DE1982931U - Feuerfester haengestein. - Google Patents
Feuerfester haengestein.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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- F27D1/00—Casings; Linings; Walls; Roofs
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- F27D1/08—Bricks or blocks with internal reinforcement or metal backing
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F23M5/00—Casings; Linings; Walls
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- Finishing Walls (AREA)
Description
1499
Magnesit Aktiengesellschaft in Ra,-
denthein / Kämt en, Österreich
Feuerfester Hängestein.
Die Neuerung betrifft einen feuerfesten Hängestein9 insbesondere einen gebrannten Hangestein 9 mit einer über das lsa.lte
Steinenö.e hinausra.genden Hängelasche.
Feuerfeste Hängesteine mit einer Hängelasche,sogenannte
Lasohensteine s werden, ih-großem Umfang für die Zustellung von aufgehängten
oder abgestützten-Bauteilen-von. Industrieöfen,, wie Hänge
de eisen und -wänden 9 in der Stahl- und.-Metallindustrie-verwendet.
Die meisten der bisher bekannten Lasöhensteine sind ungebrannte-.Steine,
bei welchen die Eängelasehe eine über das kalte Steinende
hinausragende Fortsetzung einer lait verpreßt eh iiußenplatte bildet.
Diese ungebrannten Laschensteine bewähren sich bei ihrer ¥er·=
wandung sehr guts- doch besteht in manchen Fällen ein Bedürfniss
gebrannte Steine einzusetzen„ Zu diesem Zweck ist bereits ein
- 1
Stein mit einer Hängelasche vorgeschlagen worden9 bei dem"die Hängelasche
bündig an einer Steinaußenfläche anliegt und mit einem abgewinkelten Teils der an seinem Ende verbreitert ists in das
Steininner© hineinragt» Dar abgewinkelte Laschenteil kann dabei rechtwinkelig oder sägesahnartig abgetreppt verbreitert ausgebildet
sein und wird von der Steinseite her in eine entsprechende
Ausnehmung eingeschoben» Bei diesem bekannten Stein» der auch mit
einer Metallummantelung versehen sein kann9 ist Jedoch die Zugfestigkeit
der Aufhängung unbefriedigend;, das heißt der abgewinkelte
Teil der Lasche wird verhältnismäßig leicht aus der Ausnehmung herausgezogen» Ferner hat dieser Stein auch noch den Nachteil,
daß die Ausnehmung für die Aufnahme des abgewinkelten Sndteiles
der Las ehe am steiiiauSenseitigen Snde wesentlich breiter ist als
der Teil der Laschender an dieser Stelle zu liegen kommt9 so. daß
in die Ausnehmung leicht Staub bzw» Fremdstoffe eindringen und eine vorzeitige Zerstörung des Indteiles der Lasche- bewirken können9
wodurch die ganze Lasche1unbrauchbar wird.
Di® !feuerung sielt nun darauf abs feuerfeste gebrannte: Hängesteine-'
zu schaffen,, die diesen Hachteil nicht aufweisen und bei
welchen die ■ Hängelasche's die insbesondere aus zünder beständigem
"Stahl-bestehtj im Steininneren sehr fest verankert- ists so daß
sie auch verhältnismäßig hohen Zugbeanspruchungen gewachsen ist.
Ss wurde gefunden 3 daß dieses Ziel dann erreicht.-werden- kann3
wenn die Steine eine auf besondere Weise ausgebildet© Ausnehmung ;
für die Aufnahm© des indteiles der Lasche -"haben und dieser Sad- .
