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Die
Erfindung betrifft einen Schneidkopf für einen Hochentaster nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
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Derartige
bei Hochentastern verwendete Schneidköpfe sind bekannt. Sie sind
an dem Ende einer Führungsstange
gehalten, in der eine vom Antriebsmotor getriebene Antriebswelle
gelagert ist. Die Antriebswelle ist mit der Eingangswelle eines
im Schneidkopf angeordneten Getriebes insbesondere über eine
Steckkupplung zu verbinden, um über
das Getriebe das am Schneidkopf gehaltene Arbeitswerkzeug anzutreiben.
Dabei muß der
Schneidkopf einerseits ausreichend stabil gebaut sein, damit er die
im Betrieb auftretenden Belastungen aufnehmen kann; andererseits
soll der Schneidkopf möglichst leicht
sein, da ein zu schwerer Schneidkopf die Bedienbarkeit des Hochentasters
erschwert und die Funktionalität
einschränkt.
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Aus
der
DE 88 16 301 U1 ist
ein Hochentaster bekannt, dessen Getriebekopf einen Schmieröltank besitzt.
Der Schmieröltank
ist an der nach vorne ragenden Seite des Getriebekopfes und benachbart zur
Führungsschiene
angeordnet. Die effektive Länge
der Führungsschiene
wird durch diese Anordnung des Schmieröltanks verringert.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Schneidkopf
für einen
Hochentaster derart auszubilden, daß bei einfachem Aufbau und
geringer Baugröße eine
hohe Funktionalität bei
großer
Leistungsfähigkeit
erzielt ist.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß nach den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
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Der
für die
Schmierölpumpe
notwendige Schmieröltank
ist auf der dem Getriebegehäuse
zugewandten Seite an dem Befestigungsflansch gehalten, wobei zur
Erzielung eines möglichst
großen Tankvolumens
das Tankgehäuse
das Getriebegehäuse über einen
Umfangswinkel von mehr als 180° umgibt.
Dabei liegt das Tankgehäuse
vorteilhaft auf der der Aufnahmemuffe abgewandten Seite des Getriebegehäuses, das
heißt,
der Führungsschiene
zugewandt. Einerseits kann so ein großes Tankvolumen geschaffen
werden, andererseits kann durch eine entsprechende Gestaltung des
in Arbeitsrichtung vor dem Getriebegehäuse liegenden Tankgehäuses der
Schneidkopf so ausgebildet werden, daß er sich in Ästen eines
Baumes nicht verhakt.
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Durch
die Wahl der Teilungsebene, die alle Wellenlager im Getriebegehäuse teilt,
ist eine einfache Ausbildung des Getriebegehäuses möglich. Die Lagersitze müssen nicht
weiter bearbeitet werden; es ist möglich, die Gehäuseteile
des Getriebegehäuses kostengünstig und
mit ausreichender Genauigkeit z. B. im Druckgußverfahren herzustellen, wobei
die gewählte
Teilungsebene eine einfache Montage und – bei Bedarf – auch eine
einfache Demontage für
eine spätere
Wartung erlaubt. Der einteilige Befestigungsflansch sichert eine
große
Steifig keit. Das Getriebegehäuse
und der Befestigungsflansch bestehen zweckmäßig aus Kunststoff.
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Bevorzugt
ist in dem einen, unteren Gehäuseteil
eine von der Abtriebswelle des Getriebes angetriebene Schmierölpumpe angeordnet,
vorzugsweise eingepreßt.
So kann ein im Bereich des Schneidkopfes bestehender Schmierölbedarf
in einfacher Weise erfüllt
werden, wobei eine einfache Montage durch das Einpressen der aus
Pumpenkolben und Pumpenzylinder bestehenden Schmierölpumpe möglich ist.
Durch die Anordnung der Schmierölpumpe
im Getriebegehäuse
kann der Kettenraddeckel sehr flach ausgebildet werden, so daß mit dem
Schneidkopf ein Schnitt nahe am Stamm möglich ist.
