DE19620482C2 - Spiralkompressor mit einer Schrägfläche an einem Spiralteil - Google Patents
Spiralkompressor mit einer Schrägfläche an einem SpiralteilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Spiralkompressor gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1, insbesondere einen Spiralkom
pressor für eine Kraftfahrzeugklimaanlage.
Ein bekannter Spiralkompressor besitzt ein Gehäuse, ein sta
tionäres Spiralelement und ein bewegliches Spiralelement. Das
stationäre Spiralelement umfaßt einen Basisplattenteil und
einen stationären Spiralteil, der senkrecht von dem Basis
plattenteil absteht. Das bewegliche Spiralelement umfaßt
ebenfalls einen Basisplattenteil und einen beweglichen
Spiralteil, der von dem Basisplattenteil senkrecht absteht,
um im Zusammenwirken mit dem Spiralteil des stationären
Spiralelements zwischen dem stationären und dem beweglichen
Spiralelement eine Kompressionskammer zu bilden. Das bewegli
che Spiralelement ist derart angeordnet, daß es sich nicht um
seine eigene Achse drehen kann, sondern auf einer Umlaufbahn
rund um die Kompressorachse umläuft, derart, daß die Kompres
sionskammer von einem peripheren Bereich zu einem zentralen
Bereich der Spiralelemente verlagert wird, wobei sich das
Volumen der Kompressionskammer reduziert, während das beweg
liche Spiralelement bezüglich des stationären Spiralelements
eine Umlaufbewegung ausführt.
In Fig. 11 der beigefügten Zeichnungen ist ein bekannter
Spiralkompressor bzw. -verdichter gezeigt. Dieser Kompressor
umfaßt ein stationäres Spiralelement 80 und ein bewegliches
Spiralelement 90. Das bewegliche Spiralelement 90 umfaßt
einen Basisplattenteil 91 und einen davon senkrecht
abstehenden beweglichen Spiralteil 92. Die Stirnfläche 92a
des beweglichen Spiralteils 92 verläuft senkrecht zu dem be
weglichen Spiralteil 92. Das stationäre Spiralelement 80 be
sitzt ebenfalls einen Basisplattenteil 81 und einen davon
senkrecht abstehenden stationären Spiralteil 82, dessen
Stirnfläche 82a senkrecht zu dem stationären Spiralteil 82
verläuft.
Das bewegliche Spiralelement 90 hat die Tendenz zum Kippen um
einen kleinen Winkel θ bezüglich der Achse O des Kompressors,
wenn es auf einer Bahn um die Achse O des Kompressors um
läuft, und zwar aufgrund der Reaktionskraft des in der Kom
pressionskammer komprimierten Mediums und anderer im Betrieb
des Kompressors auftretender Parameter. Infolge des Kippens
berührt die äußere Kante des beweglichen Spiralteils 92 zwi
schen der Stirnfläche 92a und der äußeren Mantelfläche 92b
des Spiralteils 92 den Basisplattenteil 81 des stationären
Spiralelements 80. Die Umlaufbewegung des beweglichen
Spiralelements 90 umfaßt Bewegungskomponenten in Richtung der
äußeren Mantelfläche 92b (nach oben in den in den Zeichnungen
eingezeichneten Richtung U) und in entgegengesetzter Rich
tung, d. h. in Richtung auf die innere Oberfläche 92c (nach
unten in der Richtung D). Wenn sich das bewegliche Spiral
element 90 nach unten in der Richtung D bewegt, dann kann die
Stirnfläche 92a in Gleitkontakt mit dem Basisplattenteil 81
des stationären Spiralelements 80 gelangen, und es ergeben
sich im wesentlichen keine Probleme. Wenn sich jedoch das be
wegliche Spiralelement 90 nach oben in der Richtung U bewegt,
dann gelangt die Außenkante des beweglichen Spiralteils 92 in
einen kantenförmigen Kontakt mit dem Basisplattenteil 81 des
stationären Spiralteils 80, so daß sich das Problem ergibt,
daß der Basisplattenteil 81 des stationären Spiralelements 80
zerkratzt wird bzw. einem Verschleiß unterliegt. Ein ähnli
ches Problem tritt auf, wenn der stationäre Spiralteil 82 mit
einer Kante in Kontakt mit dem Basisplattenteil 91 des beweg
lichen Spiralelements 90 gelangt.
Die JP 5-240174 A offenbart einen Spiralkompres
sor, mit dem das oben angesprochene Problem gelöst werden
soll. Der erste Lösungsansatz besteht gemäß den Lehren der
zitierten Druckschrift darin, den Kompressor so zu konstruie
ren, daß die Stirnfläche des beweglichen Spiralteils von der
Innenfläche desselben bis zur Mantelfläche bezüglich einer
zur Achse des Kompressors senkrechten Ebene durchgehend abge
schrägt ist. Der zweite Lösungsansatz gemäß der zitierten
Druckschrift besteht darin, den Kompressor so zu konstruie
ren, daß der bewegliche Spiralteil vollständig ballig ausge
bildet ist.
Gemäß dem genannten Stande der Technik wird der Steigungs
winkel der Stirnfläche des beweglichen Spiralteils durch den
zwischen der Stirnfläche des beweglichen Spiralteils und der
Bodenfläche des stationären Spiralteils eingeschlossenen
Winkel (Tangens θ) definiert, wobei dieser Winkel sich zum
Außendurchmesser des beweglichen Spiralteils hin öffnet.
