DE196264C - - Google Patents

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DE196264C
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drum
trap
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mice
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DENDAT196264D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/02Collecting-traps

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ju 196264 KLASSE 45 k. GRUPPE
Zusatz zum Patente 180751 vom 6. März 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. September 1906 ab. Längste Dauer: 9. September 1920.
Bei der Falle nach dem Patent 180751 kann das Tier noch, bevor es die Trommel zum Kippen bringt, unter Umständen wieder entweichen, da die Einschlupföffnung geöffnet bleibt und sich nicht unmittelbar hinter dem einschlüpfenden Tier schließt. Dies zu verhindern , ist der Zweck vorliegender Erfindung, deren Wesen in der besonderen Anordnung einer an sich bekannten Sicherheitsklappe an der Einschlupföffnung und deren' besonders einfachen Bewegungsvorrichtung besteht. Die. Auslösung der Klappe erfolgt durch das Tier selbst mit Hilfe einer Kippbrücke, die gleichzeitig den Aufkriechboden für die Falle bildet und infolgedessen vom Tier betreten werden muß. Das Tiergewicht bildet dabei das Auslösemittel und die frei bewegliche Klappe fällt nach erfolgter Auslösung augenblicklich durch ihr Eigengewicht.
ao Um die Klappe wieder in die Offenstellung zurückzubringen, ist nur das Verlassen der Fangtrommel seitens des gefangenen Tieres erforderlich, indem die Fangtrommel bei ihrem Zurückkehren die Klappe mit zurücknimmt.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Aüsführungsbeispiele des Erfindungsgegeriständes. Die Fig. i, 2 und 3 stellen in Vorderansicht, Seitenansicht und Grundriß eine Falle mit hochliegendem Einschlupf und zwischen Gehäuse- und Trommelstirnwand angeordneter Sicherheitsfallklappe dar.
Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen in Vorderansicht, senkrechtem und wagerechtem Längsschnitt eine Falle mit: unten liegendem Einschlupf, bei der der an den Einschlupf sich anschließende Trommelteil als viereckiger Kasten ausgebildet ist, und mit durch Fanghaken oder Sperrhebel in der Offenstellung gehaltener Sicherheitsklappe. .
Fig. 7 stellt in Vorderansicht eine Falle dar, bei welcher die Auslösevorrichtung nicht in die Trommel eingebaut, sondern unabhängig von dieser neben ihr angeordnet ist.
d ist die einseitig belastete Fangtrommel, α die Einschlupföffnung und b die diese verschließende Sicherheitsklappe, die in bekannter· Weise von einem um den Zapfen e drehbaren Arm f getragen wird, g ist ein mit der Kippbrücke c verbundener Auslöse- oder Sperrstift, der entweder zum Festhalten der Sicherheitsklappe in der Offenstellung und gleichzeitigen Auslösen nach erfolgtem Betreten des nicht unterstützten Kippbrückenschenkels durch das Tier, oder auch für letzteren Zweck allein dient, wenn die Klappe durch andere Mittel in der Offenstellung gehalten wird. .
Bei dem in den Fig. 1 bis 3 veranschaulichten Beispiel ist die Sicherheitsklappe lose um die Trommeldrehachse angeordnet. An ihrem vorderen Ende besitzt sie einen Einschnitt , in welchen der winklig abgebogene Stift g der Kippbrücke eintritt, von welcher in bekannter Weise auch die Trommel ausgelöst wird. Sobald das Tier den hinteren Kippbrückenschenkel betritt, weicht der Stift g aus dem Klappeneinschnitt zurück und läßt
' die Klappe durch ihr Eigengewicht niederfallen. In demselben Augenblick erfolgt allerdings auch die Auslösung der Trommel selbst. Bis dieses jedoch von dem Tier wahrgenommen wird, ist die Klappe bereits gefallen und die Einschlupföffnung geschlossen. Während des nunmehrigen Kippens der Trommel geht die Kippbrücke und deren Auslösestift g mit, wobei letzterer noch in
ίο bekannter Weise in einem Bogenschlitz der Gehäusestirnwand geführt ist und sich am Ende der Trommelkippbewegung wieder in dem Klappeneinschnitt fängt.