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In
besonderer Ausgestaltung der Erfindung weist der Schmieröltank selbst
einen Anschlußnippel auf,
der unmittelbar in eine gehäusefeste
Saugöffnung
der Schmierölpumpe
eingreift. Der Anschlußnippel
liegt dabei auf der Unterseite des Getriebegehäuses, wodurch sichergestellt
ist, daß in
den regelmäßig zu erwartenden
Betriebslagen des Hochentasters ausreichend Schmieröl am Sauganschluß zur Verfügung steht.
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Zweckmäßig ist
das Arbeitswerkzeug eine von einem Kettenritzel auf einer Führungsschiene umlaufend
angetriebene Sägekette,
wobei die Führungsschiene
zwischen dem Befestigungsflansch und einem am Befestigungsflansch
festgelegten Kettenraddeckel eingespannt ist. Der Kettenraddeckel ist über seinen
der Führungsstange
zugewandten Umfangsrand geschlossen und weist lediglich an der Gehäuseunterseite
eine Spanauswurföffnung
auf. Auf diese Weise wird der Benutzer des Hochentasters nicht durch
herabfallende Späne
belästigt
ist.
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Bevorzugte
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der
Beschreibung und der Zeichnung, in der nachfolgend im einzelnen
beschriebene Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt sind. Es zeigen:
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1 in
schematischer Darstellung einen Hochentaster,
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2 in
vergrößerter Darstellung
einen erfindungsgemäßen Schneidkopf
für einen
Hochentaster nach 1,
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3 eine
Ansicht auf die Seite des Kettenraddeckels des Schneidkopfes nach 2,
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4 eine
Ansicht auf die Seite des Tankgehäuses des Schneidkopfes nach 2,
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5 eine
Ansicht auf die Getriebeseite des Schneidkopfes bei abgenommenem
Tankgehäuse,
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6 eine
Ansicht auf das Getriebegehäuse in
Richtung des Pfeils VI in 5,
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7 einen
Schnitt durch den Schneidkopf auf der Höhe der Teilungsebene T,
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8 einen
Schnitt längs
der Linie VIII-VIII in 7,
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9 einen
Schnitt längs
der Linie IX-IX in 7,
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10 einen
Schnitt längs
der Linie X-X in 7,
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11 eine
Draufsicht auf das Tankgehäuse des
erfindungsgemäßen Schneidkopfes,
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12 eine
Ansicht auf die Seite des Einfüllstutzens
des Tankgehäuses
nach 11,
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13 einen
Schnitt längs
der Linie XIII-XIII in 11,
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14 einen
Schnitt längs
der Linie XIV-XIV in 11,
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15 einen
Schnitt längs
der Linie XV-XV in 11,
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16 einen
Schnitt längs
der Linie XVI-XVI in 11.
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Das
in 1 dargestellte, handgeführte Arbeitsgerät dient
dem Entasten von Bäumen
oder dgl. und wird auch als Hochentaster bezeichnet. Das Arbeitsgerät besteht
aus einer Teleskopstange 1, die an dem einen Ende 2 einen
Antriebsmotor 3 und an dem anderen Ende 4 einen
Schneidkopf 5 aufweist. Die Teleskopstange 1 ist
aus einem Außenrohr 6 und
einem darin verschiebbar geführten
Innenrohr 7 zusammengesetzt. Das freie Ende 8 des
Innenrohres 7 trägt
dabei den Schneidkopf 5, der im wesentlichen aus einem
Getriebegehäuse 9 mit
einem Winkelgetriebe besteht. Die Eingangswelle des Winkelgetriebes
ist mit einer in der Teleskopstange 1 gelagerten Antriebswelle 21 verbunden,
welche vom Antriebsmotor 3 angetrieben ist; über das
Winkelgetriebe ist so eine auf einer Führungsschiene 10 umlaufende Sägekette 11 angetrieben.
