DE196866C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE196866C DE196866C DENDAT196866D DE196866DA DE196866C DE 196866 C DE196866 C DE 196866C DE NDAT196866 D DENDAT196866 D DE NDAT196866D DE 196866D A DE196866D A DE 196866DA DE 196866 C DE196866 C DE 196866C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slot
- keyboard
- pin
- cheek
- key
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/12—Keyboards; Keys
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Input From Keyboards Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196866 KLASSE 51 #. GRUPPE
Klaviatur-Wagestift für Tasteninstrumente. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1907 ab.
Die Tasten einer Klaviatur werden bekanntlich über ihrem Drehpunkte mittels in ihnen
vorgesehener Längsschlitze an festen Stiften des auf dem Klaviaturrahmen sitzenden Wagebalkens
geführt.
Die bisher üblichen Wagestifte haben ihrer ganzen Länge nach kreisrunden Querschnitt.
Der im Bäckchen befindliche Schlitz ist infolgedessen an seinen beiden Längsseiten der
ίο Abnutzung unterworfen, wodurch die Tasten
mit der Zeit ihre genaue Führung verlieren. In diesem Falle müssen die Bäckchen ersetzt,
die Führungsschlitze neu ausgefüttert oder die Stifte erneuert werden.
Gegenstand dieser Erfindung ist nun ein Klaviatur-Wagestift, bei welchem diese angeführten
Nachteile vermieden und überdies die Schlitze schmäler gemacht werden können, so
daß die Tastenbäckchen nicht so geschwächt werden.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 eine Seitenansicht,
in Fig. 2 eine Draufsicht dar, während die Fig. 3 und 4 Schnitte nach den Linien A-B und C-D der Fig. 1 und 2, und
Fig. 5 eine Draufsicht in größerem Maßstabe zeigen.
Fig. 6 und 7 veranschaulichen Stiftstellungen bei bereits durch Abnutzung erweiterten
Schlitzen.
Die Taste α mit den Bäckchen f ist wie
bei Tasteninstrumenten bisher üblich ausgestaltet. Die Wagestiftenbohrung ist zu dem
Schlitz b erweitert, dessen oberer, zweckmäßig rechteckiger Teil c eine Ausfütterung g erhalten
kann. Der Wagestift d, der auf bekannte Weise mit seiner Zuspitzung in den
Wagebalken eingeschlagen wird, hat im unteren, aus dem Balken hervorragenden Teil
runden Querschnitt, der obere Stiftteil e dagegen ist abgeflacht, oval oder rechteckig.
Der Längsschlitz c im Bäckchen f, der bisher so breit sein mußte, als dem Durchmesser
des Stiftes d entsprach, wird wegen dieser Abflachung schmäler, wodurch der
nutzbare Querschnitt des Bäckchens vergrößert wird; denn sind die Langseitenflächen
des Schlitzes c so weit ausgelaufen, daß die Taste hierdurch zu schlottern beginnt,
ihre genaue Führung also verloren gegangen ist, dann braucht der Stift d einfach
ein wenig verdreht zu werden (Fig. 6), wodurch der obere Teil e des Wagestiftes
mit den Führungsflächen der Schlitzwandungen wieder in Berührung kommt und die Taste wieder eine gute Führung erhält.
Dieses Nachstellen kann durch Verdrehung des Stiftes in der einen oder anderen Richtung erfolgen und so oft wiederholt
werden, bis der Längsschlitz c durch fortgesetzte Abnutzung so breit geworden ist wie
der Durchmesser des Stiftteiles d (Fig. 7). Das Instrument bleibt sonach mit diesen
Wagestiften, die für alle Systeme von Klaviaturen verwendbar sind, in bezug auf seine
Tastenführung für längere Zeit gebrauchsfähig.
(2. Auflage, ausgegeben am /7. Mai igw.J
Claims (1)
- Patent-An Spruch :Klaviatur-Wagestift für Tasteninstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß sein oberer, im länglichen Schlitz des Tastenbäckchens (f) geführter Teil (e) ovalen, rechteckigen oder sonstwie länglichen Querschnitt besitzt, um bei Abnutzung des Führungsschlitzes (c), durch Verdrehung des Wagestiftes, ein Schlottern der Tasten zu vermeiden und den Schlitz (c) möglichst schmal halten zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196866C true DE196866C (de) |
Family
ID=459802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196866D Active DE196866C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196866C (de) |
-
0
- DE DENDAT196866D patent/DE196866C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE196866C (de) | ||
| DE705065C (de) | Uhrarmband mit einem einen offenen Ring bildenden federnden Metallband | |
| DE940746C (de) | Handbiegemaschine fuer Stabeisen u. dgl. | |
| DE67619C (de) | Zweitheiliger Knopf | |
| DE231623C (de) | ||
| DE2528502B2 (de) | Elektrischer schalter mit einer um eine achse kippbaren betaetigungswippe | |
| DE620075C (de) | Adressendruckmaschine mit einer Auswaehlvorrichtung | |
| DE29365C (de) | Zungenplatten mit gegabelten Zungen | |
| DE629516C (de) | Dreherhebelitze | |
| DE1800343B1 (de) | Teilungszirkel | |
| DE131624C (de) | ||
| DE211459C (de) | ||
| DE923674C (de) | Elektromagnetisches Waehlrelais | |
| AT51938B (de) | Steuervorrichtung für Luftfahrzeuge oder dgl. | |
| DE386521C (de) | Vorrichtung zum Setzen von auf Linealen reitenden Typen | |
| DE238728C (de) | ||
| DE504885C (de) | Federschnappschloss | |
| DE211650C (de) | ||
| DE171255C (de) | ||
| DE1782063A1 (de) | Metallisches Gliederarmband | |
| DE672613C (de) | Druckschloss | |
| DE709024C (de) | Schreibmaschinentypenhebel | |
| DE211191C (de) | ||
| DE62629C (de) | Buchdrucklettern | |
| DE163281C (de) |