DE19907808A1 - Vorrichtung an der Deichsel von straßengebundenen Anhängern zum Ankuppeln an entsprechende Zugfahrzeuge - Google Patents
Vorrichtung an der Deichsel von straßengebundenen Anhängern zum Ankuppeln an entsprechende ZugfahrzeugeInfo
- Publication number
- DE19907808A1 DE19907808A1 DE1999107808 DE19907808A DE19907808A1 DE 19907808 A1 DE19907808 A1 DE 19907808A1 DE 1999107808 DE1999107808 DE 1999107808 DE 19907808 A DE19907808 A DE 19907808A DE 19907808 A1 DE19907808 A1 DE 19907808A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coupling
- trailer
- locking
- drawbar
- trailer coupling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60D—VEHICLE CONNECTIONS
- B60D1/00—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
- B60D1/24—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
- B60D1/36—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers
- B60D1/38—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers involving auxiliary cables for drawing the trailer to the tractor before coupling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Driving Devices And Active Controlling Of Vehicle (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an der Deichsel von
straßengebundenen Anhängern zum Ankuppeln an entsprechende Zugfahrzeuge,
die so konzipiert ist, daß der Ankuppelvorgang zwischen Anhänger und Zugfahrzeug
von einer einzigen Person durchgeführt werden kann. Nach dem Stand der Technik
ist es kaum möglich, auf eine zweite Person zu verzichten, die den Fahrer des
Zugfahrzeugs einweist. Es kommt sonst leicht zu Kollisionen zwischen dem
Anhänger und dem Zugfahrzeug, oder der Abstand zwischen der Kupplungsvor
richtung am Fahrzeug (Fahrzeugkupplung) und der Kupplungsvorrichtung am An
hänger (Anhängerkupplung) ist zu groß, so daß der Kupplungsvorgang nicht durch
geführt werden kann. Bei der erfindungsgemäßen Anhängerkupplung für Straßen
fahrzeuge wird dieser Nachteil vermieden. Der gesamte Kupplungsvorgang kann
von einer Person durchgeführt werden.
Nach dem Stand der Technik werden straßengebundene Zugfahrzeuge mit Kupp
lungen ausgerüstet, die es gestatten, ein- oder mehrachsige Anhänger anzukuppeln.
Diese Kupplungen werden insbesondere bei Personenwagen als Kupplungen mit
Kugelkopf ausgebildet, während bei Lastkraftwagen vorwiegend Maul-Kupplungen
eingesetzt werden.
Die entsprechenden Anhänger verfügen über Anhängerkupplungen, die zu den je
weiligen Fahrzeugkupplungen passen. Die Anhängerkupplung, passend zu der
Kupplung mit Kugelkopf am Zugfahrzeug, verfügt über eine Mechanik, die nach
dem Schließen der Kupplung den Kugelkopf fest umschließt. Sie wird nachstehend
Kugelkopf-Kupplung genannt. Die Kupplungsvorrichtung des Anhängers, passend zu
der Maul-Kupplung, besteht aus einer Ringöse (Kupplungsöse), die sich am vorde
ren Ende der Anhängerdeichsel befindet. Sie wird nachstehend Kupplungsöse ge
nannt. Beim Ankuppeln wird ein Bolzen der Maul-Kupplung durch die Kupp
lungsöse hindurchgesteckt.
Unabhängig davon, ob eine Kupplung mit Kugelkopf oder eine Maul-Kupplung be
nutzt wird, muß der Fahrzeugführer in jedem Fall sein Fahrzeug so an den Anhän
ger heranmanövrieren, daß sich die Kupplungsvorrichtungen des Zugfahrzeugs
bzw. des Anhängers bis auf wenige Zentimeter nähern.
Bei der Kupplung mit Kugelkopf muß dabei die Kugelkopf-Kupplung des Anhängers
genau über dem Kugelkopf am Zugfahrzeug plaziert werden, damit der Kuppelvor
gang durchgeführt werden kann. Wenn der Fahrer alleine ist und nicht über eine
Hilfskraft zum Einweisen verfügt, so ist dies sehr schwierig und erfordert mehrfa
ches Aussteigen, damit die Lage der Kupplungsvorrichtungen zueinander geprüft
werden kann und entsprechende Korrekturen möglich sind. Dabei besteht immer
die Gefahr, daß es zu Beschädigungen, insbesondere an der Rückseite des Zugfahr
zeugs kommt, wenn Berührungen mit der Anhängerkupplung stattfinden.
