DE1968477U - Schloss mit schlossfalle. - Google Patents

Schloss mit schlossfalle.

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Publication number
DE1968477U
DE1968477U DESCH42995U DESC042995U DE1968477U DE 1968477 U DE1968477 U DE 1968477U DE SCH42995 U DESCH42995 U DE SCH42995U DE SC042995 U DESC042995 U DE SC042995U DE 1968477 U DE1968477 U DE 1968477U
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DE
Germany
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lock
latch
lock latch
door
inclined surfaces
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Expired
Application number
DESCH42995U
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English (en)
Inventor
Bodo Schmidt
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/36Padlocks with closing means other than shackles ; Removable locks, the lock body itself being the locking element; Padlocks consisting of two separable halves or cooperating with a stud

Landscapes

  • Special Wing (AREA)

Description

PA 385 009*12.7.67
Bodo Schmidt
Radevorrawald / HhId.
Wiesenstraße 13
Schloß mit Schloßfalle
Die Neuerung betrifft ein Schloß mit Schloßfalle, d. h. eine Vorrichtung, die zum Verschluß von Türen dienen soll.
Schlösser mit Schloßfallen, die einen sogenannten Fallenverschluß in der Weise ermöglichen, daß "beim Zudrücken der Tür die Sehloßfalle mit ihrem freien Schließende von selbst in die Aussparung des der Tür zugeordneten Schließbleches einfällt, sind bekannt. Dieses selbsttätige Einfallen des Schloßfallenendes in die ihr zugeordnete Aussparung des Schließbleches wird mittels einer Schrägfläche der Schliaßfalle dadurch herbeigeführt, daß die Schrägfläche beim Zudrücken der Tür gegen eine Kante des Schließbleches anschlägt und dabei das freie Ende der Sehloßfalle so weit zurückgeführt wird, daß es in die zum freien Ende der Sehloßfalle passende Aussparung des Schließbleches unter Einwirkung einer im Schloß angeordneten Stahlfeder einrastet. Nach diesem Einrasten des Schloßfallenendes greift eine der Schrägfläche augeordnete ebene Fläche so hinter eine Haltekante des Schließbleches, daß die Tür nur mittels eines von außen zugänglichen und mit der Sehloßfalle gekuppelten Drückers geöffnet werden kann.
Bei Verwendung dieser bekannten Schlösser besteht der Nachteil, daß man für eine Tür, die links in Türangeln schwenkbar aufgehängt ist und rechts geschlossen wird, ein solches Schloß verwenden muß, welches "beim Zudrücken der Tür mit der Schrägfläche der Schloßfalle gegen die Haltekante des rechts angeordneten Schließbleches anschlägt.
für eine Tür dagegen, die rechts in Türangeln schwenkbar aufgehängi ist und links geschlossen wird, muß ein solches Schloß verwendet werden, welches beim ZudrüGken der Tür mit der Schrägfläche der Schloßfalle gegen die Haltekante des links angeordneten Schließbleches anschlägt.
Daraus ergibt sich aber, daß man bei Verwendung der bekannten Schlösser, zwei Schloßarten, nämlich sogenannte Rechts·*· und Linksschlösser benötigt, die alle für sich hergestellt und auf Lager gehalten werden müssen. Auf diese Weise ist die Herstellung der bekannten Schlösser zu umständlich und daher mit zu hohen Kosten verbunden. Das gleiche gilt auch für die dabei notwendige, zu große Lagerhaltung der bekannten Schlösser.
Der feuerung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beheben und mittels einfacher, billiger Mittel ein Schloß mit Schloßfalle zu schaffen, welches den gestellten Anforderungen besser genügt als die bekannten Schlösser mit Schloßfalle.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß das freie Schließende der Sehloßfalle an beiden Breit-
Seiten Schrägflächen aufweist, von denen mindestens ein ebenes Führungsteil ausgeht, welches in das dem Schloß zugeordnete Schließblech achließsicher einrastbar ist.
Hierdurch wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß das mit der Schloßfalle versehene Schloß für links- und reehtsverschließbare !Türen Verwendung finden kann. Die Herstellung der Schloßfalle ist in besonders einfacher Weise durchführbar; sie kann z« B. in einem Gußvorgang gebildet werden· Außerdem kann die mengenmäßige lagerhaltung der fertigen Schlösser bei gleichem Umsatzbedarf um die Hälfte geringer sein als bei den bekannten Schlössern.
Eine einfache Ausführungsform nach der Neuerung besteht darin, daß die Schrägflächen zu beiden Seiten des ebenen Pührungsteiles angeordnet sind.
Hierdurch wird erreicht, daß das ebene lührungsteil im mittleren Bereich des Schließendes der Schloßfalle liegt, wo es gegebenenfalls von beiden Seiten aus leicht bearbeitet, z.B. geglättet werden kann, für den Pail, daß das in einzelnen lallen erforderlich sein sollte.