teil tJellenform aufweist. Demnach betrifft die Heuerung einen
feuerfesten Hängestein mit einer über das kalte Steinende hinausragenden
Hängelasche j die in einer Vertiefung an einer Seitenfläche des Steines angeordnet ist und mit dieser bündig verläuft und
einen rechtwinkelig bzw. annähernd rechtwinkelig abgewinkelten Endteil aufweist9 der in eine sich gegen das Steininnere erstrekkende
Ausnehmung eingeführt ist, wobei dieser Stein dadurch gekennzeichnet ist9 daß die Ausnehmung von der Seitenfläche gegen
das Steininnere zu zunehmend niedrigere, also konvergierende, ausgebildet
ist und der darin eingeführte Endteil der Hängelasche : ΐ-Jellenf orm aufweist. Vorzugsweise''soll die Ausnehmung eine konstanteBreite
haben9 und keinesfalls darf deren Breite am steinaußenseitigen
ISnde merklich größer sein als am steininnenseitigen Ende»
Der Stein gemäß der Heuerung kann in an sich bekannter Weise zumindest an der Steinflache«, an der-die Hängelasche angeordnet ist9 eine Metallplatte aufweisen, die gegebenenfalls mit der
Lasche verbunden» vorzugsweise verschweißt, sein kann.
Die Steines <3-ie keine Metallplatte bzw. "Metallplatten ha-.
ben9 Xferden mit der Lasche auf die tfeise verbundens daß deren Endteil
in die für ihn vorgesehene Ausnehmung eingeschoben und darin
ZoB0 durch Klopfen mit einem Hammer auf den unteren Teil der Lasche befestigt wird» Im Falle von Steinen mit Außenplatten können
dann die Außenplatten ZoB. mit Hilfe eines Klebemittels oder
feuerfesten Zementes aufgebracht werden.tfenn die Außenplatten
aus einer "U-formigen Platte -bestehen, kann diese auf den. Stein .
federnd aufgebracht werdenfl so daß sie also den Stein reibungsschlüssig
umfaßt3 selbstverständlich ist auch in diesem Fall eine
zusätzliche Verwendung eines Klebemittels oder feuerfesten Zementes möglieh. Ferner kann die Lasche mit einer auf der gleichen
Seitenfische des Steines zu liegen kommenden Außenplatte z.B. durch Punktschweißen oder mit Mieten verbunden sein9 ?rabei entweder zuerst die Lasche allein mit dem Stein und anschließend mit
■der AuSenpla/bte verbunden wird oder aber von vornherein ein aus
der Lasche und der AuSenplatte bestehendes Element verwendet/wird„
Sine weitere Möglichkeit besteht darins den Stein zuerst mit einer
üußanplatte zu verseilen,,'.'die auf der für die Lasche vorgesehenen
Steinfläche eine solche Aussparung hat ^ daß die Vertiefung und
die Ausnehmung für. die Lasche frei zugänglich sind,' und dann die
Lasche, einzuführen..
Die gebrannten Hängesteine gemäß.der■Neuerung sind Zugbeanspruchungen von ζ *Β» 3^835 bEwο 353 kg gewachsen und für eine Zu=
stellung von aufgehängten"bzw. abgestützten Bauteilen aller Art in Industrieöfen;, wie Ofen der Stahl-,"-Metall- und Glasindustriea
sehr gut geeignet» Die angeführten Werte für die Zugbeanspruchung
bedeuten,, daß bei jeweils einseinen Steinen bei einer Belastung "'.
von .3^8g5- bzw» 353 kg als Hittelwert die Lasche herausgezogen
wird oder die obere Steinpartie mit der Lasche abreißt.
