DE19663C - Neuerungen an Musterscheermaschinen - Google Patents

Neuerungen an Musterscheermaschinen

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DE19663C
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DE
Germany
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cylinder
pins
shear
holes
pattern
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DENDAT19663D
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English (en)
Original Assignee
D. C. sumner in Worcester, Mass., und S. s. fisher in New-York, City, u. S. a
Publication of DE19663C publication Critical patent/DE19663C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C13/00Shearing, clipping or cropping surfaces of textile fabrics; Pile cutting; Trimming seamed edges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8: Bleichen, Färben, Zeugdruck und Appretur.
Neuerungen an Musterscheermaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1882 ab.
Pen Gegenstand der Erfindung bildet ein eigenthümlicher Scheercylinder, durch dessen Anwendung es möglich ist, mit demselben Cylinder die verschiedensten Muster aus der Oberfläche von dazu geeigneten Textilstoffen auszuscheeren.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι den Scheercylinder zum Theil in der Ansicht, zum Theil im Längsschnitt.
Fig. 2 ist ein verticaler Querschnitt in der Linie x-x des Bettes und des Liegers.
Fig. 3 zeigt ein Stück einer Belagschiene des Cylinders.
Fig. 4, S, 6 und 7 sind Ansichten verschiedener Musterstifüe.
Das Gestell und die übrigen Theile der Scheermaschine sind in der Zeichnung fortgelassen, theils weil sie bekannt, theils weil sie für die vorliegende Erfindung ohne Bedeutung sind.
Der Scheercylinder besteht aus einem aus einer beliebigen Anzahl (hier sechs) metallener Streifen C und den Belagschienen zusammengesetzten Hohlcylinder, welcher auf mehrere, auf der Hauptwelle A befestigte Scheiben B, die voll oder sternförmig sein können, mit den Schrauben b aufgeschraubt ist. Dieser Hohlcylinder, der genau abgedreht ist, ist mit einer grofsen Zahl kleiner, gebohrter Löcher c versehen, die in regelmäfsigen Reihen und in gleichen Abständen von einander auf seiner ganzen Oberfläche angeordnet sind. In diese Löcher sind die Zapfen d der Musterstifte D auf irgend eine passende Art befestigt. Es wird vorgezogen, die Zapfen mit nach innen vorstehendem Gewinde zu versehen und durch vorgeschraubte Muttern e festzuziehen; doch ist ein blofses festes Eintreiben oder ein Einschrauben der Stifte direct in die Löcher c oder eine andere Befestigungsweise nicht ausgeschlossen. Nachdem die Stifte eingesetzt sind, werden sie nochmals abgedreht, nach hinten schräg gearbeitet und so geschliffen, dafs sie eine gute, scharfe Schneidkante bekommen. Die Form wechselt von der eines schmalen Stiftes, Fig. 6 und 7, zu der von mehr oder weniger langen Prismen mit zwei und mehr Zapfen, Fig. 4 und 5. Das Material ist StahL
Es ist klar, dafs ein so voll besetzter Cylinder aus dem über das Bett G und an der Kante des Liegers E fortlaufenden Textilstoffe, z. B. Tuch F, nur Streifen oder Punkte herausscheeren wird, und dafs, wenn man dagegen gewisse Löcher c des Cylinders leer läfst und in die übrigen Löcher nach einem bestimmten Muster Stifte D von entsprechender Form einsetzt, das Tuch F nach dem gewählten Muster ausgeschoren wird.
Es braucht also, um ein anderes Muster herzustellen, nicht ein ganz neuer Cylinder gemacht zu werden, sondern es wird nur das neue Muster mit den Stiften D auf dem Cylinder neu gesetzt. Bei wiederkehrenden Mustern, die länger sind als der Umfang des Cylinders, wird ein anderer Cylinder von passendem, gröfserem Durchmesser erfordert, aber jedenfalls können doch mit einem und demselben Cylinder zwei oder mehrere verschiedene Streifen
und eine Anzahl anderer verschiedener Muster geschoren werden. Aufserdem übt die Schnelligkeit, mit welcher das Tuch F sich über die Kante des Bettes G bewegt, einen Einflufs auf das Muster aus, indem es die ausgeschorenen Stellen verlängert oder verkürzt.
In Fig. ι sind nicht sämmtliche Löcher c und Stifte D gezeigt, sondern nur diejenigen, die für die gerade gewählten Muster nothwendig sind.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. An Scheermaschinen ein Scheercylinder mit
    gesondert herausnehmbaren, schneidenden
    Musterstiften D.
    z. Die Combination eines solchen Scheercylinders mit dem Bett G und dem Lieger E1 um mit einem und demselben Cylinder durch Umsetzen der Musterstifte D verschiedene Muster zu scheeren.
    3. Die Herstellung des Scheercylinders in der Weise, dafs auf der Welle A Scheiben oder Unterstützungen B befestigt sind, auf welchen die Belagschienen C angemacht sind, die mit den Löchern c für die Musterstifte D versehen sind, welche, angemessen dem
    - Muster, in die Löcher c eingesetzt werden können.
    4. An Scheermaschinen der mit Musterstiften c besetzte Cylinder, die gestatten, verschiedene Muster aus der Oberfläche von Textilstoffen auszuscheeren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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