Dieser Abschrägungswinkel der Stirnfläche des beweglichen
Spiralteils fällt jedoch nicht notwendigerweise mit dem Win
kel zusammen, um den der bewegliche Spiralteil tatsächlich
kippen kann, und zwar wegen weiterer Parameter und Toleran
zen. Wenn daher der Abschrägungswinkel mit dem Kippwinkel
zusammenfällt, gelangt die abgeschrägte Stirnfläche des be
weglichen Spiralteils in Oberflächenkontakt mit der Boden
fläche des stationären Spiralelements und der gewünschte
Effekt kann realisiert werden; wenn jedoch der Abschrägungs
winkel nicht mit dem Kippwinkel zusammenfällt, kann der ge
wünschte Effekt nicht realisiert werden. Wenn beispielsweise
der Abschrägungswinkel kleiner ist als der Kippwinkel, dann
gelangt die spitzwinklige Kante der abgeschrägten Stirnfläche
des beweglichen Spiralteils an der Mantelfläche unter Druck
in Kontakt mit der Bodenfläche des stationären Spiralele
ments, so daß diese zerkratzt bzw. verschlissen wird. Wenn
der Abschrägungswinkel dagegen größer ist als der Kippwinkel,
dann gelangt die stumpfwinklige Kante der abgeschrägten
Stirnfläche des beweglichen Spiralteils im Bereich der Innen
fläche desselben ebenfalls unter Druck in Kontakt mit der
Bodenfläche des stationären Spiralelements, und dieses wird
beschädigt. Die entsprechenden Probleme ergeben sich dann,
wenn an dem stationären Spiralteil eine abgeschrägte Stirn
fläche vorgesehen ist.
Der zweite Lösungsvorschlag gemäß dem Stande der Technik
macht eine maschinelle Bearbeitung zum Erzeugen einer bal
ligen Kontur der Stirnfläche des beweglichen Spiralteils
erforderlich, wobei diese Bearbeitung zur Erzielung einer
balligen Kontur schwierig ist und die Fertigungskosten er
höht.
Die JP 1-267380 A offenbart einen Spiralver
dichter mit einem abgeschrägten beweglichen Spiralteil. Gemäß
diesem Stand der Technik ist die Stirnfläche des beweglichen
Spiralteils nach beiden Seiten abgeschrägt, d. h. die Ab
schrägung erfolgt an der einen Kante des beweglichen
Spiralteils zwischen der flachen Stirnfläche und der äußeren
Mantelfläche und an der anderen Kante des beweglichen
Spiralteils zwischen der flachen Stirnfläche und der inneren
Wandfläche, und zwar auf der gesamten Länge des Umfangs des
Spiralteils. Diese Ausgestaltung kann ebenfalls dazu dienen,
die oben angesprochenen Probleme zu lösen.
Aus der DE 36 00 184 C2 ist ein Spiralkompressor mit beid
seitiger Abschrägung der Stirnseiten beider Spiralteile
bekannt. Die in einem Winkel von etwa 45° zu den Stirnseiten
verlaufenden Abschrägungen wirken mit herstellungsbedingten
Abstufungen zwischen den Seitenwänden der Spiralteile und den
Basisplattenteilen zusammen, um die Abdichtwirkung zu ver
bessern.
Der bewegliche Spiralteil kippt üblicherweise nur nach einer
Seite, so daß nur ein Teil der Stirnfläche des beweglichen
Spiralteils in Kontakt mit dem stationären Basisplattenteil
gelangt. Außerdem muß die Stirnfläche des beweglichen Spiral
teils mit dem stationären Basisplattenteil derart zusammen
wirken, daß sich für die Kompressionskammer eine Dichtungs
funktion ergibt. Wenn daher die Stirnfläche des beweglichen
Spiralteils nach beiden Seiten abgeschrägt ist, wird die
Dichtungsfunktion verschlechtert, und die Leistung des Kom
pressors kann abnehmen. Außerdem wird bei sämtlichen Vor
schlägen gemäß dem Stande der Technik das Abschrägen in Um
fangsrichtung über die volle Länge des beweglichen Spiral
teils durchgeführt, was zur Folge hat, daß die Fertigungs
kosten zunehmen und die Leistung des Kompressors abnehmen
kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben angespro
chenen Probleme zu lösen und einen Spiralkompressor zu schaf
fen, der so aufgebaut ist, daß eine Beschädigung des statio
nären oder des beweglichen Basisplattenteils vermieden wird,
und der mit denkbar geringen zusätzlichen Fertigungskosten
und mit einem denkbar geringen Verlust an Motorleistung ge
fertigt werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird durch einen gattungsgemäßen Kom
pressor gelöst, der gemäß der Erfindung die Merkmale des
kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 aufweist.