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An
dem dem Antriebsmotor 3 zugewandten Ende des Außenrohres 6 ragt
ein Anschlußrohr 12 ein,
welches an seinem eingreifenden Endabschnitt im Außenrohr 6 gehalten
ist. An den beiden Enden des Außenrohres
ist ferner je ein Klemmstück 13 angeordnet,
welches mit einer Befestigungsmanschette 14 unverlierbar
fest auf dem jeweiligen Ende des Außenrohres 6 gehalten
ist. An die Befestigungsmanschette 14 schließt eine
Klemmuffe 15 an, die auf den Außendurchmesser D des einragenden
Innenrohres 7 bzw. des einragenden Anschlußrohres 12 abgestimmt
ist. Die Klemmuffe 15 ist durch Klemmschrauben 16 auf
dem eingreifenden Rohr 7 bzw. 12 festklemmbar,
nachdem die Teleskopstange 1 auf die gewünschte Länge ausgezogen
bzw. zusammengeschoben ist.
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Das
zwischen dem Außenrohr 6 und
dem Antriebsmotor 3 angeordnete Anschlußrohr 12 trägt im wesentlichen
einen Bedienungshandgriff 17, in dem ein Gashebel 18 sowie
eine Gashebelsperre 19 angeordnet sind. Der Gashebel 18 ist über einen Bowdenzug 20 mit
einem Stellelement zum Betrieb des Antriebsmotor 3 verbunden.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist der Antriebsmotor ein Verbrennungsmotor, insbesondere ein Zweitaktmotor
mit einem Membranvergaser; das über
den Bowdenzug betätigte
Stellglied ist dabei die Drosselklappe des dem Antriebsmotor/Gemisch
zuführenden
Membranvergasers.
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Der
erfindungsgemäße Schneidkopf
für einen
Hochentaster ist in den 2 bis 4 in verschiedenen
Ansichten dargestellt. Er besteht im wesentlichen aus dem Getriebegehäuse 9 für das Winkelgetriebe,
wobei an das Getriebegehäuse 9 eine Anschlußmuffe 22 anschließt, welches
das zugewandte Ende 8 des Innenrohres 7 der als
Teleskopstange 1 ausgebildeten Führungsstange übergreift und
auf diesem gehalten ist. Das Getriebegehäuse weist ferner einen Befestigungsflansch 23 auf,
auf dessen dem Getriebegehäuse 9 abgewandten
Seite ein Kettenraddeckel 24 (3) festschraubbar
ist. Wie 2 zeigt, ist zwischen dem Kettenraddeckel 24 und
dem Befestigungsflansch 23 die Führungsschiene 10 mit
der darauf umlaufenden Sägekette 11 verspannt.
Dabei erstreckt sich der Befestigungsflansch 23 mit der
Führungsschiene 10 im
wesentlichen auf der der Anschlußmuffe 22 abgewandten Seite
des Getriebegehäuses 9.
Auf der dem Kettenraddeckel 24 abgewandten Seite trägt der Befestigungsflansch 23 einen
etwa deckungsgleich aufliegenden Schmieröltank 30, der das
Getriebegehäuse 9 über einen
Umfangswinkel 25 (4) von mehr
als 180° umgibt.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel
beträgt
der Umfangswinkel 225°,
wobei das Tankgehäuse 31 des
Schmieröltanks 30 das
Getriebegehäuse 9 auf
der der Aufnahmemuffe 22 abgewandten Seite umgibt.
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Der
Aufbau des Getriebegehäuses 9 ergibt sich
im einzelnen aus den 5 bis 10. 5 entspricht
der Ansicht gemäß 4,
wobei das Tankgehäuse 31 entfernt
ist. Wie in Verbindung mit 6 ohne weiteres
zu ersehen, besteht das Getriebegehäuse 9 aus einem unteren
Gehäuseteil 40 und
einem oberen, als Verschlußdeckel
ausgebildeten Gehäuseteil 50.
In dem unteren Gehäuseteil 40 ist
gemäß 7 eine
Eingangswelle 41 angeordnet, welche an ihrem in das Getriebegehäuse 9 einragenden Ende
ein Kegelrad 42 trägt.
Das Kegelrad 42 kämmt mit
einem weiteren Kegelrad 43, welches auf einer Abtriebswelle 44 angeordnet
ist, die im wesentlichen quer zur Eingangswelle 41 liegt.
