DE1970663U - Geschirrspuelmaschine mit mitteln zum einspritzen des heissen spuelwassers in den spuelraum. - Google Patents
Geschirrspuelmaschine mit mitteln zum einspritzen des heissen spuelwassers in den spuelraum.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L15/00—Washing or rinsing machines for crockery or tableware
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-
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- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L2601/00—Washing methods characterised by the use of a particular treatment
- A47L2601/02—Pressurised cleaning liquid delivered by a pump
Landscapes
- Washing And Drying Of Tableware (AREA)
Description
1436-27.5.67
Patentanwalt
Berlin 33, Iltisstraße 7
Berlin 33, Iltisstraße 7
Karl Winterhalter KG, 7996 Meckenbeuren/Württ.
Geschirrspülmaschine mit Mitteln zum Einspritzen des heissen Spülwassers in den Spülraum
Geschirrspülmaschinen, insbesondere Geschirrspülautomaten der
üblichen Bauart, arbeiten wie folgt:
Nach Einschalten der Automatik der Wasserzuleitung und der Heizmittel
zum Erwärmen des Spülwassers beginnt der Hauptspülvorgang. Bei diesem wird der Spülraum, nachdem das zu reinigende
Geschirr eingeführt ist, mit auf etwa 5ο-6ο° erwärmtem Spülwasser
gefüllt und sodann eine Pumpe eingeschaltet, die dieses Spül- Ψ wasser aus dem Spülraum absaugt und über einen Verteiler durch
mehrere auf das Geschirr gerichtete Grobdüsen mit einem Druck
von etwa 2,2 bis 2,3 atü wieder in den Spülraum einspritzt.-Nach
Beendigung dieses Hauptspülvorganges setzt -zweckmässig wieder automatisch gesteuert- ein Nachspülvorgang ein, bei dem
heisseres Nachspülwasser von etwa 8o-9o Temperatur durch besondere, feinere Düsen auf das Geschirr gespritzt wird,
wodurch insbesondere Rückstände, die vom Hauptspülvorgang herrühren,
vom Geschirr entfernt werden.
Die beschriebene Arbeitsweise der üblichen Geschirrspülmaschinen resp. -Automaten hat einen grundsätzlichen Nachteil:
S -2-
In dem Augenblick, in welchem das heisse Wasser für den
Hauptspülvorgang unter dem angegebenen Überdruck aus den Spritzj.
düsen in das Gehäuseinnere eintritt, wird die vorher im Spülraum befindliche Frischluft plötzlich stark erwärmt und
damit in diesem Raum ein Überdruck erzielt. Diese im Raum befindliche Luft versucht nun, an allen Stellen, wo dies möglich
ist, insbesondere an den Gehäusetüren, nach aussen zu gelangen. Hierbei wird ein Teil des Spülwassers aus dem Spülraum mit ins
Freie gerissen und tropft in der Umgebung der Maschine auf den Boden.
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Geschirrspülmaschine,
bei der dieser Nachteil einer plcbzlichen Erwärmung des
■ Spülraumes bei Beginn des unter Druck erfolgenden Einspritzens
£ des Spülwassers verhindert wird. Neuerungsgemäss sind an oder in der Maschine automatische Steuermittel zur unmittelbar vor
Beginn des Einspritzens des Hauptspülwassers kurzzeitig unter normalem
Druck erfolgenden Einführung heissen Nachspülwassers
in den Spülraum vorgesehen. Dieses Einspritzen heissen, d.h. auf etwa 8o-9o° erwärmten ^achspülwassers durch die hierfür
den vorgesehenen feinen Düsen braucht nui» wenige-SekuEU zu dauern.
Die Wirkung dieser kurzzeitigen Einspritzung heissen Nachspülwassers vor dem eigentlichen Hauptspülvorgang besteht darin,
dass die im Spülraum hierdurch erwärmte Luft, nur allmählich
ins Freie entweicht und dabei kein Spülwasser aus dem Raum ^ mitreisst. Dies ist im wesentlichen darauf zurückzuführen,
dass das Eachspülwasser nicht wie das Haupt Spülwasser unter
erhöhtem Druck in das Innere des Spülraums eintritt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Neuerung in einer im wesentlichen schematischen Darstellung. Man erkennt den
oberen, als Spülraum ausgebildeten Teil eines Geschirrspülau-
Teil
tomaten, der aiä einem unteren/die Spülwasserpumpe 2 und die zur Automatik gehörenden Teile trägt. Die Automatik selbst ist durch den Block 13 schematisch angedeutet. Sie ist so angeordnet, dass sie mit einem Ventil 6 zusammenarbeitet, das ...an einem Wasserzuleitungsrohr 5 für einen Heisswasserboiler 7 liegt, dessen Wasserinhalt durch Heizkörper 8 auf etwa 8o-9o erwärmt wird und somit das Nachspülwasser liefert. An den Boiler 7 schliesst sich ein Wasserrohr 9 und an dieses ein Verteiler an, der über die Leitungen 11 das heisse Nachspülwasser durch feine Düsen 12 in den Spülraum 1 einführt. Der hierbei verwendete Wasserdruck entspricht dem einer normalen Wasserleitung, an die die Leitung 5 über ein handbetätigtes Ventil 4- angeschlossen ist.
tomaten, der aiä einem unteren/die Spülwasserpumpe 2 und die zur Automatik gehörenden Teile trägt. Die Automatik selbst ist durch den Block 13 schematisch angedeutet. Sie ist so angeordnet, dass sie mit einem Ventil 6 zusammenarbeitet, das ...an einem Wasserzuleitungsrohr 5 für einen Heisswasserboiler 7 liegt, dessen Wasserinhalt durch Heizkörper 8 auf etwa 8o-9o erwärmt wird und somit das Nachspülwasser liefert. An den Boiler 7 schliesst sich ein Wasserrohr 9 und an dieses ein Verteiler an, der über die Leitungen 11 das heisse Nachspülwasser durch feine Düsen 12 in den Spülraum 1 einführt. Der hierbei verwendete Wasserdruck entspricht dem einer normalen Wasserleitung, an die die Leitung 5 über ein handbetätigtes Ventil 4- angeschlossen ist.
