DE195293C - - Google Patents

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DE195293C
DE195293C DENDAT195293D DE195293DA DE195293C DE 195293 C DE195293 C DE 195293C DE NDAT195293 D DENDAT195293 D DE NDAT195293D DE 195293D A DE195293D A DE 195293DA DE 195293 C DE195293 C DE 195293C
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Germany
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fuel
shaft
gas generator
grate
generator according
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DENDAT195293D
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/32Devices for distributing fuel evenly over the bed or for stirring up the fuel bed
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/02Fixed-bed gasification of lump fuel
    • C10J3/20Apparatus; Plants
    • C10J3/34Grates; Mechanical ash-removing devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Gaserzeugern mit drehbar angeordnetem, zentralem Luftzuführungsroste ist es bekannt, die Luftaustrittskanäle als seitlich vorspringende Ansätze auszubilden, um beim Drehen des Rostes ein Durchrühren des Brennstoffes zu erzielen. Bei dieser Einrichtung des Luftzuführungsrostes findet indessen nur ein Durchrühren des Brennstoffes in wagerechter Richtung statt, während die oberhalb
ίο des. Rostes liegenden Brennstoff schichten von der, IjlubTbewegung' unbeeinflußt bleiben und infolgedessen leicht zusammenbacken sowie an derffirineren Schachtwandung Schlackenansätz^ijfeilden, , welche durch Schüren und
Stochern mit Eisenstangen von Hand oder auf mechanischem Wege beseitigt werden müssen.
Demgegenüber bezieht sich die Erfindung
auf einen Gaserzeuger mit drehbarem Schachte,
bei welchem die Luftaustrittskanäle des fest-
ao stehenden, zentralen Luftzuführungsrostes durch nach oben spitz zulaufende Begrenzungsflächen eingeschlossen werden, die bei der durch die Drehung des Schachtes bewirkten Bewegung des Brennstoffes pflug-
»5 artig in diesen einschneiden und die auf dem Roste ruhende Brennstoffsäule wellenartig auf und nieder bewegen.
Das Zusammenbacken der oberen Brennstoffschichten, auf welche sich die wellenförrnige Auf- und Niedevbewegung der vorspringenden Ansätze des Luftzuführungsrostes naturgemäß nur in geringem Grade geltend macht, kann noch dadurch verhütet werden, daß der von oben in den Brennstoff eintauchende Gasabführungsstutzen exzentrisch angeordnet und auf seiner Außenseite mit Schaufelflächen versehen wird, die bei der Drehung des Schachtes die oberen Brennstoffschichten durchrühren. Diese Rührbewegung im oberen Teile ties Schachtes kann schließlieh noch durch Rippen verstärkt werden, die an der inneren Schachtwandung gegenüber den Schaufelflächen des Gasabführungsstutzens angebracht sind.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gaserzeugers dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen senkrechten Schnitt des Gaserzeugers, Fig. 2 einen wagerechten Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, Fig. 3 einen wagerechten Schnitt nach der Linie 5" C-D der Fig. i, Fig. 4 einen wagerechten Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 1 und Fig. 5 einen Querschnitt der Luftaustrittskanäle des Luftzuführungsrostes.
Der zylindrische Schacht 1 des dargestellten Gaserzeugers ist auf Rollen 2 drehbar gelagert und mit einem Doppelmantel 4, 5 ver-, sehen, dessen Zwischenraum zur Aufnahme von Kühlwasser bestimmt ist. Der zweck-, mäßig gewölbte Schachtdeckel 6 ist feststehend' 6© angeordnet und ruht mit seinem äußeren Flansche 7 auf der Ladebühne. Durch einen an der Unterseite des Schachtdeckels ξ> angeordneten Ring 8» welcher in die Wasserfüllung des Doppelmantels 4, 5 eintaucht, wird der Generatorschacht gasdicht nach oben abge- · schlossen. Durch die Mitte des Schachtdeckel 6 ist das mit diesem fest verbundene
Gasabführungsrohr 9 hindurchgeführt, an dessen unterem Teile durch Ringflanschen 10, 11 der glockenförmige Stutzen 12 ex zentrisch aufgehängt ist. Zwischen dem Deckel 6 und dem Gasabführungsrohre 9 sind noch Verstärkungsrippen 13 angebracht. Auf der Außenseite des Gasabführungsstutzens 12 sitzen rippenförmigeSchaufelflächen 15, welche in den oberen Teil des Brennstoffes hinein- ragen. Gegenüber den Rippen 15 sind an der inneren Wandung des Schachtmantels 4 Rippen 14 angeordnet.
