DE1979393U - Schiebevorrats-fressgitter. - Google Patents
Schiebevorrats-fressgitter.Info
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Description
Die Neuerung bezieht sich auf ein Schiebevorrats-Freßgitter,
das in Querrichtung des ^utterbarrens zum Ein- und Aussperren
der Tiere verstellbar ist, und dessen Schlitze zum Festlegen der
Tiere in Längsrichtung des iutterbarrens veränderbar sind.
Derartige Schiebevorrats-Freßgitter sind bereits bekannt; bei j ihnen wird das am oberen Ende des Standbegrenzungsrahmens schwenk-j
bar befestigte und in zwei Stellungen arretierbare Freßgitter aus einem ortsfesten Teil und einem in einer parallelen Ebene im Abstand
dazu angeordneten, in dieser Ebene verschiebbaren Teil ausgebildet und es ist das den unteren Teil des Gitters darstellende
bzw. am Gitter befestigte Schwenkrohr über einen an einem Festpunkt der Standbegrenzung angelenkten Hebel bzw« ein Gestänge
schwenkbar und gegenüber dem Schiebegitter verdrehbar. Während der untere Teil eines derartigen Gitters bei der Durchführung
einer Schwenkbewegung von der einen Barrenseite zur anderen verschwenkt wird, bleibt der obere Teil des Gitters etwa über der
Barrenmitte in seinem Drehpunkt ortsfest.
14.Nov. 1967 W/T 2 B/g 6122
Bei diesem Preßgitter, das in der Praxis bestens "bewährt ist,
wird nicht die für die Verlange kürzestmögliche Standlänge erzielt,
weil das Gitter in einem oberen Schwenkpunkt aufgehängt und um diesen Schwenkpunkt in Achsrichtung der Tiere über dem
Barren verschwenkt wird. Damit wird zwar das Gitter am unteren
Ende über die volle Barrenbreite verschwenkt, in Kopfhöhe der
Tiere, also etwa im mittleren Drittel bzw. in der oberen Hälfte ist der Schwenkweg jedoch wesentlich kleiner, so daß in voll
ausgeschwenktem und in voll eingeschwenktem Zustand des Gitters
im Vergleich zur vollen Öffnungslänge am unteren Ende die ^iere sich in Längsrichtung bewegen müssen, damit sie von der ausgesperrten
Stellung in die eingesperrte Stellung bzw. umgekehrt gelangen. Durch dieses Vor- bzw. Zurücktreten der Tiere ist es
notwendig, daß die Standfläche der ^iere mindestens so groß ge"**
wählt wird, daß die Hinterhufe der Tiere beim Zurücktreten noch auf der Standfläche stehen. Immerhin ist aber durch diese notwendige
Vor- und Rückwärtsbewegung der Tiere eine längere Standfläche erforderlich, als wenn die Tiere an Ort und Stelle
dauernd stehen bleiben könnten und durch die Ausbildung des Gitters bei diesen Bewegungen nicht gezwungen wären, ihren Standplatz
in Längsrichtung zu verändern.
Es ist auch ein Preßgitter bekannt geworden, das an der Stalldecke
aufgehängt ist und das um den Gelenkpunkt an der Stalldecke über dem futterbarren so verschwenkbar ist, daß die eine
Endstellung über dem einen Barrenrand und die andere Endstellung über dem anderen Barrenrand erreicht und das &itter davon jeweils
arretiert wird. Zwar ist aufgrund des im Vergleich zu der vorstehend erläuterten Anordnung höher gelegenen Gelenkpunktes in
Kopfhöhe des Tieres der Abstand zwischen eingeschwenktem und ausgeschwenktem Gitter größer als bei der vorstehend erläuterten
Anordnung; es läßt sich aber auch bei dieser Ausführung, die wegen der Aufhängung an der Stalldecke praktisch uninteressant
ist, ein Zurücktreten bzw. Vortreten der 1^iere beim Aussperren
bzw. Einsperren nicht vermeiden.
