DE825960C - Schloss - Google Patents

Schloss

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Publication number
DE825960C
DE825960C DEP2949A DEP0002949A DE825960C DE 825960 C DE825960 C DE 825960C DE P2949 A DEP2949 A DE P2949A DE P0002949 A DEP0002949 A DE P0002949A DE 825960 C DE825960 C DE 825960C
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DE
Germany
Prior art keywords
lock
box
mortise
faceplate
base
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Expired
Application number
DEP2949A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Schachtel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH SCHACHTEL DIPL ING
Original Assignee
FRIEDRICH SCHACHTEL DIPL ING
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Description

  • Schloß Bei bekannten Schlössern besteht das Schloßgehäuse in der Regel aus einer Grundplatte und einer Deckplatte, welche mittels üblicherweise bolzenartigen Abstandsmitteln in ihrer Lage festgelegt und durch Vernietung der Bolzen oder durch Schrauben an der Grundplatte befestigt ist. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Grundplatte durch ein kastenartiges Gebilde zu ersetzen und die Deckplatte anzuzapfen. Der Schlüsseldorn ist an einem der Gehäuseteile fest angebracht. Dabei ist nachteilig, daß die Gehäuseteile bei Nietverbindung gar nicht, bei Schrauben- oder Zapfverbindung nur umständlich lösbar sind. Die Anbringung der Abstandsmittel erschwert die Herstellung des Gehäuses.
  • Damit dieses Schloßgehäuse den auftretenden Beanspruchungen gewachsen ist, also die nötige Festigkeit besitzt, müssen seine Teile aus verhältnismäßig starkem Blech gefertigt sein. Demgegenüber besteht das Schloßgehäuse gemäß der Erfindung aus einem den Schlüsseldorn tragenden Grundkasten und einem das Schlüsselloch aufweisenden Deckkasten. Beide Kasten sind,ungefähr gleich hoch und ineinander gesetzt. Sie sind an zwei gegenüberliegenden Wänden, z. B. oben und unten, mittels höckerartiger Rasten und muldenförmiger Gegenrasten lösbar aneinander festgelegt. Vorzugsweise entspricht dabei der Deckkasten in der Breite unten etwa dem Schlüsselbartdrehbereich und ist oben derart verengt, daß seine Seitenwände innen als Führung der Zuhaltungen dienen.
  • Durch diese Ausbildung erfährt das Schloßgehäuse eine erhebliche Festigkeitssteigerung. Die beiden Kasten versteifen sich gegenseitig. Infolgedessen kann wesentlich dünneres Blech verarbeitet werden als bisher. Die vorteilhafte Folge ist eine beachtliche Werkstoffersparnis. Ein weiterer Vorzug liegt in der vereinfachten Herstellung, denn die leiden Kasten sind im Wege des Stanzens und "Ziehens, also mittels einfacher Fertigungseinrichtungen, erzeugbar. Es sind zusätzliche Abstandsmittel und besondere Befestigungsmittel entbehrlich. Der Deckkasten braucht lediglich in den Grundkasten eingedrückt zu werden, bis die Rasten des einen in die Gegenrasten des anderen einschnappen. Diese Verbindung erleichtert nicht nur den Zusammenbau, sondern macht es auch möglich, die Gehäuseteile zu Kontroll-, Reinigungs-, Instandsetzungszwecken o. dgl. leicht auseinanderzunehmen. Diese Lösbarkeit bietet den weiteren Vorteil, daß bei links und rechts verwendbaren Einsteck- oder Einlaßschlössern das Deckgehäuse gegebenenfalls abgenommen und in um i8o° versetzter Stellung wieder eingesetzt werden kann. Die Umwandlung eines Linksschlosses in ein Rechtsschloß ist also sehr einfach und rasch möglich.