Schließlich besteht eine Ausführungsform nach der Neuerung darin, daß die Schrägflächen der Schloßfalle versetzt zueinander angeordnet sind, wobei die der jeweiligen Schrägfläche zugeordnete ebene Piaehe schließsicher in das dem Schloß zugeordnete Schließblech einrastbar ist.
Hierdurch wird erreicht, daß kein besonderes, von den Schrägflachen ausgehendes !ührungsteil notwendig ist,
weil die den Schrägflächen zugeordneten ebenen flächen schließsicher in das dem Schloß zugeordnete Schließblech einrasten, wobei auch diese ebenen flächen so frei sind, daß sie gegebenenfalls leicht bearbeitet, z. B. geglättet werden
können.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der ^feuerung dargestellt«
Es zeigen;
fig. 1 einen Türausschnitt mit einem Schloß, wobei das obere Seitenblech des Schloßgehäuses weggelassen ist, als Ansicht, mit einem Teil des Türrahmens, an dem das im Schnitt dargestellte Schließblech festgeschraubt ist;
Fig. 2 das in fig. 1 dargestellte Schloß von oben gesehen, wobei jedoch nur die beiden Seitenbleche des Schloßgehäuses mit der dazwischen angeordneten Schloßfalle dargestellt sind j
fig. 3 die in fig. 1 und 2 dargestellte Schloßfalle von der Stirnseite aus gesehen, mit einem Seil eines Schließbleohes, welches mit einer Aussparung versehen ist, dessen Innenflächen mit den Außenflächen des Schließendes der Schloßfalle gleitbeweglich zusammenfallen;
fig. 4 eine Schloßfalle für sieh von der Schmalseite aus gesehen, wobei die beiden Schrägflächen des Schließendes der Schloßfalle versetzt zueinander angeordnet sind;
fig. 5 die in fig. 4 dargestellte Schloßfalle von der Stirnseite aus gesehen, mit einem Teil eines Schließbleches, welches mit einer Aussparung versehen ist, dessen
Innenflächen mit den Außenflächen des Schließendes der Schloßfalle gleit "beweglich zusammenfallen und
Iig. 6 die sehaubildliche, perspektivische Darstellung eines bekannten Schloßfallenendes, welches in ein Sehließbleehteil eingreift.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, weist die Sohloßfalle 1 an beiden Breitseiten 2, 2· Sehrägflachen 3, 3* auf, von denen mindestens ein ebenes lührungsteil 4 ausgeht, welches in das dem Schloß 5 zugeordnete Schließblech 6 schließsicher einrastbar ist.
lie Iig. 2 im Zusammenhang mit Mg. 3 zeigt, können die Schrägflächen 3» 31 zu beiden Seiten des ebenen führungsteiles 4 angeordnet sein.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform sind die Schrägflächen 3» 3f der Schloßfalle 1 versetz;*? zueinander angeordnet, wobei die der jeweiligen Schrägfläche 3 bzw. 3' zugeordnete ebene !lache 7, 7' schließsicher in das dem Schloß 5 zugeordnete Schließblech 6 einrastbar ist.
In Pig. 6 ist ein bekanntes Schloßfallenende 8 dargestellt, welches in ein Sehließblechteil eingreift. Beim Zudrücken der Tür schlägt die Sehrägfläche 9 des freien Schloßfallenandes 8 gegen die Anschlagkante 10 des Schließbleches 6 an. Dabei wird das Sohloßfalienende 8 in lichtung des Pfeiles 11 so weit zurückgeführt, daß die ebene Fläche 12 des Schloßfallenendes 8 hinter die Anschlagkante 10 des Schließbleches 6 in dessen Aussparung zu liegen kommt. Das-,
freie Sohloßfallenende 8 wird dann unter Einwirkung einer im Schloß angeordneten Feder in Richtung des Pfeiles 13 bewegt, so daß die Tür geschlossen ist und nur mittels eines von außen zugänglichen und mit der Schloßfalle gekuppelten Drückers geöffnet werden kann.
In der Zeichnung ist erkennbar, wie die Schloßfalle 1 naoh der Neuerung in einem bekannten Schloß angeordnet und im Zusammenhang mit dem Schließblech 6 wirksam ist. Durch eine im Schloß 5 angeordnete feder 14 wird die Schloßfalle 1 so weit durch das Schließblech 6 hindurehgedrüekt, daß seine Stirnfläche 15 bis zur Linie A-B in den !Türrahmen
16 eindringt·
Das Schließblech 6 ist mittels Holzschrauben 17»
17 am Türrahmen 16 festgeschraubt. Das Schloß 5 ist mittels Holzschrauben 18, 18 an der Tür 19 festgeschraubt* Beim Zudrücken der Tür 19 wird die Stirnfläche 15 der Schloßfalle 1 bis zur Linie C-D zurückgeführt, so daß sie dann in die Aussparung 20 des Schließbleches 6 einrastet und die Tür 19 geschlossen ist. Die Tür 19 kann dann nur mittels eines von außen zugänglichen, in der Zeichnung nicht dargestellten Drückers geöffnet werden. Der Drücker ist mit seinem passenden T#il durch die viereckige Öffnung 21 der Nuß 22 hindurchgeführt, so daß der Drücker auf diese Weise mit der Schloßfalle 1 gekuppelt ist.