Des weiteren ist es bei Putterständen, bestehend aus Futterbarren
und darüber angeordneter Futterraufe bekannt (DBP 1 188 357),
14.Nov. 1967 W/T 3 B/g 6122
zur Anpassung des Abstandes der Futterraufe von der Standfläche
die !Futterraufe in der Längsrichtung des Tierstandes verstellbar
zu lagern. Die Verstellbarkeit hat hierbei einzig und allein die Aufgabe, den richtigen Abstand entsprechend der Tiergröße zu
wählen, da bei zu großem Abstand die Tiere in den Barrenfeteigen
können, während bei zu geringem Abstand die Tiere im Zugang zum Barren behindert werden. Damit also ein- und derselbe Putterstand
wahlweise für kleinere oder größere Tiere verwendet werden kann, wird eine Verschiebung der Futterraufe in der Waagerechten,
von der Standbegrenzung weg oder zu ihr hin vorgenommen.
Ziel der Neuerung ist es, ein Schiebevorrats-Freßgitter zu schaffen,
bei dem die Tiere sowohl in ausgeschwenktem als auch in eingeschwenktem Zustand des Gitters ihren Standplatz unverändert
beibehalten können, und daß die Standfläche des Tierstandes eine minimale Länge erhält, und zwar bei eingeschwenktem und voll
geöffnetem Gitter, bei eingeschwenktem und halb geöffneten Gitter
(die ^'iere/sind eingesperrt) -und bei ausgeschwenktem Gitter (die
Tiere sind ausgesperrt - Dauerfreßgitter). Perner soll mit der
Neuerung erreicht werden, daß der Schwenkvorgang mit geringem Kraftaufwand vorgenommen werden kann und daß die Verschwenkung
des ^itters von einer Stelle aus leicht und einfach für eine große Anzahl von Viehständen vorgenommen werden kann.
Gemäß der Neuerung wird dies dadurch erreicht, daß das Gitter
aus einer Extremstellung etwa über dem inneren Rand des Futterbarrens in die andere Extremstellung etwa über dem äußeren Rand
des 3?utterbarrens und umgekehrt in einer Ebene parallel zur
Standfläche der Tiere verschwenkbar ist und während des Schwenkvorganges seine senkrechte Stellung unverändert beibehält, und
daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, mit deren Hilfe das Gitter beim Verschwenken über die ^otpunktlage gebracht wird. Das Verschwenken
über die Totpunktlage geschieht dabei in der Weise, daß die Vorrichtung so mit der Standbegrenzung, befestigt bzw. ihr
so zugeordnet ist, daß durch sie eine Kraftwirkung im Totpunktbereich der Gitterschwenkstellung auf das Gitter ausgeübt werden
kann.
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Die Praxis hat gezeigt, daß es schwierig ist, bei größeren üitterlängen
(mehr als etwa 5 Tierstände) das gesamte Gitter von einem Standbegrenzungsrahmen aus gleichmäßig von der einen Extremstellung
in die andere Extremstellung zu verschwenken. Die Bewegung,
die das Gitter von der einen Extremstellung in die andere durchführt, besteht aus zwei Abschnitten, einem ersten Abschnitt,
in welchem das Gitter von der einen Extremstellung bis etwa zur
Barrenmitte (Lage der Gelenkstelle) unterhalb des Schwenkpunktes geschwenkt wird und einem zweiten Abschnitt, in welchem die
Schwenkbewegung von der Barrenmitte bis zur entgegengesetzten Extremstellung durchgeführt wird. Der Bereich der Gelenkstelle
der Schwenkvorrichtung etwa in der Mitte des Barrens ist dabei
etwa die Totpunktstellung des Gitters und es ist nicht möglich,
das ^itter ohne besondere zusätzliche Vorkehrung aus der Totpunkt
stellung zu verschwenken, wenn es vorher im Bereich dieser Totpunktstellung ganz oder nahezu zum Stillstand gekommen ist#
Wird in dieser Stellung eine sehr hohe Kraft aufgebracht, so wird das Gitter unter Umständen verwunden und beschädigt, ein gleichmäßiges
Verschwenken des genannten Gitters läßt sich aber nicht erzielen. Wird jedoch, wie im Falle vorliegender Neuerung, auf
das Gitter in der Totpunktstellung eine Kraft ausgeübt, die in
der Lage ist, das Gitter über den Totpunkt hinwegzubringen, so genügt es, diese zusätzliche Kraftvorrichtung nur im sehr begrenzten
Bereich der Totpunktstellung wirksam werden zu lassen, weil die Verschwenkung des Gitters, sobald das Gitter aus der
Totpunktstellung herausgebracht ist, in der normalen und gewöhnlichen Weise fortgesetzt werden kann.