'■Nachfolgend werden einige Jiusführungsbeispiele der Neuerung
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Die Fig„ 1 bis 3 zeigen das kalte Steinende eines mit.einer
■ . - - ■ ■ . - IS, - ' ; " ■■■■'■ ;:■■■
Ausnehmung zum Einsetzen der Hängelasche versehenen Steines in Ansicht gegen eine breite Steinseitenfläche bzw» im Vertikalschnitt
nach der Linie H-XI in FIg„ 1 bzw. in Draufsicht auf das kalte
Snde des Steiness und in den Figo k>
und 5 ist eine Hängelasche in Ansicht gegen die Fläche bzw« in Seitenansicht dargestellt« Die
FIg. 6a und 6b erläutern das Befestigen der Hängelasche in einem
feuerfesten Stein gemäß der Neuerung» In Fig» 7 ist eine mit einer
Unförmigen Metallplatte verbundene Hängelasche in schaubildlicher
Darstellung veranschaulichts Fig» 8 zeigt in Draufsicht
auf das kalte Ende einen feuerfesten Stein mit einer eingesetzten Hängelasche 9 die mit einer gemäß Fig. 7 '"ausgebildeten Metallplatte verbunden ist3 ; und 'Fig. 9 erläutert das'Verbinden'-dieser Hängelasche mit dem feuerfesten Stein in Seitenansicht» Fig» iO zeigt
den oberen Endteil einer Metallplatte,, die zur Verkleidung der
mit der Beiestigungsausnehmung versehenen Stein-seitenflache bestimmt
ist 'j in Ansicht gegen ihre freie Außenfläche g in Fig. 11
ist ein mit einer solchen -Platte- versehener feuerfester Stein mit
eingesetzter■Hängelasche in Draufsicht auf das kalte Steinende
dargestellt;, und Fig» 12 zeigt den oberen Bndteil des feuerfesten
Steines und der Metallplatte sowie die Hängelasche vor dem Verbinden dieser Teile.
Bei. dem in den-Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist am kalten Ende.des feuerfesten Steines 1 an einer breiten
Seltenfläche 2 in einem vorbestimmten Abstand von der kalten
Stirnfläche des Steines eine sich von der Seitenfläche 2 nach
.5-
innen erstreckende Ausnehmung 3 ausgebildet«, die zur Aufnahme des
angenähert rechtwinkelig umgebogenen und in Querrichtung gewellten
unteren Inateiles *!· einer mit einer Aufliängeöffnung 5 versehenen
Hängelasche 6 bestimmt ist. Die Höhe der Ausnehmung 3 nimmt von
der Steinfläche 2 nach innen zu allmählich ab3 so daß beim Verbinden
der Hängelasche 6 mit dem Stein 1 durch Einpressen oder Einschlagen (Fig. 6a) des gewellten Endteiles k der Hängelasche 6 in
die Ausnehmung 3 dieser gewellte Endteil durch starke Klemmreibung der Blechwellen im Stein fest verankert wird (Fig. 6b). Die
Breite der Ausnehmung soll vorzugsweise über deren ganze Tiefe praktisch konstant sein und darf am äußeren Ende höchstens so groß
wie die Breite des gewellten Endteiles k der Hangelasche 6 sein»
Von der Öffnung der Ausnehmung 3 erstreckt sich bis zum oberen Hand der Steinfläche 2 eine flache Vertiefung ?s deren Tiefe
der Dicke des mit der AufhängeÖffnung 5 versehenen Teiles der Hängelasche
β -entspricht (PIg0 6b) 9 so -daß-, die Außenfläche der mit
dem Stein verbundenen Hängelasche 6 bündig mit der Steinseitenfläche 2 liegt. : . ' '
. . . Bei dem in den Fig. 7 bis 9 gezeigten abgeänderten zlusfüh-.rimgsbeispiel
ist Mit dem Stein 1 in der gleichen Weise wie beim
vorhergehend beschriebenen Beispiel eine gemäß den Figo k und 5
ausgebildete Hängelasehe 6 verbunden! außerdem ist der Stein mit
einer U-förmig ausgebildeten Metallplatte versehens deren Basis 8
zur Verkleidung der hängelaschenseitigen Seitenfläche 2 des Steines dient und deren Schenkel 9 und 10 die beiden schmalen Seiten-
flächen 11 bzw« 12 des feuerfesten Steines bedecken» Diese Metallplatte
kann in verschiedener iJeise am feuerfesten Stein befestigt werden^ so kann.gewünsohtenfalls die U-förmige Platte zuerst mit
der Hängelaschej ZoB0 bei IJ3 durch Punktschweißung οder Vernieten fest verbunden werden und dann das auf diese Heise erhaltene
Element durch Einpressen oder Einschlagen des gewellten Endteiles k>
der 'Hängelasche 6 in die Ausnehmung 3 des feuerfesten Steines 1 mit'diesem .vereinigt werden (Figo 9)»Es.kann aber auch zunächst
die-. Hängelasche. 6 im Stein, verankert'werden-'(Fig.-.6bj'\'und hierauf
die Metallplatte auf den Stein 1 aufgeschoben und an diesem mit- . tels eines Klebstoffes oder feuerfesten Zementes befestigt werdeng
wenn die Sehenkel bzw. .Seitenteile 9 und 10 der.Metallplatte elastisch in Hichtung zueinander vorgespannt sind9 kann diese Platte auch durch federnde Beibungsklemmüng an den schmalen Seitenflächen
11 und 12. des Steines festgehalten .werden.