  • Bei solchen Schlössern ergibt sich erfindungsgemäß ein weiterer Fortschritt, indem nach einem anderen Merkmal der Erfindung der den Schlüsseldorn aufnehmende, umsetzbare Tragsteg durch die Seitenwände des Deckkastens im Grundkasten festgehalten wird. Der Tragsteg ist dabei vorzugsweise in eine ihm der Länge und Breite nach entsprechende Ausnehmung des Grundkastenhodens einlegbar, auf welchen sich überragende Querarme des Steges aufstützen. Es kann also bei der Umwandlung eines Rechtsschlosses in ein Linksschloß nach der ohnehin notwendigen Abnahme des Deckkastens der Tragsteg mit dem Dorn ohne Lösung besonderer Befestigungsglieder umgesetzt werden.
  • Die Erfindung ist außerdem auf die Verbindung des Schloßgehäuses mit dem Schloßstulp bei Einlaß-und Einsteckschlössern gerichtet. Es greift einerseits der Grundkastenboden mit einem überragenden, vorzugsweise leistenförmigen Vorsprung in eine seitliche Randaussparung des im Stulp vorgesehenen Schloßriegelausschnittes ein. Anderseits ist erfindungsgemäß der Stulp am oberen und unteren Rand dieses Ausschnittes nach innen abgebogen. Die dadurch gebildeten Randabbiegungen können zugleich zur Festlegung des Stulps am Schloßgehäuse dienen, indem sie innen nach oben bzw. unten abgewinkelt sind und die Befestigungslappen des Gehäuses hintergreifen.
  • Diese .Ausbildung ergibt verschiedene Vorteile. Die bei der Betätigung des Schlüssels, namentlich bei hastiger und unsachgemäßer Handhabung des Schlüssels, auftretenden Kräfte sind vornehmlich auf Trennung des Schloßgehäuses vom Stulp gerichtet, da am ersteren der Schlüssel angreift, der letztere dagegen an der Tür, dem Möbel o. dgl. befestigt ist. Erfindungsgemäß können sich nun diese Kräfte nicht mehr lediglich auf die Befestigungsglieder auswirken. Sie werden vielmehr weitgehend von dem ziemlich großflächig in die Stulpschiene eingreifenden Leistenvorsprung des Gehäuses und von den Randabbiegungen der Stulpschiene aufgenommen. Der Vorsprung und die Abbiegungen sichern außerdem schon beim Zusammenbau die Lage von Gehäuse und Stulp gegeneinander, und zwar sowohl in Längs- als auch in Querrichtung des Stulps. Hinzu kommt, daß die IZandal>l)iegungen zu einer vorteilhaften Vergrößerung der Auflagefläche führen, welche der Schloßriegel im Stulpausschnitt findet. Es kann sich somit nicht mehr ereignen, daß der Schloßriegel, wenn er etwas hinter den Stulp zurücktritt, bei der nächsten Schloßbetätigung nicht mehr in den Stulpausschnitt hineinzugleiten vermag, wie dies bislang öfters der Fall ist und dann eine Abnahme des Schlosses und dessen Auseinanderbau nötig macht. ' In Weiterentwicklung des 1?rfiridungsgedankens kann der Grundkasten mit mehreren im Abstand nebeneinander angeordneten Schlüsseldornen versehen und der Deckkasten seitlich versetzbar sein. In diesem Fall ergibt sich ein Schloß mit veränderlicher Dornhöhe, also veränderlichem Abstand des Schlüsseldorns vom Schloßriegelausschnitt des Gehäuses bzw. Stulps. Da ein solches Schloß für verschiedene Bedarfsfälle brauchbar ist, so wird die Fertigung und insbesondere die Lagerhaltung vereinfacht. Es kann der das Schloß Anbringende, z. B. der Schreiner, es selbst auf die geeignete Dornhöhe einstellen. Er braucht.dazu lediglich den Deckkasten dem betreffenden Dorn zuzuordnen. 1)a, wie bereits erwähnt, die Abpahme und das I?insetzen des Deckkastens rasch, leicht und ohne besondere Fachkenntnisse möglich ist, so macht die Verstellung des Schlosses auf eine andere Dornhöhe keinerlei Schwierigkeiten.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der .Erfindung sind in der nachstehenden Erläuterung der Zeichnung erörtert, welche einige :\usführungsbeispiele der Erfindung zeigt.
