DE57421C - Sägenschärfmaschine - Google Patents

Sägenschärfmaschine

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DE57421C
DE57421C DENDAT57421D DE57421DA DE57421C DE 57421 C DE57421 C DE 57421C DE NDAT57421 D DENDAT57421 D DE NDAT57421D DE 57421D A DE57421D A DE 57421DA DE 57421 C DE57421 C DE 57421C
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Germany
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saw
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saw blade
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DENDAT57421D
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E. KlESS-LING & CO. in Plagwitz b. Leipzig
Publication of DE57421C publication Critical patent/DE57421C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/08Sharpening the cutting edges of saw teeth
    • B23D63/10Sharpening the cutting edges of saw teeth by filing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. October 1890 ab.
Diese Erfindung betrifft eine Sägeschärfnaschine, mittelst welcher das Schärfen von 3andsägeblättern auf mechanische Weise bewirkt werden kann.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι einen Grundrifs,
Fig. 2 einen Aufrifsschnitt nach Linie Z-Z,
?ig· i,
Fig. 3 einen Stirnansichtschmtt nach Linie Y- Y,
Fig. 4 einen desgleichen nach" Linie X-X, Fig. i, der Einrichtung.
Auf einer Platte A, die auf einem geeigneten Tisch befestigt werden kann, ist eine Antriebwelle B, gelagert, welche mit dem konischen Trieb C besetzt ist und an ihrem einen Ende die Kurbelscheibe D trägt. Die Kurbelscheibe, welche mit Treibzapfen f- versehen ist, ist an hrem Umfang als Curve gebildet und wirkt etztere auf den Winkelhebel E, welcher mit- :elst Stange d mit dem Schwingstück F in Verbindung steht. Im Schwingstück F ist die Führungsstange G schiebbar gelagert, welche die Verbindung zwischen der Schubstange H und dem Feilenträger K bildet. Der Feilenträger, welcher nur bei einer Hinwärtsbewegung der Feile auf den Sägezahn wirken darf, erhält infolge der eben beschriebenen Einrichtung :ine eigenartige Bewegung, welche sich.' wie folgt gestaltet:
Die Welle B dreht sich, der Zapfen f bewegt die Schubstange H und durch letztere, wieder die Führungsstange G und somit den Feilenträger K hin und her. Damit letzterer die Söge nur beim Hingang berührt, tritt die Curve mit dem tiefen Theil a in Wirkung, wogegen der hohe Theil b derselben den Hebel E in dem Augenblick bewegt, in welchem der Rückgang des Feilenträgers K beginnt. Die Bewegung des Winkelhebels, hat zur Folge, dafs mittelst Stange d das Schwingstück. F um den Punkt h gedreht wird und infolge dessen der Feilenträger K gehoben und in dieser Stellung gleichzeitig rückwärts bewegt wird (s. Fig. 2 punktirte Stellung). In der Zeit, in welcher sich der Rückgang des Feilenträgers vollzieht, geschieht das Vorrücken des Sägeblattes Q, bei welchem Vorgang folgende Theile in Wirksamkeit treten. Von der Welle A aus wird mittelst der konischen Räder C L die Welle M bewegt, an deren Ende sich Excenter N befindet. Die Bewegung des letzteren wird mittelst Stange g auf den bei O drehbar gelagerten Klinkarm P, der mit Stellschlitz k versehen ist, übertragen. An Klinkarm T, Fig. 1, der mit dem Zugstangenklinkarm P fest verbunden ist, befindet sich die stellbare Klinke Z, deren Spitze schaltweise unmittelbar auf die Sägezähne, d. h. auf das Sägeblatt Q einwirkt. Das Sägeblatt Q wird in folgender Weise in richtiger Lage gehalten und geführt. Auf der Platte A befindet sich der Blatthalter in, ' durch dessen Feder η das Blatt in gewisser Lage festgehalten wird, ohne dafs hierdurch jedoch der Verrückung des Blattes wesentlicher Widerstand entgegengestellt wird. Um die richtige Höhenlage des Blattes zu erzielen, dient folgende Einrichtung. Unterhalb der Platte A befindet sich der Stiften-'' träger R, dessen Stifte ρ die Unterlage für das Sägeblatt bilden. Der Stiftenträger R wird bei

Claims (1)

  1. ο geführt und lä'fst sich mittelst der Stellspindel 5 verschieden hoch und tief einstellen, je nachdem dies durch die Breite des zu schärfenden Blattes bedingt wird.
    Die Wirkung der · Gesammteinrichtung ist demnach folgende:
    Das Sägeblatt Q wird in den Blatthalter m eingelegt, die Tragstifte ρ mittelst Spindel S in die richtige Höhenlage gebracht und die Klinke I im Klinkarm derartig eingestellt, dafs der zu bewirkende Vorschub der Zahntheilung des Sägeblattes gleicht. Hierauf wird die Maschine in Betrieb gesetzt und gelangt der Feilenträger K nunmehr derartig zur Wirkung, dafs er beim Vorwärtsgang die Zahnlücke bearbeitet, während er beim Rückwärtsgang durch die pendelnde Bewegung des Schwingstückes F emporgehoben wird und die Säge unberührt läfst, damit das Schaltwerk inzwischen die Weiterrückung des Sägeblattes um eine Zahntheilung bewirkt.
    Pαtent-Aνsprüch:
    Eine Sägeschärfmaschine, bei welcher durch die von der Welle B bewegte, mit Curve ab versehene Kurbelscheibe D einestheils der Feilenträger K hin- und herbewegt, gleichzeitig aber auch durch Curventheil b und Hebel E nebsf Schwingstück F beim Rückwärtsgang gehoben wird, während welch letzterer Periode das von Welle M aus mittelst Räder C L, Excenter Λ und Klinkarme P T bewegte Schaltwerk zui Thätigkeit gelangt, um das im Blatthalter m gelagerte, auf den stellbaren Stiften ρ ruhende Sägeblatt Q um eine. Zahntheilung zu verschieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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