bev/egt, mit der die Profilstange aus der Stangenziehmaschine 1 austritt·= Dabei trifft der Steuerhebel 24 mit der Gleitrolle 26 auf die Kurvenlsiste 27 und wird allmählich nach unten gegen die federnde Andruckplatte 23 gedruckt. Infolgedessen werden die Steuerbolzen 15 und 16 in axialer Richtung entgegen der Bewegung der Schlittenplatte 2 verschoben. Da die Schlitten 18 und i9 in axialer Hiohtung fest gelagert sin4t müssen sie sich infolge des schrägen Mittelteiles der Steuerbolzen 15 uryä 16 in radialer Richtung auf die Profilstange zu bewegen. Der mit dem Schlitten 19 verbundene Abstechatahl 2'8 sticht dabei infolge der großen Schräge cles Steuerbolzens 16 bis zur Mitte der Profilstange durch. Der Steuerbolzen 15 für den Fasenstahl 29 ist mit einer geringen Schräge versehen, so daß der mit dem Schlitten 18 verbundene i'asenstahl 29 nur etwa 2 n-a tief in die Stange hineinfährt.
Der Trenn- und Anfasvorgang ist beendet, wenn die Gleitrolle des Hebels 24 am Ende der Kurvenleiste 27 angelangt ist« Dann springt der Hebel 24 unter der Wirkung einer nicht dargestellten Pedc-r in seine Ausgangslage zurück. Dadurch werden die Federn 24 freigegeben, die über die Andruckplatte 23 die Steuerhebel
— 4 —
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und 16 in ihre Ausgangslage zurückdrücken. Die beiden Schlitten 18 und 19 mit den Stählen 28 und 29 werden schnell nach außen bewegt.
Durch eine nicht dargestellte Auslösevorrichtung wird die Sch]ittenplatte 2 mit der Trenn- und Anfasvorrichtung 3 wieder zurückgefahren.
2 Schutzanspr-üche
1

Claims (2)

ΡΑ.-β001736'241.1ϊδ PLA 68/0019 Schutzansprüche
1. Trenn- und Anfisvorrichtung für aus Stangenziehmaschinen austretende metallische Stangen mit Rundproiil, vorzugsweise aus Messing oder aus Kupfer, gekennzeichnet durch auf der Austrittsseite der Stangenziehmaschine angeordnete, umlaufende Stähle, die mit der austretenden metallischen Stange mitbewegbar sind und während ihrer Mitbewegung die Stange trennen und gleichzeitig die einander zugekehrten Enden der Trennstelle anfasen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trenn- und Anfasvorgang während der Mitbewegung <*es längsbeweglichen Teiles durch eine die Stähle nach innen drückende Kurvenleiste ausgelöst v. ird.
DE19681995534 1968-01-24 1968-01-24 Trenn- und anfasvorrichtung. Expired DE1995534U (de)

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DE1995534U true DE1995534U (de) 1968-10-31

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20106341U1 (de) 2001-04-11 2001-08-16 Vai Seuthe GmbH, 58675 Hemer Trenneinrichtung für eine Profilier- oder Rohrschweißanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20106341U1 (de) 2001-04-11 2001-08-16 Vai Seuthe GmbH, 58675 Hemer Trenneinrichtung für eine Profilier- oder Rohrschweißanlage

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