Wenn aus Sicherheitsgründen beim Rangieren der Abstand zwischen den Kupp
lungsvorrichtungen groß gehalten wird, besteht das Problem, daß der Anhänger von
Hand so verschoben werden muß, daß die Ankupplung möglich ist. Dies ist insbe
sondere bei schweren Anhängern mit z. B. Tandemachse oft nur mit großem Kraft
aufwand möglich. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Anhänger auf weichem
Grund steht, wie das auf Campingplätzen aber auch in der Landwirtschaft oft der
Fall ist.
Bei Maul-Kupplungen ist es zwar hilfreich, daß diese Kupplungsart eine trichterför
mige Öffnung hat, in welche die Kupplungsöse der Anhängerdeichsel hineingleitet,
wenn genügend genau rangiert wird. Dafür ist das Beobachten des Fahrzeughecks
bei Lastkraftwagen aber nur bedingt möglich (kein Heckfenster) und die Gewichte
der Fahrzeuge sind sehr groß, so daß Korrekturen von Hand kaum möglich sind.
Hinzu kommt, daß die Deichsel von Lastkraftwagen auch in der Höhe genau einge
stellt werden muß, wenn der Ankuppelvorgang gelingen soll. Aus den genannten
Gründen ist die erfindungsgemäße Anhängerkupplung für Straßenfahrzeuge auch
für Lastkraftwagen mit großem Vorteil anzuwenden.
Bei dem heutigen Stand der Technik und aus den vorgenannten Gründen sind die
Fahrzeugführer üblicherweise darauf angewiesen, daß sie beim Ankuppeln von An
hängern von einer Hilfsperson eingewiesen werden. In Anbetracht der gestiegenen
Personalkosten, ist diese Hilfsperson jedoch meistens nicht mehr verfügbar, so daß
die Fahrer auf sich selbst gestellt sind und mehrfach aussteigen müssen, um den
Ankuppelvorgang überwachen zu können.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung an der Deichsel von straßengebunde
nen Anhängern zum Ankuppeln an entsprechende Zugfahrzeuge, werden die
genannten Nachteile vermieden.
Hierzu sind die Anhängerkupplungen z. B. die Kugelkopf-Kupplung bzw. die Kupp
lungsöse von der Anhängerdeichsel abnehmbar, bleiben mit dieser jedoch über
bewegliche Konstruktionselemente verbunden, die aus- und einziehbar sind
(Zugvorrichtung). Aus sprachlichen Gründen wird nachstehend nur noch von der
Anhängerkupplung gesprochen, wobei damit alle Vorrichtungen an Anhängern ge
meint sind, die es gestatten, Anhänger an Zugfahrzeugen anzukuppeln.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung an der Deichsel von straßengebundenen
Anhängern, zum Ankuppeln an entsprechende Zugfahrzeuge ist desweiteren vorge
sehen, daß die eigentliche Anhängerkupplung, z. B. Kugelkopf-Kupplung oder
Kupplungsöse in den bekannten Bauarten, fest mit einem Zapfen verbunden ist, der
seinerseits abnehmbar in einer Hülse gelagert ist. Diese Hülse ist fest mit der An
hängerdeichsel verbunden und verfügt über eine Verriegelungseinrichtung die den
Zapfen festhält oder nach Entriegelung freigibt. Es hat sich als besonders vorteilhaft
erwiesen, wenn der Zapfen in seiner äußeren Kontur und die Hülse in ihrer inneren
Kontur konisch ausgebildet sind. Es sind jedoch auch andere Formen vorgesehen.
Während der Zapfen an seinem vorderen Ende die Anhängerkupplung trägt, ist er
an seinem hinteren Ende fest mit der Zugvorrichtung verbunden, welche durch die
genannte Hülse hindurchgreift. Diese Zugvorrichtung wird vorzugsweise als Stahl
seil ausgebildet. Es sind jedoch auch andere Zugvorrichtungen z. B. in Form von
Zugstangen vorgesehen. Das von dem Zapfen abgewandte Ende der Zugvorrichtung
ist mit einer Antriebsvorrichtung verbunden, die lineare Bewegungen gestattet, so
daß die Zugvorrichtung ausgefahren oder eingezogen werden kann. Die Antriebs
vorrichtung kann manuell betätigt werden oder auch mittels Hilfsenergie angetrie
ben werden. Als Hilfsenergie kann das elektrische Bordnetz des Zugfahrzeugs be
nutzt werden. Es sind jedoch auch hydraulisch oder pneumatisch angetriebene An
triebsvorrichtungen vorgesehen.