Bei dam. in den Fig» lö bis 12 dargestellten Ausführungsbeispiel ist nur an der mit der Hängelasche 6 versehenen Seitenfläche
2 des feuerfesten Steines 1 eine Metallplatte 8° angeordnets die
an der SteinseitenfläOhe2 direkt anliegt und mit einer mit der
Ausnehmung 3 des Steines.1 übereinstimmenden Öffnung 3° für den
abgewinkelten Endteil k der Hängelasche β und einer flachen Vertiefung
7° sum Einlegen des mit der Aufhängeöffnung 5 versehenen
Teiles der Hängelasche 6 versehen ist. Der feuerfeste Stein 1 weist
hiebe! an der Seitenfläche 2 eine zur. Aufnahme der Hinterseite der
Ausprägung der Vertiefung 7' der Platte 8° dienende verbreiterte
Ausnehmung 7W
7 -
ifenn die Hängelasche β gemäß FIg0 5 mit dem feuerfesten
Stein 1 verbunden ist9 kann an der Seitenfläche 2 des Steines
eine ebene Metallplatte angeordnet werden,, die durch Punktschweißen
oder Hi et en mit der Hängelasehe oder bzw., und mittels eines,
Klebstoffes oder feuerfesten Zementes direkt mit dem Stein verbunden
werden kann«, Diese verschiedenen Befestigungsarten können
selbstverständlich auch bei der Äusführungsform nach Pig«. 12 und
in der dort angedeuteten Reihenfolge angewendet werden»
Claims (1)
- 2 233*-ε. 2.Schutsamsprüche s1« Feuerfester Hängestein, insbesondere gebrannter Steins mit einer über das kalte Steinende hinausragenden Hängelasche, die in einer Vertiefung an einer Seitenfläche des Steines ange-ordnet ist und mit; dieser "bündig verläuft und einen rechtwinkelig"bzw ο annähernd recht winkelig abgewinkelten Endteil aufweist/ der in eine sich gegen das Steininnere erstreckende Ausnehmung eingeführt istg dadurch gekennzeichnets daß die Ausnehmung (3) von ■■der'.'Seitenfläche (2) gegen das Steininnere zu zunehmend niedriger ausgebildet■ist und der darin eingeführte Endteil (^) der Hänge= lasche (6) Wellenform aufweist. . .2o iStein nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (3) eine konstante Breite hat». " 3- Stein nach Anspruch 1 oder 29 dadurch gekennzeichnet, daß er in an sich bekannter Weise zumindest an 'der Steinfläche (2) s an'"der die Hängelasche. (6) angeordnet ist 9 eine Metallplatte (8j80) aufweist-..k* Stein nach Anspruch-3s dadurch gekennzeichnet;, daß die Metallplatte (8S8°) mit der Hängelasehe (β) verbundene, vorzugsweise verschweißt $ -ist«30. Io 1968 Dr ο L/SA
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