DE1985779U - Vorrichtung zum wenden von dreipunktgekuppelten schlepperpfluegen. - Google Patents

Vorrichtung zum wenden von dreipunktgekuppelten schlepperpfluegen.

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DE1985779U
DE1985779U DEK54420U DEK0054420U DE1985779U DE 1985779 U DE1985779 U DE 1985779U DE K54420 U DEK54420 U DE K54420U DE K0054420 U DEK0054420 U DE K0054420U DE 1985779 U DE1985779 U DE 1985779U
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KNECHT PFLUGFABRIK GEB
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KNECHT PFLUGFABRIK GEB
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)

Description

uO83 379*12-2.68
"K 54 420/45 a Gbm
Vorrichtung zum Wenden von dreipunktgekuppelten Schlepperpflügen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Wenden von dreipunktgekuppelten Schlepperpflügen, wie beispielsweise von Volldrehpflügen oder Winkeldrehpflügen, bei denen es in bestimmten Zeitabständen, z.B. am Purchenende erforderlich ist, die Pflugkörper um eine.in Fahrtrichtung liegende Achse zu wenden.
Bei bekannten Wendevorrichtungen für diesen Zweck ist es bereits bekannt, für den Wendevorgang die dem ausgehobenen Gerät innewohnende potentielle Energie auszunutzen und diese unter Zwischenschaltung eines Klinkengesperres auf die Wendewelle des Pfluges zu übertragen. Solche Pflüge sind auch als Falldrehpflüge bekannt geworden. Bei diesen bekannten Vorrichtungen wird die notwendige Energie ■ dadurch gewonnen, daß der Pflug vor der Wendung genügend hocti ausgehoben wird, wobei zunächst der Pflug arretiert ist und dadurch eine Wendung des oder der Pflugkörper verhindert wird. Durch Entriegeln dieser Arretiervorrichtung erfolgt zuerst ein Absinken des Pfluges um einen Teil des Aushubweges. Dabei wird die potentielle Energie in kinetische Energie umgewandelt, welche dann die Wendewirkung des Pfluges bewirkt.· . . .
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art besteht darin, daß einer der Lenker des Dreipunktgestänges an einem Hebelsystem angreift, das in einem, die Wendewelle drehbar lagernden Grundkörper gelagert und an das mit der Wendemuffe verbundene Zugglied angeschlossen ist. Dabei sind zur Begrenzung der Bewegung dieses Hebelsystems Anschläge vorgesehen, wobei insbesondere der die Wendebewegung begrenzende Anschlag verstellbar ist.
Bei dieser bekannten Ausführung greift an einem Ende des Hebelsystems der obere Lenker des Dreipunktgestänges und an seinem anderen Ende das mit der Wendemuffe verbundene Zugglied an, während die beiden unteren Lenker des Dreipunktgestänges seitlich am Grundkörper angelenkt sind.
Der Nachteil dieser bekannten Wendevorrichtung besteht darin, daß die Wendewirkung nur in vollem Maße wirksam wird, wenn der obere Lenker zu dem Winkelhebel, an dem der obere Lenker angeschlossen ist, einen rechten Winkel bildet. Bei der unterschiedlichen Anordnung des Dreipunktgestänges an den einzelnen Schleppertypen läßt sich aber diese optimale Winkelstellung nicht immer erreichen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das in dem Grundkörper gelagerte Hebelsystem durch die mehrfache Lagerung in dem Grundkörper viel Spiel haben muß, um die Gängigkeit des Hebelsystems zu gewährleisten, wodurch die eingestellte Arbeitstiefe der Pflugkörper leidet und demzufolge eine ungenaue Tiefenregulierung der Pflugkörper
erfolgt. Eine genaue Tiefenregulierung bei Pflügen ist jedoch um so wichtiger, je geringer die zu bearbeitende Schicht auf dem yvCde ist. . ,
Schließlich werden auch durch dieses Lagerspiel, beim Einziehen des Pfluges, die vorderen Schare mehr angehoben als die hinteren, wodurch die Regelimpulse der Regelhydraulik verzögert werden und zu spät ansprechen, so daß besonders am Vorgewende eines Feldes eine ungenaue Arbeitsweise erzielt wird. Dadurch wird das quer zu pflügende Vorgewende unnatürlich groß und erfordert einen unnötigen Zeitaufwand.