Es hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, die Zugvorrichtung als Stahlseil
und die Antriebsvorrichtung als Seilwinde auszubilden. Dabei kann diese Seilwinde
elektrisch angetrieben werden oder mit einer aufgesteckten Kurbel auch manuell
betätigt werden. Bei der Ausführung mit Seilwinde wird diese auf der Anhänger
deichsel montiert und das Seil mittels einer Umlenkrolle umgelenkt und anschlie
ßend parallel zur Anhängerdeichsel nach vorne geführt. Dort wird es durch die
Hülse geführt und ist fest mit dem Zapfen verbunden.
Zum Ankuppeln des Anhängers an das Zugfahrzeug, wird dieses zunächst durch
Rückwärtsfahren, mit seinem Heck in die Nähe der Anhängerdeichsel gebracht. Es
genügt, wenn der Abstand zwischen dem Heck des Zugfahrzeugs und der Anhän
gerdeichsel nach dem Anhalten ein bis zwei Meter beträgt. Wenn dann die Verrie
gelungseinrichtung der Hülse, die den Zapfen festhält gelöst wird, so kann der
Zapfen mit der Anhängerkupplung aus der Hülse herausgezogen werden, wobei die
Zugvorrichtung ausgezogen wird und die mit ihr verbundene Antriebsvorrichtung
entsprechend nachgibt. Falls als Zugvorrichtung ein Stahlseil benutzt wird, so wird
dieses von der Seilwinde als Antriebsvorrichtung abgerollt. Die Anhängerkupplung
kann dann an der Kupplung des Zugfahrzeuges angekuppelt werden, ohne das be
sonderer Kraftaufwand erforderlich ist, wobei mehrere Meter überbrückt werden
können.
Durch Betätigung der Antriebsvorrichtung (z. B. Seilwinde) wird die Zugvorrichtung
(z. B. Stahlseil) wieder eingezogen und dadurch der Anhänger zum Zugfahrzeug hin
bewegt, wobei die Deichsel selbsttätig die erforderliche Richtung einnimmt. Bei
gelenkten Anhängern geschieht dies durch Einschlag des Lenkschemels, bei unge
lenkten Anhängern dreht sich der gesamte Anhänger entsprechend.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, den Einlauf der konisch ausgebildeten Hülse
stark abzurunden. Dies gilt auch für das Ende des konischen Zapfens, an dem das
Stahlseil befestigt ist. Damit wird sichergestellt, daß das Einziehen des Zapfens in
die Hülse (mittels Antriebsvorrichtung) auch bei Schrägstellung dieser beiden abge
rundeten Teile zueinander, kein Verhaken entsteht. Wenn der Zapfen dann voll in
die Hülse eingetaucht ist, so ist vorgesehen, daß die Verriegelungseinrichtung au
tomatisch einrastet oder auch von Hand betätigt wird.
Bei einer anderen Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung an der Deichsel
von straßengebundenen Anhängern, zum Ankuppeln an entsprechende Zugfahr
zeuge, werden als Zugvorrichtung Gestänge mit Gelenken oder auch Ketten vorge
sehen, wobei die Antriebsvorrichtung als Pneumatik- oder Hydraulikzylinder ausge
bildet sein kann. Es sind jedoch auch elektrische oder handbetriebene Antriebsein
richtungen denkbar. Der Ankuppelvorgang entspricht im Grundsatz demjenigen wie
zuvor bei der Ausführung mit Stahlseil beschrieben.
Aus Sicherheitsgründen ist vorgesehen, daß bei einem Versagen der Verriegelungs
einrichtung an der Hülse die Zugvorrichtung automatisch von der Antriebsvorrich
tung gelöst wird, damit der Anhänger nicht mitgeschleppt wird. Bei der Ausführung
mit Stahlseil kann dies leicht dadurch Realisiert werden, daß das Seil nur lose, d. h.
ohne feste Verbindung mit der Seilwinde auf diese aufgewickelt wird. Wenn dann
das Fahrzeug abfährt und die Verriegelungseinrichtung versagt, so wird das Stahlseil
vollständig von der Seilwinde abgewickelt und nachgeschleppt, ohne daß der An
hänger bewegt wird. Bei dem hohen Stand der Kupplungstechnik ist allerdings
nicht davon auszugehen, daß die Verriegelungseinrichtung versagt. Es handelt sich
bei dem hier erläuterten Detail lediglich um eine zusätzliche Sicherheitsvorkehrung.
