DE19902603C2 - Sicherungsvorrichtung zur Sicherung von Schiebetüren eines Schiebetürenschrankes gegen unbeabsichtigtes Verschieben - Google Patents
Sicherungsvorrichtung zur Sicherung von Schiebetüren eines Schiebetürenschrankes gegen unbeabsichtigtes VerschiebenInfo
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- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
- E06B7/28—Other arrangements on doors or windows, e.g. door-plates, windows adapted to carry plants, hooks for window cleaners
- E06B7/36—Finger guards or other measures preventing harmful access between the door and the door frame
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
- E05B65/0014—Locks or fastenings for special use to prevent opening by children
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung zur Sicherung von
Schiebetüren eines Schiebetürschrankes gegen unbeabsichtigtes Verschieben.
Aus der DE 44 09 901 A1 ist bereits eine Sicherungsvorrichtung für Schiebetüren,
die aus einem in die Rahmenöffnung einsetzbaren in der Länge anpassbarem Stab
besteht, bekannt. Diese Vorrichtung ist zwar einfach außerhalb der Schrankfront
anbringbar, sichert aber nicht selbständig und benötigt einen Griff zur Arretie
rung, wodurch sie nicht in jedem Fall als Kindersicherung an Schiebetürschränken
einsetzbar ist. Des weiteren sind noch weitere Sicherungen bekannt, die jedoch
alle nicht außerhalb der Schrankfront anbringbar sind und sich dadurch nicht ohne
zurückbleibende Befestigungspuren im Sichtbereich des Schrankes wieder entfer
nen lassen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherungsvorrich
tung der in der Beschreibungseinleitung genannten Art so zu gestalten, daß sie
auch für Schränke mit für Kinder erreichbaren Griffen für Kinder unerreichbar si
chert, daß sie selbständig sichert, einfach außerhalb der Schrankfront anbringbar
ist und sich dadurch ohne zurückbleibende Befestigungsspuren im Sichtbereich
des Schrankes wieder entfernen lässt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen angegebenen
Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen ent
nehmbar.
Der Sicherungsbügel ist leicht zu montieren und einfach in der Handhabung. Er
schließt bei geschlossener Türe selbständig. Ein versehentliches Vergessen der Si
cherung ist möglich. Der Bügel ist für Kleinkinder ohne Hilfsmittel nicht zu öff
nen. Der Erwachsene kann den Bügel leicht mit einer Hand anheben und gleich
zeitig mit derselben Hand die Türe öffnen oder schließen. Es ist kein Problem, ein
Kind auf dem Arm zu halten und den Schrank zu bedienen. Schnell sind die ge
wünschten Sachen aus dem Schrank geholt und dieser wieder sicher verschlossen.
Gerade diese einfache Bedienung ist unerläßlich, wenn noch ein weiteres Krab
belkind auf dem Boden ist.
Durch den Bügel ist die Türe so fixiert, daß sie sich selbst bei größter Kraftan
strengung ohne Anheben des Bügels nicht öffnen läßt. Der Bügel bietet somit die
perfekte Sicherung, Kinder vor gefährlichen Verletzungen zu schützen. Des weite
ren wird der Schrank in keiner Weise an den sichtbaren Stellen beschädigt.
Der stoffbezogene Bügel gleitet über die Schrankfront. Der Bügel läßt sich ohne
sichtbare Schäden entfernen.
Ziel dieser Sicherungen ist es schließlich, diese nur solange einzusetzen, wie die
Kinder sich durch ihr kindliches, spontanes Handeln, ohne es zu wissen, in Gefahr
begeben.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen im Detail näher erläu
tert.
Es zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Sicherungsbügel ohne Aufsteckaufsätze
Fig. 2 den erfindungsgemäßen Sicherungsbügel mit Aufsteckaufsätzen
Fig. 3 Details der Aufsteckaufsätze
Fig. 4 Details der ineinanderschiebbaren Stege.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte als Sicherungsbügel ausgebildete Siche
rungsvorrichtung zur Sicherung von Schiebetüren eines Schiebetürenschrankes
gegen unbeabsichtigtes Verschieben weist zwei im Abstand voneinander gleich
gerichtet angeordnete U-förmige Teile aus Stangenmaterial mit jeweils einem
oberen 6 und einem unteren 5 im die Verschiebesicherung bewirkenden Zustand
waagerecht verlaufenden Schenkel sowie einem in die Sicherung bewirkenden
Zustand senkrecht verlaufenden Steg 4 auf. Die Enden der unteren, als Distanz
stangen ausgebildeten Schenkel 5 der U-förmigen Teiel sind durch eine in ihrer
Länge an die Türbreite angepaßte Sicherungsstange 13 miteinander verbunden
und an beiden Enden der oberen Schenkel 6 der U-förmigen Teile sind Scharniere
8 so angebracht, daß sie ein Schwenken der Sicherungsstange 13 des Sicherungs
bügels ermöglichen. Die Ummantelung 3 der Sicherungsstange 13 selbst besteht
aus einem festen, wenig nachgebenden Schaumstoffmaterial, wie er bei der Um
hüllung von Rohren Verwendung findet. Der äußere Stoftbezug ist aus einer wei
chen Baumwolle.