Es ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung, daß bei der
erfindungsgemäßen Ausgestaltung der maximal zulässige Kipp
winkel des beweglichen Spiralelements auf der Basis des
Außendurchmessers des beweglichen Spiralteils, des Spalts
zwischen der Stirnfläche des beweglichen Spiralteils und der
Bodenfläche des stationären Basisplattenteils und weitere
Parameter, wie z. B. den Toleranzen anderer Elemente, berech
net werden kann. Das Abschrägen kann im Zuge der maschinellen
Bearbeitung des beweglichen Spiralteils durchgeführt werden;
der bewegliche Spiralteil wird nämlich zunächst als Rohling
in Form eines Gußteils oder eines geschmiedeten Teils herge
stellt und dann mit Hilfe eines Schneidwerkzeugs bearbeitet,
um die äußere, in Umfangsrichtung verlaufende Oberfläche des
beweglichen Spiralteils in die gewünschte Form zu bringen,
wobei das Abschrägen im Zuge dieses Schrittes der maschinel
len Bearbeitung durchgeführt werden kann.
Beispielsweise umfaßt der Spiralteil des beweglichen Spiral
elements sowohl die Schrägfläche als auch eine ebene Stirn
fläche, wobei der Abschrägungswinkel der Schrägfläche derart
bestimmt wird, daß er in einem Bereich, der größer ist als
der zulässige maximale Kippwinkel des beweglichen Spiralele
ments, einen minimalen Wert hat. Außerdem ist der Winkel zwi
schen der Schrägfläche und der ebenen Stirnfläche ein
stumpfer Winkel, der so dicht wie möglich bei 180° liegt.
Wenn also das bewegliche Spiralelement in gekipptem Zustand
umläuft, gelangt der Spiralteil des beweglichen Spiralele
ments in Gleitkontakt mit dem Basisplattenteil des stationä
ren Spiralelements, und zwar selbst dann, wenn sich das be
wegliche Spiralelement in Richtung auf die äußere Mantel
fläche des Spiralteils des beweglichen Spiralelements bewegt,
oder selbst dann, wenn sich das bewegliche Spiralelement in
Richtung auf die innere Wandfläche des Spiralteils des beweg
lichen Spiralelements bewegt, da ja der Winkel zwischen der
vorzugsweise als Schrägfläche ausgebildeten Übergangsfläche
und der flachen Stirnfläche ein stumpfer Winkel ist, der so
nahe wie möglich bei 180° liegt. Der Spiralteil des stationä
ren Spiralelements kann ebenfalls die Schrägfläche bzw. Über
gangsfläche aufweisen, wobei in diesem Fall die Übergangs
fläche des Spiralteils des stationären Spiralelements in
Gleitkontakt mit dem Basisplattenteil des beweglichen Spiral
elements gelangen kann.
Da das bewegliche Spiralelement in der Weise kippt, daß der
äußere Endbereich der Stirnfläche des beweglichen Spiralele
ments sich der Bodenfläche des stationären Spiralelements
nähert, wenn das bewegliche Spiralelement umläuft, ist es er
forderlich und ausreichend, die Übergangs- bzw. Schrägfläche
nur im Bereich der äußeren Mantelfläche vorzusehen. Da der
Kompressor gemäß vorliegender Erfindung die Schrägfläche nur
an der dafür erforderlichen und auch ausreichenden Seite auf
weist, ist die maschinelle Bearbeitung des Spiralteils mit
der Schrägfläche im Vergleich zu dem weiter oben erwähnten
Fall vereinfacht, bei dem auf beiden Seiten des beweglichen
Spiralteils jeweils eine Schrägfläche vorgesehen ist und
bei dem die Schrägfläche längs der vollen Länge des bewegli
chen Spiralteils vorgesehen ist. Da das Abschrägen weiterhin
nicht angrenzend an die innere Oberfläche durchgeführt wird,
wird auf geeignete Weise die Dichtungsfunktion für die Kom
pressionskammer sichergestellt.
Vorzugsweise umfaßt der Spiralteil des beweglichen Spiralele
ments die Übergangs- bzw. Schrägfläche. Außerdem ist dabei am
Spiralteil des stationären Spiralelements vorzugsweise keine
derartige Schrägfläche vorgesehen.
Vorzugsweise umfaßt das stationäre Spiralelement eine kreis
runde, in Umfangsrichtung äußere Wand, die einen Teil des Ge
häuses bildet.
Vorzugsweise umfaßt der Spiralteil ferner einen in Umfangs
richtung inneren Teil, der an den in Umfangsrichtung äußeren
Teil angrenzt, wobei der in Umfangsrichtung innere Teil eine
innere Fläche, eine äußere Fläche bzw. eine Mantelfläche und
eine flache bzw. ebene Stirnfläche umfaßt, die in einer Ebene
mit der flachen Stirnfläche des in Umfangsrichtung äußeren
Teils verläuft, wobei die flache Stirnfläche des in Umfangs
richtung inneren Teils eine Nut und ein in dieser Nut ange
ordnetes Dichtungselement aufweist, welches eine axiale Höhe
bzw. Dicke hat, die größer ist als die Tiefe der Nut, wobei
die Schrägfläche nur in dem Bereich des Spiralteils vorgese
hen ist, in dem keine Nut ausgebildet ist. Vorzugsweise ist
der in Umfangsrichtung äußere Teil des Spiralteils längs des
Umfangs auf etwa einem Halbkreis ausgebildet.
In diesem Fall ist auf der Außenseite des in Umfangsrichtung
äußeren Teils des Spiralteils, der sich etwa über einen Halb
kreis erstreckt, keine Kompressionskammer vorgesehen. Die
Kompressionskammer ist vielmehr auf der Innenseite des in Um
fangsrichtung äußeren Teils des Spiralteils vorgesehen, der
sich etwa über einen Halbkreis erstreckt, wobei der Druck des
komprimierten Mediums in dieser Phase der Kompression jedoch
noch niedrig ist. Folglich kann in dem in Umfangsrichtung
äußeren Teil des Spiralteils auf ein Dichtungselement ver
zichtet werden, um dadurch die Fertigungskosten zu reduzie
ren.