Ein weiterer Nachteil ist aber auch darin zu sehen, daß durch das unnötige Lagerspiel ein großer Teil der kinetischen Energie beim WendeVorgang verlorengeht, so daß die Wendewirkung auf dem Pfluggrindel nicht voll wirksam wird und der Schlepperfahrer sehr oft absteigen muß, um den WendeVorgang von Hand zu beenden.
Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, eine Wendevorrichtung zu schaffen, bei der die Nachteile des Standes der Technik beseitigt werden. Dazu soll die Wendevorrichtung mit einem Minimum von Energie verzehrenden Lagerstellen versehen sein, wobei der Aufbau des Wendekopfes so geschaffen ist, daß die optimale Wendewirkung auch bei den unterschiedlichsten Abmessungen der einzelnen Schleppertypen gewährleistet ist. Dabei soll die Umwandlung der potentiellen Energie in kinetische Energie in solch günstigem
Maße erfolgen, daß die Pflugkörper eines Volldreh- oder auch Winkeldrehpfluges, auch auf klebrigen Böden und mit an den Scharen ' haftender Erde, mit Sicherheit gewendet wird.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe schlägt die Erfindung vor, in einem Wendekopf eines Grundgehäuses ein mit dem Oberlenker verbundenen Schlitten unterzubringen und darin zu führen, wobei der Schlitten über ein Zugglied mit einer Wendeklinke in Verbindung steht. Gemäß einer Eigenart der Erfindung ist dabei der Schlitten in Arbeitsstellung durch eine Führungssperre arretierbar. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung steht die den Schlitten arretierende Führungs sperre über ein weiteres Zugglied mit einer Rastensperre, die den Pflug in einer Endlage hält, in Verbindung. Nach einem weiteren erfinderischen Merkmal ragt ein, den Oberlenker mit dem Schlitten verbindender Bolzen beidseits über den Schlitten
hinaus und wird dabei in, auf beiden Seiten des Wendekopfes befindlichen Langlöchern geführt. Zweckmäßigerweise ist der Weg des Schlittens in der U-Führung des Wendekopfes durch eine oder mehrere oben oder unten in der Führung angeordnete Stellschrauben veränderbar.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer besonders vorteilhaften Ausführungs^ form sowie anhand der Zeichnungen, von denen
Fig.1 die Wendevorrichtung mit verriegeltem Schlitten, Fig.2 die Wendevorrichtung mit entriegeltem Schlitten,
Fig.J) eine Ansicht auf die Wendevorrichtung von hinten mit,eingerasteter Wendeklinke,
Pig.4 einen Schnitt durch die Wendevorrichtung entsprechend ' den Schnittlinien HI-III und
Fig.5 die in Ruhestellung befindliche Wendeklinke darstellt.
Entsprechend der beispielsweisen Darstellung zeigt die Wendevorrichtung nach Fig.1 eine Lage des Wendekopfes, wie er beispielsweise der Arbeitsstellung im verriegelten Zustand entspricht. Dabei besteht die Wendevorrichtung aus einem Grundgehäuse 1, dessen oberer Teil in den Wendekopf 2 ausläuft. Der Wendekopf 2 hat vorzugsweise eine quadratische oder rechteckige Form, die in ihrem Innenraum einer U-Führung entspricht. In dieser U-Führung ist verschiebbar ein
Schlitten J5 gelagert, der an seiner oben endenden Seite mit einer Schlittenplatte 4 abgeschlossen ist. Der obere Lenker 5 ist' innerhalb des Schlittens J> gelagert und mit diesem durch einen Bolzen 6 verbunden. Der Bolzen 6 ist so lang, daß er beidseitig aus den Führungswangen 7 herausragt. Die Führungswangen 7 besitzen auf jeder Seite ein Langloch 8, in denen der Bolzen 6 geführt ist. In der Oberseite des Wendekopfes 2 ist ferner eine Kettennuß 9 drehbar gelagert, über die das Zugglied Io,vorteilhafterweise eine Kette, führt. Das Zugglied Io ist einerseits an der Schlittenplatte 4 und andererseits an der Wendeklinke 11 befestigt. In das Zugglied Io