Auch bei anders ausgeführten Antriebsvorrichtungen kann eine solche Sicherheits
vorkehrung getroffen werden. Wenn z. B. eine Zahnstange von einem Zahnrad
translatorisch bewegt wird und dabei die Zugvorrichtung antreibt, so kann erreicht
werden, daß bei einem Versagen der Verriegelungseinrichtung die Zahnstange von
dem Zahnrad abgezogen wird, wenn auf das Anbringen eines Endanschlags ver
zichtet wird. Das Fahrzeug würde dann die Zugvorrichtung mit der Zahnstange
nachschleppen, ohne daß es zu einem ungewollten mitziehen des Anhängers
käme.
Es ist auch vorgesehen, eine elektrische Signalgebung zu verwenden, die anzeigt,
ob die Verriegelungseinrichtung einwandfrei eingerastet ist.
Das Ankuppeln von Anhängern, die in Fahrtrichtung Bergab stehen, wird
zweckmäßiger Weise mit angezogener Feststellbremse des Anhängers durchge
führt. Bei Betätigung der Antriebsvorrichtung wird der Anhänger mit angezogener
Feststellbremse bewegt, wobei die Haftreibung an der Bremse in Gleitreibung
übergeht.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung an der Deichsel von straßengebundenen
Anhängern zum Ankuppeln an entsprechende Zugfahrzeuge, wird anhand ei
nes Beispiels mit Stahlseil und Seilwinde und der Abb. 1 und 2 näher erläutert.
Andere Anordnungen sind ebenfalls vorgesehen. Insoweit zeigen die Abbil
dungen ein Ausführungsbeispiel von mehreren denkbaren anderen.
Abb. 1 zeigt die Anhängerkupplung mit ausgezogenem Stahlseil, fertig zum Ankup
peln an die Kupplung mit Kugelkopf.
Abb. 2 zeigt die Anhängerkupplung mit eingezogenem Stahlseil und eingerasteter
Verriegelungseinrichtung, fertig zum Abfahren.
Zu Abb. 1:
Das Zugfahrzeug (1) verfügt über eine Kupplung mit Kugelkopf (2). Die dazu pas sende Anhängerkupplung ist als Kugelkopf-Kupplung (3) ausgebildet und verfügt über einen Verriegelungshebel (4). An ihrem hinteren Ende ist die Kugelkopf- Kupplung (3) mit dem konischen Zapfen (5) verbunden, der über eine Verriege lungsbohrung (6) verfügt.
Das Zugfahrzeug (1) verfügt über eine Kupplung mit Kugelkopf (2). Die dazu pas sende Anhängerkupplung ist als Kugelkopf-Kupplung (3) ausgebildet und verfügt über einen Verriegelungshebel (4). An ihrem hinteren Ende ist die Kugelkopf- Kupplung (3) mit dem konischen Zapfen (5) verbunden, der über eine Verriege lungsbohrung (6) verfügt.
Mit der Deichsel (7) des Anhängers (8) steht der konische Zapfen (5) mittels einem
Stahlseil (9) in Verbindung. Das Stahlseil (9) ist zu diesem Zweck durch die
Hülse (10) hindurchgeführt und wird mittels einer Umlenkrolle (11) um 90° von der
Horizontalen in die Vertikale nach oben umgelenkt. Anschließend ist das Stahl
seil (9) mit einer Winde (12) verbunden, die sich in einem Gehäuse (13) befindet
und von Hand oder elektrisch angetrieben wird. Sie dient zum Auf- bzw. Abwickeln
des Stahlseils (9). Die Hülse (10) verfügt über eine Verriegelungseinrichtung (14).
In der Abb. 1 ist das Stahlseil (9) in ausgezogenem Zustand dargestellt und wurde
zu diesem Zweck von der Winde (12) abgewickelt. Die Distanz zwischen der
Deichsel (7) des Anhängers (8) und der Kupplung mit Kugelkopf (2) des Zugfahr
zeugs (1) konnte mit dem ausgezogenen Stahlseil (9) leicht überbrückt werden, so
daß die damit verbundene Kugelkopf-Kupplung (3) ohne Kraftanstrengung an der
Kupplung mit Kugelkopf (2) des Zugfahrzeugs (1) angekuppelt werden kann.