Die Vorrichtung, die in der Lage ist, eine derartige Kraftwirkung auszuüben, die ein Überwindung des Totpunktes gewährleistet, kann
beispielsweise ein Kraftbetätigungsgestänge, ein Kraftbetätigungszylinder oder dgl. sein, es ist aber auch möglich, die Tragvorrichtung
für das Gitter an der Schwenkstelle so auszubilden, daß bei Erreichen des Totpunktes eine automatische Bewegung des Gitters
über den Totpunkt hinaus erzielt wird, indem beispielsweise die Gelenkstelle mit einer Schräge versehen wird, an der das Gitter
nach abwärts gleitet, wobei in dieser Schräge die Totpunktstellung gerade überschritten wird.
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Nach einer speziellen Ausführungsform der Neuerung, die sich in
der Praxis als besonders brauchbar und vorteilhaft herausgestellt hat, besteht die Vorrichtung, die das Verschwenken des
Gitters in einwandfreier Weise und über den gesamten Bereich des Schwenkweges in jede beliebige Stellung und aus jeder beliebigen
Stellung ermöglicht, aus einem Schaltrohr, das mit einem an der Standbegrenzung befestigten, die Verschwenkung des Gitters vornehmenden
Schwenkhebel drehbar verbunden ist. Insbesondere ist der Schwenkhebel aus zwei aufeinander senkrecht stehenden oder im
Winkel zueinander angeordneten Armen aufgebaut, die am gemeinsamen Stoßpunkt starr miteinander befestigt sind. Das freie Ende
des einen Armes dieses Schwenkhebels ist an dem Schaltrohr angelenkt, das eine Ende des Hauptarmes ist gelenkig mit dem Gitterrohr
verbunden und das andere Ende des Hauptarmes ist als Drehpunkt ausgebildet und am Standbegrenzungsrahmen befestigt. Das
Schaltrohr hat die Aufgabe, die Verschwenkung des Gitters aus
der '-i-'otpunktlage zu gewährleisten, und es braucht beim Verschwenken
nur eine geringe Kraft auf dieses Schaltrohr ausgeübt zu werden, so daß das Schaltrohr auch ein an sich bei Viehständen
häufig bereits vorhandenes Rohr, z.B. ein Rohr der Melkanlage oder dgl., sein kann, das um einen wesentlich geringeren Abstand
als das Preßgitter zwischen den beiden Extremstellungen des fitters verschwenkt wird. Beim Verschwenken des Preßgitters
wird der Schwenkhebel in entsprechender Weise betätigt, z.B., indem zur Kraftübersetzung ein vorzugsweise abnehmbarer Verläng
erungsheb el während des Schwenkvorganges in den Schwenkhebel eingesetzt oder an ihm angesetzt wird. Es ist aber auch möglich,
am Schwenkhebel beispielsweise einen Handgriff vorzusehen, mit dem die Schwenkbewegung durchgeführt werden kann.
