DE1979393U - Schiebevorrats-fressgitter. - Google Patents

Schiebevorrats-fressgitter.

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DE1979393U
DE1979393U DEB73458U DEB0073458U DE1979393U DE 1979393 U DE1979393 U DE 1979393U DE B73458 U DEB73458 U DE B73458U DE B0073458 U DEB0073458 U DE B0073458U DE 1979393 U DE1979393 U DE 1979393U
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DEB73458U
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Peter Brunner
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/10Feed racks
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
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Description

Die Neuerung bezieht sich auf ein Schiebevorrats-Freßgitter, das in Querrichtung des ^utterbarrens zum Ein- und Aussperren der Tiere verstellbar ist, und dessen Schlitze zum Festlegen der Tiere in Längsrichtung des iutterbarrens veränderbar sind.
Derartige Schiebevorrats-Freßgitter sind bereits bekannt; bei j ihnen wird das am oberen Ende des Standbegrenzungsrahmens schwenk-j bar befestigte und in zwei Stellungen arretierbare Freßgitter aus einem ortsfesten Teil und einem in einer parallelen Ebene im Abstand dazu angeordneten, in dieser Ebene verschiebbaren Teil ausgebildet und es ist das den unteren Teil des Gitters darstellende bzw. am Gitter befestigte Schwenkrohr über einen an einem Festpunkt der Standbegrenzung angelenkten Hebel bzw« ein Gestänge schwenkbar und gegenüber dem Schiebegitter verdrehbar. Während der untere Teil eines derartigen Gitters bei der Durchführung einer Schwenkbewegung von der einen Barrenseite zur anderen verschwenkt wird, bleibt der obere Teil des Gitters etwa über der Barrenmitte in seinem Drehpunkt ortsfest.
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Bei diesem Preßgitter, das in der Praxis bestens "bewährt ist, wird nicht die für die Verlange kürzestmögliche Standlänge erzielt, weil das Gitter in einem oberen Schwenkpunkt aufgehängt und um diesen Schwenkpunkt in Achsrichtung der Tiere über dem Barren verschwenkt wird. Damit wird zwar das Gitter am unteren Ende über die volle Barrenbreite verschwenkt, in Kopfhöhe der Tiere, also etwa im mittleren Drittel bzw. in der oberen Hälfte ist der Schwenkweg jedoch wesentlich kleiner, so daß in voll ausgeschwenktem und in voll eingeschwenktem Zustand des Gitters im Vergleich zur vollen Öffnungslänge am unteren Ende die ^iere sich in Längsrichtung bewegen müssen, damit sie von der ausgesperrten Stellung in die eingesperrte Stellung bzw. umgekehrt gelangen. Durch dieses Vor- bzw. Zurücktreten der Tiere ist es notwendig, daß die Standfläche der ^iere mindestens so groß ge"** wählt wird, daß die Hinterhufe der Tiere beim Zurücktreten noch auf der Standfläche stehen. Immerhin ist aber durch diese notwendige Vor- und Rückwärtsbewegung der Tiere eine längere Standfläche erforderlich, als wenn die Tiere an Ort und Stelle dauernd stehen bleiben könnten und durch die Ausbildung des Gitters bei diesen Bewegungen nicht gezwungen wären, ihren Standplatz in Längsrichtung zu verändern.
Es ist auch ein Preßgitter bekannt geworden, das an der Stalldecke aufgehängt ist und das um den Gelenkpunkt an der Stalldecke über dem futterbarren so verschwenkbar ist, daß die eine Endstellung über dem einen Barrenrand und die andere Endstellung über dem anderen Barrenrand erreicht und das &itter davon jeweils arretiert wird. Zwar ist aufgrund des im Vergleich zu der vorstehend erläuterten Anordnung höher gelegenen Gelenkpunktes in Kopfhöhe des Tieres der Abstand zwischen eingeschwenktem und ausgeschwenktem Gitter größer als bei der vorstehend erläuterten Anordnung; es läßt sich aber auch bei dieser Ausführung, die wegen der Aufhängung an der Stalldecke praktisch uninteressant ist, ein Zurücktreten bzw. Vortreten der 1^iere beim Aussperren bzw. Einsperren nicht vermeiden.