Die oben erwähnte JP 5-240174 A offenbart ebenfalls eine im
Spiralteil vorgesehene Dichtung. Diese Dichtung ist jedoch
als schwimmende Dichtung ausgebildet. Dies bedeutet, daß das
Dichtungselement eine Höhe hat, die geringer ist als die
Tiefe der zugeordneten Nut, so daß es sich aufgrund des auf
seiner Rückseite herrschenden Drucks über die Stirnfläche des
Spiralteils hinaus bewegen muß. Gemäß der vorliegenden Erfin
dung steht das Dichtungselement dagegen ständig über die
flache Stirnfläche des Spiralteils vor, so daß der Spiralteil
nicht in direktem Kontakt mit dem stationären oder bewegli
chen Basisplattenteil des Gegenelements steht, und zwar
selbst dann, wenn der bewegliche Spiralteil bei seiner Um
laufbewegung kippt. Auf diese Weise wird die Schrägfläche nur
in dem Bereich des Spiralteils vorgesehen, in dem keine Nut
vorgesehen ist, um den vorstehend beschriebenen Effekt zu er
reichen, und das nur im übrigen Teil des Spiralteils angeord
nete Dichtungselement kann die Dichtungsfunktion sicherstel
len, während gleichzeitig eine Verringerung der Fertigungs
kosten erreicht und das Auftreten von Beschädigungen bzw.
Verschleißerscheinungen vermieden wird.
Vorzugsweise besitzt der Basisplattenteil des beweglichen
Spiralelements eine kreisrunde äußere Gestalt, während die
Gestalt des in Umfangsrichtung äußeren Teils des Spiralteils,
welcher mit der Schrägfläche versehen ist, eine teilweise
kreisrunde äußere Gestalt besitzt, die im wesentlichen der
kreisrunden äußeren Gestalt des Basisplattenteils entspricht,
wobei die Schrägfläche durch gleichzeitige maschinelle Bear
beitung des Basisplattenteils und des Spiralteils des beweg
lichen Spiralelements erhalten, wird.
Diese Ausgestaltung gestattet einen kompakten Aufbau des Kom
pressors durch Reduzierung der Wandstärke der äußeren Wand
des Basisplattenteils und des Spiralteils. Da jedoch der
Basisplattenteil zylindrisch ist und kein radialer Vorsprung
des Basisplattenteils des beweglichen Spiralelements vorhan
den ist, kann die axiale Bewegung dieses Spiralelements kaum
so beeinflußt werden, daß es die Tendenz hat, mehr und mehr
zu kippen. Die vorstehend beschriebenen Vorteile und Auswir
kungen der Erfindung sind insofern vorteilhaft, als die Kipp
bewegung des beweglichen Spiralelements in der beschriebenen
Weise abläuft.
Vorzugsweise ist die Schrägfläche mit der flachen Stirnfläche
über einen abgerundeten Bereich verbunden. Durch die Reali
sierung dieses Merkmals ist es möglich zu verhindern, daß der
bewegliche Spiralteil den stationären Plattenteil beschädigt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nach
stehend anhand von Zeichnungen in Verbindung mit bevorzugten
Ausführungsbeispielen noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Spiralkompres
sor gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf das bewegliche Spiral
element des Kompressors gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf das stationäre Spiral
element des Kompressors gemäß Fig. 1;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch das bewegliche
Spiralelement eines erfindungsgemäßen Kom
pressors zur Erläuterung der maschinellen
Bearbeitung desselben;
Fig. 5 einen vergrößerten Teilquerschnitt des in Um
fangsrichtung äußeren Teils des beweglichen
Spiralelements;
Fig. 6 einen vergrößerten Teilquerschnitt des in Um
fangsrichtung äußeren Teils des beweglichen
Spiralelements und des daran angrenzenden
stationären Basisplattenteils bei gekipptem
beweglichen Spiralelement;
Fig. 7 einen vergrößerten Querschnitt des in Um
fangsrichtung inneren Teils des beweglichen
Spiralelements mit dem daran angrenzenden
stationären Basisplattenteil, wobei das be
wegliche Spiralelement in einer gekippten
Position dargestellt ist;
Fig. 8 einen vergrößerten Teilquerschnitt des in Um
fangsrichtung äußeren Teils des beweglichen
Spiralelements eines Spiralkompressors gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 9 einen vergrößerten Teilquerschnitt des in Um
fangsrichtung äußeren Teils des beweglichen
Spiralelements bei insgesamt abgerundeter Ab
schrägung;
Fig. 10 einen vergrößerten Teilquerschnitt des in Um
fangsrichtung äußeren Teils des beweglichen
Spiralelements gemäß Fig. 8; und
Fig. 11 einen Längsschnitt des beweglichen und des
stationären Spiralelements eines bekannten
Spiralkompressors.