Unten ragt in den drehbaren Schacht 1 der zentrale, feststehende Luftzuführungsrost 16, welcher bei der dargestellten Ausführungsform des Gaserzeugers in drei Kammern 17, 18, 19 geteilt ist (Fig. 2), von denen die innere, 19, zur Luftzuführung dient, während durch die äußeren, 17, 18, die Asche abge-
ao führt wird. Die Kammer 19 ist nach oben hin bis auf den ganzen Querschnitt des Rostes 16 erweitert .und am Kopfe 20 kegelartig abgeschlossen. Der Kopf 20 des Luftzuführungsrostes ist mit seitlich in den Brenri-
»5 stoff vorspringenden Ansätzen 21 versehen, welche die Luftaustrittskanäle bilden und durch nach oben spitz zulaufende Flächen begrenzt werden.· Bei der dargestellten Ausführungsform sind zwei dieser seitlich vorspringenden Ansätze 21 des Luftzuführungsrostes vorgesehen. Der in dem unteren Teile des Rostes 16 angeordnete Stutzen 22 dient zur Zuführung des Gebläsewindes, welcher in der Pfeilrichtung (Fig. 1) durch die Kammer 19 nach oben steigt und durch die Kanäle der Ansätze 21 seitlich in den Brennstoff übertritt (Fig. 1 und 4).
Bei der Drehung des Schachtes schneiden die Ansätze 21, welche im wesentlichen dreieckigen Querschnitt besitzen, pflugartig in den Brennstoff ein und bewegen diesen dadurch wellenartig auf und nieder. Hierdurch wird die auf dem Roste 1.6 ruhende Brenn- :. stoffsäule dauernd in Bewegung gehalten und am Zusammenbacken gehindert.
; Um auch in der Mitte des Schachtes ein
Durchrühren des Brennstoffes zu erzielen, ■ •; wird die Spitze des Kopfes 20 des Luftzuführungsrostes zweckmäßig exzentrisch ange- ordnet, so daß sie bei der Drehung des Schachtes den in der Mitte auf dem Roste 16 ruhenden Brennstoff durchrührt.
Die oberen Brennstoffschichten, auf welche sich die durch die Ansätze 21 hervorgerufene Wellenbewegung in geringem Maße überträgt, werden durch die Schaufelflächen 15 des ex zentrisch angeordneten Gasabführungsstutzens
■ . · 12 und durch die ihm gegenüberliegenden Rippen 14 der inneren Schachtwandung in Bewegung gesetzt.
Die Aschenmassen fallen aus den Kammern 17 und 18 des Rostes 16 durch Seitenöffnungen 23 in den runden Aschenbehälter nach unten und werden durch eine unterhalb des Aschenbehälters vorgesehene, zur Erziehing eines gasdichten Abschlusses in Wasser arbeitende Schnecke 24 abgeführt. Der untere, kegelförmige Teil 25 des Schachtes 1 taucht mit seinem Rande 26 in eine Wasserrinne 27 des Aschenbehälters, um den gasdichten Abschluß des unteren Schachtteiles zu sichern.
Die Brennstoffzuführung erfolgt in geeigneter Weise durch den in dem Schachtdeckel 6 vorgesehenen Stutzen 28.
Der Gaserzeuger ist im unteren Teile an seinem Außenmantel mit einem Ringflansche versehen, welcher gegen Rollen 30 anliegt, die von Böcken 31 des .Gemäuers 32 getragen werden. Hierdurch wird eine Seitenverschiebung des Gaserzeugerschachtes bei seiner durch das Kegelradgetriebe 33, 34 erfolgenden Drehung verhütet. Auf dem Gemäuer 32 ruhen auch die Lagerböcke 3 der Rollen 2.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Gaserzeuger mit drehbarem Schachte und zentralem Luftzuführungsroste, bei dem die Luftaustrittskanäle als in den Brennstoff vorspringende Ansätze ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Ansätze (21) durch nach oben spitz zulaufende Begrenzungsflächen gebildet werden, welche bei der Bewegung des Brennstoffes pflugartig in diesen einschneiden und ihn wellenartig auf und nieder bewegen.
2. Gaserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Boden des Schachtes (1) bildende Rost mehrere Kammern aufweist, von denen die innere (19) die Luft zuführt, während durch die äußeren (17, 18) die Asche abgeführt wird.
3. Gaserzeuger nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen von oben in den Brennstoff eintauchenden, außen mit Schaufelflächen (15) versehenen, exzentri schen Gasabführungsstutzen (12), der bei der Drehung des Schachtes das Zusam- no menbacken der oberen Brennstoffschichten verhindert.
4. Gaserzeuger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, das der dem Stutzen (12) gegenüberliegende Teil der Schacht »5 wand mit Rippen (14) versehen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
2595
DENDAT195293D Expired DE195293C (de)

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