DE1982908U - Gehaspelter garnstrang. - Google Patents

Gehaspelter garnstrang.

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DE1982908U DE1965P0030508 DEP0030508U DE1982908U DE 1982908 U DE1982908 U DE 1982908U DE 1965P0030508 DE1965P0030508 DE 1965P0030508 DE P0030508 U DEP0030508 U DE P0030508U DE 1982908 U DE1982908 U DE 1982908U
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Description

Die Neuerung "betrifft einen durch Haspeln hergestellten Garnstrang, wobei durch einen neuartigen Strangaufbau das Abziehen des geweiften Garnes gegenüber den herkömmlichen Garnsträngen wesentlich verbessert wird. Das ist von besonders großer Bedeutung für Stränge aus Krauselgarnen oder anders modifizierten Chemiefasern, die einer anschließenden'Dämpf-, Schrumpf- oder Färbebehandlung unterworfen werden« Bei solchen herkömmlich gehaspelten Garnsträngen treten bekanntlich nach ihrer vorerwähnten Behandlung erhebliehe Schwierigkeiten bei der Garnumspulung auf, die vornehmlich auf die zumeist ungeordnete und vielfach verzupfte Fadenlage im Strang zurückzuführen sind.
Es wurde nun erkannt, daß sich die vorerwähnten Mängel vermeiden lassen,: wenn der Garnstrang, wie das die leuerung vorsieht, aus konischen Kreuzwicklungslagen aufgebaut ist und die Strangbreite ein Mehrfaches der Verkreuzungsbreite beträgt, Dadurch wird das Abziehen des Garns aus dem entsprechend behandelten Strang außerordentlich erleichtert und darüber hinaus auch die Dämpf-, Schrumpf- und Färbebehandlung des Stranggarns noch wesentlich verbessert»
Das Haspeln des G-arnstranges kann auf einem mit einem Konus versehenen Haspelkorb in der Weise erfolgen, daß das Garn, beginnend am Konus, mit kurzhubiger, schnell oszillierender Axialbewegung und gleichzeitig mit einer in Axialrichtung langsam fortschreitenden Überlagerungsbewegung gehaspelt wird. Der Faden wird also durch zwei sich überlagernde Bewegungen, von denen die eine die Yerkreuzung sowie deren Breite und die andere die G-esamtstrangbreite bestimmt, auf die Haspel| aufgeweift. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der oder die Garnstränge auf einen Strumpf geweift werden» Dieser Strumpf kann entweder als Ganzes oder in der Strangzahl| entsprechend zugeschnittenen Heilen über die ganze Länge des Haspelkorbes aufgezogen werden, wobei die Gesamtlänge, des Strumpfes etwa zwei-bis dreimal länger als die Breite sämtlicher Stränge gewählt und die überstehenden Strumpfteile in Falten zwischen den Strängen gespeichert werden,,
In der Zeichnung ist der neue gehaspelte Garnstrang beispielsweise dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 einen Haspelkorb mit zwei darauf befindliehen
Garnsträngen in teilweise geschnittener Ansieht 9\ während die . .
Fig. 2a und 2b Seitenansichten des die Garnstränge
tragenden Haspelkorbes nach Fig. 1 mit unterschiedlichen Fadenablaufvorrichtungen wiedergeben.
Bei dem in Fig. 1 teilweise dargestellten, zur Herstellung der neuen Garnstränge 9 dienenden Haspelkorb sind
auf der Welle 1 mittels der Lenkerstreben 2 die Haspelkorb-Leisten 3 in bekannter Weise verstellbar angebracht. An jeder Stranganfangsstelle sind auf den Leisten 3 die Segmente 4 um die Bolzen 5 schwenkverstellbar gelagert, so daß ihre den Konus bildenden Segmentkanten 6 mit den Leisten 3 einen einstellbaren Konuswinkel si einschließenο Die Verstellbarkeit der Segmente 4 geschieht mit Hilfe der Bohrungen 7 in den Segmenten und Leisten sowie der Steckbolzen 8. Der Konuswinkelo6 wird entsprechend dem zu verarbeitenden Stranggarn 9 eingestellt.
Tor dem Weifen wird auf den Haspelkorb ein gestrichelt eingezeichneter Strumpf 10 aufgezogen« Er kann für alle Stränge aus einem durchgehenden Stück bestehen oder entsprechend der Anzahl der Stränge geteilt sein« Der Strumpf soll möglichstelastisch sein und sich beim späteren Dämpfen oder Schrumpfen mit dem Strang zusammenziehen. Aus diesem Grunde ist es von Vorteil, den Strumpf aus demselben Garn wie das zu weifende herzustellen» Er kann aus Kräuselgarn, Spandex oder anderen elastischen Fäden gestrickt, gewirkt oder gewebt sein«
Das Tfeifen des Garnes 9 beginnt auf dem konischen Teil des Haspelkorbes, also im Bereich der Segmente 4, und zwar so , daß die hin- und herschwingenden fadenführer 11 die Fäden 9 in der Breite A auf die Segmente verlegen und dabei gleichzeitig eine überlagerte, in Achsrichtung langsam fortschreitende Vorschubbewegung vollführen. Die Anzahl der Fadenwindungen einer Schicht kann durch das Verändern des Verhältnisses der Haspelkorbumdrehungen zur Hubzahl der Fadenführer 11
variiert werderu Um das sogenannte Kopieren zu verhindern soll diese Verhältniszahl möglichst einen unendlichen Bruch bilden» Je nach der zu verarbeitenden Garnstärke werden die schwingenden Fadenführer 11 mit entsprechend kleiner Geschwindigkeit in Richtung B bewegt. Letztere ist dann richtig eingestellt, wenn der auf dem Anfangskonus begonnene Strangdurchmesser sich beim weiteren Weifen nicht verändert· Beim Erreichen der gewünschten Strangbreite wird das Weifen beendet»
Vor dem Abziehen der fertigen Stränge 9 wird der Strumpf 10, dessen Gesamtlänge 2 bis 3-mal größer sein soll als die Gesamtbreite aller Stränge auf dem Haspelkorb, zerschnitten und von beiden Seiten über die Stränge gezogen, so daß sich das herkömmliche Abbinden der Stränge erübrigt0 Wie oben schon ervmhnt, ist es auch möglich, jeden Strang mit einem vorher zugeschnittenen Strumpf zu unterlegen, wodurch das Auseinandersehneiden des Strumpfes vor dem Abziehen der Stränge entfällt.
Um das Aufziehen der Strümpfe und das Abziehen der Stränge zu erleichtern, ist auf dem Wellenende 12 ein Kegel angebracht, während die Korbleisten 3 an den zugehörigen Endes mit konisch angeordneten Verlängerungen 16 versehen sind, die mit dem Wellenkegel 13 fluchten« I1Ur den lall, daß der Haspelkorb nicht fliegend gelagert ist, wird der Kegel 13 um einen kürzen Zapfen 14 verlängert, der im Lager 15 läuft«
In Jig. 2a ist der Haspelkorb mit der ladenablaufvorrichtung in Seitenansicht dargestellt«, Vom Kops oder der Kreuz spule 17 wird das Garn 18 durch einen Ballonfadenführer 19
— 5 —
und eine Fadenbremse 20 zu dem Lieferwerk 21 geführt» Dieses kann aus einem Galetten-Walzenpaar, einer Kotte-Eolle oder auch - wie im Falle der !ig. 2b - aus einer den ganzen Haspelkorb entlanglaufenden Walze 22 bestehen, welche mit einem G-ummibelag 23 Tersehen isto Die Umfangsgeschwindigkeit der Lieferwerk-Walzen soll mindestens so groß wie die Haspelgesehwindigkeit sein, im "Falle der Lieferwalze 22 sogar um mindestens 20$ größer. Der Umschlingungswinkel des Garnes auf der ^a.1ze 22 soll nicht kleiner als 60 sein. Tom Lieferwerk 21 wird das Garn 18 durch einen Fadenführer 24 geführt, welcher bei parallel zum Haspelkorb erfolgender Vorschubbewegung der Verlegeleiste 25 mit den Fadenführern 26 das Herunterfallen des Garnes vom Lieferwerk 21 verhindert. Beim Lieferwerk nach Fig. 2b braucht zwischen der Lieferwalze 22 und dem Fadenführer 26 kein weiterer Fadenführer angebracht zu werden, da die Lieferwalze 22 sich über die ganze Breite des Haspelkorbes bzw. seiner einzelnen Garnstränge 9 erstreckt. Weiterhin ist es von Vorteil, den Fadenablauf mittels für jeden Faden angebrachter Fadenwächter 2? zu kontrollieren und bei Fadenbruch den Haspelkorb stillzusetzen. In Fig. 2a ist ein solcher Fadenwächter 27 beispielsweise gezeichnet. Er liegt mit seinem Gewicht auf dem Faden 18 auf. Bei Fadenbruch oder Ablauf der Vorlage 17 werden die Kontakte 28 und 29 zusammengedrückt, wodurch ein das Abstellen der Haspel bewirkender Stromkreis geschlossen wird.