Zu Abb. 2:
In dieser Abbildung wurde die Kugelkopf-Kupplung (3) an die Kupplung mit Kugel kopf (2) des Zugfahrzeugs (1) angekuppelt und dabei der Verriegelungshebel (4) verriegelt. Nachdem diese feste Verbindung hergestellt war, wurde die Winde (12) betätigt und dabei das Stahlseil (9) aufgewickelt.
In dieser Abbildung wurde die Kugelkopf-Kupplung (3) an die Kupplung mit Kugel kopf (2) des Zugfahrzeugs (1) angekuppelt und dabei der Verriegelungshebel (4) verriegelt. Nachdem diese feste Verbindung hergestellt war, wurde die Winde (12) betätigt und dabei das Stahlseil (9) aufgewickelt.
Dadurch konnte der konische Zapfen (5) in die Hülse (10) hineingezogen werden,
wo er nach Erreichen seiner Endlage mittels der Verriegelungseinrichtung (14) und
der entsprechenden Verriegelungsbohrung (6) sicher verriegelt wurde.
Während des Aufwickelns des Stahlseils (9) wurde dieses über die Um
lenkrolle (11) geführt und der Anhänger (8) an das Zugfahrzeug (1) herangezogen.
Durch die konische Ausbildung der Hülse (10) und des Zapfens (5) konnte dieser
ohne Verklemmen in die Hülse (10) hineingezogen werden. In diesem Zusammen
hang ist es auch sinnvoll, die entsprechenden Kanten an den genannten Bauteilen
abzurunden. Nach dem sicheren Einrasten der Verriegelungseinrichtung (14) in die
Verriegelungsbohrung (6) ist das Zugfahrzeug (1) mit Anhänger (8) abfahrbereit.
Der Ankuppelvorgang konnte durchgeführt werden, ohne das der Anhänger (8)
manuell bewegt werden mußte oder ein Einweiser für das Rangieren des Zugfahr
zeugs (1) erforderlich gewesen wäre.
1
Zugfahrzeug
2
Kupplung mit Kugelkopf
3
Kugelkopf-Kupplung
4
Verriegelungshebel
5
konischer Zapfen
6
Verriegelungsbohrung
7
Deichsel
8
Anhänger
9
Stahlseil
10
Hülse
11
Umlenkrolle
12
Winde
13
Gehäuse
14
Verriegelungseinrichtung.
Claims (13)
1. Vorrichtung an der Deichsel von straßengebundenen Anhängern zum An
kuppeln an entsprechende Zugfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anhängerkupplung für den Ankuppelvorgang, lösbar mit der Deichsel (7)
des Anhängers (8) verbunden ist und hierzu Verbindungseinrichtungen sowohl
an der Anhängerkupplung, als auch an der Deichsel (7) vorhanden sind und daß
die Anhängerkupplung auch nach dem Lösen von der Deichsel (7) über eine
bewegliche und aus- bzw. einziehbare Zugvorrichtung mit der Deichsel (7) in
Verbindung bleibt und die bewegliche Zugvorrichtung an ihrem anderen Ende
mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anhängerkupplung als Kugelkopf-Kupplung (3) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anhängerkupplung als Kupplungsöse ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anhängerkupplung mit einem konischen Zapfen (5) in Verbindung steht,
der im angekuppelten Zustand von der Hülse (10) gehalten wird, die über eine
Verriegelungseinrichtung (14) verfügt und an der Deichsel (7) befestigt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der konische Zapfen (5) über Einrichtungen verfügt, die mit der Verriege
lungseinrichtung (14) beim Verriegeln zusammenwirken.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zum Verriegeln an dem konischen Zapfen (5) aus einer Ver
riegelungsbohrung (6) besteht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der konische Zapfen (5) an seinem Ende, das der Anhängerkupplung gegen
über liegt, mit einer Zugvorrichtung verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zugvorrichtung als Stahlseil (9) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ende des Stahlseils (9), das von dem konischen Zapfen (5) abgewandt
ist, über eine Umlenkrolle (11) geführt ist und mit einer Winde (12) in Verbin
dung steht.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Winde (12) mit einer manuellen Betätigungseinrichtung verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Winde (12) mit einem elektrischen Antrieb verbunden ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9 und 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß der elektrische Antrieb mit dem Bordnetz des Zugfahrzeugs