Des weiteren ist es bei Putterständen, bestehend aus Futterbarren und darüber angeordneter Futterraufe bekannt (DBP 1 188 357),
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zur Anpassung des Abstandes der Futterraufe von der Standfläche die !Futterraufe in der Längsrichtung des Tierstandes verstellbar zu lagern. Die Verstellbarkeit hat hierbei einzig und allein die Aufgabe, den richtigen Abstand entsprechend der Tiergröße zu wählen, da bei zu großem Abstand die Tiere in den Barrenfeteigen können, während bei zu geringem Abstand die Tiere im Zugang zum Barren behindert werden. Damit also ein- und derselbe Putterstand wahlweise für kleinere oder größere Tiere verwendet werden kann, wird eine Verschiebung der Futterraufe in der Waagerechten, von der Standbegrenzung weg oder zu ihr hin vorgenommen.
Ziel der Neuerung ist es, ein Schiebevorrats-Freßgitter zu schaffen, bei dem die Tiere sowohl in ausgeschwenktem als auch in eingeschwenktem Zustand des Gitters ihren Standplatz unverändert beibehalten können, und daß die Standfläche des Tierstandes eine minimale Länge erhält, und zwar bei eingeschwenktem und voll geöffnetem Gitter, bei eingeschwenktem und halb geöffneten Gitter (die ^'iere/sind eingesperrt) -und bei ausgeschwenktem Gitter (die Tiere sind ausgesperrt - Dauerfreßgitter). Perner soll mit der Neuerung erreicht werden, daß der Schwenkvorgang mit geringem Kraftaufwand vorgenommen werden kann und daß die Verschwenkung des ^itters von einer Stelle aus leicht und einfach für eine große Anzahl von Viehständen vorgenommen werden kann.
Gemäß der Neuerung wird dies dadurch erreicht, daß das Gitter aus einer Extremstellung etwa über dem inneren Rand des Futterbarrens in die andere Extremstellung etwa über dem äußeren Rand des 3?utterbarrens und umgekehrt in einer Ebene parallel zur Standfläche der Tiere verschwenkbar ist und während des Schwenkvorganges seine senkrechte Stellung unverändert beibehält, und daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, mit deren Hilfe das Gitter beim Verschwenken über die ^otpunktlage gebracht wird. Das Verschwenken über die Totpunktlage geschieht dabei in der Weise, daß die Vorrichtung so mit der Standbegrenzung, befestigt bzw. ihr so zugeordnet ist, daß durch sie eine Kraftwirkung im Totpunktbereich der Gitterschwenkstellung auf das Gitter ausgeübt werden kann.
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Die Praxis hat gezeigt, daß es schwierig ist, bei größeren üitterlängen (mehr als etwa 5 Tierstände) das gesamte Gitter von einem Standbegrenzungsrahmen aus gleichmäßig von der einen Extremstellung in die andere Extremstellung zu verschwenken. Die Bewegung, die das Gitter von der einen Extremstellung in die andere durchführt, besteht aus zwei Abschnitten, einem ersten Abschnitt, in welchem das Gitter von der einen Extremstellung bis etwa zur Barrenmitte (Lage der Gelenkstelle) unterhalb des Schwenkpunktes geschwenkt wird und einem zweiten Abschnitt, in welchem die Schwenkbewegung von der Barrenmitte bis zur entgegengesetzten Extremstellung durchgeführt wird. Der Bereich der Gelenkstelle der Schwenkvorrichtung etwa in der Mitte des Barrens ist dabei etwa die Totpunktstellung des Gitters und es ist nicht möglich, das ^itter ohne besondere zusätzliche Vorkehrung aus der Totpunkt stellung zu verschwenken, wenn es vorher im Bereich dieser Totpunktstellung ganz oder nahezu zum Stillstand gekommen ist# Wird in dieser Stellung eine sehr hohe Kraft aufgebracht, so wird das Gitter unter Umständen verwunden und beschädigt, ein gleichmäßiges Verschwenken des genannten Gitters läßt sich aber nicht erzielen. Wird jedoch, wie im Falle vorliegender Neuerung, auf das Gitter in der Totpunktstellung eine Kraft ausgeübt, die in der Lage ist, das Gitter über den Totpunkt hinwegzubringen, so genügt es, diese zusätzliche Kraftvorrichtung nur im sehr begrenzten Bereich der Totpunktstellung wirksam werden zu lassen, weil die Verschwenkung des Gitters, sobald das Gitter aus der Totpunktstellung herausgebracht ist, in der normalen und gewöhnlichen Weise fortgesetzt werden kann.
Die Vorrichtung, die in der Lage ist, eine derartige Kraftwirkung auszuüben, die ein Überwindung des Totpunktes gewährleistet, kann beispielsweise ein Kraftbetätigungsgestänge, ein Kraftbetätigungszylinder oder dgl. sein, es ist aber auch möglich, die Tragvorrichtung für das Gitter an der Schwenkstelle so auszubilden, daß bei Erreichen des Totpunktes eine automatische Bewegung des Gitters über den Totpunkt hinaus erzielt wird, indem beispielsweise die Gelenkstelle mit einer Schräge versehen wird, an der das Gitter nach abwärts gleitet, wobei in dieser Schräge die Totpunktstellung gerade überschritten wird.
