DE1992016U - Vorrichtung zum wechselweisen Einführen von in einer Führung hintereinander ankommender biegefähiger Walzgutstränge in zwei neben- bzw. übereinanderliegenden Führungsbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum wechselweisen Einführen von in einer Führung hintereinander ankommender biegefähiger Walzgutstränge in zwei neben- bzw. übereinanderliegenden Führungsbahnen

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DE1992016U
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DENDAT1992016D
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SIEMAG Siegener Maschinenbau G.m.b.H., 5913 Dahlbruch
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Description

PATENTINGENIEURE F.W. H EMM ER I CH -GERD MO LLER. D. GRO SSE
7. Juni 1968 .kn.br.mr. 50 424
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Vorrichtung zum wechselweisen Einführen von in einer Führung hintereinander ankommender biegefähiger Malzgutstränge in zwei neben- bzw. übereinanderliegenden Führungsbahnen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum wechselweisen Einführen von in einer Führung hintereinander ankommender biegefähiger Walzgutstränge in zwei neben- bzw. übereinanderliegenden Führungsbahnen.3 bei der die Führung schon Lo während des Durchlaufs eines Stranges durch die Führung und eine der Führungsbahnen auf die andere Führungsbahn hinzubewegt wird.
Vorrichtungen der zuvor gekennzeichneten Art werden in Walzenstrassen für die Erzeugung von Draht oder Feineisen verwandt 3
L5 wenn,, wie üblich j mit mehreren^, der gleichen Ader zugeordneten Haspeln gearbeitet wird» Da in modernen Drahtstrassen die Endv./alzgeschwindigkeiten heute bereits Jo m/sec und mehr betragen und man bestrebt ist, die Endgeschwindigkeit des Walzgutes noch zu erhöhen, soll der Abstand zwischen dem Ende des durchlaufenden und dem Anfang des nachfolgenden Stranges mögliehst gering sein, damit die Kapazität der Drahtstrasse möglichst voll ausgenutzt werden kann. Diese Forderung ergibt sich schon aus den hohen Anlagekosten moderner Walzstrassen.
Voraussetzung für die Erfüllung der genannten Forderung ist aberj, daß das -vordere Ende eines jeden Folgestranges sicher in die jeweils freie der beiden nebeneinanderliegenden Führungsbahnen eingeführt wird. Um dies zu erreichen, bedient man sich einer sogenannten Weiche, die zwischen der Führung für den aus der Drahtstrasse ankommenden Strang einerseits und den beiden, alternativ zu beschickenden Führungsbahnen zu den beiden Haspeln andererseits angeordnet ist. Die bekannten Rillenweichen kommen jedoch für die hohen, oben genannten Walzgeschwindigkeiten zu-
PATENT IN GENIEURE F.W. HE MM ERICH· G E R D M D L L ER · D. G R O S S E -2- ^
folge ihrer offenen Bauweise nicht in Frage, Eine des weiteren bekannte lächenausbildung besteht im wesentlichen aus einem horizontal schwenkbaren Führungsrohr, dessen Mündung sich abweohselnd vor die beiden Eingänge zweier nebeneinanderliegender Führungsbahnen bringen lässt. Der Schwenkantrieb ist dabei so gestaltet, daß das Führungsrohr bereits während des Durchlaufs des jeweiligen Stranges kurz vor dem Einlauf des Strahgeildes iiiit ansteigendem Verstelldruck in Richtung auf die andere Schwenksteilung bzw, die andere Führungsbahn gegen den noch durchlaufenden Strang und, sobald das Strangende die Führung V3rl£,esen hat, ruckartig in diese andere Schwenks teilung gedrückt wird, weil dann für eine kurze Zeitspanne bis zum Einlauf des Anfangs des Folgestranges dem nunmehr stark anwachsencis:i Verstelldruck der Gegendruck genommen wird, den der durchlü.ufenue vorhergehende Strang ausübte.
Diese herkömmliche Vorrichtung bringt neben dem grossen Herstellungsaufv/and, den die Mjfcbel zur Erzielung des langsam ansteigenden Verstelldruckes erfordern, noch den Wachteil mit sich, daß der Teil des Führungsrohres, der zeitweilig gegen den durchlaufenden Strang gedrückt wird, wegen des hohen Druckes außerordentlich schnell verschleißt. Zudem bringt der gegen Ende des Stranggutdurchlaufs vernaltnismässig hohe Anpreßdruck, den das Führungsrohr gegen den Strang ausübt, es mit sich, daß ein verbogenes oder verfornites Strängende leicht eingeklemmt werden kann, Dadurch reißt der Strang häufig ab, womit erhebliche Betriebsstörungen .verbunden s lud c
.Um die Nachteile-der herkömmlichen Weichen zu vermeiden, wird ■nach der Erfindung vorgeschlagen, zwischen der Führung und den Führungs bannen einen schwenkbar an der Führung angelenkten Lenkte trichter vorzusehen, dessen Trichteröffnung der Walzguteinlaufr-iohtung zugewandt ist und dessen Trichterachse durch elastische, zwischen Führung und Trichterkörper angeordnete Verbindungsglieder, in der Richtung der Führungslinie der Führung lie-
PATENTINGENIEURE F.W. H EMM ER ICH . GER DMOtLER. D. GROSSE
gehalten wird« rsei einer auf diese Weise erf indungsgernass ausgebildeten Weiche können die Walzgutstränge die Führung fast abstandslos durchlaufen und werden trotzdem sieher in jeweils eine der beiden Führungsbahnen eingeleitet,
Torzugsweise ist der Lenktrichter mittels Blattfedern oder dergl. mit der Führung verbunden,, so daß die Führung schon während des Strangdurchlaufes vor die jeweils freie Führungsbahn gebracht werden kann,, ohne daß der Strang besonders stark abgelenkt werden muss 9 weil sich der Lenktrichter infolge der Terstellkraft des durchlaufenden Stranges und der flexiblen Verbindung mit der Führung der jeweiligen Laufrichtung des Stranges anpaßt» Sobald jedoch das Ende des durchlaufenden Stranges die Führung verlassen hat^ schnellt der Lenktrichter zufolge der jetzt wirksam 'werdenden Rückstellkräfte der Federn achsgleich zur Führung zurück,, so daß der Folgestrang nur Bruchteile einer Sekunde später in die entsprechende Führungsbahn einlaufen kann. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren 1 bis β schematisch dargestellt und nachstehend näher erläutert;
Fig. 1 - zeigt im senkrechten Schnitt und in der Draufsihnt So die Führung und den einstellbar mit ihr verbundenen
Lenktriehterο
Fig» 2 gibt einen Schnitt nach der Linie A-B von Figur 1 wieder, und zeigt die Abstützung der Tragfedern für den Lenktrieliter in der Führung.
Lenktrieliter s.
-j Die Figuren 3 bis 6 veranschaulichen die Wirkungsweise des
Hit 1 ist der Träger.-für die rohrförmig gestaltete Führung 2 bezeichnet 9 der durch einen nicht dargestellten Antrieb mittels eines Hebels 4 im Sinne des Pfeiles 5 derart bewegbar ISt-5 daß 5ο er abwechselnd mittig vor eine der beiden nebeneinanderliegenden Führungsbahnen β und J bringbar.ist, wie die Draufsicht und die
PATENTINGENIEURE F,W, HEMM E R I C H . GERD MÜ UER · D. GROSSE -4-
Figuren 3 und 5 dies erkennen lassen. Zwischen der Führung 2 und den Führungsbahnen 6 und 7 ist der Lenktrichter 9 angeordnet^, der von Blattfedern lo,, loa getragen ist., die einerseits an einem den Lenktrichter 9 umgebenden Ring 11 und andererseits an einem Hing 12 befestigt sind., der auf eine die Führung 2 umgebende Hülse 13 aufgesetzt ist. Die Federn Ic^ loa sind etwa in der Mitte durch gabelartige Ansätze l4a (vgl. Figur 2) eines Ringes 14 abgestützt s der auf der Hülse 13 sitzt. Die Führungsflächen Ja^, 9h des Lenktrichters 9 sind zur Einlaufseite hin trichter-Lo artig erweitert.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ergibt sich daraus,, daß während der lialzgutstrang 15 durch die Führung 2S den Lenktrichter 9 und die Führungsbahn β läuft s (vgl, Figur 3) die Führung 2 mittig vor die Führungsbahn J gebfacht wird., wie es in Figur 4 dargestellt ist ο Der UaIzgutstrang 15 wird dabei nur geringfügig ab-
L5 gelenkt 9 weil der Lenktrichter 9 durch die Verstellkräfte des durchlaufenden Stranges schräggestellt wird= Sobald das Ende 15a des Stranges 15 den Lenktrichter 9 durchlaufen hat^ schnellt dieser achsgleich zur Führung 2 zurück (Figur 6) und führt den Anfang l6a des Folgestranges l6 sicher in die freie Führungsbahn 7 ein. Anschiiessend wird die Führung 2 während des Durchlauf es des Stranges 16 wieder mittig vor die Führungsbahn β gebrachtj damit der nachfolgende Strang in der beschriebenen Weise sicher in die Führungsbahn β einschießen kann.

