DE343940C - Hochofenbegichtungskuebel mit Bodenentleerung - Google Patents

Hochofenbegichtungskuebel mit Bodenentleerung

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DE343940C
DE343940C DE1920343940D DE343940DD DE343940C DE 343940 C DE343940 C DE 343940C DE 1920343940 D DE1920343940 D DE 1920343940D DE 343940D D DE343940D D DE 343940DD DE 343940 C DE343940 C DE 343940C
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DAMPFKESSEL FAB F
EISENKONSTRUKTIONEN
HEINR STAEHLER
PAUL NOETZEL
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DAMPFKESSEL FAB F
EISENKONSTRUKTIONEN
HEINR STAEHLER
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Hochofenbegichtungskübel mit Bodenentleerung. Es ist allgemein bekannt, @daß die Bodenteile der Begichtungskübel für Hochöfenanlagen infolge ihrer häufigen Benutzung einem außerordentlich starken Verschleiß ausgesetzt sind. Um diesem Verschleiß zu begegnen, hat man sich bisher in der Weise beholfen, daß die betreffenden Kübelteile ungefähr die doppelte Stärke erhielten, als rechnerisch eigentlich für sie erforderlich gewesen wäre. Waren alsdann die Wandstärken bis auf .die Hälfte abgenutzt, so wurden die abgenutzten Teile durch neue, wiederum entsprechend verstärkte Teile ersetzt.
  • Es liegt auf der Hand, daß dieses Verfahren eine außerordentliche, mit dem angestrebten Zweck durchaus nicht in Einklang stehende Verschwendung an Material, Kosten und Arbeitskraft bedeutet.
  • Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, !diesen Übelstand, in ebenso einfacher wie wirksamer Weisse zu beheben und einen Hoehofenbegichtungskübel mit Bodenentleerung zu schaffen, dessen dem Verschleiß am meisten ausgesetzter Teil so ausgebildet ist, @daß bei eingetretenem Höchstverschleiß nur der tatsächlich abgenutzte Teil, nicht aber der ganze Boden erneuert zu werden braucht. Dieser Zweck wird ggmäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die dem Verschleiß am meisten ausgesetzten Teile des Begichtungskübels mit auswechselbaren Verschleißblechen belegt sind, welche bis zu völligem Verschleiß abgenutzt werden können und alsdann einfach durch ein neues Verschleißblech ersetzt werden, während das Grundblech ein für allemal bestehen bleibt. Es bedarf keines Beweises, daß hierdurch eine ganz beträchtliche Ersparnis von Material, Arbeit und Kosten erzielt wird.
  • Abgesehen hiervon bietet die Verwendung derartiger Schleißbleche bei Begichtungskübeln noch den folgenden erheblichen Vorteil. Die bisher zumeist gebräuchlichen Kübelböden aus Stahlguß sind an ihrem oberen Rande, welcher zur Vernietung mit dem zylindrischen Blechmantel' des Kübels dient, nie von gleichem Durchmesser, weil der Stahlguß beim Erkalten nicht immer gleichmäßlig schwindet. Bei Neuanfertigung des Kübels fällt dieser Umstand nun allerdings nicht besonders ins Gewicht, da man sich einfach dadurch helfen kann, daß man den Blechmantel dem Stahlgußboden anpaßt. Muß nun aber infolge eingetretenen Verschleißes ein derartiger Boden ausgewechselt werden, so ist dies nicht anders möglich, als daß man ihn dem Blechmantel anpaßt, indem man den Rand des Stahlgußbodenis entsprechend abdreht. Hierbei kommt es: aber nicht selten vor, daß durch das Abdrehen der Rand zu dünn und. dadurch der ganze Boden unbrauchbar wird. Auch bei gebördelten Blechböden läßt sich nicht immer ein genau gleicher Durchmesser erzielen. Bei der Verwendung von Schleißblechen ist jedoch die Ungenauigkeit im Durchmesser dies Bodenrandes in keiner Weise von Belang, da bei der Neuanfertigung des Kübels die Mantelbleche, wie gesagt, nach dem Umfang des Bodens bemessen werden, die auswechselbaren Verschleißbleche aber keinen zylindrischen Rand besitzen, sondern sich dem Grundblech unter allen Umständen genau anschmiegen.