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Nach einer speziellen Ausführungsform der Neuerung, die sich in der Praxis als besonders brauchbar und vorteilhaft herausgestellt hat, besteht die Vorrichtung, die das Verschwenken des Gitters in einwandfreier Weise und über den gesamten Bereich des Schwenkweges in jede beliebige Stellung und aus jeder beliebigen Stellung ermöglicht, aus einem Schaltrohr, das mit einem an der Standbegrenzung befestigten, die Verschwenkung des Gitters vornehmenden Schwenkhebel drehbar verbunden ist. Insbesondere ist der Schwenkhebel aus zwei aufeinander senkrecht stehenden oder im Winkel zueinander angeordneten Armen aufgebaut, die am gemeinsamen Stoßpunkt starr miteinander befestigt sind. Das freie Ende des einen Armes dieses Schwenkhebels ist an dem Schaltrohr angelenkt, das eine Ende des Hauptarmes ist gelenkig mit dem Gitterrohr verbunden und das andere Ende des Hauptarmes ist als Drehpunkt ausgebildet und am Standbegrenzungsrahmen befestigt. Das Schaltrohr hat die Aufgabe, die Verschwenkung des Gitters aus der '-i-'otpunktlage zu gewährleisten, und es braucht beim Verschwenken nur eine geringe Kraft auf dieses Schaltrohr ausgeübt zu werden, so daß das Schaltrohr auch ein an sich bei Viehständen häufig bereits vorhandenes Rohr, z.B. ein Rohr der Melkanlage oder dgl., sein kann, das um einen wesentlich geringeren Abstand als das Preßgitter zwischen den beiden Extremstellungen des fitters verschwenkt wird. Beim Verschwenken des Preßgitters wird der Schwenkhebel in entsprechender Weise betätigt, z.B., indem zur Kraftübersetzung ein vorzugsweise abnehmbarer Verläng erungsheb el während des Schwenkvorganges in den Schwenkhebel eingesetzt oder an ihm angesetzt wird. Es ist aber auch möglich, am Schwenkhebel beispielsweise einen Handgriff vorzusehen, mit dem die Schwenkbewegung durchgeführt werden kann.
Da eine derartige Schwenkhebelanordnung wahlweise z.B. an einem einzelnen, jedem zweiten, drittentasw. Standbegrenzungsrahmen befestigt ist und da das Schaltrohr die gleiche Erstreckung wie das Preßgitter über den gesamten Bereich nebeneinanderliegender Viehstände aufweist, ist gemäß der Neuerung gewährleistet, daß das Verschwenken, das an einem Standbegrenzungsrahmen mit Hilfe der Schwenkhebelanordnung durchgeführt wird, auf die anderen Standbegrenzungsrahmen übertragen wird, so daß ein Verwindenoder dgl. an einem Standbegrenzungsrahmen, der entfernt von dem Standbegrenzungsrahmen liegt, an welchem der Schwenkhebel angreift,
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ausgeselilossen wird. Durch, das S ehalt rohr wird nämlich, mi je Sicherheit erreicht, daß beim Verschwenken des Schwenkhebels an einer Stelle automatisch und gleichzeitig diese Bewegung auf die anderen Schwenkhebel übertragen wird, so daß eine völlig gleichlaufende Verschwenkung des ^itters an jedem Viehstand gewährleistet ist, was den Kern vorliegender Neuerung darstellt.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Neuerung wird anstelle des Schaltrohres ein Seil- bzw. Kettenzug oder dgl. vorgesehen, und der Schwenkhebel wird mit zwei Ansätzen bzw. Nebenarmen, und zwar jeweils einem für jedes Trum des Seilzuges, der Kette oder einer entsprechenden Gestängeanordnung, versehen. Ist das Gitter soweit verschwenkt, daß es seine Totpunktstellung erreicht, genügt ein Zug am einen oder anderen Trum in der entsprechenden Richtung, um das ^itter über den Schwenkhebel aus der Totpunktstellung herauszubewegen. Der Seilzug bzw. die Kette läuft dabei über Hollen, die z.B. am Tragarm der Standbegrenzung angebracht sind. Der Antrieb des Seil- bzw. Kettenzuges kann direkt oder über eine Übersetzung vorgenommen werden. Anstelle des Seiles bzw. der Kette kann jedoch auch ein Gestänge oder dgl. verwendet werden.