ist ein Kettenspanner 12 eingebaut, um die Länge des Zuggliedes Io verändern zu können. Die Wendeklinke 11 ist an einem Wendenocken IJ> befestigt. Zur Arretierung des Pfluges dient eine an dem Grundge- · hause 1 angeordnete Rastensperre 14. Sie hat die Aufgabe, den Pfluggrindel und damit die Pflugkörper in der jeweils eingestellten Arbeitslage zu halten. Im Wendekopf 2 befindet sich die Piihrungssperre 15. Die Stirnseite dieser Piihrungssperre lagert im Sperrzustand hinter der Schlittenplatte 4. Die Piihrungssperre 15 ist auf einem ebenfalls im Wendekopf 2 gelagerten Doppelhebel 16 befestigt. Der Doppelhebel steht einerseits mit einer Zugfeder 17 und andererseits mit einem Zugglied l8 in Verbindung. Das andere Ende der Zugfeder 17 ist an dem Grundgehäuse 1 befestigt, während das Zugglied l8 an einer Winkelnase 19 gelenkig befestigt ist. Die Winkelnase 19 steht-mit-dem Auslösehebel 2o in fester Verbindung. Außerdem ist mit dem Auslösehebel 2o noch eine Raste 21 verbunden, die in eine .Aussparung der Rastensperre 14 eingreift. Das Grundgehäuse 1 ist an seiner unteren Seite' mit Anschlüssen 22 für die beiden unteren Lenker versehen. Die beiden unteren Lenker sind in den Zeichnungen nicht dargestellt. Um den Weg des Schlittens 5 den jeweiligen Erfordernissen anpassen zu können, sind Stellschrauben 2j5 im Wendekopf 2 angeordnet. Die Stellschrauben können gemäß der Erfindung sowohl im oberen Schlittenweg, als auch im unteren Schlittenweg auf geeignete Weise angeordnet sein. · Auf dem Pfluggrindel befindet sich eine Wendemuffe 24.
Die Wirkungsweise gemäß der Erfindung ist folgendes ■
Ist die Wendevorrichtung mit dem damit befestigten Pflug durch den oberen Lenker 5 und den nicht dargestellten unteren Lenkern mit dem Schlepper befestigt, dann nimmt die Wendevorrichtung eine Lage nach Fig. 1 ein. Dabei ist der Pfluggrindel durch die Rastensperre l4 arretiert und kann sich nicht drehen. Der Schlitten 3 befindet sich innerhalb der Führungswangen 7 in der obersten Stellung. Wird nun das Dreipunktgestänge angehoben, dann bewegt sich der Wendekopf 2 in die Lage 21. Die Führungs.sperre 15 ist hinter der Schlittenplatte 4 eingerastet und arretiert dabei die Schlittenstellung. Damit befindet sich der Pflug in Transportstellung. Zur Arbeit auf dem Feld wird, wenn die Pflugkörper die richtige Stellung haben, das Dreipunktgestänge abgelassen und die Pflugarbeit kann beginnen. Am Furchenende wird der Pflug angehoben, bis der Wendekopf die Stellung 2f (Fig.l) erreicht hat.
Wenn nun der Schlepperfahrer an dem Auslösehebel 2o zieht, dann wird zuerst.die Führungswsiie 15 über das Zugglied 18 betätigt und aus der Sperrstellung der Schlittenplatte 4 herausgeschwenkt. Das Zugglied Io ist gespannt. Unmittelbar danach wird auch die Rastensperre 14 am unteren Ende des Grundgehäuses 1 freigegeben. Die Wendeklinke 11 ist in einer Nase der Wendemuffe 24 eingerastet. Nachdem die Rastensperre 14 ausgelöst ist, wird die potentielle Energie frei und der Pflug macht eine Fallbewegung. Dabei .erzeugt die mit dem gespannten Zugglied Io verbundene Wendeklinke 11 durch die Wendemuffe 24 eine Drehbewegung aufden Grindel des Pfluges in so starkem Maße, daß der Pflug mit Sicherheit gewendet wird, bis die um l8o gegenüberliegende Raste herumgeschwenkt ist und
in die Rastensperre l4 einrastet. Wie Fig.2. zeigt, wird bei der Drehbewegung auch der Schlitten 3 mit dem Bolzen 6 durch den oberen Lenker 5 ine untere Lage im Langloch 8 gezogen. Die Führungssperre ist durch die Kraft der Feder 17 wieder in die alte Sperrlage gezogen worden.. Das Zugglied Io ist entspannt. Wie Fig.5 zeigt, ist der Wendenocken 1J5 nur um etwa IJo herumgeschwenkt. Die Wendeklinke befindet sich noch nicht im Eingriff einer Nase der Wendemuffe 24.
Wenn nach der erfolgten Wendung des Pfluges das Dreipunktgestänge abgelassen wird und der Pflug auf dem Boden Widerstand findet, dann wird der Schlitten J>,k durch den Oberlenker 5 wieder in seine oberste Stellung zurückgeschoben. Ist dabei die Schlittehplatte 4 über die Führungssperre 15 hinweggeglitten, dann wird der Schlitten j5 automatisch verriegelt. Gleichzeitig greift die Wendeklinke 11 unter die Nase der Wendemuffe 24.
Dieser Vorgang wiederholt sich jedesmal, wenn der Pflug zuvor gesenkt war, wieder angehoben wurde und dann der Auslösehebel gezogen wird. Entsprechend der Lage der Wendeklinke 11 wird dabei einmal der Pflug nach links und beim nächstenmal nach rechts gewendet.