Claims (2)

.RA.692U5-6.1Z6? Schutzansprüche i
1. Gehaspelter Garnstrang, insbesondere aus Kräuselgarnen oder anders modifizierten Ghemie-Fasern, die einer anschließenden Dämpf-j Schrumpf- oder Färbebehandlung zu unterwerfen sind? dadurch gekennzeichnet,;, daß der Garnstrang (9) aus konischen Kreuzwieklungslagen aufgebaut ist und die Strangbreite ein Mehrfaches der Verkreuzungsbreite (A) beträgt.
2. Garnstrang nach Anspruch T5, dadurch gekennzeichnet, daß er auf einen Strumpf (10) geweift ist«,
HI(IWd(Dt* diese Unterlage (Beschreibung und Scfiufeahspr.) ist die zutefe? eingereicfife·, sie- welch} von der Worf· fessung der ursprünglich eingereichten Unterlagen ab. Dia rechtliche Bedeutung der Abweichung ist nicht geprüft. Die ursprünglich eingereichten Unterlogen befinden sich in den Amisakten. Sie können jederzeit ohne Nachweis »Ines rechtlichen Interesses gebührenfrei eingesehen werden. Auf Antrag werden hiervon auch Fotokopien oder f;ilr&» teaafive zu dsn üblichen Preisen geliefert, Deutsches Patentamt. Gebrauchsmusterstelle,
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