Nachstehend wird die Neuerung in Verbindung mit der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Die Figuren zeigen:
Pig. 1 in seitlicher Ansicht sehematisch den Viehstand mit dem Futterbarren und dem am Standbegrenzungsrahmen befestigten Preßgitter mit einer Ausführungsform der neuerungsgemäßen Schwenkanordnung,
Pig. 2 in Aufsieht sehematisch die ausgeschwenkte Stellung des Preßgitters,
Pig. 3 in Aufsicht sehematisch die eingeschwenkte Stellung des
Preßsitters
Pig. 4 sehematisch eine Zwischenstellung (Totpunktstellung) des Preßgitters beim Verschv/enkvorgang und
Pig. 5 eine weitere Ausführungsform einer Gitterverschwenkanordnung.
H.Not. 1967 W/T 7 B/g 6122
In Fig. 1 schließt sich an die Tierstandfläche 1 der Futterbarren 2 mit I1Uttergang an. In die Standfläche sind 8tandbegrenzungselemente 3j 4, insbesondere Standbegrenzungsrohre eingesetzt, und das Freßgitter 5 ist am vorderen Standbegrenzungselement 3 befestigt. Etwa in Höhe des Barrens ist ein horizontaler Träger 6 mit dem Standbegrenzungselement 3( oder auch mit der Barrenoberkante, d.h. in diese einbetoniert oder mit dieser in sonstiger Weise starr befestigt) angeordnet, an dessen vorderem Ende ein Gelenk 7 befestigt ist, in welchem in horizontaler Ebene drehbar ein Yerbindungsrohr 8 oder dgl. angebraöht ist, das mit dem Gitterrohr 9, dJn. mit dem unteren Rohr des Gitters 5 schwenkbar verbunden ist. In ähnlicher Weise ist am oberen Teil des vorderei/Standbegrenzungselementes 3 ein horizontaler Träger 10 angeordnet, an dessen vorderem Ende ein Gelenk 11 befestigt ist, in welchem in horizontaler Ebene drehbar ein Schwenkrohr 12 oder dgl. vorgesehen ist, das am vorderen Ende mit dem Gitterrohr 13» d.h. dem oberen Rohr des ^itters 5} schwenkbar verbunden ist. Vorzugsweise sind die Träger 6, 10 ebenfalls als Rohre ausgebildet, wie überhaupt die gesamte Gitteranordnung und auch die Standbegrenzungselemente zweckmäßigerweise aus Rohren hergestellt sind. Die vorderen Enden der Schwenkrohre 8, 12 sind über Drehglieder 14, 1 mit den Rohren 9» 13 verbunden, die in senkrechter Richtung über Gitterrohre oder Gitterstäbe 16 miteinander in Verbindung stehen. Vorzugsweise sind diese Gitterrohre bzw. Gitterstäbe 16 im unteren Teil abgebogen ausgebildet. Der Einfachheit halber ist nur dieses eine System von Rohren dargestellt, in der Praxis sind jedoch, damit das Gitter als Schiebegitter betrieben werden kann, ■ . ". zwei Rohr systeme vorhanden, die in zueinander parallelen Ebenen angeordnet und gegeneinander verschiebbar sind. Da Anordnungen dieser Art an sich bekannt und nicht Gegenstand der leuerung sind, ist es nicht erforderlich, hierauf im einzelnen einzugehen; im übrigen ist die Neuerung auch nicht auf derartige Ausbildungen beschränkt.
In Fig. 1 zeigen die voll ausgezogenen Linien der Teile 7» 8, 9, 11 bis 16 die ausgeschwenkte Stellung des Schiebe-Vorrats-Freßgitters, während die gestrichelten Linien die eingeschwenkte Stellung des ^itters zeigen. Das Gitter wird von der einen in
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die andere Extremstellung gebracht, indem es mit Hilfe der an der Oberseite des Preßgitters angebrachten Vorrichtung 12, 17, 18, 20 um 180° in der Ebene der Standfläche (Ebene zur Zeichenebene) verschwenkt wird. Diese Vorrichtung ist, wie aus den Figuren 2-4 im einzelnen hervorgeht, so ausgebildet und angeordnet, daß an dem Schwenkhebel 12 in der Nähe des G-elenkpunktes 11 ein zusätzlicher, mit dem Hebel 12 starr verbundener Hebel 17 vorgesehen ist, der am freien Ende bei 18 an einem Schaltrohr 19 angelenkt ist. Dieses Schaltrohr 19 verbindet das freie Ende aller Hebel 17 starr miteinander, so daß alle Hebel 17 synchron die Bewegung des Schwenkhebels 12, z.B. über ein in den Hebel 12 eingestecktes oder sonstwie mit ihm verbundenes Antriebselement 20 ( im einfachsten Fall ein Verlängerungsrohr) ausführen. Hebel 12 und Hebel führen somit gemeinsam eine Bewegung um 180 von der einen Extremstellung des Gitters zur anderen aus, der Drehradius des Hebels 12 ist jedoch weit größer als der des Hebels 17, weil der Hebel 17 nur im Bereich des Totpunktes wirksam zu werden braucht.