Im einzelnen zeigen Fig. 1 bis 7 einen Spiralverdichter gemäß
einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt der Kompressor ein stationäres
Spiralelement 2 und ein bewegliches Spiralelement 4, welches
mit dem stationären Spiralelement 2 in Eingriff bringbar ist,
um zwischen diesen beiden Spiralelementen 2, 4 eine Kompres
sionskammer zu bilden. Das stationäre Spiralelement 2 umfaßt
einen scheibenförmigen stationären Basisplattenteil 21 und
einen damit einstückig ausgebildeten Mantelteil 22, welcher
einen zentralen Teil eines Kompressorgehäuses bildet, sowie
einen stationären Spiralteil 23, der von dem Basisplattenteil
21 senkrecht nach vorn, d. h. in Richtung auf das antriebs
seitige Ende des Kompressors und in Fig. 1 nach links ab
steht. Der Spiralteil 23 ist auf der Basis einer Evolventen
kurve oder dergleichen ausgebildet. Das bewegliche Spiralele
ment 4 umfaßt einen scheibenförmigen beweglichen Basisplat
tenteil 41, einen Spiralteil 42, der von dem Basisplattenteil
41 senkrecht nach hinten absteht und auf der Basis einer
Evolventenkurve oder dergleichen ausgebildet ist, sowie einen
Nabenteil 43, der an der Vorderseite des Basisplattenteils 41
ausgebildet ist.
Das bewegliche Spiralelement 4 wird in der nachstehend be
schriebenen Weise hergestellt. Es wird ein Rohling aus einer
Aluminiumlegierung gegossen und dann maschinell bearbeitet,
um die gewünschte Form für den Nabenteil 43 und die spiral
förmige Wand des Spiralteils 42 zu erzeugen, der senkrecht
von dem Basisplattenteil 41 absteht, wie dies in Fig. 2 und 4
gezeigt ist. Der Spiralteil 42 besitzt somit eine äußere Man
telfläche 42a, eine flache Stirnfläche 42c und eine innere
Wandfläche 42e.
Das Schneidwerkzeug der Werkzeugmaschine wird dann in Rich
tung des in Fig. 4 eingezeichneten Pfeils A bewegt, um
gleichzeitig eine maschinelle bzw. spanabhebende Bearbeitung
der Umfangsfläche des Basisplattenteils 41 und der Mantel
fläche 42a des in Umfangsrichtung äußeren Teils des
Spiralteils 42 durchzuführen, wobei sich die Mantelfläche von
ihrem äußeren Ende etwa über einen Halbkreis erstreckt. Aus
diesem Grunde wird der in Umfangsrichtung äußere Teil des
Spiralteils 42 allmählich dünner, wie dies in Fig. 2 gezeigt
ist, und die äußere Mantelfläche 42a des in Umfangsrichtung
äußeren Teils fällt mit der äußeren Umfangsfläche des Basis
plattenteils 41 zusammen.
Das Schneidwerkzeug der Werkzeugmaschine wird dann in Rich
tung des Pfeils B in Fig. 4 bewegt, um die äußere bzw. hin
tere Kante des in Umfangsrichtung äußeren Teils des Spiral
elements 42 zu bearbeiten und dabei zwischen der ebenen
Stirnfläche 42c und der äußeren Mantelfläche 42a eine Schräg
fläche 42b herzustellen. Die Schrägfläche 42b erstreckt sich
dabei nur längs des in Umfangsrichtung äußeren Teils des
Spiralteils 42, welcher zuvor dünner gemacht wurde. In die
ebene Stirnfläche 42c des in Umfangsrichtung äußeren Teils
des Spiralteils 42 wird dann eine Nut 42d eingeschnitten bzw.
eingearbeitet, welche sich über den in Umfangsrichtung äuße
ren Teil des Spiralelements 42 erstreckt, jedoch nur in dem
Bereich, in dem die Wandstärke bei der Bearbeitung nicht so
stark reduziert wurde. In der Nut 42d ist ein flaches Dich
tungselement 44 aus PTFE angeordnet, dessen Höhe bzw. Dicke
größer ist als die Tiefe der Nut 42d.
Der Neigungswinkel ϕ der Schrägfläche 42b bezüglich der ebe
nen Stirnfläche 42c wird in der nachstehend beschriebenen
Weise bestimmt. Zunächst wird ein zulässiger Kippwinkel θ -
siehe Fig. 6 und 7 - des beweglichen Spiralteils 4 bezüglich
der Achse des Kompressors bzw. des stationären Spiralteils 2
berechnet, und zwar auf der Basis des Außendurchmessers des
beweglichen Spiralteils 42, des Spalts zwischen der Stirn
fläche 42c des beweglichen Spiralteils 42 und der Bodenfläche
des stationären Basisplattenteils 21 sowie weiterer Parame
ter, wie z. B. den Toleranzen der anderen Elemente. Der Win
kel ϕ der Abschrägung wird dann so bestimmt, daß er größer
ist als der zulässige Kippwinkel θ, jedoch in diesem Bereich
so klein wie möglich. Bei dem dargestellten Ausführungsbei
spiel beträgt der zulässige Kippwinkel θ 2 bis 3°, während
für den Abschrägungswinkel ϕ ein Winkel im Bereich von 5 bis
30° gewählt wird. Die Schrägfläche 42b und die ebene Stirn
fläche 42c definieren somit einen stumpfen Winkel in der Nähe
von 180°.