  • Es ist Fig. i eine schaubildliche Darstellung des Grundkastens eines Kastenschlosses, Fig.2 eine solche Darstellung des zugehörigen Deckkastens, Fig.3 ein Querschnitt durch <las zusammengebaute Schloßgehäuse, Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung des Grundkastens eines Einsteckschlosses, Fig. 5 eine solche Darstellung des zugehörigen Deckkastens, Fig. 6 ein Schnitt nach .9-P der Fig. 4.
  • Fig. 7 eine Draufsicht des zusammengebauten Schlosses, Fig. 8 ein Schnitt nach C-P der Fig. 7.
  • Fig.9 eine Ansicht eines Kastenschlosses mit veränderlicher Dornhöhe, ' Fig. io ein Schnitt durch den Grundkasten eines für Links- und Rechtsgebrauch geeigneten Einsteckschlosses, Fig. i i ein Schnitt nach I, -F der I# ig. 1o.
  • Das Kastenschloß gemäß Fig. i bis 3 ist aus einem Grundkasten i und einem Deckkasten 2 gebildet. Der Grundkasten besitzt an zwei gegenüberliegenden Wänden die Schloßriegelausschnitte 3 und 4. Es ist also das Schloß für Links- und Rechtsgebrauch geeignet. Im Boden 5 des Grundkastens i ist der Schlüsseldorn 6 befestigt.
  • Der Deckkasten 2 -ist -zweckvoll ebenso wie der Grundkasten i im Wege des Stanzens und Ziehens gefertigt. In seiner Deckplatte ist das Schlüsselloch 7 vorgesehen, außerdem ein Ausschnitt 8, in welchem die zur Führung der Zuhaltungen dienende Nase der Riegelplatte hin und her gleitet. Seine Wände sind etwa so hoch wie diejenigen des Grundkastens 1. Sie liegen also bei zusammengebautem Schloßgehäuse auf dem Boden 5 des Grundkastens 1 auf. Die Versteifung, welche die beiden Kasten gegenseitig bewirken, betrifft somit nicht nur die Wände, sondern auch den Grundkastenboden.
  • Infolge ihrer Kastenform besitzt jeder der beiden Kasten eine beträchtliche Festigkeit. Trotzdem sind die Wände 9 und 1o des Grundkastens noch so nachgiebig, daß der eingesetzte Deckkasten 2 in seiner Gebrauchslage festgespannt wird. Zur weiteren Lagesicherung können Rasten 11, z. B. körnerartige Eindrückungen der Grundkastenwände, und geeignete Gegenrasten 12, z. 1i. kleine Gegenmulden der Deckkastenwände, vorgesehen sein. Diese Rasten schnappen ineinander ein, wenn der Deckkasten in den Grundkasten eingedrückt wird. Sie legen die beiden Kasten unverrückbar gegeneinander fest. Zwecks 1?rleichterung des Zusammenbaues kann der Deckkasten mit einer Nase 13 versehen sein, welche in eine Ausnehmung 1:I des Grundkastens eingreift.
  • Wie namentlich Fig. 2 und 5 erkennen lassen, ist der Deckkasten 2 so ausgebildet, daß seine Breite unten etwa dem Drehbereich des Schlüsselbartes entspricht. In seinem oberen Teil ist er verengt, und zwar derart, daß seine Seitenwände innen die Führung der Zuhaltungen bei deren auf und all gehender Bewegung übernehmen. Diese Ausbildung macht demnach besondere Führungsmittel für die Zuhaltungen entbehrlich. Es liegt ihr außerdem die Erkenntnis kleinstmöglicher Formgebung, mithin größter Werkstoffausnutzung bzw. -ersparnis zugrunde.