Die Anordnung ist so getroffen, daß die Drehachse 45 der
Eingangswelle 41 und die Drehachse 46 der Abtriebswelle 44 in
einer gemeinsamen Ebene liegen. Diese durch die Drehachsen 45 und 46 bestimmte
Ebene ist zugleich die Teilungsebene T des Getriebegehäuses 9.
Die Teilungsebene T teilt daher alle Wellenlager 47, 48, 49,
mit denen die Wellen 41 und 44 drehbar im Getriebegehäuse 9 gehalten
sind. Das Lager 47 der Eingangswelle 41 besteht
dabei aus einem doppelten Wälzlager,
welches im Mittelabschnitt der Eingangswelle 41 angeordnet
ist. Die ebenfalls als Wälzlager ausgebildeten
Lager 48 und 49 der Abtriebswelle 44 sind
an deren Enden angeordnet, wobei das Ende 34 aus dem Getriebegehäuse 9 herausragt
und ein Kettenritzel 35 trägt, über das die Sägekette 11 angetrieben
ist.
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Am
unteren Gehäuseteil 40 ist
auf der Seite des Kettenritzels 35 der Befestigungsflansch 23 angeordnet,
auf dessen Ebene die Drehachse 46 der Abtriebswelle 44 senkrecht
steht und die vom Ende 34 der Abtriebswelle 44 durchragt
ist. Der Befestigungsflansch 23 ist einteilig mit dem unteren
Gehäuseteil 40 des
Getriebegehäuses 9 ausgebildet,
vorzugsweise aus einer leichten Metallegierung auf der Aluminiumbasis
oder Magnesiumbasis gefertigt.
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Wie 8 zeigt,
sind die als Wälzlager
ausgeführten
Wellenlager 47, 48 und 49 zwischen dem Verschlußdeckel 50 und
dem unteren Gehäuseteil 40 unverlierbar
gehalten und in ihrer Lage fixiert. Die Gehäuseteile 40 und 50 begrenzen
ferner die der Eingangswelle 41 vorgelagerte Anschlußmuffe 22 für das zugewandte
Ende 8 der Führungsstange.
Dabei ist die jeweilige Hälfte
der Anschlußmuffe 22 einteilig mit
dem unteren Gehäuseteil 40 bzw.
dem oberen Gehäuseteil 50 ausgebildet.
In der Teilungsebene T ist zwischen den Muffenhälften ein zum freien Ende offener
Schlitz 36 vorgesehen, so daß durch Anziehen von die Muffenhälften verbin denen
Klemmschrauben 37 (6) ein kraftschlüssiges Festlegen auf
dem Ende 8 des Innenrohres 7 gewährleistet
ist. Über
die weiteren Schrauben 38 wird die obere Gehäusehälfte bzw.
der Verschlußdeckel 50 dicht
auf das untere Gehäuseteil 40 aufgeschraubt.
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Die
Längsmittelachse 39 der
Anschlußmuffe 22 liegt
parallel zu der durch den Befestigungsflansch 23 bestimmten
Ebene 33, wobei sich der Befestigungsflansch 23 und
die Anschlußmuffe 22 in
entgegengesetzten Richtungen vom Getriebegehäuse 9 erstrecken.
Die Führungsschiene 10 liegt
etwa in Flucht zur Teleskopstange 1. Es kann zweckmäßig sein,
den Befestigungsflansch um die Drehachse 46 der Abtriebswelle 44 verstellbar
auszuführen.
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Das
mit dem Kegelrad 42 kämmende
Kegelrad 43 der Abtriebswelle 44 ist an dem dem
Ende 34 abgewandten Ende drehfest auf der Abtriebswelle 44 angeordnet.
Zwischen diesem Kegelrad 43 und dem Ende 34 ist
auf der Abtriebswelle 44 ein als Schneckenrad 32 ausgebildetes
Antriebsrad für
eine Schmierölpumpe 29 befestigt.