Die Zeichnung lässt ferner insgesamt sechs Grobdüsen 3 erkennen,
die für den Hauptspülvorgang bestimmt sind und durch diejmittels
einer Pumpe 2, die das im Spülraum 1 vorhandene Wasser absaugt, das Spülwasser unter erhöhtem Druck wieder in den Spülraum eingespritzt
wird.
Die Automatik 13 ist nun so eingestellt, dass zu Beginn des
Arbeitens der Maschine zunächst das Handventil 4 geöffnet
wird, wobei über das mit der Automatik 13 verbundene Ventil 6 zunächst auf eine kurze Zeit von etwa 1-3 see. Leitungswasser
in den vorher erwärmten Boiler 7 einströmt und über die Leitungen 9 und 11 aus den Nachspül-Peindüsen 12 in den Spülraum
eintritt, wodurch die dort befindliche Luft allmählich in einem solchen Masse erwärmt wird, dass beim nachfolgenden Einschalten
der Pumpe 2, d.h. bei Beginn des Hauptspülvorgangs, das unter erhöhtem Druck aus den Grobdüsen 3 in den Spülraum 1 eintretende,
auf etwa 5o-6o° erwärmte Spülwasser keine solche plötzliche
Lufterwärmung zur Folge hat, dass ein Mitreissen von Wassertropfen
beim Austritt der erwärmten Luft durch Türritzen usw. erfolgen könnte. Each Beendigung des Hauptspülvorgangs wird
-ebenfalls wieder zweckmässig mittels der Automatik- die Pumpe abgeschaltet und über das automatisch gesteuerte Ventil 6 abermals
Kaltwasser unter normalem Druck in den Boiler 7 geleitet, sodass dessen vorher erwärmtes Nachspülwasser über die Leitungen 9
und 11 für das übliche Wachspülen aus den Feihdüsen 13 in den
Spülraum 1 eintritt.
Claims (6)
1. Geschirrspülmaschine zum Einspritzen des heissen Spülwassers in den Spülraum unter erhöhtem Druck (ca. 2,2 bis 2,3 atü),
dadurch gekennzeichnet, dass sie -zur Verhinderung einer plötz-
des liehen Erwärmung des Spülraums (1) bei Begini/ unter erhöhtem
Druck erfolgenden Einspritzen des heissen Spülwassers- automatische
Steuermittel (1'3) zur unmittelbar vor Beginn des Einspritzens
des Spülwassers kurzzeitig unter normalem Druck erfolgenden Einführung heissen Nachspülwassers in den Spülraum
enthält.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, k dass ein handbetätigtes Ventil (4) an einem in den Boiler(7)
für das Nachspülwasser führenden Wass©rleitungsrohr (5)
liegt, das ein weiteres, durch eine Sehaltautomatik (13)
gesteuertes Ventil (6) enthält.
3· Geschirrspülmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der Boiler (7) ein oder mehrere Heizkörper (8) enthält,
die eine Beheizung des Nachspülwassers auf ca. 8o-9o bewirken.
4. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3? dadurch gekennzeichnet,
dass die mit dem Ventil (6) verbundene Schalt-•S - 6 -
automatik (13) auf eine eine oder mehrere Sekunden "betragende
Wirkungsdauer des vor dem Hauptspülvorgang
erfolgenden Binspritzens heissen ^aehspülwassers in den Spülraum
(1) eingestellt ist.
5· Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch
gekannzeichnet, dass die Sehaltautomatik (13) oder
eine weitere Automatik mit einer das Spülwasser umwälzenden Pumpe (2) derart in Verbindung steht, dass diese unmittelbar
nach Beendigung des anfänglichen Eintretens des heissen Nachspülwassers in den Spülraum (1) anläuft.
6. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1 oder folgenden, dgtdurch
gekennzeichnet, dass die mit dem Ventil (6) verbundene Schaltautomatik (13) so eingestellt ist, dass unmittelbar nach Beendigung
des Einspritzens heissen Spülwassers in den Spülraum (1) unter erhöhtem Druck (2,2 "bis 2,3 atü) ca. 8o "bis 9o°C heisses
Nachspälwasser unter geringerem Druck aus dem Boiler (7) i
den Spülraum (1) gelangt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW39821U DE1970663U (de) | 1967-05-27 | 1967-05-27 | Geschirrspuelmaschine mit mitteln zum einspritzen des heissen spuelwassers in den spuelraum. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW39821U DE1970663U (de) | 1967-05-27 | 1967-05-27 | Geschirrspuelmaschine mit mitteln zum einspritzen des heissen spuelwassers in den spuelraum. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1970663U true DE1970663U (de) | 1967-10-19 |
Family
ID=33391592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW39821U Expired DE1970663U (de) | 1967-05-27 | 1967-05-27 | Geschirrspuelmaschine mit mitteln zum einspritzen des heissen spuelwassers in den spuelraum. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1970663U (de) |
-
1967
- 1967-05-27 DE DEW39821U patent/DE1970663U/de not_active Expired
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