Die Stange 1 garantiert die Stabilisierung des Bügels.
Die Stege 4 sind von ihrer Länge so gearbeitet, daß jeder durchschnittlich große
Erwachsene den Sicherheitsbügel leicht erreichen kann.
Die Distanzstangen 5 bestimmen das Aufliegen des Bügels auf der Schranktüre.
Die Distanzblöcke 7 ermöglichen eine fließende Kippbewegung des Bügels, trotz
Kranzleiste des Schrankes.
Die Scharniere 8 verbinden den Bügel mit dem Schrankdach. Durch sie kann der
Bügel leicht angehoben und gesenkt werden.
Bei geschlossener Schranktüre legt sich der Bügel selbständig auf die Schrank
front und verhindert somit automatisch das ungewollte Öffnen des Schrankes.
Zur Verbindung und Verstärkung der Stangen werden Metallwinkel 9 verwendet.
Die Stangen können aus Holz, Kunststoff oder Metall sein.
Die in der Fig. 1 dargestellte Sicherungsstange 13 ist maßgenau gefertigt. Die in
der Fig. 2 dargestellte Sicherungsstange 13 hingegen weist eine Stange 2 mit im
Außenbereich der Stege 4 liegenden Enden und auf diese Enden aufsteckbare
Stangenaufsätze 10, 12 auf.
Die Fig. 3 zeigt Details der Stangenaufsätze 12.
An den mittleren Teil der Sicherungsstange lassen sich unterschiedlich lange
Steckaufsätze befestigen.
Das vordere Teilstück des Steckaufsatzes 12 ist hohl, damit es über die Stange 2
und unter die Schaumstoffummantelung 3 geschoben werden kann.
Der sichtbare Teil des Aufsatzes ist wie die Stange 2 mit Schaumstoff und
Baumwollbezug ummantelt.
Der Bügel ist dadurch mit wenigen Handgriffen auf jede Schranktürbreite einzu
stellen.
Ebenso ließe sich bei Verwendung von Holzstangen die Stange 2 durch Steckauf
sätze 10 verlängern. An den beiden Enden der Stange 2 werden jeweils 5 cm tiefe
Löcher gebohrt. Aufsteckelemente verschiedenster Länge werden mit einem Stift
versehen, der sich in die Vertiefung einführen läßt, so daß die Gesamtstange die
nötige Verlängerung erfährt. Die Verlängerung ist ebenfalls mit Schaumstoff und
einem Baumwollbezug ummantelt. Dadurch läßt sich die Sicherungsstange 13
auch auf jede Schranktürbreite einstellen.
Stangen aus Metall oder Kunststoff bieten die Möglichkeit, daß sich die senkrecht
laufenden Stege ineinander schieben lassen. Durch vorgefertigte Löcher und an
gebrachte Stifte lassen sich die Stangen problemlos auf jede Länge fixieren (s.
Fig. 4).
Claims (7)
1. Sicherungsvorrichtung zur Sicherung von Schiebetüren eines Schiebetüren
schrankes gegen unbeabsichtigtes Verschieben, dadurch gekennzeichnet, daß
sie als Sicherungsbügel ausgebildet ist, indem sie zwei im Abstand voneinan
der gleichgerichtet angeordnete U-förmige Teile aus Stangenmaterial mit je
weils einem oberen (6) und einem unteren (5) im die Verschiebesicherung be
wirkenden Zustand waagerecht verlaufenden Schenkel sowie einem im die Si
cherung bewirkenden Zustand senkrecht verlaufenden Steg (4) aufweist, die
Enden der unteren, als Distanzstangen ausgebildeten Schenkel (5) der U-för
migen Teile durch eine in ihrer Länge an die Türbreite angepaßte Sicherungs
stange (13) miteinander verbunden sind, die oberen Schenkel (6) durch eine
Stabilisierungsstange (1) miteinander verbunden sind und an beiden Enden der
oberen Schenkel (6) der U-förmigen Teile Scharniere (8) so angebracht sind,
daß sie ein Schwenken der Sicherungsstange (13) des Sicherungsbügels er
möglichen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den oberen
Schenkeln (6) an der den Stegen (4) zugewandten Seite den Höhenunterschied
zwischen der Oberseite des Schrankdaches und dem oberen Rand einer oberen
Kranzleiste ausgleichend Distanzblöcke (7) im Abstand von den Stegen (4) an
gebracht sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen
und unteren Schenkel (5, 6) der U-förmigen Teile mit den Stegen (4) jeweils
durch Metallwinkel (9) verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stege (4) zweiteilig ausgebildet sind, derart, daß die Steglänge durch Ineinanderschieben
veränderbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Länge der Sicherungsstange (10) durch auf die im Außenbereich der Stege (4)
liegenden Enden einer mittleren Stange (2) aufsteckbare Stangenaufsätze (11,
12) an die Schiebetürbreite anpassbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sicherungsstange (10) aus einem Kern aus Holz, Kunststoff oder Metall und ei
ner Schaumstoffummantelung (3) besteht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaumstoff
ummantelung (3) mit Baumwollstoff bespannt ist.
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Publications (2)
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Families Citing this family (2)
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1999
- 1999-01-23 DE DE1999102603 patent/DE19902603C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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