DE199394C - - Google Patents

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DE199394C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/18Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
    • G10K11/22Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound for conducting sound through hollow pipes, e.g. speaking tubes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 199394 KLASSE 74 d. GRUPPE 5. "
CHARLES GALL in PARIS.
Hörschlauch und Pfeifsignalvorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Apparat zur Übermittlung von Befehlen an den Wagenführer aus dem Wageninnern. Von solchen Apparaten sind schon Ausführungsformen bekannt, bei denen ein Sprachrohr und eine Pfeifsignalvorrichtung gemeinsam an einem Körper vereinigt sind. Ihre Bedienung erforderte jedoch bisher stets eine Reihe gewisser Handgriffe, je nachdem sie zur Übertragung von Pfeifsignalen oder zum Aus-" tausch von Gesprächen benutzt werden sollten. So sind beispielsweise bei einigen Ausführungsformen zwischen dem Mundstück und der Signalpfeife Schieber oder Hähne eingebaut, die im Ruhezustande des Apparates die Luftleitung vor dem Mundstück absperren, damit die etwa durch das Zusammendrücken eines Gummiballes erzeugten Luftwellen bis zu der Pfeife bei dem Führer gelangen können und nicht durch das Mundstück entweichen. Bei anderen Ausführungsformen ist überhaupt die ganze Pfeifsignalvorrichtung abnehmbar an dem Apparat angeordnet, derart, daß sie in' das Mundstück eingesetzt und aus ihm entfernt werden kann. Es können daher mit diesem Apparat, solange die Pfeifsignalvorrichtung in dem Mundstück sich befindet, nur Pfeifsignale, und sobald sie aus dem Mundstück herausgezogen ist, nur mündliche Befehle übermittelt werden.
Bei der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung können ohne jede Änderung gleichzeitig Pfeifsignale und mündliche Befehle gegeben werden. Es wird dies dadurch erreicht, daß das Sprechrohrmundstück derart zu der Pfeife und dem Hörschlauch angeordnet ist, daß die Luftwellen zur Erzeugung der Pfeiftönc auch bei geöffnetem Mundstück nicht durch dieses entweichen, sondern sich durch den Hörschlauch zu der Pfeife bei dem Führer hin fortpflanzen. Zu diesem Zwecke sind an einem Gehäuse gleichachsig der Hörschlauch und die Pfeifsignalvorrichtung und, senkrecht zu dem Pfeifrohr, das Sprachrohrmundstück angeordnet, und zwar derart, daß es vor der Einmündung des Pfeifenrohres in den Hörschlauch liegt.
Die Erfindung besteht des weiteren in der Anordnung eines Metailbandes in dem Gehäuse zur Verlängerung und Verstärkung der Pfeif- und Sprachtöne.
Auf der Zeichnung zeigen Fig. 1 die Vorrichtung in der Ansicht, Fig. 2 zu einem Teil im Querschnitt und Fig. 3 denselben Querschnitt einer Ausführungsform mit einem schwingenden Metallband.
Die Vorrichtung besteht aus dem Gehäuse a, das zwei unter 900 gegeneinander angeordnete Öffnungen b und c enthält. Die öffnnng b ist mit Innengewinde versehen, in das der zum Wagenführer führende, nicht dargestellte Hörschlauch eingeschraubt wird. Die Öffnung c ist von einem Gewindestutzen umgeben, auf dem der als Sprachrohrmundstück dienende Trichter d aufgeschraubt ist. Das Gehäuse α besitzt gegenüber der öff-
nung b an der bogenförmig ausgeschweiften Wand α' eine weitere Öffnung, in die die Pfeifsignalvorrichtung eingeschraubt ist. Dieselbe besteht aus einem Rohr e, einer Pfeife 5 oder einem ähnlichen Signalinstrument e' und einem mit dem Rohr e fest verbundenen Druckball /.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist im Innern des Gehäuses α außerdem noch ein Metallband g angeordnet, und zwar derart, daß es mit seinem einen Ende unterhalb des Mundstückes d befestigt ist und mit dem andern, freien Ende vor der Austrittsöffnung des Pfeifenrohres e liegt. Durch die Schallwellen wird dieses Metallband in Schwingungen versetzt. Dadurch werden die Pfeif- und Sprachtöne einerseits verlängert, indem das Metallband' noch etwas langer nachschwingt, und außerdem verstärkt, indem sein freies Ende gegen das Ende der Pfeife aufschlägt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Übermittlung von Befehlen an den Wagenführer aus dem Wageninnern mit an einem Gehäuse gleichachsig angeordnetem Hörschlauch und Pfeif signal vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse, senkrecht zu dem Pfeifenrohr (e) vor dessen Einmündung in den Hörschlauch, ein Sprachrohrmundstück (d) fest angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Metallband (g) im Innern des Gehäuses, das mit seinem einen Ende unterhalb des Mundstückes (d) befestigt ist und mit dem andern, freien Ende vor der Austrittsöffnung der Pfeife liegt, derart, daß es, durch die Schallwellen in Schwingungen versetzt, die Pfeif- und Sprachtöne verlängert und verstärkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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