  • In Fällen, in welchen der Schlüsseldorn versetzbar sein soll, also bei Einsteck- und Einlaßschlössern, welche links und rechts verwendbar sind, ist gemäß b~ ig. 4 bis 8 und 1o und 11 der Schlüsseldorn 6 nicht am Grundkastenboden fest angebracht, sondern versetzbar vorgesehen. Er ist an einem Tragsteg 15 befestigt, welcher in eine entsprechende Ausnehmung 16 des Grundkastenbodens 5 einlegbar ist. Er stützt sich auf diesen mittels der seitlichen, abgebogenen Arme 17 ab, welche breiter sind als die Ausnehmung 16, mithin verhindern, claß der Steg 15 durch die Ausnehmung 16 nach hinten herauszurutschen vermag und ein Kippen des Tragsteges, mithin ein nachteiliges Wanken des Dornes unmöglich machen. Der Tragsteg 15 wird in seiner jeweiligen Gebrauchslage dadurch festgehalten, daß der Deckkasten 2 mit seinen Seitenwänden auf ihm aufsitzt. Er kann somit nach Abnahme des Deckkastens ohne weiteres in die andere, bisher freie Ausnehmung des Grundkastenbodens umgesetzt werden, wenn das Schloß aus einem Rechtsschloß in ein Linksschloß oder umgekehrt verwandelt werden soll. Dabei ist natürlich der Deckkasten 2 in um 18o° versetzter Stellung einzubringen. Wie insbesondere Fig. 7 zeigt, legen sich die Arme 17 des Tragsteges 15 seitlich an die Wände des Deckkastens 2 an.
  • Wenn mittige Schloßriegel Verwendung finden, also Riegel, bei welchen der Riegelkopf über die Riegelplatte beiderseits gleich viel übersteht, so ist der Grundkastenboden 5 mit Höckern 18 versehen (s. Fig. ,4), welche vorzugsweise aus dem Boden 5 nach innen herausgedrückt sind. Diese Höcker dienen zur Führung der Riegelplatte, welche bei ihrer hin und her gehenden Schiebebewegung auf ihnen gleitet.
  • Fig.9 zeigt die Anwendung der Erfindung auf ein Schloß mit veränderlicher Dornhöhe. Es handelt sich beim gezeichneten Ausführungsbeispiel um ein zweiseitiges Kastenschloß. Es sind drei Dorne 1g, 20 und 21 vorgesehen, welchen die Dornhöhen x1, y1, z1 bzw. x2, 3,2, z2 entsprechen. Das Schloß besitzt in diesem Fall einen Schloßriegel 22 von entsprechender Länge. Der Riegel ist mit drei den Angriff des Schlüsselbartes ermöglichenden Ausnehmungen 23 versehen. Der Deckkasten 2 ist versetzbar, kann somit jeweils demjenigen Dorn zugeordnet werden, der bezüglich seiner Dornhöhe dem betreffenden Bedarfsfall entspricht. Es braucht somiterfindungsgemäB anstatt mehrerer Schlösser unterschiedlicher Dornhöhe nur ein Schloß hergestellt und vom Verbraucher auf Lager gehalten zu werden.
  • Bei Einsteck- und Einlaßschlössern ist die eine Seitenwand des Grundkastens in einem der Höhe des Schloßriegelausschnittes entsprechenden Ausmaß unterbrochen. Diese Wand besteht somit eigentlich nur aus -den beiden Befestigungslappen 24 und 25. Diese werden bei bekannten Schlössern an den Stulp 26 lediglich angenietet. Die Verbindung ist deshalb mangelhaft. Dies um so mehr, als der Stulp 26 auf seiner Stirnseite nach der Anbringung der Befestigungsnieten ebengeschliffen werden muß, wobei die Nietköpfe mehr oder weniger entfernt werden, die Nietverbindung mithin in ihrer Haltbarkeit beeinträchtigt wird. Um diesen Mangel auszugleichen, ragt erfindungsgemäß ein leistenförmiger Vorsprung 27 des Grundkastenbodens 5 in eine entsprechende Randaussparung 28 des Schloßriegelausschnittes 29 ein. Dieser Vorsprung nimmt die auf Lösung der Nietverbindung gerichteten Kräfte-mit auf, erhöht somit die Haltbarkeit dieser Verbindung. Außerdem ist erfindungsgemäß der Stulp 26 oben und unten am Ausschnitt 29 nach innen abgebogen, wie insbesondere Fig. 1o zeigt. Dadurch findet der Schloßriegel eine verbreiterte Auflage. Er kann infolgedessen nicht mehr nach hinten aus dem Ausschnitt 29 herausrutschen. Gleichzeitig dienen die Abbiegungen 30, ebenso wie übrigens der Leistenvorsprung 27, zur Fixierung des Schloßgehäuses, was namentlich bei dessen Zusammenbau mit dem Stulp günstig ist. Wenn die Abbiegungen 30 verlängert und hinter den Befestigungslappen 24 und 25 nach unten und oben abgewinkelt werden, so daß sie diese Lappen also auch von hinten her umgreifen, so dienen sie zugleich zur Befestigung des Gehäuses am Stulp, in welchem Fall die Niete 3t vermeidbar sind.
