DE198440C - - Google Patents

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DE198440C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/945Holders with built-in electrical component
    • H01R33/955Holders with built-in electrical component with switch operated manually and independent of engagement or disengagement of coupling
    • H01R33/9555Holders with built-in electrical component with switch operated manually and independent of engagement or disengagement of coupling for screw type coupling devices

Landscapes

  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in LONDON.
Es sind bereits Schaltvorrichtungen für elektrische Glühlampen bekannt, bei denen die in einen Behälter aus Isoliermasse hineinragenden Leitungsenden bei entsprechender Neigung des Behälters durch Quecksilber in leitende Verbindung gebracht werden. Diese bekannten Schalter besitzen aber den Nachteil, daß sie, um Stromschluß herzustellen, dauernd in der betreffenden geneigten Lage verbleiben müssen, demnach nur bei wagerecht angeordneten drehbaren Birnen unmittelbar mit diesen vereinigt werden können, nicht aber in unmittelbarer Verbindung mit hängenden oder stehenden Birnen oder deren Teilen, z. B. mit dem Lampenschirm.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Quecksilberschaltvorrichtung für elektrische Glühlampen, die den Vorteil- besitzt, infolge ihrer neuen, eigenartigen Einrichtung nach dem durch Neigung des Behälters bewirkten Einschalten des Stromes wieder in die Anfangslage zurückbewegt werden zu können, ohne daß dadurch der Strom unterbrochen wird. Diese neue Schaltvorrichtung eignet sich infolgedessen vorzugsweise zu unmittel· barer Vereinigung mit hängenden, selbst völlig frei pendelnden Glühlampen oder deren Zubehörteilen, z. B. den Lampenschirmen.
Dieser Fortschritt wird dadurch erzielt, daß die zur Aufnahme des Quecksilbers die
nenden Taschen des Schaltbehälters in gleicher Höhe angeordnet und durch eine Erhöhung voneinander getrennt sind, so daß das Quecksilber nicht von selbst von einer in die andere Tasche zurückfließen kann. Durch diese neue Einrichtung wird den bekannten Quecksilberkippschaltern gegenüber noch der Vorteil erzielt, daß alle besonderen Verriegelungen und Sperrvorrichtungen zum Feststellen des Schalters in verschiedenen Stellungen in Fortfall kommen können. Es wird sogar ermöglicht, den Schalter in die Lampenfassung selbst einzubauen und die Lampe mit mehreren, einzeln einschaltbaren Glühfäden zu versehen, so daß man nach Belieben ganz einfach durch einmaliges vorübergehendes Kippen der Lampe diese zum Hell- oder Durikeibrennen bringen kann.
Die Schaltvorrichtung besteht, wie üblich, aus einem Hohlkörper aus nichtleitendem. Material, wie Hartgummi oder Glas, in dessen Wandung die Enden von elektrischen Leitungsdrähten in geeigneter Weise eingeführt werden. Der Behälter ist teilweise mit metallischer Flüssigkeit, zweckmäßig Quecksilber, ausgefüllt.- Durch eine entsprechende Veränderung der Stellung desjenigen Teiles der Lampe, in welchem die Schaltvorrichtung untergebracht ist, wird zwischen den Enden der obengenannten -elektrischen
Leitungsdrähte mittels des Quecksilbers eine leitende Verbindung hergestellt. Die Veränderung der Stellung der Schaltvorrichtung kann durch Drehen, Umkippen oder Schrägstellen des betreffenden Teiles, in welchem die Schaltvorrichtung untergebracht ist, erzielt werden. Die das Quecksilber aufnehmenden Taschen sind dabei derart in gleicher Höhe angeordnet, daß der Schaltbehälter bei
ίο eingeschaltetem Quecksilber' wieder in die Ruhelage gebracht werden kann und erst beim Neigen in eine andere als die vorherige Schrägstellung das Quecksilber in eine andere Tasche fließt.
In dem Hohlkörper wird zweckmäßig in bekannter Weise eine Luftleere geschaffen, um zu verhindern, daß bei einer eventuellen Vergasung der metallischen Flüssigkeit, die während der Bildung eines kleinen elektrisehen Bogens statthaben könnte, ein innerer Druck. entsteht und damit die Bewegung des Quecksilbers leicht vor sich gehen kann. Die Schaltvorrichtung kann auch dazu dienen, zwei oder mehrere elektrische Lampen in Serie oder parallel zu schalten oder die Anzahl der Kerzenstärken von entsprechend konstruierten elektrischen Lampen zu vermehren oder zu verringern.
Die Verstellung des Zubehörteiles der elekirischen Glühlampe, z. B. eines Lampenschirmes, Reflektors o. dgl., in welchem die Schaltvorrichtung untergebracht ist, kann zweckmäßig durch die Anordnung von Schnüren oder ähnlichen Vorrichtungen bewirkt werden.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine elektrische Glühlampe, bei welcher die Schaltvorrichtung in dem Lampensockel angeordnet ist. In diesem Falle dient die Schaltvorrichtung nur dazu, den elektrisehen Strom ein- und auszuschalten, α und b sind gewöhnliche Kontakte; c ist der Sockel der Lampe; d ist das in Hohlkörper e eingebrachte Quecksilber. In der gezeigten Lage des Quecksilbers ist der Strom ausgeschaltet; gibt man jedoch der Lampe eine Neigung nach rechts, so fällt das Quecksilber nach links und bewirkt die elektrische Verbindung zwischen den Leitungsdrähten f und g, wobei der Draht i durch den Leiter m in den Stromkreis eingeschaltet wird.
Fig. 2 zeigt eine Schaltvorrichtung, mittels welcher man abwechselnd Glühfäden von verschiedener Länge in den Stromkreis einschalten kann. In der gezeichneten Lage des Quecksilbers wird der kurze Draht k nicht vom Strom durchflossen. Durch ein Schrägstellen der Lampe fällt das Quecksilber d nach links und schaltet k ein, während der lange Glühfaden i ausgeschaltet ist.
Fig. 3 zeigt, in welcher Weise mittels einer Schaltvorrichtung der beschriebenen Art elektrische Glühlampen in Serie geschaltet werden können.

Claims (1)

  1. Pate nt-An SPRU c η :
    Quecksilberschaltvorrichtung für Glühlampen , durch deren Neigung eine Ein- oder Umschaltung hervorgebracht werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme des Quecksilbers dienenden Taschen des Schaltbehälters in gleicher ■ Höhe derart angeordnet und durch eine Erhöhung so voneinander getrennt sind, daß der Schaltbehälter bei eingeschaltetem Quecksilber wieder die Ruhelage einnehmen kann, ohne eine abermalige Umschaltung hervorzubringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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