AT103375B - Schmiervorrichtung. - Google Patents

Schmiervorrichtung.

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AT103375B
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piston
differential piston
cylinder
differential
lubricating device
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Inventor
Alphonse Binet
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Alphonse Binet
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  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description


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    Schmiervorj'ichtnng.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Fördern von Flüssigkeiten unter Druck, insbesondere auf Schmiervorrichtungen, die mit einer den Druck erhöhenden Einrichtung ausgestattet 
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 zweckmässig durch einen einfachen Kolben erzeugte   Druck   auf einen Differentialkolben zur Wirkung kommt, der aus zwei starr miteinander verbundenen Kolben von verschiedenem Durchmesser besteht, 
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 des Differentialkolbens wirkt, während der kleinere Kolben die   FJüssigkeit hinter   ihm unter erhöhtem   Druck weiter zur VeiwendungsstelIe   der Flüssigkeit treibt, dass aber, so lange der vom ersten einfachen Kolben erzeugte Druck normal weitergeleitet werden soll, die Flüssigkeit durch einen den Differentialkolben umgebenden bzw. ihn unwirksam lassenden Kanal geführt wird.

   Die Einstellung des Differentialkolbens auf normalen Druck erfolgt zweckmässig durch eine Feder   od. dgl.,   die dem durch den ersten 
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Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erörtert, in der eine Anzahl verschiedener Ausführungsformen der   Schmiervorrichtung   dargestellt sind. 



     Fig. l zeigt   in Seitenansicht die erste Ausführungsform ; Fig. 2 ist ein axialer Schnitt nach der   Linie 2-2   der Fig. 1 : die Fig. 3 und 4 zeigen je einen axialen Schnitt durch abweichende Ausfiihrungsformen ; die Figurenpaare 5 und 6, 7 und 8, 9 und 10 zeigen weitere   Ausführungsformen   in Ansieht und Schnitt nach der Linie 6-6 bzw. 8--8 und 10-10 ; Fig. 11 ist in kleinerem   Massstab   und in teilweiser schematischer Ansicht eine weitere   Ausführungsform.   



   In den in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispielen bezeichnet 1 einen Zylinder, 
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 abgekehrten   Fläche   die zu fördernde Flüssigkeit weitertreibt. Der auf dem Zylinder 1 starrsitzende Stützpunkt der Schraube und die Handhabe zur Bewegung der Schraube sind in der Zeichnung nicht dargestellt. An den Zylinder 1 schliesst sieh ein Körper an, der sich aus zwei ineinander mündenden 
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 Widerlager, beispielsweise den Ring   10,   drückt. Die Stärke und die   Spannung   dieser Feder sind so gewählt, dass der von ihr auf den Teil 6 des Differentialkolbens ausgeübte Druck dem normal, von der Flüssigkeit auf die äussere Fläche des Fortsatzes 8 ausgeübten Druck das   Gleichgewicht   hält. 



   Zwischen den Räumen oder Kammern, die an die   äusseren   Flächen des Differentialkolbens au-   schliessen,   ist in irgendeiner Weise eine   Verbindung hergeteUt.   



   Nach Fig. 2 ist hiefür der Kanal 11 vorgesehen, der von irgendeinem geeigneten Punkt im Boden 
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 kolben vorgesehen. Die Anordnung nach Fig. 2 wird dann gewählt, wenn der Injektor für eine ganz besonders starke   Druckerhöhung   berechnet ist, der Durchmesser des Kolbens'7 daher zu klein ist, um eine Längsbohrung zu gestatten, die genügend Schmiermittel durchlassen würde. Weiters ist ein Absperrorgan vorgesehen, das die Verbindung unterbricht, wenn der Differentialkolben in Wirkung treten soll. Nach den Fig. 1 und 2 besteht dasselbe aus der von aussen zu betätigenden   Spitzschraube 13,   die in einem entsprechend geformten Knie des Kanalkörpers sitzt, und deren Spitze in einen Ventilsitz dieses Gehäuseteiles eingepresst werden kann.

   An Stelle der Schraube kann man auch ein Ventil mit einer Feder in der Weise anordnen, dass das Ventil die   rundung     abzuschliessen   sucht und infolgedessen dem Durchströmen der Flüssigkeit einen gewissen Widerstand entgegensetzt. Bei der Anordnung nach Fig. 3 ist ein solches Ventil 14 mit einer Feder 15 dargestellt, das den Kanal 12 absperrt. An den Zylinder 5 ist ein Verbindungsstück 16 angesetzt, das gestattet, das Ende dieses Zylinders durch eine Leitung oder ein biegsames-Rohr 17 mit dem nicht dargestellten, auf dem zu schmierenden Maschinenteil sitzenden Schmierer zu-verbinden. 