verbunden ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Zugvorrichtung und der Antriebsvorrichtung bei vollem Auszug
der Zugvorrichtung keine feste Verbindung besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999107808 DE19907808A1 (de) | 1999-02-24 | 1999-02-24 | Vorrichtung an der Deichsel von straßengebundenen Anhängern zum Ankuppeln an entsprechende Zugfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999107808 DE19907808A1 (de) | 1999-02-24 | 1999-02-24 | Vorrichtung an der Deichsel von straßengebundenen Anhängern zum Ankuppeln an entsprechende Zugfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19907808A1 true DE19907808A1 (de) | 1999-09-02 |
Family
ID=7898587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999107808 Withdrawn DE19907808A1 (de) | 1999-02-24 | 1999-02-24 | Vorrichtung an der Deichsel von straßengebundenen Anhängern zum Ankuppeln an entsprechende Zugfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19907808A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3192679A2 (de) | 2016-01-14 | 2017-07-19 | Lock on Limited | Spaltbare anhängerkupplung |
-
1999
- 1999-02-24 DE DE1999107808 patent/DE19907808A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3192679A2 (de) | 2016-01-14 | 2017-07-19 | Lock on Limited | Spaltbare anhängerkupplung |
| EP3192678A1 (de) | 2016-01-14 | 2017-07-19 | Lock on Limited | Spaltbare anhängerkupplung |
| WO2017121903A1 (en) * | 2016-01-14 | 2017-07-20 | Lock On Limited | A splitable trailer coupler |
| EP3192679A3 (de) * | 2016-01-14 | 2017-07-26 | Lock on Limited | Spaltbare anhängerkupplung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1799470B1 (de) | Steckerkonsole eines aufliegers | |
| EP0539675B1 (de) | Schleppzug, insbesondere Sattelzug, Stichwort: Multikupplung für Sattelauflieger | |
| DE2826228A1 (de) | Anhaengerkupplung | |
| DE102008040337A1 (de) | Einbremsautomatik | |
| DE4412111B4 (de) | Anhängevorrichtung | |
| EP2722263A2 (de) | Rangierantrieb mit Freigabeleitung | |
| DE202017106866U1 (de) | Dolly für Sattelauflieger | |
| DE19907808A1 (de) | Vorrichtung an der Deichsel von straßengebundenen Anhängern zum Ankuppeln an entsprechende Zugfahrzeuge | |
| DE701310C (de) | Selbsttaetige Hebe- und Senkvorrichtung fuer das Hilfsrad von Einachsschleppern | |
| DE19922770C2 (de) | Anhängerankupplungshilfe | |
| DE102024106507B4 (de) | Wechseldeichsel | |
| DE602520C (de) | Selbsttaetige Anhaengerkupplung, insbesondere fuer Sattelschlepper mit Anhaengern fuer schwere Lasten | |
| DE3047092A1 (de) | "lastzug" | |
| DE2028080C3 (de) | Vorrichtung an einer Zuggabel für Anhänger, vorzugsweise für Lastkraftwagenanhänger | |
| DE1062124B (de) | Stuetzradanordnung fuer Einachsanhaenger | |
| DE850393C (de) | Kupplungsvorrichtung, besonders fuer Kraftfahrzeuge und Anhaenger | |
| DE202012104393U1 (de) | Routenzuganhänger für den Transport von Trolleys | |
| DE4328822C2 (de) | Lastkraftfahrzeug mit in Längsrichtung bewegbarer Anhängerachse | |
| DE202023106967U1 (de) | Fahrradanhänger und Deichsel mit einer Zugfahrzeugverbindungseinrichtung und einer Fahrradanhängerverbindungseinrichtung | |
| DE601772C (de) | Anhaengerkupplung fuer Sattelschlepper | |
| DE102014011894A1 (de) | Sicherheitsdeichsel zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug; Verfahren zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug mittels einer Anhängerkupplung und einer Sicherheitsdeichsel | |
| DE3838624A1 (de) | Gemischtzugkupplung fuer schienenfahrzeuge | |
| DE19513744A1 (de) | Anhängerkupplung für ein Zugfahrzeug insbesondere für Lastkraftwagen | |
| DE1605154B2 (de) | Vorrichtung zum kuppeln der luftleitungen und ggf. der elektrischen leitungen zweier eisenbahnfahrzeuge | |
| DE1605154C3 (de) | Vorrichtung zum Kuppeln der Luftleitungen und ggf. der elektrischen Leitungen zweier Eisenbahnfahrzeuge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8122 | Nonbinding interest in granting licenses declared | ||
| 8130 | Withdrawal |