DE197985C - - Google Patents

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DE197985C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/16Illumination arrangements, e.g. positioning of lamps, positioning of reflectors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 197985 -KLASSE 57c. GRUPPE
angeordnet sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Dezember 1906 ab.
Bei Lichtpausapparaten, bei denen der Kop.ierzylinder eine oder mehrere Quecksilberdampflampen umschließt, welche durch eine Kippbewegung angezündet werden, ist letztere Bewegung bisher innerhalb des Bereichs des Zylinders ausgeführt worden. Es wurden also die Lampen selbst gekippt, während der Zylinder stehen blieb. Dies setzt, eine Lagerung oder eine bewegliche
ίο Aufhängung der Lampen voraus und führt leicht Beschädigungen der Lampen herbei. Ferner muß der Kopierzylinder bei den gewöhnlichen Längen (etwa ι m) einen entsprechenden Durchmesser haben, und zwar wenigstens 15 cm bei Anwendung einer einzigen zentralen Lampe und 20 bis 25 cm bei Anwendung von zwei oder mehreren Lampen, damit Platz zum Heben und Senken der Enden der Lampenröhren vorhanden ist.
Hierdurch wird eine untere Grenze für den Abstand des Kopiermaterials von der Lichtquelle gegeben. Da der Zylinder eine verhältnismäßig große Weite hat, muß er, um genügend fest zu sein, auch dickwandig sein.,
und hierdurch wird viel Licht absorbiert.
Durch die vorliegende Erfindung vermeidet
. man die Gefahr eines Bruches der Lampen und schafft die Möglichkeit einer besseren Ausnutzung des Lichtes dadurch, daß man den Apparat als Ganzes zum Kippen einrichtet. :
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt:
Fig. ι und 2 zeigen einen auf einem Schaukelgestell angebrachten Lichtpausapparat in Stirn- und Seitenansicht unter Weglassung einiger Einzelheiten.
Fig. 3 zeigt schematisch eine andere Ausführungsform.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Apparat besteht wie gewöhnlich aus Seitenteilen a und b, die mit einer Aussparung für den Kopierzylinder und mit Lagern für die das Kopiermaterial einführende Oberwalze d und für die Drucktuchwalzen e und f versehen sind.
Die durch Stangen g o. dgl. miteinander versteiften Seitenteile sind nicht, wie bisher, mit Fußteilen zur festen Aufstellung auf dem Boden versehen, sondern durch ein Paar gebogener Kufen h verbunden. Durch einmaliges Auf- und Abschaukeln des Apparates auf den Kufen zündet sich die Lampe i an, und der Apparat, welcher mittels Klinke, Schlüsselbolzen oder derartiger (nicht dargestellter) Mittel in der Normalstellung fest- ' gehalten werden kann, ist dann zum Gebrauch fertig.
Wenn dann, wie gewöhnlich, eine der Walzen e, z. B. die linke in Fig. 1, in der umgekehrten Richtung des Uhrzeigers gedreht wird, wird der Kopierzylinder durch das Drucktuch in der Richtung des Uhrzeigers gedreht, und das Kopiermaterial, das mit dem Rande zwischen der Oberwalze d und der rechten Walze e von dem Tische j her
eingeführt wird, wird dann um den Zylinder C geführt.
Die schaukelnde Bewegung des Apparates, die das Anzünden der Lampen ermöglicht, 5 ohne daß mit dieser selbst Handhabungen vorgenommen werden müssen, kann auch mit anderen Mitteln wie den in Fig. ι und 2 dargestellten erreicht werden. Die Kufen h können z. B. in umgekehrter Stellung, d. h.
ίο mit dem mittleren Bogen nach oben, auf der Unterlage fest angebracht werden und mit geraden oder schwach gebogenen, auf den Längsseiten des Apparates angebrachten Schienen zusammenarbeiten, oder man kann auch andere Anordnungen benutzen, z. B. ein Aufhängen des Zylinders auf Schneiden und Lagern, ähnlich wie bei Wagebalken, oder man kann auch die in Fig. 3 dargestellte Anordnung anwenden. Hier ist das Seitenteil a mittels eines Scharniers / auf der Unterlage äo befestigt, während unterhalb des anderen Seitenteils b ein Exzenter m o. dgl. angebracht ist, das dadurch, daß es erst um etwa . i8o° in der einen und dann um 900 in der anderen Richtung gedreht wird, den Kopierzylinder nebst der Lampe dazu bringt, die obenerwähnte Schaukelbewegung auszuführen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Lichtpausapparat, bei dem Original und lichtempfindliches Papier um einen durchsichtigen Zylinder geführt werden, in welchem Quecksilberdampflampen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Kopierapparat in der zum Anzünden der Lampen erforderlichen Ausdehnung und Richtung beweglich aufgehängt oder unterstützt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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