Da eine derartige Schwenkhebelanordnung wahlweise z.B. an einem einzelnen, jedem zweiten, drittentasw. Standbegrenzungsrahmen befestigt
ist und da das Schaltrohr die gleiche Erstreckung wie das Preßgitter über den gesamten Bereich nebeneinanderliegender Viehstände
aufweist, ist gemäß der Neuerung gewährleistet, daß das Verschwenken, das an einem Standbegrenzungsrahmen mit Hilfe der
Schwenkhebelanordnung durchgeführt wird, auf die anderen Standbegrenzungsrahmen übertragen wird, so daß ein Verwindenoder dgl.
an einem Standbegrenzungsrahmen, der entfernt von dem Standbegrenzungsrahmen
liegt, an welchem der Schwenkhebel angreift,
14.Nov. 1967 W/T 6 B/g 6122
ausgeselilossen wird. Durch, das S ehalt rohr wird nämlich, mi je Sicherheit
erreicht, daß beim Verschwenken des Schwenkhebels an einer Stelle automatisch und gleichzeitig diese Bewegung auf die anderen
Schwenkhebel übertragen wird, so daß eine völlig gleichlaufende Verschwenkung des ^itters an jedem Viehstand gewährleistet ist,
was den Kern vorliegender Neuerung darstellt.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Neuerung wird anstelle des Schaltrohres ein Seil- bzw. Kettenzug oder dgl. vorgesehen,
und der Schwenkhebel wird mit zwei Ansätzen bzw. Nebenarmen, und zwar jeweils einem für jedes Trum des Seilzuges, der Kette oder
einer entsprechenden Gestängeanordnung, versehen. Ist das Gitter soweit verschwenkt, daß es seine Totpunktstellung erreicht, genügt
ein Zug am einen oder anderen Trum in der entsprechenden Richtung, um das ^itter über den Schwenkhebel aus der Totpunktstellung
herauszubewegen. Der Seilzug bzw. die Kette läuft dabei
über Hollen, die z.B. am Tragarm der Standbegrenzung angebracht sind. Der Antrieb des Seil- bzw. Kettenzuges kann direkt oder
über eine Übersetzung vorgenommen werden. Anstelle des Seiles bzw. der Kette kann jedoch auch ein Gestänge oder dgl. verwendet
werden.
Nachstehend wird die Neuerung in Verbindung mit der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Die Figuren zeigen:
Pig. 1 in seitlicher Ansicht sehematisch den Viehstand mit dem
Futterbarren und dem am Standbegrenzungsrahmen befestigten Preßgitter mit einer Ausführungsform der neuerungsgemäßen
Schwenkanordnung,
Pig. 2 in Aufsieht sehematisch die ausgeschwenkte Stellung des
Preßgitters,
Pig. 3 in Aufsicht sehematisch die eingeschwenkte Stellung des
Preßsitters
Pig. 4 sehematisch eine Zwischenstellung (Totpunktstellung) des Preßgitters beim Verschv/enkvorgang und
Pig. 4 sehematisch eine Zwischenstellung (Totpunktstellung) des Preßgitters beim Verschv/enkvorgang und
Pig. 5 eine weitere Ausführungsform einer Gitterverschwenkanordnung.
H.Not. 1967 W/T 7 B/g 6122
In Fig. 1 schließt sich an die Tierstandfläche 1 der Futterbarren
2 mit I1Uttergang an. In die Standfläche sind 8tandbegrenzungselemente 3j 4, insbesondere Standbegrenzungsrohre eingesetzt, und
das Freßgitter 5 ist am vorderen Standbegrenzungselement 3 befestigt.