Claims (4)

Pa£@ö£ansprüche
1. Vorrichtung zum Wenden von dreipunktgekuppelten Schlepperpflügen, bei denen es in bestimmten Zeitabständen erforderlich ist, die Pflugkörper um eine in Fahrtrichtung liegende Achse zu wenden und dabei die dem ausgehobenen Pflug innewohnende potentielle Energie unter Benutzung einer Wendeklinke über eine Rastensperre auf den Pfluggrindel einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Wendekopf (2) eines Grundgehäuses (l) ein mit dem Oberlenker (5) verbundener Schlitten (35) geführt ist, der durch ein Zugglied (lo) über eine Kettennuß (9) mit einer Wendeklinke (ll). in Verbindung steht und dabei der Schlitten (3>) in Arbeitsstellung durch eine Führungssperre (15) arretierbar ist.
2. Vorrichtung zum Wenden von dreipunktgekuppelten· Schlepperpflügen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schlitten (j5) arretierende Führungssperre (15) über ein Zugglied (l8) mit einer Rastensperre (l4) in Verbindung steht.
3. Vorrichtung zum Wenden von dreipunktgekuppelten Schlepperpflügen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Oberlenker (5) mit dem Schlitten (3} verbindender Bolzen (6) beidseits über den Sohiliten hinausragt und in einem, im Wendekopf (2) befindlichen Langloch (8) geführt ist.
4. Vorrichtung zum Wenden von dreipunktgekuppelten Schlepperpflügen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Weg des Schlittens
•innerhalb des Wendekopfes (2) in einer U-Führung durch Stellschrauben (2j5) veränderbar ist.
DEK54420U 1966-05-03 1966-05-03 Vorrichtung zum wenden von dreipunktgekuppelten schlepperpfluegen. Expired DE1985779U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3305860A1 (de) * 1983-02-19 1984-09-20 Rabewerk Heinrich Clausing, 4515 Bad Essen Anbaupflug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3305860A1 (de) * 1983-02-19 1984-09-20 Rabewerk Heinrich Clausing, 4515 Bad Essen Anbaupflug

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