  • Gemäß weiterer Erfindung erfolgt die Befestigung der auswechselbaren Schleißbleche auf .dem ständig in Verbindung mit dein Kübel bleibenden Grundblech nicht, wie bisher bei ähnlichen Verbindungen, durch einfache Vernietung, sondern durch Verschweißung, welche nach Belieben mit oder ohne Benutzung von Nieten erfolgen kann. Diese Befestigungsweise bietet gegenüber der einfachen Vernietung den außerordentlich wertvollen Vorteil, daß das Schleißblech bis zu völligem Verschleiß benutzt werden kann, ohne sich von den Grundblechen zu lösen, während bei der bisherigen Befestigungsweise schon nach kurzer Zeiteine Lockerung der Niete eintrat, welche eine genügende Abnutzung der Schleißbleche unmöglich machte.
  • Müssen infolge zu großer Abmessungen des Kübels oder aus sonstigen Rücksichten die Schleißbleche aus mdnreren Teilen hergestellt werden, so werden sie gemäß weiterer Erfindung an den Stoßstellen verschweißt, um zu verhüten, d.aß sie sich nach stärkerer Abnutzung der Schleißbleche aufbiegen und hierdurch die Sicherheit der Verbindung zwischen Schleiß- und Grundblech in Fragte stellen, wie dies beidem bisher üblichen Verfahren, de Schleißbleche einfach zu stoßen und -das darunter liegende Grundblech für diese Stoßstelle als Nietlasche zu benutzen, schlechterdings unvermeidlich ist.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r einen Längsschnitt des unteren Teiles eines Begichtungskübels, Abb.2 die Verbindung zwischen Schleiß-und Grundblech bei Verwendung eines Nietes, Abb.3 die Verbindung zwischen Schleiß-und Grundblech ohne Verwendung eines Nietes, Abb. q. den Stoß zweier Schleißibleche nach dem bisher üblichen Befestigungsverfahren und Abb. 5 einen gleichen Stoß bei Anwendung der vorliegenden Erfindung.
  • In derZeichnung ist mit a der zylindrische B1echinantel des Begichtungskübels, indt b der am unteren Rande des Mantels a angeordnete kegelstumpfförmige Bodenteil und mit c der kegelförmige Bodenverschluß des Kübels bezeichnet. Die einem Verschleiß in besonders hohem Maße ausgesetzten kegelförmigen Teileb und c des Begichtungskübels sind gemäß vorliegender Erfindung mit Verschleißblechen d belegt, welche, wie bereits eingangs erwähnt, nach. erfolgtem völligen Verschleiß einfach gegen neue Verschleißbleche ausgewechseit werden.
  • Die Verbindung zwischen den Schleißblechen d und den kegelförmigen Teilen b, c desBegichtungskübels erfolgt imGegensatz zu der bisher üblichen Befestigungsweise mittels einfacher Vernietung durch Verschweißung, und zwar nach Belieben mit oder ohne Verwendung von Nieten. Beider in Abb. 2 dargestellteh Verbindung wird - das Schweißblech d und das Grundblech b mit einer in üblicher Weise ausgeführten Nietbohrung mit auf der Innenseite angeordneter Nietversenke versehen und in diese Bohrung sodann ein kurzer Niet e ,gesteckt. Der freie Raum der Nietversen.ke wird jedoch nun nicht etwa durch Einstauchen -des Nietschaftes, sondern mit Schweißmaterial f ausgefüllt, welches sowohl mit dem Niet e als auch mit dem Schleißblechd schweißt. Eine Verschweißung des Nietes auch mit dem Grundblech ist hierbei nicht erforderlich, da die Verschweißung mit dem Schleißblech ausreicht, um bis zu völliger Abnutzung des. Schleiß@bleches eine unbeidingt zuverlässige Verbindung zwischen diesem und ,dein Grundblech sicherzustellen.