Es kann zweckmäßig sein,
das Schneckenrad am Umfang der Abtriebswelle 44 anzuformen,
z. B. durch entsprechende Umformung deren Mantelfläche. Wie
sich aus den 5, 8 und 9 ergibt,
liegt die Drehachse 90 des Pumpenkolbens 28 parallel
zur Ebene 33 des Befestigungsflansches 23 sowie
jeweils etwa im rechten Winkel zur Drehachse 46 der Abtriebswelle 44 bzw. zur
Drehachse 45 der Eingangswelle 41. Der Pumpenkolben 28 ist
in einem Pumpenzylinder 27 eingesetzt, welcher in eine
Aufnahmebohrung 26 des unteren Gehäuseteils 50 eingepreßt ist.
Die Aufnahmebohrung 26 endet in einen Sauganschluß 51,
der mit einem zwischen dem Pumpenzylinder 27 und der Aufnahmebohrung 26 begrenzten
Saugkanal 89 in Verbindung steht.
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Der
Druckkanal 52 der Schmierölpumpe 29 verläuft in einer
Bohrung des Befestigungsflansches 23 schräg aufwärts und mündet in
eine etwa senkrecht zur Ebene des Befestigungsflansches 23 liegenden
Austrittsbohrung 53, deren Mündung 54 in einer Ölnut 93 (5)
liegt, die sich in der Anlagefläche
des Befestigungsflansches 23 in Längsrichtung zur Führungsschiene 10 erstreckt.
Die Ölnut 93 liegt im
Bereich des Kettenradritzels 35 in der dem Kettenraddeckel 24 bzw.
der Führungsschiene 10 zugewandten
Seitenfläche
liegt. über
die Schmierölpumpe 29 wird
bei drehender Abtriebswelle 44 aus dem Schmieröltank 30 Schmieröl zur Ölnut 93 gefördert, aus
der es in die Führungsnut
der Sägekette 11 im Umfang
der Führungsschiene übertritt.
Die Sägekette 11 nimmt
das Öl
auf und transportiert es zu den Reibstellen, um die Sägekette 11 in
der Führungsnut der
Führungsschiene 10 reibarm
zu führen.
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Der
Befestigungsflansch 23 erstreckt sich bis in den Bereich
der Anschlußmuffe 22 und
ist – wie
die 6 und 7 zeigen – in dessen getriebeseitigem Endbereich
angebunden. So ergibt sich eine steife Verbindung zwischen dem Befestigungsflansch 23, der
Anschlußmuffe 22 und
der in der Anschlußmuffe 22 gehaltenen
Führungsstange 1,
ohne das Getriebegehäuse 9 zu
stark zu belasten.
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Wie 3 zeigt,
ist der am Befestigungsflansch 23 zu befestigende Kettenraddeckel 24 über seinen
der Anschlußmuffe 22 zugewandten
Umfang 55 über
mehr als 180° geschlossen
ausgebildet; der Kettenraddeckel 24 liegt somit – beginnend
mit der oberen Kante 56 seines Umfangs – am Befestigungsflansch 23 an,
wodurch zwischen dem Kettenraddeckel 24 und dem Befestigungsflansch 23 ein
Spansammelraum 57 ausgebildet ist, der an der Unterseite
des Schneidkopfes 9 Spanauswurföffnungen 58 aufweist.
Dadurch ist gewährleistet,
daß ein
mit dem Hochentaster arbeitender Benutzer nicht unmittelbar durch
anfallende Späne
belästigt
wird. Da die Schmierölpumpe 29 im
Getriebegehäuse 9 und
der Schmieröltank 30 auf
der dem Kettenraddeckel 24 abgewandten Seite am Befestigungsflansch
gehalten ist, kann der Kettenraddeckel 24 sehr flach ausgebildet
werden, wodurch ein Schnitt dicht am Stamm möglich ist.
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Zweckmäßig weist
der Befestigungsflansch 23 im Bereich seiner vorderen Stirnkante 59 einen Flanschansatz 60 auf,
der sich in der Ebene des Befestigungsflansches 23 über das
untere Gehäuseteil 40 des
Getriebegehäuses 9 bzw.
den unteren Rand 61 des Befestigungsflansches 23 erstreckt.
Der Flanschansatz 60 ist auf seiner der Anschlußmuffe 22 zugewandten
Längsseite 62 hakenähnlich gerundet,
so daß er
beim Entasten von Bäumen
als Greifhaken genutzt werden kann.
