DE1982973U - Anker fuer schweizer kolbenzahnankengang. - Google Patents

Anker fuer schweizer kolbenzahnankengang.

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DE1982973U
DE1982973U DE1968P0030737 DEP0030737U DE1982973U DE 1982973 U DE1982973 U DE 1982973U DE 1968P0030737 DE1968P0030737 DE 1968P0030737 DE P0030737 U DEP0030737 U DE P0030737U DE 1982973 U DE1982973 U DE 1982973U
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Germany
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anchor
swiss
escape wheel
tooth
wheel
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PFORZHEIMER UHRENROHWERKE INH
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PFORZHEIMER UHRENROHWERKE INH
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/14Component parts or constructional details, e.g. construction of the lever or the escape wheel

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DR. RUDOLF BAUER -.'.DIPLn-ING. HELMUT HUBBUCH
PATENTANWÄLTE
■■ 21.12.1967 I/W
753 PFORZHEIM,
1 WESTLICHE 31 (AM LEOPOLDPLATZ) TEL.: (07231) 2429Ο
Firma Pforzheimer Uhrenrohwerke Inh. Rudolf Wehner 9 Pforzheim
Ankerrad für Schweizer KoITdenzahnankergang
Die Neuerung bezieht sich auf ein Ankerrad für Schweizer KoI-b enzahnankergang.
Bei den Ankerrädern der Grössen für Armbanduhren ist nach den geltenden Normen bezüglich des äusseren Durchmessers (IPersenkreisdurchmesser) eine Toleranz von 0,01 mm und bezüglich des radialen Eundlaufens der Halmfersen zur Eadmittelachse ebenfalls eine Toleranz von 0,01 mm zulässig.
Diese Torschrift ergibt in der Praxis z.B. bei einem Ankerrad der Mormgfrösse 5 einen lersenkreisdurchmesser von 4-,85 * o°o1 Die kleinste wirksame Hebellänge an einem Ead mit 4-,84 mm 0 ist deshalb 4,835 mm, die grösste wirksame Hebellänge bei einem Baddurchmesser mit 4,85 mm ist deshalb 4,855 mm«, Also schwanken die wirksamen Hebellängen der einzelnen Eadzähne innerhalb der Serie um 0,02 mm.
Bisher wurde "bei der Uhrwerkmontage diesem fehler dadurch entgegengewirkt j dass man die Position der Ankeranschlagstifte in der Werkplatte durch Biegen veränderte oder indem man die Paletten im Anker dem Pehler entsprechend justierte» Heuerdings gehen die Rohwerkhersteller aber dazu über, die Werkplatte mit festen, unveränderlichen Ankeranschlagkanten zu versehen» Diese Ausführung lässt sich mit grösserer Genauigkeit herstellen als diejenige mit Ankeranschlags"ßiften, ausserdem ist der Ankerbewegungswinkel an allen Uhren innerhalb einer Serie genau der gleiche j andererseits können bei der Werkmontage aber kleine fehler beim Ankerraddurchmesser oder beim radialen Rundlauf des Ankerrades nicht mehr korrigiert werden.
Es ist deshalb notwendig, die oben erwähnte, οso2 mm Toleranz bei der wirksamen Länge der Ankerradzähne noch weiter einzuschränken. Dies ist bei der Herstellung der Ankerräder in der bisherigen Ausführung jedoch nicht zu verwirklichen» Dies liegt vorallem daran, dass beim Stanzen der Bohrung im Ankerrad die radiale Unrundheit von maximal 0,01 mm nicht wesentlich verringert werden !kann und daran, dass bei der Yerzahnung des Rades mit kleinen !Peilungsfehlern und Toleranzen in der Länge der Hebefläche gerechnet werden muss» Diese fehler können durch das Schleifen der Zahnflanken, welches mach dem Härten der
Räder durchgeführt wird, nicht beseitigt werden9 im Gegenteil, auch "beim Schleifen der Zahnflanken muss mit weiteren Abweichungen gerechnet werden. Zusätzlich zu den Ungenauigkeiten am Ankerrad kommen noch solche., welche vom Ankerradtrieb und vom Aufnieten des Rades auf das Trieb herrühren.
Bei der feuerung sind diese Nachteile nun dadurch verminderts dass die Zahnfersen nach dem Aufnieten der Räder auf die Triebe in radialer Richtung zur Radmittelachse rundgeschliffen (auf Ankerrad-0 4,84-5 mm) sind,, Beim Einbau dieser Räder in Uhrwerke s welche vorher mit normalen Ankerrädern der bisherigen Ausführung ausgerüstet waren, wurde festgestellt, dass die Amplitude der Unruhe und das Gangverhalten der Uhren, sich durch das Auswechseln der Ankerrädernicht verändert haben, obwohl durch diese Massnahme der Impulswinkel der Hebung etwas verringert worden ist. -
Die Usache dieser Feststellungen kann darin gesucht werdens dass die Unruhe, welche beim Beginn der Hebungsphase einen stossartigen Beschleunigungsimpuls erhält, am Ende des Hebungsvorganges ,wenn die Ankerradzahnferse von der Hebungsflache des Ankerhebesteines abfällt, durch die erhaltene Stossbeschleunigung der Ankerradbewegung vorausgeeilt ist-,; cEäs's also, ehe der
Hebungsvorgang beendet ist, die Unruhe ihre ffä^rung in der Ankergabel bereits verlassen hat»
Durch die beschriebenen Massnahmen (Überschleifen der Zahnfersen) können Kontrollens Nacharbeiten und Ausschuss bei der Herstellung der Ankerräder ganz bedeutend vermindert und damit ein wirtschaftlicher Mutzen erzielt werden«, Ausserdem edfallen bei der Uhrwerkmontage die Kontrollen und Nacharbeiten beim Justieren des Ankerganges.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch in Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Ankerrad, und in Έ i g ο 2 eine Draufsicht auf einen Zahn des Ankerrades in gegenüber Pig. 1 vergrössertem Maßstab»
In der Zeichnung hat das Ead 2 Zähne 3» Jeder Zahn hat eine Ferse 4«, Sie liegen alle auf einem Kreis Das diesen Kreis überstehende Stück 6 (3?ig. 6) ist gemäss der Neuerung abgeschliffen. ■ .■'■"..■.

Claims (1)

  1. RA.-Q 2-2 :"eS.»*1 i 1 .;6B.
    DR. RUDOLF BAUER -DIPLHNG. HELMUT HUBBUCH
    PATENTANWÄLTE
    ■21.12.196.7
    753 PFORZHEIM,
    WESTLICHE 31 (AM LEOPOLDPLATZ) TEL.: (O7231) 24290
    Schutzanspruch :
    Ankerrad für Schweizer EolTaenzahnankergang, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnfersen (4) am äusseren Kaddurchmesser in tangentialer Richtung zur Eadmittelachse überschliffen sind«
DE1968P0030737 1968-01-13 1968-01-13 Anker fuer schweizer kolbenzahnankengang. Expired DE1982973U (de)

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