DE198069C - - Google Patents

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DE198069C
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Germany
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arm
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worker
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/02Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro
    • F16P3/04Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro for machines with parts which approach one another during operation, e.g. for stamping presses
    • F16P3/06Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro for machines with parts which approach one another during operation, e.g. for stamping presses in which body parts of the operator are removed from the danger zone on approach of the machine parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 198069 KLASSE 7c. GRUPPE
WILHELM KOLWITZ und PETER GLASER in BERGEDORF.
angetriebene Werkzeugmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1906 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schutzvorrichtung für Exzenterpressen, insbesondere für solche mit geringem Hub des Supports. Der Zweck der Schutzvorrichtung besteht darin, eine Verletzung des Fingers des Arbeiters, welcher das Werkstück zur Bearbeitung einführt, zu verhüten. Dieser Zweck wird in bekannter Weise. dadurch erreicht, daß vor dem Werkzeughalter ein Arm
ίο hin und her schwingt. Neu ist, daß der Arm von einer mit der Antriebswelle umlaufenden Kurbelscheibe derart bewegt wird, daß er schon bei Beginn des Niederganges des Werkzeuges die etwa noch darunter befindliehe Hand öder den Finger des Arbeiters weggeschoben hat.
Dies wird dadurch ermöglicht, daß der Kurbelzapfen der mit der Antriebswelle umlaufenden Scheibe, der durch eine Stange mit dem die Hand oder den Finger des Arbeiters abweisenden Arm verbunden ist, dem Exzenterzapfen der Antriebswelle, also die die Schutzvorrichtung betätigende Kurbel der den Werkzeughalter betätigenden Kurbel voreilt.
Die neue Schutzvorrichtung ist in Verbindung mit einer Exzenterpresse in der Zeichnung'dargestellt.
Der Antrieb der Schubstange 1 geschieht duich den Exzenterzapfen 2 auf der Welle 3. Die Schubstange 1 greift am Support 4 an, welcher unten die Patrize 5 trägt. An dem Exzenterzapfen 2 ist, konzentrisch zur Welle 3, die Scheibe 6 mittels der Schrauben 7 und 8 35
derart befestigt, daß sie sich mit dem Exzenterzapfen drehen muß. An einen Zapfen 9 auf der Scheibe 6 ist die Stange 10 angeschlossen, deren anderes Ende an einen Zapfen 11 auf Arm 12 angreift, welcher vor dem Support 4 um den Zapfen 14 drehbar ist. Der Zapfen 9 eilt dem Exzenterzapfen 2 vor.
Die Wirkungsweise der Schutzvorrichtung ist folgende:
Fig. ι zeigt den Exzenterzapfen 2 und die Schubstange 1 beinahe in der höchsten Stellung. Der Arm 12 ist weit nach rechts ausgeschwungen, so daß der Raum zwischen Matrize 15 und Patrize 5 frei ist, der Arbeiter also das Werkstück ungehindert einlegen kann. Beim jetzt beginnenden Drehen der Exzenterwelle wird der Support 4 zunächst etwas gehoben, bis der Exzenterzapfen 2 nach einer Drehbewegung der Antriebswelle 3 um 45 ° seine höchste Stellung erlangt hat, und dann wird der Support 4 nach einer weiteren Drehbewegung der Antriebswelle um 450 um ebensoviel gesenkt. Der Zapfen 9 ist um das gleiche Stück Weg vorgeeilt (Fig. 2) und hat den Arm 12 bereits an der Patrize 5 vorbeibewegt. Es ist also schon bei Beginn des Niederganges der Patrize der etwa noch darunter befindliche Finger des Arbeiters abgewiesen. Beim weiteren Niedergang des Supports schwingt der Arm 12 noch weiter nach links aus, als Fig. 2 zeigt, während er beim Aufwärtsgang des Supports wieder nach rechts in die Stel-
lung der Fig. ι zurückschwingt, so daß ein neues Werkstück eingelegt werden kann.
Ganz besonders wichtig ist eine so wirkende Schutzvorrichtung bei Exzenterpressen mit geringem Hube, wie in der Zeichnung dargestellt, weil sich bei einer solchen der Support nur einige Millimeter niederzubewegen braucht, um den Finger des Arbeiters zu treffen. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Schutzvorrichtung für Exzenterpressen und ähnliche durch Exzenter angetriebene Werkzeugmaschinen mit einem vor dem Werkzeugträger vorüberschwingenden Arm zum Abweisen der Hand oder des Fingers des Arbeiters, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (12) durch eine Stange (10) mit dem Zapfen (9) einer auf der Antriebswelle (3) befestigten Kurbel (Kurbelscheibe 6) verbunden ist, der dem den Werkzeugträger (4) treibenden Exzenterzapfen (2) so weit vorauseilt, daß der Arm (12) schon bei Beginn der Abwärtsbewegung des Werkzeugträgers (4) die Arbeitsstelle passiert hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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