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Wie 4 zeigt,
deckt das vorzugsweise aus Kunststoff bestehende Tankgehäuse 31 des Schmieröltanks 30 einen
Großteil
der dem Getriebegehäuse 9 zugewandten
Seite des Befestigungsflansches 23 etwa deckungsgleich
ab. Das Tankgehäuse 31 hat – wie insbesondere 2 zeigt – eine senkrecht
zum Befestigungsflansch 23 gemessene maximale Höhe a, die
gleich oder geringfügig
größer als die
in gleicher Richtung gemessene axiale Höhe b des Getriebegehäuses 9 ist.
Die maximale Höhe
a ist dabei in dem dem Getriebegehäuse 9 benachbarten Umfassungsbereich
des Tankgehäuses 31 gegeben. Um
beim Arbeiten in Bäumen
ein Verhaken und Festklemmen von Ästen zu vermeiden, ist vorgesehen, daß Tankgehäuse 31 einerseits
unmittelbar am Befestigungsflansch 23 festzulegen, so daß der Befestigungsflansch 23 und
das Tankgehäuse 31 mit
nur geringem Abstand aneinanderliegen; zweckmäßig ist hierzu vorgesehen,
in der dem Befestigungsflansch 23 zugewandten Seite 63 des
Tankgehäuses 31 Einbuchtungen 64 zur
Aufnahme von aus der Ebene des Befestigungsflansches 23 vorstehenden
Abschnitten vorzusehen, wie sie z. B. durch den Druckkanal 52 bedingt
sind. Auf seiner Außenseite
ist das Tankgehäuse 31 von
der Unterkante 61 des Befestigungsflansches bis zu dessen
Oberkante 65 gerundet ausgebildet, wie z. B. 15 zeigt.
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Ferner
ist das Tankgehäuse 31 von
seinem der Stirnkante 59 des Befestigungsflansches 23 benachbarten
Stirnwand 66 zu seiner oberen, dem Getriebegehäuse 9 benachbarten
Hinterkante 67 gewölbt
ausgeführt,
derart, daß das
Tankgehäuse
von der vorderen Stirnkante 59 zu seiner Hinterkante 67 ansteigt.
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Das
in 11 in Draufsicht dargestellte Tankgehäuse hat
im wesentlichen die Form eines U's mit
einem kürzeren
Schenkel 70 und einem längeren Schenkel 71.
Der längere
Schenkel 71 weist einen Einfüllstutzen 72 mit einer
Einfüllöffnung 73 auf,
die auf der vom kürzeren
Schenkel 70 abgewandten Seite liegt. Der kürzere Schenkel 70 trägt einen
dem längeren
Schenkel 71 zugewandten, zylindrischen Anschlußnippel 75 mit
einem umlaufenden, hinterschnittenen Dichtrand 74. Wie 4 zeigt,
greift der einteilig mit dem Tankgehäuse 31 ausgebildete
Anschlußnippel 75 mit
seinem Dichtrand 74 in den gehäusefesten Sauganschluß 51 ein,
wobei zwischen dem Anschlußnippel 75 und
der Bohrung des Sauganschlusses 51 als Dichtung eine Dichtmanschette 76 angeordnet
ist. Zwischen der Stirnseite der Dichtmanschette 76 und
dem Pumpenzylinder 27 ist zweckmäßig ein Siebplättchen 96 gehalten.
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Der
längere
Schenkel 71 trägt
einen Montageflansch 77 mit einer Aufnahmebohrung 78 für eine Befestigungsschraube;
ein entspechender Montageflansch 79 mit einer Aufnahmebohrung 78 ist
im Fußbereich
des kurzen Schenkels 70 nahe der vorderen Stirnwand 66 vorgesehen,
wobei der Befestigungsflansch 79 in Draufsicht gemäß 11 innerhalb
der Kontur des Tankgehäuses 31 liegt.