Etwa in Höhe des Barrens ist ein horizontaler Träger 6 mit dem Standbegrenzungselement 3( oder auch mit der Barrenoberkante,
d.h. in diese einbetoniert oder mit dieser in sonstiger Weise starr befestigt) angeordnet, an dessen vorderem Ende ein
Gelenk 7 befestigt ist, in welchem in horizontaler Ebene drehbar ein Yerbindungsrohr 8 oder dgl. angebraöht ist, das mit dem
Gitterrohr 9, dJn. mit dem unteren Rohr des Gitters 5 schwenkbar
verbunden ist. In ähnlicher Weise ist am oberen Teil des vorderei/Standbegrenzungselementes
3 ein horizontaler Träger 10 angeordnet, an dessen vorderem Ende ein Gelenk 11 befestigt ist, in
welchem in horizontaler Ebene drehbar ein Schwenkrohr 12 oder dgl. vorgesehen ist, das am vorderen Ende mit dem Gitterrohr 13» d.h.
dem oberen Rohr des ^itters 5} schwenkbar verbunden ist. Vorzugsweise
sind die Träger 6, 10 ebenfalls als Rohre ausgebildet, wie überhaupt die gesamte Gitteranordnung und auch die Standbegrenzungselemente
zweckmäßigerweise aus Rohren hergestellt sind. Die vorderen Enden der Schwenkrohre 8, 12 sind über Drehglieder 14, 1
mit den Rohren 9» 13 verbunden, die in senkrechter Richtung über Gitterrohre oder Gitterstäbe 16 miteinander in Verbindung stehen.
Vorzugsweise sind diese Gitterrohre bzw. Gitterstäbe 16 im unteren Teil abgebogen ausgebildet. Der Einfachheit halber ist nur
dieses eine System von Rohren dargestellt, in der Praxis sind jedoch, damit das Gitter als Schiebegitter betrieben werden kann,
■ . ". zwei Rohr systeme vorhanden, die in zueinander parallelen
Ebenen angeordnet und gegeneinander verschiebbar sind. Da Anordnungen dieser Art an sich bekannt und nicht Gegenstand der leuerung
sind, ist es nicht erforderlich, hierauf im einzelnen einzugehen; im übrigen ist die Neuerung auch nicht auf derartige Ausbildungen
beschränkt.
In Fig. 1 zeigen die voll ausgezogenen Linien der Teile 7» 8, 9,
11 bis 16 die ausgeschwenkte Stellung des Schiebe-Vorrats-Freßgitters,
während die gestrichelten Linien die eingeschwenkte Stellung des ^itters zeigen. Das Gitter wird von der einen in
14.Nov. 1967 W/T 8 B/g 6122
die andere Extremstellung gebracht, indem es mit Hilfe der an der
Oberseite des Preßgitters angebrachten Vorrichtung 12, 17, 18,
20 um 180° in der Ebene der Standfläche (Ebene zur Zeichenebene) verschwenkt wird. Diese Vorrichtung ist, wie aus den Figuren 2-4
im einzelnen hervorgeht, so ausgebildet und angeordnet, daß an dem Schwenkhebel 12 in der Nähe des G-elenkpunktes 11 ein zusätzlicher,
mit dem Hebel 12 starr verbundener Hebel 17 vorgesehen ist, der am freien Ende bei 18 an einem Schaltrohr 19 angelenkt
ist. Dieses Schaltrohr 19 verbindet das freie Ende aller Hebel 17 starr miteinander, so daß alle Hebel 17 synchron die Bewegung
des Schwenkhebels 12, z.B. über ein in den Hebel 12 eingestecktes oder sonstwie mit ihm verbundenes Antriebselement 20 ( im einfachsten
Fall ein Verlängerungsrohr) ausführen. Hebel 12 und Hebel führen somit gemeinsam eine Bewegung um 180 von der einen Extremstellung
des Gitters zur anderen aus, der Drehradius des Hebels 12 ist jedoch weit größer als der des Hebels 17, weil der
Hebel 17 nur im Bereich des Totpunktes wirksam zu werden braucht.
In Fig. 5 ist schematisch eine andere Ausführungsform dargestellt,
bei der anstelle eines Schaltrohres 19 ein endloser Seilzug 21, 22 bzw. eine endlose Kette oder eine Gestängeverbindung vorgesehen
ist, und bei der das Schwenkrohr 12 zwei auf entgegengesetzten Seiten des Schwenkhebels 12 angeordnete Hebel 23, 24 aufweist,
deren einer 23 mit dem Trum 21 und deren anderer 24 mit dem Trum 22 des Seilzuges bzw. der Kette verbunden ist.