  • Der Erfindungsgedanke, das Schloßgehäuse aus zwei ineinanderpreßbaren, ungefähr gleich hohen Kasten zu bilden, kann auch derart verwirklicht werden, daß der Deckkasten nicht wie bei den gezeichneten Ausführungsbeispielen wesentlich kleiner als der Grundkasten, sondern ungefähr gleich groß ist.
  • Die Erfindung ist für Schlösser aller Art, also für Kastenschlösser ebenso wie für Einsteck- und Einlaßschlösser, geeignet, gleichviel ob es sich um Tür-, Möbel- oder sonstige Schlösser handelt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schloß, insbesondere Möbelschloß, bestehend aus einem den Schlüsseldorn tragenden Grundkasten und einem das Schlüsselloch aufweisenden Deckkasten, welche etwa gleich hoch und ineinandergesetzt sind.
  2. 2. Schloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kasten an zwei gegenüberliegenden Wänden, z. B. oben und unten, mittels höckerartiger Rasten und muldenförmiger Gegenrasten lösbar aneinander festgelegt sind.
  3. 3. Schloß nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckkasten in der Breite unten etwa dem Schlüsselbartdrehbereich entspricht und oben derart verengt ist, daß seine Seitenwände innen als Führung der Zuhaltungen dienen.
  4. 4. Schloß nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei links und rechts verwendbaren Einsteck- oder Einlaßschlössern der Schlüsseldorn auf einem umsetzbaren Tragsteg sitzt, welcher durch den auf ihm aufsitzenden Deckkasten im Grundkasten festgehalten ist.
  5. 5. Schloß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüsseldorntragsteg in ihm der Länge und Breite nach entsprechende Ausnehmungen des Grundkastenbodens einlegbar ist, auf welchen sich überragende Querarme des Steges aufstützen.
  6. 6. Schloß nach Allsprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei links und rechts verwendbaren Einsteck- oder Einlaßschlössern der Grundkastenboden mit z. B. aus ihm herausgedrückten Höckern zur Führung der Platte eines mittigen Schloßriegels versehen ist.
  7. 7. Schloß, insbesondere solches nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einlaß- oder Einsteckschlössern der Grundkastenboden mit einem überragenden, vorzugsweise leistenförmigen Vorsprung in eine seitliche Randaussparung des Schloßriegelausschnittes des Stulps eingreift. B. Schloß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stulp am oberen und unteren Rand des Schloßriegelausschnittes nach innen abgebogen ist. g. Schloß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Randabbiegungen des Stulps den Befestigungslappen des Grundkastens als Anlage dienen. io. Schloß nach Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Randabbiegungen des Stulps hinter den Befestigungslappen zu deren Festlegung nach oben bzw. unten abgewinkelt sind. i i. Schloß nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung eines Schlosses mit veränderlicher Dornhöhe der Grundkasten mit mehreren im Abstand nebeneinander angeordneten Schlüsseldornen versehen und der Deckkasten seitlich versetzbar ist.
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