  • Bei der .in Abb,3 .dargestellten Verbindung erfolgt die Befestigung zwischen dem Schleißblech d und dem Grundblech b nicht durch Verschweißung unter Zuhilfenahme eines Nietes, .sondern .in der Weise, daß nur das Schleißblech d an der Verbindungsstelle ein Loch erhält, welches nach Aufeinahderlegen des Schleiß- und des Grundbleches mit -dem Schweißmaterial ä gefüllt wird, so daß dieses auf der Grundfläche h des Loches mit dem Grundblech b und an der Mantelfläche i des Loches mit dem Schleißblech d schweißt.
  • Auch bei dieser Verbindung ist ,die sichere Befestigung :des Schleißibleches auf dem Grundblech b bis zur völligen Abnutzung des Schleißbleches gewährleistet.
  • Mußten entsprechend den Abmessungen eines Kübels größere Schleißbleche verwendet und diese hierzu aus mehreren Teilen j, h (Abb. q.) hergestellt werden., so verfuhr man bisher in der Weise, sie einfach stumpf zu stoßen und das darunterliegen& Grundblech d für die Stoßstelle l als Nietlasche zu benutzen. Wie bereits erwähnt, bietet jedoch 'diese Verbindungsweise :den Nachteil, daß 'die Stoßkanten der Teile j und h sich nach stärkerer Abnutzung des- Schleißbleches aufbiegen und: hierdurch die Sicherheit der Verbindung in immer fortschreitendem Maße gefährden. Gemäß der Erfindung werden deshalb bei Verwendung von aus mehreren Teilen gebildeten Schleißblech'ien die Stoßstellen in in. der aus Abb. 5 ersichtlichen Weise verschweißt, was !den Vorteil bietet, daß die Stoßkanten (der Teile j, k bis zur völligen Abnutzung des Verschleißbleches fest miteinander verbunden bleiben.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung, inshesondere die Art der Verbindung zwischen Schleiß- und Grundblech sowie zwischen den einzelnen Teilen eines zusammengesetzten Schleißbleches nicht lediglich auf Begichtungskübel mit Boidenentleerung beschränkt, sonldern kann auch in gleich vorteilhafter Weisse auf Kübel anderer Form sowie auf Gichtverschlüsse, Bunker u. dgl. Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATEN1'-AV31'RL`cIIL: i. Hochoferibegichtungskübel mit Bodenentleerung, dadurch gekennzeichnet, daß die der Abnutzung am stärksten unterworfenen Teile (b, c) des Begichtungskübel (a) mit auswechselbaren Verschleißblechell (d) belegt sind. z. Befestigung von Schleißblechen an Grundblechen bei ,dem Begichtungskübel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß :die Verschleißbleche (d) mit d .'en Grundblech durch V erschweißung verhunden sind. 3. Befestigung von Schleißblechen an Grundblechen nach Anspruch 2, :dadurch gekennzeichnet, daß das Schleißblech mit dem Grundblech in der Weise verbunden ist, @daß in die in üblicher Weise ausgeführte Nietbohrung des Grund- und des Verschleißbleches ein kurzer Niet (e) gesteckt und der freie, sonst durch Einstauchen auszufüllende Raum mit Schweißmaterial (f) ausgefüllt wird, welches ,sowohl mit dem Niet als auch mit dem Schleißblech schweißt. 4. Befestigung von Schleißblechen an Grundblechen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, @daß das Verschleißblech mit dem Grundblech in ,der Weise verbunden ist, daß nur das Schleißblech an :der Verbindungsstelle ein Loch erhält, welches nach Aufeinanderlegen des Schleiß- und des Grundbleches mit Schweißmaterial (g) ausgefüllt wird, so -daß dieses auf der Grundfläche (h) des Loches mit d em Grundblech, an der Mantelfläche (i) :des Loches mit dem Schleißblech schweißt. 5. Befestigung von Schleißiblechen an Grundblechen nach Ansprüchen 2, bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß -die einzel-_nen Teile (j, k) des Schleiß-bleches an den Stoßstellen (na) verschweißt sind.
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