Claims (8)
1. Schiebevorrats-Freßgitter, das in Querrichtung des Futterbarren^
zum Ein- und Aussperren der ^iere verstellbar ist, und dessen Schlitze zum Festlegen der Tiere in Längsrichtung des Futterbar«
rens veränderbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter (5) aus einer Extremstellung etwa über dem inneren Rand des
Futterbarrens (2) in die andere Extremstellung etwa über dem äußeren Rand des Futterbarrens in einer Ebene parallel zur
Standfläche der Tiere mit Hilfe einer Schwenkvorrichtung (6,12) verschwenkbar ist und während des Schwenkvorganges seine senkrechte
Stellung unverändert beibehält, und daß eine Vorrichtung (17, 18, 19; 21-24) vorgesehen ist, mit deren Hilfe das Gitter
(5) beim Verschwenken über die Totpunktlage gebracht wird.
2. Schiebevorrats-Freßgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (17, 18, 19j 21-24) so an der Standbegrenzung. (3, 4) angeordnet ist, daß durch sie eine Kraftwirkung
im Totpunkt der GitterBchwenkstelluhg auf das ^itter (5)
ausübbar ist.
3. Schiebevorrats-Freßgitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (17, 18, 19) aus einem Schaltrohr (19), das mit einem mit der Standbegrenzung (3,4)
gelenkig gelagerten Schwenkhebel (12) verbunden ist, und einem Hebel (17), der mit einem Ende ( bei 18) gelenkig mit dem Schall
rohr (19) und mit dem anderen Ende mit dem Schwenkhebel (12) starr verbunden ist, besteht.
4. Schiebevorrats-Freßgitter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltrohr (19) ein Rohr ist, das in Verbindung mit dem Viehstand für den normalen Betrieb unabhängig vom Freßgitter
(5) vorhanden ist. z.B. ein Rohr der Melkanlage oder dgl
5. Schiebevorrats-Freßgitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge~ kennzeichnet, daß die Vorrichtung (17, 18, 19) eine Kraftbetätigungsvorrichtung,
z.B. ein hydraulischer Hubzylinder, ein Hebel oder dgl. ist, die am Standbegrenzungsrahmen (3,4) befestigt
ist und die auf das Gitter (5) bei dessen Durchgang durch die Totpunktstellung einwirkt.
14.10V. 1967 W/T 10 B/g 6122
6. Schiebevorrats-lreßgitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (17, 18, 19) so ausgebildet ist, daß die Tragarme (10) des Gitters etwa im Bereich
der Totpunktsteilung eine Schräge oder dgl. aufweisen, sö'! daß
das Gitter (5) beim Verschwenken selbsttätig aus der ^otpunktlage
bzw. über die Totpunktlage gleitet.
7. Schiebevorrats-lreßgitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (21, 22, 23, 24) aus einem
endlosen Seil bzw. einer endlosen Kette (21, 22) und fest mit dem Schwenkhebel (12) und an gegenüberliegenden Seil- bzw.
Kettenabschnitten (21, 22) befestigten Armein (23, 24) besteht.
8. Schiebevorrats-Jreßgitter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Seil bzw. die Kette ( 21,22) in am Standbegrenzung
sr ahm en befestigten Rollen oder anderen Führungselement en (25) läuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB73458U DE1979393U (de) | 1967-11-15 | 1967-11-15 | Schiebevorrats-fressgitter. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB73458U DE1979393U (de) | 1967-11-15 | 1967-11-15 | Schiebevorrats-fressgitter. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1979393U true DE1979393U (de) | 1968-02-22 |
Family
ID=33325900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB73458U Expired DE1979393U (de) | 1967-11-15 | 1967-11-15 | Schiebevorrats-fressgitter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1979393U (de) |
-
1967
- 1967-11-15 DE DEB73458U patent/DE1979393U/de not_active Expired
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