DE198069C - - Google Patents
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- arm
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- eccentric
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16P—SAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
- F16P3/00—Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
- F16P3/02—Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro
- F16P3/04—Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro for machines with parts which approach one another during operation, e.g. for stamping presses
- F16P3/06—Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro for machines with parts which approach one another during operation, e.g. for stamping presses in which body parts of the operator are removed from the danger zone on approach of the machine parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 198069 KLASSE 7c. GRUPPE
WILHELM KOLWITZ und PETER GLASER in BERGEDORF.
angetriebene Werkzeugmaschinen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schutzvorrichtung für Exzenterpressen, insbesondere
für solche mit geringem Hub des Supports. Der Zweck der Schutzvorrichtung besteht darin, eine Verletzung des Fingers
des Arbeiters, welcher das Werkstück zur Bearbeitung einführt, zu verhüten. Dieser
Zweck wird in bekannter Weise. dadurch erreicht, daß vor dem Werkzeughalter ein Arm
ίο hin und her schwingt. Neu ist, daß der Arm von einer mit der Antriebswelle umlaufenden
Kurbelscheibe derart bewegt wird, daß er schon bei Beginn des Niederganges des Werkzeuges die etwa noch darunter befindliehe
Hand öder den Finger des Arbeiters weggeschoben hat.
Dies wird dadurch ermöglicht, daß der Kurbelzapfen der mit der Antriebswelle umlaufenden
Scheibe, der durch eine Stange mit dem die Hand oder den Finger des Arbeiters abweisenden Arm verbunden ist, dem
Exzenterzapfen der Antriebswelle, also die die Schutzvorrichtung betätigende Kurbel
der den Werkzeughalter betätigenden Kurbel voreilt.
Die neue Schutzvorrichtung ist in Verbindung mit einer Exzenterpresse in der Zeichnung'dargestellt.
Der Antrieb der Schubstange 1 geschieht duich den Exzenterzapfen 2 auf der Welle 3.
Die Schubstange 1 greift am Support 4 an, welcher unten die Patrize 5 trägt. An dem
Exzenterzapfen 2 ist, konzentrisch zur Welle 3, die Scheibe 6 mittels der Schrauben 7 und 8
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derart befestigt, daß sie sich mit dem Exzenterzapfen drehen muß. An einen Zapfen 9
auf der Scheibe 6 ist die Stange 10 angeschlossen, deren anderes Ende an einen Zapfen
11 auf Arm 12 angreift, welcher vor
dem Support 4 um den Zapfen 14 drehbar ist. Der Zapfen 9 eilt dem Exzenterzapfen 2
vor.
Die Wirkungsweise der Schutzvorrichtung ist folgende:
Fig. ι zeigt den Exzenterzapfen 2 und die Schubstange 1 beinahe in der höchsten Stellung.
Der Arm 12 ist weit nach rechts ausgeschwungen, so daß der Raum zwischen
Matrize 15 und Patrize 5 frei ist, der Arbeiter also das Werkstück ungehindert einlegen
kann. Beim jetzt beginnenden Drehen der Exzenterwelle wird der Support 4 zunächst
etwas gehoben, bis der Exzenterzapfen 2 nach einer Drehbewegung der Antriebswelle 3
um 45 ° seine höchste Stellung erlangt hat, und dann wird der Support 4 nach einer
weiteren Drehbewegung der Antriebswelle um 450 um ebensoviel gesenkt. Der Zapfen
9 ist um das gleiche Stück Weg vorgeeilt (Fig. 2) und hat den Arm 12 bereits an
der Patrize 5 vorbeibewegt. Es ist also schon bei Beginn des Niederganges der Patrize
der etwa noch darunter befindliche Finger des Arbeiters abgewiesen. Beim weiteren
Niedergang des Supports schwingt der Arm 12 noch weiter nach links aus, als
Fig. 2 zeigt, während er beim Aufwärtsgang des Supports wieder nach rechts in die Stel-
lung der Fig. ι zurückschwingt, so daß ein neues Werkstück eingelegt werden kann.
Ganz besonders wichtig ist eine so wirkende Schutzvorrichtung bei Exzenterpressen
mit geringem Hube, wie in der Zeichnung dargestellt, weil sich bei einer solchen der
Support nur einige Millimeter niederzubewegen braucht, um den Finger des Arbeiters zu
treffen. .
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätige Schutzvorrichtung für Exzenterpressen und ähnliche durch Exzenter angetriebene Werkzeugmaschinen mit einem vor dem Werkzeugträger vorüberschwingenden Arm zum Abweisen der Hand oder des Fingers des Arbeiters, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (12) durch eine Stange (10) mit dem Zapfen (9) einer auf der Antriebswelle (3) befestigten Kurbel (Kurbelscheibe 6) verbunden ist, der dem den Werkzeugträger (4) treibenden Exzenterzapfen (2) so weit vorauseilt, daß der Arm (12) schon bei Beginn der Abwärtsbewegung des Werkzeugträgers (4) die Arbeitsstelle passiert hat.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198069C true DE198069C (de) |
Family
ID=460898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198069D Active DE198069C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198069C (de) |
-
0
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