DE196007C - - Google Patents

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DE196007C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/10Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation
    • G01F11/12Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements
    • G01F11/20Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber rotates or oscillates
    • G01F11/22Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber rotates or oscillates for liquid or semiliquid

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Non-Electrical Variables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 196007 KLASSE 64 c. GRUPPE
FRANZ VOCKE in BERLIN-SCHÖNEBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1906 ab.
Der Gegenstand dieser Erfindung ist ein Zapf- und Meßhahn mit einem durch einen Kolben veränderlichen Meßraum. Der vorliegende Hahn unterscheidet sich von bekannten derartigen Vorrichtungen dadurch, daß die im unteren massiven Teil des Kükens vorgesehene runde Bohrung zu einer länglichen AuslauföfFnung des im oberen Teil des Kükens befindlichen Meßraumes derart
ίο angeordnet ist, daß zunächst die Auslauföffnung in Deckung mit ihrem Auslaufkanal und bei weiterer Drehung des Kükens die Bohrung des Kükens in Deckung mit dem Ein- und Auslaufkanal für die nicht zu messende Flüssigkeit gebracht werden kann. Dadurch wird erreicht, daß zwei verschiedene, unter verschiedenem Drucke stehende Flüssigkeiten, von denen die eine vom Hahnküken gemessen wird, nicht nur gemischt, sondern auch getrennt verzapft werden können.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand durch Fig. 1 im senkrechten Längsschnitt und durch Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 dargestellt.
In dem oberen Teile des Kükens ist mittels Stopfbüchse ein Kolben k abgedichtet und verschiebbar angeordnet, der in bekannter Weise eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Meßraumes m zuläßt. Das Küken ist entsprechend dem sich trichterförmig erweiternden Zulaufkanal a des Gehäuses ebenfalls in bekannter Weise mit einer gleich hohen EinlauföfSfnung versehen, um ein Entweichen der Luft aus dem Meßraume zu gestatten. Das Gehäuse besitzt außerdem noch einen Zulaufstutzen f für die nicht zu messende Flüssigkeit und einen zwei Kanäle c und g enthaltenden Ablaufstutzen. Im unteren Teile des Meßraumes ist das Küken mit einer länglichen Ablauföffnung b und im unteren massiven Teile mit einer Bohrung e versehen, die mit der länglichen Öffnung b gleichgerichtet, aber so angeordnet ist, daß sie die Verbindung zwischen den Kanälen f, g erst dann herstellt, nachdem bereits der Schlitz b mit dem Kanäle c ' in Verbindung getreten ist. Die Bohrung e soll die Kanäle / und g, die Öffnung b den Meßraum mit dem Kanal α und c verbinden.
Oben besitzt das Gehäuse eine Lufteinlaßöffnung d, welche mit einem länglichen, der Bohrung b entsprechenden. Schlitze h in Deckung tritt, sobald die Bohrung b mit dem Kanäle c in Verbindung gesetzt wird.
Der Hahn wird in folgender Weise gehandhabt:
Die zu messende Flüssigkeit fließt durch den Kanal α in den Meßraum m, aus welchem die verdrängte Luft in Blasen durch den Kanal α zurück entweicht. Wird dann das Küken um einen entsprechenden Winkel gedreht, so schließt sich seine mit dem Kanal α in Verbindung stehende Eintrittsöffnung, die über dem Boden des Meß- raumes befindliche Öffnung b dagegen legt sich vor den Auslaufkanal c im Gehäuse, während gleichzeitig durch das bis dahin ge-
schlossene Loch d und Schlitz h Verbindung mit der Atmosphäre hergestellt wird, so daß die Flüssigkeit aus m durch c abfließen kann. Nach weiterer Drehung des Kükens wird durch den unter dem Meßraum im massiven Teil des Kükens liegenden Kanal e die Verbindung zwischen dem Zu- und Ablaufkanal/und g hergestellt, durch welche dann die zweite Flüssigkeit in beliebiger
ίο Menge abgezapft werden kann. Bei einer Drehung des Kükens aus einer Endstellung in die andere erhält man somit ein Gemisch, welches aus einer abgemessenen Menge der einen und einer beliebigen Menge der anderen Flüssigkeit besteht. Befindet sich jedoch das Küken in seiner Mittelstellung, so kann von hier aus durch entsprechende Rechts- oder Linksdrehung und Rückstellung auf Mitte jede Flüssigkeit für sich allein abgelassen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zapf- und Meßhahn mit einem durch einen Kolben veränderlichen Meßraum, dadurch gekennzeichnet, daß die im unteren massiven Teil des Kükens vorgesehene runde Bohrung (e) zu einer länglichen Auslauföffnung (b) des Kükens derart angeordnet ist, daß zunächst die Ablauföffnung (b) in Deckung mit ihrem Auslaufkanal (c) und bei weiterer Drehung des Kükens die Bohrung (e) in Deckung mit ihrem Ein- und Auslaufkanal ff, g) für die nicht zu messende Flüssigkeit gebracht werden kann, so daß zwei verschiedene, unter verschiedenem Drucke stehende Flüssigkeiten, von denen die eine vom Hahnküken gemessen wird, miteinander vermischt oder getrennt verzapft werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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