Der stationäre Spiralteil 2 wird ebenfalls aus einem gegosse
nen Rohling aus einer Aluminiumlegierung hergestellt. Bei dem
stationären Spiralelement 2 steht der stationäre Spiralteil
23 senkrecht von dem stationären Basisplattenteil 21 ab, und
besitzt zwischen seinen in Umfangsrichtung verlaufenden Ober
flächen eine ebene Stirnfläche 23a. Die Stirnfläche 23a ver
läuft senkrecht zu dem stationären Basisplattenteil 21. Die
ebene Stirnfläche 23a des stationären Spiralteils 23 ist mit
einer ihrer Spiralform folgenden Nut 23b versehen, in der ein
flaches Dichtungselement 24 angeordnet ist, dessen Höhe bzw.
Dicke größer ist als die Tiefe der Nut 23b. Die in Umfangs
richtung verlaufende äußere Mantelfläche des stationären
Spiralelements 2 bildet einen Teil der Kompressionskammer 1,
in der der Druck niedrig ist, wobei in diesem Teil die Nut
und das Dichtungselement zur Reduzierung der Fertigungskosten
weggelassen sind.
Nachstehend sollen die übrigen Elemente des Kompressors kurz
beschrieben werden. Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt der Kom
pressor ein vorderes Gehäuse 30, welches am Mantelteil 22 des
stationären Spiralelements mittels Befestigungseinrichtungen
befestigt ist. In dem vorderen Gehäuse 30 ist mittels einer
Wellendichtung 31 und eines Hauptlagers 32 eine Antriebswelle
drehbar gelagert. Ein gleitverschieblicher Antriebszapfen 34
erstreckt sich über den größeren Teil des Endbereichs der
Antriebswelle 33. Ein Gegengewicht 35 und eine Antriebsbuchse
36 sind auf den Antriebszapfen 34 aufgepaßt, und der Naben
teil 43 des beweglichen Spiralelements 4 wird von der An
triebsbuchse 36 über ein Lager 37 abgestützt.
Zwischen dem vorderen Gehäuse 30 und dem beweglichen Basis
plattenteil 41 ist ein beweglicher Ring 51 angeordnet, der
mehrere in axialer Richtung verlaufende Zapfen 51a aufweist,
die eine Drehung des Rings 51 um seine eigene Achse verhin
dern. Die Zapfen 51a stehen in Eingriff mit Regulieraus
sparungen 30a im vorderen Gehäuse und mit Regulieraus
sparungen 41a im beweglichen Basisplattenteil 41, die mit
geeigneten Auskleidungen versehen sind, so daß radiale
Kräfte, die von der Antriebswelle 33 und dem beweglichen
Basisplattenteil 41 ausgeübt werden, abgestützt werden, wäh
rend eine Drehung des beweglichen Spiralelements 2 um seine
eigene Achse verhindert wird. Ein Bereich des beweglichen
Ringes 51, in dem keine Zapfen 51a zum Verhindern einer Dre
hung vorgesehen sind, stützt sich an dem vorderen Gehäuse 30
und dem beweglichen Basisplattenteil 41 ab, um axiale Kräfte
aufzunehmen, die von dem beweglichen Basisplattenteil 41 aus
geübt werden.
Das vordere Gehäuse 30 besitzt einen Einlaß (nicht gezeigt),
der mit einem Kältemittelkreislauf verbunden ist und mit der
Kompressionskammer 1 während der Ansaugphase über Öffnungen
in dem beweglichen Ring 51 verbunden ist. Der Kompressor um
faßt ferner ein hinteres Gehäuse 38, welches am Mantel 22 des
stationären Spiralteils 2 mittels Befestigungseinrichtungen
befestigt ist, wobei das hintere Gehäuse 38 eine Auslaßkammer
39 aufweist. Die Auslaßkammer 39 steht mit der Kompressions
kammer 1 über eine Auslaßöffnung 3 in der Mitte des stationä
ren Basisplattenteils 21, über ein Auslaßventil 39a und über
einen zugeordneten Fänger 39b in Verbindung und außerdem über
einen Auslaß (nicht gezeigt) mit dem externen Kältemittel
kreislauf.
Bei dem betrachteten Spiralkompressor bzw. -verdichter wird
die Antriebswelle 33 über eine elektrische Kupplung vom Motor
eines Kraftfahrzeugs zu einer Drehbewegung antrieben. Folglich
wird auch der gleitverschiebliche Antriebszapfen 34 an
getrieben, so daß die Buchse 36 eine Umlaufbewegung des be
weglichen Spiralteils 4 mit einem gewissen Umlaufradius her
beiführt, und zwar im Zusammenwirken mit dem Ring 51 sowie
dessen eine Drehbewegung verhindernden Zapfen 51a, die mit
den Regulieraussparungen 30a und 41a zusammenwirken. Bei die
ser Umlaufbewegung wird das Volumen der Kompressionskammer 1,
die durch den stationären Basisplattenteil 21, das stationäre
Spiralelement 23 und den beweglichen Basisplattenteil 41 sowie
das bewegliche Spiralelement 42 definiert ist, verringert, wäh
rend die Kompressionskammer gleichzeitig in Richtung auf den
zentralen Bereich des Spiralkompressors verlagert wird. Das
gasförmige Kältemittel wird daher während der Ansaugphase vom
Einlaß in die Kompressionskammer 1 gesaugt und dort aufgrund
der Verlagerung und der damit verbundenen Volumenänderung der
Kompressionskammer 1 verdichtet und schließlich über die Aus
laßöffnung 3 und das Auslaßventil 39a in die Auslaßkammer 39
ausgestoßen.