Zur Versteifung des Tankgehäuses 31 erstreckt
sich auf der Innenseite des längeren
Schenkels 71 ein Versteifungssteg 80, der im Fußbereich
des Schenkels 71 auf der dem Getriebegehäuse 9 zugewandten
Seite an das Tankgehäuse 31 anschließt. Der
Versteifungsflansch 80 liegt parallel und nahe dem Befesti gungsflansch 23 und
hintergreift entsprechend der Darstellung nach 4 eine
Ecke 81 des Getriebegehäuses 9.
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Wie
sich aus den Schnittdarstellungen der 14 und 16 ergibt,
ist der längere
Schenkel 71 mit dem Einfüllstutzen 72 im Querschnitt
größer ausgebildet
als der kürzere
Schenkel 70 mit dem Anschlußnippel 75. Damit
soll sichergestellt werden, daß einerseits
ein leichtes Einfüllen
des zur Raumausnutzung zerklüfteten
Tankgehäuses 31 gewährleistet
ist, während
der kleinere Querschnitt im Bereich des Anschlußnippels 75 sicherstellt,
daß in weitgehend
jeder üblichen
Betriebslage des Schneidkopfes 5 Schmieröl am Sauganschluß 51 der Schmierölpumpe 29 ansteht.
Entsprechend der regelmäßig zu erwartenden
Betriebslage des Hochentasters ist der Anschlußnippel 75 des Tankgehäuses auf
der Unterseite des Getriebegehäuses 9 in
den Sauganschluß 51 eingesteckt.
Dabei liegt der Anschlußnippel 75 etwa
senkrecht zum Schenkel 70 und etwa diametral zum Getriebegehäuse 9 der
Einfüllöffnung 73 gegenüber. Das
Tankgehäuse 31 ist mit
dem Einfüllstutzen 72,
dem Anschlußnippel 75, dem
Versteifungsflansch 80 und den Montageflanschen 77, 79 einteilig
aus Kunststoff gefertigt. Zur Überprüfung des Ölstandes
im Tankgehäuse
ist bevorzugt durchsichtiger Kunststoff verwendet.
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Der
Einfüllstutzen 72 wird
mittels eines Deckels 85 verschlossen, der auf ein Außengewinde 84 des
Einfüllstutzens 72 aufgeschraubt
wird. Um ein unbeabsichtigtes Lösen
des Deckels 85 zu vermeiden ist vorgesehen, daß der auf
dem Deckel 85 vorgesehene Betätigungsknebel 86 in
Schließstellung des
Deckels 85 in Längsrichtung
zur Führungsschiene 10 bzw.
zum Befestigungsflansch 23 ausgerichtet liegt. Der Betätigungsknebel 86 ist
dabei zu seinen schmaleren Stirnseiten 87 leicht verjüngt ausgebildet.
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Der
in den gehäusefesten
Sauganschluß 51 kraftschlüssig eingreifende
Anschlußnippel 75 bildet dabei
selbst einen Befestigungspunkt des Tankgehäuses 31 am Befestigungsflansch 23 bzw.
dem Getriebegehäuse 9.
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Es
kann zweckmäßig sein,
das U-förmig
gestaltete Tankgehäuse 31 zur
Befestigung am Schneidkopf 5 in einfacher Weise auf dem
Getriebegehäuse 9 aufzuclipsen.
Erfindungsgemäß umgreifen
hierzu die Schenkel 70 und 71 das senkrecht zur Ebene 33 des
Befestigungsflansches 23 liegende Getriebegehäuse 9,
wobei die Enden der Schenkel 70 und 71 einen Abstand
voneinander aufweisen, der kleiner als der Durchmesser des Getriebegehäuses 9 ist.
Zwischen den Schenkeln ist für
das Getriebegehäuse
eine Aufnahme gebildet, wobei die Schenkel 70 und 71 vorzugsweise
unter elastischer Vorspannung am Getriebegehäuse 9 anliegen. In
Verbindung mit dem kraftschlüssig
oder formschlüssig
in den gehäusefesten
Sauganschluß 51 eingreifenden
Anschlußnippel 75 des
Tankgehäuses 31 ist
eine sichere Halterung des Schmieröltanks 30 am Schneidkopf 5 gegeben.