   Das Schmiermittel wird zwischen den Kolben 2 und den Kolben 6 des Differentialkolbens in beliebiger Weise eingeführt, nachdem diese genügend weit voneinander entfernt worden sind. Wenn die Füllung vollendet und die Vorrichtung an den Schmiernippel angeschlossen ist, wird diese mit der einen Hand festgehalten und mit der ändern Hand die Schraube 3 so verdreht, dass der Kolben 2 einen Druck auf das eingefüllte Schmiermittel ausübt. Ist der Widerstand in der Sehmierleitung normal, so wirkt der Druck der   Flüssigkeit auf die Aussenflächen des Kolbenfortsatzes. S, ohne   den Differentialkolben in Bewegung zu setzen, und das Schmiermittel dringt, da die Schraube 1. normal für freien Durchlass 
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   Wird der Widerstand gegen den Durchfluss des Schmiermittels abnormal, beispielsweise infolge des Umstandes, dass die Schmierleitung ganz oder teilweise verlegt ist, so wird vermittels der   Schraube.   ein grösserer Druck auf den Kolben   8 ausgeübt,   der sich auf die Oberfläche des zylindrischen   Teiles   
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 diesbezüglich nichts   besonderes vorzul-ehren.   In beiden Fällen fährt man fort, die Schraube 3 in dem schon erwähnten Sinn weiterzudrehen. Der Differentialkolben wird daher entgegen der Wirkung der Feder 9 soweit nach unten getrieben, dass der zylindrische Teil 8 den Ring 10 verlässt und der Druck nunmehr auf die ganze Oberfläche des Kolbens 6 wirkt.

   Beim Ausführungsbeispiel gemäss   Fig. 3 wird   das Ventil 14 au seinen Sitz gedrückt und von diesem Moment an ist die Kammer des Kolbens 2 von der des kleinen Kolbens 7 des Differentialkolbens vollständig getrennt. Da die   Verbindung   unterbunden ist, entsteht jetzt in dem Raum zwischen dem Ende des Kolbens 7 und der Schmierstelle, also in der 
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 im Kolben 18 so angeordnet, dass es sich in der Richtung gegen das Innere des Kolbens öffnet und in der offenen Einstellung eine Verbindung zwischen der Kammer des Kolbens 2 und dem   Hohlraum   des Kolbens 18 herstellt.

   Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist in allen Punkten ähnlich der nach Fig. 3 und erfordert daher   keine Erörterung.   
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Zweck, den Kolben wieder in seine ursprüngliche Lage   zurückzuführen   und ist daher diesem Zwecke entsprechend ausgebildet. 



   Die Fig. 5-10 zeigen drei verschiedene Arten der Festlegung und der Freigabe des Differential- 
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 des Differentialkolbens in korrespondierende Löcher 24 im Boden des Zylinders 4 eindringen können. 



  So lange der Sehmiervorgang normal ist, stehen die unteren freien Enden dieser Zapfen auf den nicht durchlochten Teilen des Bodens auf, so dass der Differentialkolben festgelegt ist. Bei abnormalen Verhältnissen werden Kolben und Boden so gegeneinander verdreht, dass die Zapfen und die Löcher zur Deckung kommen, erstere also in diese eindringen können und der Kolben sich seiner Längsrichtung nach verschieben kann. Nach Fig. 5 und G ist   zn   diesem Zweck in der Seitenwand des Zylinders 4 ein quer zur Zylinderachse verlaufender Schlitz 25 angeordnet, an den sich rechtwinkelig dazu ein vertikaler   Schlitz 26 anschliesst.   An   einem   der   Zapfen 23 sitzt,   ein Stift, der in den Schlitzen gleiten kann und der im vorliegenden Falle durch die Schraube 27 gebildet wird.

   Bei   normalen Verhältnissen befindet sich   
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 schoben, dass sie in den Schlitz 26 einfällt, wobei der Differentialkolben soweit verdreht ist, dass die Zapfen 2. 3 infolge des auf den Kolben ausgeübten Flüssigkeitsdruckes in die Löcher 24 eindringen. 



   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 7 und 8 ist die   Einrichtung   eine   ähnliche,   doch ist hier der 
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 boden verdreht, bis die Zapfen in die Löcher eindringen. 



   Nach Fig. 9 und 10 ist an einem geeigneten   Punkt   des Differentialkolbens, beispielsweise an der Innenfläche des Kolbens 6, ein einziger Zapfen 29 angebracht, jedoch keine Öffnung für den Austritt 
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 dargestellten Falle gegenüber dem Boden 30 eines weiteren Zylinders, der die   Fortsetzung des Zylinders   bildet. Das freie Ende des Zapfens 29 ist   umgebogen     und gleitet in einem Längsschlitz. M   des erwähnten 
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 verbunden. Der den Differentialkolben entbaltende Zylinderkörper kann nach irgendeiner der bisher crörterten Aiten ausgestaltet sein.