In Fig. 5 ist schematisch eine andere Ausführungsform dargestellt, bei der anstelle eines Schaltrohres 19 ein endloser Seilzug 21, 22 bzw. eine endlose Kette oder eine Gestängeverbindung vorgesehen ist, und bei der das Schwenkrohr 12 zwei auf entgegengesetzten Seiten des Schwenkhebels 12 angeordnete Hebel 23, 24 aufweist, deren einer 23 mit dem Trum 21 und deren anderer 24 mit dem Trum 22 des Seilzuges bzw. der Kette verbunden ist.

Claims (8)

1967 W/T 9 B/g 6122 RA. 651078 15.11.67 Schutzanspruche:
1. Schiebevorrats-Freßgitter, das in Querrichtung des Futterbarren^ zum Ein- und Aussperren der ^iere verstellbar ist, und dessen Schlitze zum Festlegen der Tiere in Längsrichtung des Futterbar« rens veränderbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (5) aus einer Extremstellung etwa über dem inneren Rand des Futterbarrens (2) in die andere Extremstellung etwa über dem äußeren Rand des Futterbarrens in einer Ebene parallel zur Standfläche der Tiere mit Hilfe einer Schwenkvorrichtung (6,12) verschwenkbar ist und während des Schwenkvorganges seine senkrechte Stellung unverändert beibehält, und daß eine Vorrichtung (17, 18, 19; 21-24) vorgesehen ist, mit deren Hilfe das Gitter (5) beim Verschwenken über die Totpunktlage gebracht wird.
2. Schiebevorrats-Freßgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (17, 18, 19j 21-24) so an der Standbegrenzung. (3, 4) angeordnet ist, daß durch sie eine Kraftwirkung im Totpunkt der GitterBchwenkstelluhg auf das ^itter (5) ausübbar ist.
3. Schiebevorrats-Freßgitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (17, 18, 19) aus einem Schaltrohr (19), das mit einem mit der Standbegrenzung (3,4) gelenkig gelagerten Schwenkhebel (12) verbunden ist, und einem Hebel (17), der mit einem Ende ( bei 18) gelenkig mit dem Schall rohr (19) und mit dem anderen Ende mit dem Schwenkhebel (12) starr verbunden ist, besteht.
4. Schiebevorrats-Freßgitter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltrohr (19) ein Rohr ist, das in Verbindung mit dem Viehstand für den normalen Betrieb unabhängig vom Freßgitter (5) vorhanden ist. z.B. ein Rohr der Melkanlage oder dgl
5. Schiebevorrats-Freßgitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge~ kennzeichnet, daß die Vorrichtung (17, 18, 19) eine Kraftbetätigungsvorrichtung, z.B. ein hydraulischer Hubzylinder, ein Hebel oder dgl. ist, die am Standbegrenzungsrahmen (3,4) befestigt ist und die auf das Gitter (5) bei dessen Durchgang durch die Totpunktstellung einwirkt.
14.10V. 1967 W/T 10 B/g 6122
6. Schiebevorrats-lreßgitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (17, 18, 19) so ausgebildet ist, daß die Tragarme (10) des Gitters etwa im Bereich der Totpunktsteilung eine Schräge oder dgl. aufweisen, sö'! daß das Gitter (5) beim Verschwenken selbsttätig aus der ^otpunktlage bzw. über die Totpunktlage gleitet.
7. Schiebevorrats-lreßgitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (21, 22, 23, 24) aus einem endlosen Seil bzw. einer endlosen Kette (21, 22) und fest mit dem Schwenkhebel (12) und an gegenüberliegenden Seil- bzw. Kettenabschnitten (21, 22) befestigten Armein (23, 24) besteht.
8. Schiebevorrats-Jreßgitter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil bzw. die Kette ( 21,22) in am Standbegrenzung sr ahm en befestigten Rollen oder anderen Führungselement en (25) läuft.
DEB73458U 1967-11-15 1967-11-15 Schiebevorrats-fressgitter. Expired DE1979393U (de)

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