Sobald das Tier aus der gekippten Trommel herausgekrochen ist, wird diese und mit ihr die Sicherheitsklappe b von dem Belastungsgewicht wieder in die Fangstellung zurückbewegt. Um das Gewicht der Klappe teilweise auszugleichen, kann der sie tragende Armf über den Drehpunkte hinaus verlängert werden. Das nach rückwärts überstehende freie Ende dient dann zur teilweisen Gewichtsausgleichung der Klappe.
Bei dem Beispiel nach den Fig. 4 bis 6.ist die Sicherheitsklappe b mit einem besonderen Fangstift h versehen, der in Offenstellung von einem an der Gehäusestirnwand drehbar aufgehängten und von dem Auslösestift g der Kippbrücke unterstützten Sperrhebel i überfaßt wird. Damit dieser Sperrhebel nach erfolgter Auslösung der Klappe nicht nachfallen kann, ist noch ein besonderer, ihn unterfassender fester Stift in der Gehäusestirnwand vorgesehen. Der die Klappe tragende Hebel ist nach rückwärts verlängert, und auf dieses rückwärtige Ende wirkt ein in der Trp.mmelstirnwand vorgesehener Stift, sobald die Trommel durch das gefangene
, Tier zum Kippen gebracht wird. Bei dieser Ausführung ist die beschwerte Trommelseite unterstützt und das Tier kriecht, nachdem es am Ende der Kippbrücke angelangt ist. und hierbei durch Anheben des Sperrhebels i die Klappe b ausgelöst hat, zunächst auf diese Seite, um dann im Winkel sich nach der nicht unterstützten Seite zu wenden und beim Betreten derselben die Trommel selbst zum Kippen zu bringen. Hierbei drückt deren Stift auf das hintere freie Ende des Hebels f der niedergefallenen Klappe b (wie in der Zeichnung punktiert angedeutet) und hebt diese so weit in die Höhe, bis ihr Fangstift h sich hinter der Nase des Sperrhebels i gefangen hat. Unter der Wirkung ihrer einseitigen Belastung kehrt die Trommel d mit der Kippbrücke dann wieder in Fangstellung zurück. Für den Auslösestift g und den in einer Trommelstirnwand festen Zurückbringungsstift sind in der Gehäusestirnwand an den geeigneten Stellen Bogenschlitze vorgesehen.
Während bei den beiden beschriebenen Beispielen die die Auslösung der Klappe veranlassende Kippbrücke in die Trommel eingebaut ist und deren Bewegungen mitmacht, ist sie gemäß der in Fig. 7 veranschaulichten Ausführungsform neben diese verlegt und unabhängig von ihr. Andere Ausführungen im Rahmen der Erfindung sind noch denkbar, indem beispielsweise in der Trommel auch versetzt zueinander auf der Vorder- und Rückseite Einschlupflöcher vorgesehen sein können, die mit Sicherheitsklappen in der beschriebenen Weise versehen sind.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätig sich wieder aufstellende Falle für Mäuse und ähnliche Schädlinge gemäß dem Patent 180751 mit wagerecht gelagerter, einseitig beschwerter und mit passend angeordneten Schlupflöchern versehener Fangtrommel, bei welcher die Einschlupföffnung mit einer Sicherheitsklappe ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Betreten des als Kippbrücke ausgebildeten Aufkriechbodens (c) seitens des Tieres selbst die Sicherheitsklappe (b) zur Auslösung gelangt und durch ihr Eigengewicht niederfällt, worauf sie sofort von der durch go das Tier zu passierenden Trommel d wieder
in die öfrnungsstellung zurückgehoben wird.
2. Selbsttätig sich wieder aufstellende Falle für Mäuse und ähnliche Schädlinge gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Schenkel des Aufkriechbodens (c) mit einem Sperrstift (g) versehen ist, der in Fangstellung die Sicherheitsklappe (b) stützt oder festhält, dagegen beim Betreten des hinteren Kippbrückenschenkels zurückweicht, sie freigibt und niederfallen läßt.
3. Selbsttätig sich wieder aufstellende Falle für Mäuse und ähnliche Schädlinge gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsklappe mit einem Fangstift (h) versehen ist, der beim Zurückheben hinter einen beweglichen, von der Auslösevofrichtung beeinflußbaren Sperrhebel (i) gelangt.
4. Selbsttätig sich wieder aufstellende Falle für Mäuse und ähnliche Schädlinge gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der als Kippbrücke ausgebildete Aufkriechboden (c) neben die Trommel (d) verlegt ist und sich nicht mit dieser dreht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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