Während des Betriebes des Spiralkompressors hat das bewegli
che Spiralelement 4 bei seiner Umlaufbewegung aufgrund der
Reaktionskräfte des komprimierten Mediums in der Kompres
sionskammer und aufgrund anderer Parameter die Tendenz, be
züglich der Achse O des Kompressors um einen kleinen Winkel θ
zu kippen, wie dies in Fig. 6 und 7 gezeigt ist. Diese Ten
denz läßt sich bei einem Kompressor der betrachteten Art
nicht vermeiden, da der bewegliche Basisplattenteil in Form
einer runden scheibenförmigen Platte ausgebildet ist und da
der in Umfangsrichtung verlaufende äußere Teil des
Spiralteils 42 derart ausgebildet ist, daß er etwa auf einem
Winkel von 180° mit der Form des beweglichen Basisplatten
teils 41 zusammenfällt, um auf diese Weise die Größe des
Kompressors bzw. dessen Durchmesser zu verringern.
Gemäß der vorliegenden Erfindung berührt der bewegliche
Spiralteil 42 in dieser Situation den stationären Basis
plattenteil 21 unter einem stumpfen Winkel in der Nähe von
180° und kann mit dem Basisplattenteil 21 in Gleitkontakt
gelangen, so daß der bewegliche Spiralteil 42 selbst dann an
dem Basisplattenteil 41 des stationären Spiralelements keinen
merklichen Abrieb verursacht, wenn sich der bewegliche
Spiralteil 42 in Richtung der äußeren Mantelfläche 42a (in
der in der Zeichnung angegebenen Richtung U) und in Richtung
auf die innere Mantelfläche 42e (d. h. nach unten in der ein
gezeichneten Richtung D) bewegt. Außerdem steht bei dem in
Umfangsrichtung verlaufenden inneren Teil des beweglichen
Spiralteils 42 das vorstehende Dichtungselement 44 in Gleit
kontakt mit dem stationären Basisplattenteil 21, so daß der
bewegliche Spiralteil 42 keinen deutlichen Abrieb am Basis
plattenteil 41 des stationären Spiralelements 4 verursacht.
Weiterhin verläuft die ebene Stirnfläche 23a des stationären
Spiralteils 23 senkrecht zu diesem, wobei jedoch das vorste
hende Dichtungselement 24 in der Nut 23b der ebenen Stirn
fläche 23a angeordnet ist. Daher bewirkt der bewegliche
Spiralteil selbst dann keinen merklichen Abrieb am Basisplat
tenteil des stationären Spiralelements 4, wenn der bewegliche
Spiralteil 42 in einem gekippten Zustand umläuft.
Weiterhin ist bei dem betrachteten Spiralkompressor die
Schrägfläche 42b lediglich an dem in Umfangsrichtung äußeren
Teil des beweglichen Spiralteils 42 vorgesehen, in dem die
äußere Mantelfläche 42a maschinell bearbeitet ist, d. h. in
dem Bereich des Spiralteils, in dem sich keine Nut und kein
Dichtungselement befinden. Daher können die Dichtungselemente
44 und 24 bei dem betrachteten Spiralkompressor eine stabile
Dichtwirkung ausüben, während die Produktionskosten aufgrund
des Verzichts auf Dichtungen in einem speziellen Teil des
Spiralteils reduziert werden können.
Wie vorstehend detailliert beschrieben wurde, ist der Spiral
kompressor gemäß vorliegender Erfindung so aufgebaut, daß
jeglicher Abrieb an dem stationären oder dem beweglichen
Basisplattenteil vermieden wird, wobei der Kompressor dennoch
mit sehr geringer Erhöhung der Herstellungskosten gefertigt
werden kann und, falls überhaupt, nur einen sehr geringen
Verlust an zugeführter Motorleistung mit sich bringt. Der er
findungsgemäße Spiralkompressor ist also nicht teuer und kann
dennoch mit einem hohen Wirkungsgrad der Kompression und
hoher Lebensdauer hergestellt werden.
In Fig. 8 und 10 ist ein Spiralkompressor gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Dieser Kompressor umfaßt entsprechende Elemente wie der Kom
pressor gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, mit dem Unter
schied, daß die Schrägfläche 42b des beweglichen Spiralteils
42 über einen abgerundeten Flächenteil 42z mit der ebenen
Stirnfläche 42c verbunden ist, wie dies in Fig. 8 gezeigt
ist. Der abgerundete Oberflächenteil 42z wird nach der Fer
tigstellung der Schrägfläche 42b und der ebenen Stirnfläche
42c mittels einer Bürste oder mittels Sandpapier hergestellt.
Da bei dem Spiralkompressor gemäß dem zweiten Ausführungsbei
spiel die Schrägfläche 42b mit der ebenen Stirnfläche 42c
über einen abgerundeten Oberflächenbereich 42z verbunden ist,
kann der bewegliche Spiralteil 42 mit dem stationären Basis
plattenteil 41 im Bereich des abgerundeten Oberflächenteils
42z in Gleitkontakt stehen, wobei der Oberflächen-Kontakt
druck so weit reduziert wird, daß der bewegliche Spiralteil
42 keinen merklichen Abrieb am Basisplattenteil 41 des
stationären Spiralelements 4 hervorruft.
