DE19696C - Neuerungen in der Herstellung von Panzerplatten - Google Patents

Neuerungen in der Herstellung von Panzerplatten

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DE19696C
DE19696C DENDAT19696D DE19696DA DE19696C DE 19696 C DE19696 C DE 19696C DE NDAT19696 D DENDAT19696 D DE NDAT19696D DE 19696D A DE19696D A DE 19696DA DE 19696 C DE19696 C DE 19696C
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Germany
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steel
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armor plates
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DENDAT19696D
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English (en)
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J. D. ELLIS in Sheffield (Grafschaft York), England
Publication of DE19696C publication Critical patent/DE19696C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/02Casting in, on, or around objects which form part of the product for making reinforced articles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H5/00Armour; Armour plates
    • F41H5/02Plate construction
    • F41H5/04Plate construction composed of more than one layer
    • F41H5/0442Layered armour containing metal
    • F41H5/045Layered armour containing metal all the layers being metal layers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Golf Clubs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Um die Kanten und Ecken von Panzerplatten, welche aus zwei Platten (einer Eisen- und einer Stahlplatte) zusammengesetzt werden, besonders widerstandsfähig und haltbar zu machen, wird ein Rahmen zwischen die Platten eingeschaltet, welcher in feste Verbindung mit dem in seinen Innenraum einzugleisenden Stahl zu treten bestimmt ist.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch eine dem neuen Verfahren zufolge hergestellte Panzerplatte; darin bezeichnet A die Schmiedeisenplatte, C eine gewalzte oder· unter dem Hammer bearbeitete Stahlplatte, B ein zwischen beiden liegender Rahmen aus Eisen oder Stahl. Eine der möglichen Querschnittsformen des letzteren veranschaulicht Fig. 3. Die Anordnung der Theile im Grundrifs zeigt Fig. 2; man erkennt daraus, wie jeder der Seiten theile und das Endstück des Rahmens B eine nach innen vorspringende, keilförmig gestaltete Kante D hat. Der so zwischen A und C entstehende leere Raum c wird später von dem eingegossenen Stahl ausgefüllt, für welchen es wesentlich ist, dafs er auch in die Winkel d eindringt. Nicht nöthig ist, dafs die letzteren genau die ans der Zeichnung ersichtliche Gestalt haben; Bedingung für Bildung dieser Winkel bezw. für den Querschnitt des Rahmens B ist nur, dafs nach innen gewisse Kanten, Leisten, kürzere oder längere Flantschen vorspringen, um welche der flüssige Stahl herumfliefsen mufs. So läfst sich der beabsichtigte Zweck auch erreichen mittelst Kanten, bei denen nur eine Fläche keilartig abgeschrägt ist, oder mittelst Kanten, deren beide Flächen einander parallel laufen, oder auch mittelst solcher, welche an der am weitesten nach innen vorgesprungenen Stelle wieder dicker werden. Auch können statt je einer vorspringenden Kante D deren mehrere von geringerer Dicke auf der Breite des Rahmens vertheilt angeordnet werden.
Nachdem die Platten A und C mit dem Rahmen B in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise zusammengestellt worden sind, setzt man das Ganze der Einwirkung von Hitze aus und giefst, unter Innehaltung der für dergleichen Zwecke bekannten Vorsiehtsmafsregeln, den vom Rahmen B gebildeten Innenraum mit geschmolzenem Stahl aus. Die weitere Behandlung und das Auswalzen der Platten geschieht in bekannter Weise.
Schneidet man eine fertige Platte bei der in Fig. 3 mit χ χ bezeichneten Stelle durch, so wird auch dann immer noch ein gewisser Theil der in die Platte einspringenden Kante vorhanden sein, welcher dem beabsichtigten Zweck entspricht, die Kanten der aus Eisen und Stahl gebildeten Platte an der bezeichneten Stelle zu verstärken und widerstandsfähiger zu machen.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Die Anwendung eines Rahmens mit nach innen in den später vom eingegossenen Stahl eingenommenen Raum einspringenden Kanten oder Leisten bei der Herstellung von aus schmiedeisernen und stählernen Platten zusammengesetzten Panzerplatten, welcher Rahmen die schmiedeiserne und die stählerne Platte in der Weise trennt, dafs er zwischen beiden einen Raum zum Eingiefsen des Stahles bildet.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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