   Am Ende des den Kolben 7 enthaltenden Zylinderteiles mit dem kleineren Durchmesser ist ein   Verbindungsstück-4 befestigt, das direkt   auf den   Sehmierkopf   des zu schmierenden Maschineteiles aufgesetzt werden kann. Diese Anordnung hat gegenüber den andern den Vorteil, dass die   Leitung auch bei ausserordentlich hohem   Widerstand bzw. hohem   Flüssigkeitsdruck     nicht unter Hochdruck   gesetzt wird, was für Metallschläuche von Wichtigkeit ist. 



   Wenn der Differentialkolben bei den Ausführungsarteu nach Fig. 5-11 während der normalen 
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 Sitz abhebt; bei abnormalem Widerstand drückt der Differentialkolben durch seinen kleinen Kolben 7   zusammen   mit dem Ventil 22 das Schmiermittel zur Verbindungsstelle. 



   Schliesslich künnen auch Vorkehrungen getroffen werden, um das jeweilige   Ausmass   der Verschiebung des Differentialkolbens und dadurch die Höhe des cutsprechenden Flüssigkeitsdruckes in jedem Momente feststellen zu können. Nach Fig. 1-4 wird für diesen Zweck in der Wand des Zylinders 4 
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   Skala kann   der Druck abgelesen werden. 



   Bei den übrigen Ausführungsformen wird die Skala am Rande des Schlitzes 26 (Fig. 5 und 6), des Schlitzes 28 (Fig. 7 und 8) bzw. des Schlitzes   und.'2 (Fig.   9 und 10) angebracht, so dass die Einstellung der Schraube 27 bzw. des Zapfens 29 auch die Stellung des Differentialkolbens und somit den jeweiligen Druck anzeigt. 



   Der Grad der   Druckerhöhung kann   innerhalb ausserordentlich weiter Grenzen variiert werden, weil die Vervielfachung des Druckes von dem Verhältnis der wirksamen Flächen des Differentialkolbens 
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 kleiner wird, nacheinander zur   Wirkung bringpn ! lnd so   die Vervielfältigung des Druckes noch weiter steigern. 



   Es sind noch verschiedene, in der Zeichnung nicht dargestellte Ausführungsformen möglich, die alle innerhalb des Rahmens der Erfindung fallen, z. B. eine solche, bei der der Differentialkolben durch andere als die dargestellten Mittel festgelegt wird. Dies könnte beispielsweise durch einen verschieb- 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Sehmiervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem die zu fördernde Flüssigkeit unter Druck setzenden Kolben (2) zumindest ein Differentialkolben angeordnet ist, der bei normalem Leitungswiderstand durch einen, die beiden Kolbenspielräume verbindenden Kanal ausser Wirkung gesetzt wird und bei abnormalem Ansteigen des Leitungswiderstandes durch Sperrung des Kanals zur Wirkung kommt.
    2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Kolbenspielräume des Differentialkolbens verbindende Kanal (11) durch die Wandung der Zylinder des Differentialkolbens geführt und mit einem von Hand aus betätigten Absperrorgan (13) ausgestattet ist.
    3. Sehmieivorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Kolbenspielräume des Differentialkolbens verbindende Kanal (12) den Differentialkolben durchsetzt und mit einem Rücksehlagventil ausgestattet ist.
    4. Schmiervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Differentialkolben unter der Belastung einer Feder (9) steht, die dem Flüssigkeisdruck bei normalem Leitungswiderstand das Gleichgewicht hält.
    5. Schmiervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Differentialkolben mit einer leicht ausschaltbaren Feststelleinrichtung ausgestattet ist, mittels der die Kolbenverschiebung bei normalem Leitungswiderstand gehindert wird.
    6. Schmiervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Differentialkolben mit Zapfen 623) ausgestattet ist, deren Verschiebung bei normalem Leitungswideistand durch ein Widerlager, beispielsweise dem Zylinderboden, gehindert wird, das gegen den Kolben verdreht werden kann, 11m bei abnormalem Leitungswiderstand Löcher (24) des Widerlagers in die Bewegungsbahn der Zapfen (23) zu bringen.
    7. Schmiervorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zapfen (29) des Differentialkolbens einen Längsschlitz (31, 32) in der Zylinderwand durchsetzt, die aus zwei gegeneinander verdrehbaren Teilen besteht.
    8. Schmiervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Differentialkolben mit einem Zeiger (36 bzw. 27) verbunden ist, der auf einer Skala spielt.
    9. Schmiervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder des Kolbens (2) vom Zylinder des Differentialkolbens (6, 7) gesondert ist und beide Zylinder durch ein Rohr, einen Metallsehlauch od. dgl. (33) miteinander verbunden sind.
AT103375D 1924-10-23 1924-11-17 Schmiervorrichtung. AT103375B (de)

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