Claims (1)

  1. PATENTINGENIEURE F.W. HEMMERICH -GERD MDLLER-D. GROSSE
    Juni 1968 kn.br.iar. 3o424
    8123MG Slegener Maschinenbau GmbH, Dahlbruch (Westf.)
    Pa tentans prucn
    Vorrichtung zum wechselweisen Einführen von in einer Führung hintereinander ankommender biegefähiger "walzgutstränge in zwei neben- bzw» übereinanderliegende Pührungsbahnen, bei der die Führung schon während des Durchlaufs eines Stranges durch die Führung und eine der Führungsbahnen auf die andere Führungsbahn hinzu bewegt wird,,
    dad u τ ch g e Ic e η η ζ 'e 1 c h η e ts daß zwischen der Führung und den Führungsbahnen (6 bzw., 7) ein schwenkbar an der Führung (2) angelenkter "Lenktrichter (9) vorgesehen ist/ dessen Trichteröffnung der Walzguteinlaufrichtung zugewandt ist und dessen Trichteraclise durch elastische zwischen Führung (2) und Trichter- -körρer (9) angeordnete Verbindungsglieder (Blattfedern lo) in der fiichtung der Führungslinie der Führung (2) liegend gehalten wird«
DENDAT1992016D Vorrichtung zum wechselweisen Einführen von in einer Führung hintereinander ankommender biegefähiger Walzgutstränge in zwei neben- bzw. übereinanderliegenden Führungsbahnen Expired DE1992016U (de)

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