Fig. 9 zeigt, daß im Bereich der äußeren Mantelfläche 42a und
im Bereich der ebenen Stirnfläche 42c des beweglichen
Spiralteils 42 eine abgerundete Übergangsfläche 42y vorgese
hen ist. Bei dieser Konstruktion ist die Höhe d des Übergangs
im wesentlichen identisch mit dem Radius R der abgerundeten
Verbindungsfläche 42y. Bei dem Kompressor gemäß Fig. 10 ist
es jedoch möglich sicherzustellen, daß der Radius R der abge
rundeten Verbindungsfläche 42y wesentlich größer ist als die
radiale Höhe d des Übergangsbereichs. Daher wird der Ober
flächen-Kontaktdruck so reduziert, daß der bewegliche
Spiralteil 42 keinen merklichen Abrieb an dem Basis
plattenteil 41 des stationären Spiralelements 4 erzeugt.
Claims (7)
1. Spiralkompressor mit einem eine erste Achse aufweisen
den Gehäuse, mit einem stationären Spiralelement, wel
ches einen Basisplattenteil und einen davon senkrecht
abstehenden Spiralteil aufweist, mit einem beweglichen
Spiralelement mit einem Basisplattenteil und einem da
von senkrecht abstehenden Spiralteil zum Zusammenwir
ken mit dem Spiralteil des stationären Spiralelements
zur Bildung einer Kompressionskammer zwischen dem sta
tionären und dem beweglichen Spiralelement, wobei das
bewegliche Spiralelement eine parallel zu der ersten
Achse verlaufende zweite Achse aufweist und derart an
geordnet ist, daß es bezüglich der ersten Achse umlau
fen, sich jedoch nicht um die zweite Achse drehen
kann, und wobei mindestens eines der Spiralteile des
stationären und des beweglichen Spiralelements eine
Innenfläche und eine äußere Mantelfläche sowie eine an
die Innenfläche angrenzende, zu der ersten Achse senk
rechte ebene Stirnfläche aufweist, dadurch gekenn
zeichnet, daß nur der in Umfangsrichtung äußere Teil
mindestens eines der Spiralteile (42) eine zwischen
dieser ebenen Stirnfläche (42c) und der äußeren Man
telfläche (42a) verlaufende Verbindungsfläche (42b)
aufweist, die radial nach außen bezüglich der ebenen
Stirnfläche (42c) unter einem Winkel (ϕ) verläuft, der
größer ist als ein zulässiger Kippwinkel (θ) des be
weglichen Spiralelements (4) bezüglich der ersten
Achse (O).
2. Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsfläche (42b) nur an dem beweglichen
Spiralelement (4) vorgesehen und als Schrägfläche aus
gebildet ist.
3. Kompressor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das stationäre Spiralelement (2) eine runde, in
Umfangsrichtung verlaufende äußere Wand (22) aufweist,
die einen Teil des Gehäuses bildet.
4. Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer der Spiralteile (23, 42) einen in
Umfangsrichtung verlaufenden inneren Teil aufweist,
der angrenzend an den in Umfangsrichtung verlaufenden
äußeren Teil vorgesehen ist, daß der in Umfangsrich
tung verlaufende innere Teil eine Innenfläche (42e),
eine äußere Mantelfläche (42a) und eine ebene Stirn
fläche (42c) aufweist, die in einer Ebene mit der ebe
nen Stirnfläche des in Umfangsrichtung verlaufenden
äußeren Teils liegt, daß in der ebenen Stirnfläche
(42c) des in Umfangsrichtung verlaufenden inneren
Teils eine Nut vorgesehen ist, daß in der Nut ein
Dichtungselement (44) angeordnet ist, dessen Dicke in
axialer Richtung größer ist als die Tiefe der Nut, und
daß die Verbindungsfläche (42b) nur in dem Bereich des
Spiralteils vorgesehen ist, in dem keine Nut vorgese
hen ist.
5. Kompressor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der in Umfangsrichtung verlaufende äußere Teil des
Spiralteils sich etwa über einen Halbkreis erstreckt.
6. Kompressor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Basisplattenteil (41) des beweglichen Spiral
elements (4) eine kreisrunde äußere Form aufweist und
daß der in Umfangsrichtung äußere Teil des Spiralteils
eine abgeschrägte Fläche aufweist, die im Querschnitt
teilweise eine kreisbogenförmige Gestalt besitzt, die
im wesentlichen der kreisförmigen äußeren Gestalt des
Basisplattenteils (41) entspricht und die durch
gleichzeitige maschinelle Bearbeitung des Basisplat
tenteils (41) und des Spiralteils (42) erhalten wird.
7. Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsfläche als eine Schrägfläche (42b)
ausgebildet ist, die mit der ebenen Stirnflächen (42c)
über einen abgerundeten Oberflächenbereich (42z) ver
bunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DENSO CORP., KARIYA, AICHI, JP KABUSHIKI KAISHA TO |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: NAGOYA SCREW MFG. CO., LTD., NAGOYA, AICHI, JP Owner name: KABUSHIKI KAISHA TOYOTA JIDOSHOKKI, KARIYA, AICHI, |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: HOEGER, STELLRECHT & PARTNER PATENTANWAELTE MB, DE |
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| R071 | Expiry of right |