Claims (1)

  1. Bodo Schmidt
    Badevormwald/Bhld.
    Wiesenstraße 13
    S ο h u t ζ a η s ρ r ü c h e:
    1· Schloß mit Schloßfalle, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Schließende der Schloßfalle (1) an "beiden Breitseiten (2, 2*) Schrägflächen (3> 3*) aufweist, von denen mindestens ein ebenes Mihrungsteil (4) ausgeht, welches in das dem Schloß (5) zugeordnete Schließblech (6) schließsicher einrastbar ist.
    2· Schloß mit Sehloßfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen (3, 3*) zu beiden Seiten des ebenen Pührungsteiles (4) angeordnet sind. 3· Schloß mit Sehloßfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen (3» 31) der Sehloßfalle (1) versetzt zueinander angeordnet sind, wobei die der jeweiligen Schrägflache (3 bzw. 3f) zugeordnete ebene Fläche (7, 7*) schließsicher in das dem Schloß (5) zugeordnete Schließblech (6) einrastbar ist.
DESCH42995U 1967-07-12 1967-07-12 Schloss mit schlossfalle. Expired DE1968477U (de)

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DE1968477U true DE1968477U (de) 1967-09-14

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ID=33375605

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DE (1) DE1968477U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2457720A1 (de) * 1974-12-06 1976-06-10 Engstfeld Wilh Fa Rechts/links verwendbares tuerschloss

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2457720A1 (de) * 1974-12-06 1976-06-10 Engstfeld Wilh Fa Rechts/links verwendbares tuerschloss

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