DE19525040C2 - Falschdrahtzwirner - Google Patents

Falschdrahtzwirner

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Description

Diese Erfindung bezieht sich auf einen Falschdrahtzwirner gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Um einen verzwirnten Elementarfaden mit S-Zwirn und einen verzwirnten Elementarfaden mit Z-Zwirn zu einem einzigen SZ-Zwirn zu doppeln, sind herkömmlicherweise ein Falschdrahtzwirner für die Zwirne mit S-Zwirn und ein anderer Falschdrahtzwirner für die Zwirne mit Z-Zwirn separat, aber in nachbarlicher Beziehung zueinander angeordnet, wobei die durch die Falschdrahtzwirner verzwirnten, mit S- oder Z-Zwirn versehenen Elementarfäden, gedoppelt werden, um einen SZ-Zwirn zu produzieren.
Aus DE 39 25 766 A1 sowie aus DE 41 11 489 C2 sind jeweils Falschdrehvorrichtungen bekannt, durch die ein Elementarfaden mit einer S- oder alternativ dazu mit einer Z-Drehung versehen werden kann.
In einer derartigen herkömmlichen Verarbeitungsmaschine, wie z. B. einer Strecktexturiermaschine zur Herstellung eines Zwirnes wie oben beschrieben, hat die Verarbeitungsmaschine selbst vergrößerte Abmessungen, da die Falschdrahtzwirner separat, aber in nachbarlicher Beziehung zueinander angeordnet sind, wobei gleichzeitig der Installationsraum der Verarbeitungsmaschine vergrößert ist. Da die Falschdrahtzwirner separat voneinander angeordnet sind, müssen die zu doppelnden Elementarfäden zusammengeführt werden, so daß eine Garnführung oder ähnliches vorgesehen sein muß, um die Verläufe der Elementarfäden umzuleiten. Daraus entsteht das Problem, daß z. B. durch den Kontakt der Elementarfäden mit der Garnführung bzw. z. B. einer Zunahme der Spannung, die Qualität der Elementarfäden abnimmt oder die Einfädelbarkeit oder ähnliche Eigenschaften verschlechtert werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Falschdrahtzwirner vorzusehen, der die Probleme der herkömmlichen Falschdrahtzwirner wie oben beschrieben löst, der kompakt und einfach im Aufbau ist und der eine verbesserte Handhabbarkeit zeigt.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst, wobei zweckmäßige Ausführungsformen durch die Unteransprüche beschrieben sind.
Eine bevorzugte Ausführungsform wird im folgenden in Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben, darin zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Teiles einer Strecktexturiermaschine;
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Teiles des Falschdrahtzwirners gemäß der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 3 eine schematische Ansicht einer Antriebseinrichtung des Falschdrahtzwirners.
Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines wesentlichen Teiles einer Strecktexturiermaschine, die als Beispiel einer Art von Verarbeitungsmaschine dient, bei der ein Falschdrahtzwirner zur Dopplung nach der vorliegenden Erfindung eingesetzt wird. Fig. 2 zeigt eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines wesentlichen Teiles des Falschdrahtzwirners zur Doppelung der vorliegenden Erfindung und Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht einer Antriebseinrichtung des Falschdrahtzwirners zur Doppelung. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die vorliegende Ausführungsform beschränkt, solange der Bereich der vorliegenden Erfindung nicht verlassen wird.
Zwei Elementarfäden y und y', die, nachdem sie durch einen nicht gezeigten Vorheizer, eine bekannte Ballonplatte usw. gelaufen sind, und die mittels eines der Doppelung dienenden Falschdrahtzwirners T mit einem S-Zwirn bzw. einem Z- Zwirn versehen worden sind, werden mittels einer Garnführung 1 und einer Vorlagerolle 2 auf einen nicht gezeigten Garnkörper aufgenommen. Es ist hierbei zu bemerken, daß das Bezugszeichen 3 eine oberhalb des der Doppelung dienenden Falschdrahtzwirners T angeordnete Garnführung bezeichnet.
Der der Doppelung dienende Falschdrahtzwirner T der vorliegenden Erfindung besteht aus einem Scheibenteil D und einem Paar von Falschdrahtzwirnriementeilen B und B', die in gegenüberliegender Beziehung auf den gegenüberliegenden Seiten des Scheibenteiles D angeordnet sind.
Zunächst wird das Scheibenteil D beschrieben.
Das Bezugszeichen d1 bezeichnet eine Scheibe, die auf einer Rotationswelle d2 montiert ist, die durch geeignete Antriebseinrichtungen wie z. B. einen nicht gezeigten Motor oder wie in Fig. 1 gezeigt, durch eine Riemenverbindung, deren Antriebsquelle den Falschdrahtzwirnriementeilen B und B' gemein ist und die im folgenden beschrieben wird, angetrieben wird. Die Scheibe d1 kann aus Metall, einem harten synthetischen Harz oder etwas ähnlichem gemacht sein und kann als steifes Teil ausgebildet sein, das nicht einfach verbogen werden kann, sowie als elastisches Teil. Das Bezugszeichen d3 beschreibt einen Friktionsringbereich, der auf oder in der Nähe einer äußeren Peripherie auf beiden gegenüberliegenden Seiten der Scheibe d1 angeordnet ist und der abrasionsfeste Eigenschaften zeigt. Derartige Friktionsringbereiche d3 wie eben beschrieben, können einerseits einstückig mit der Scheibe d1 ausgebildet sein oder aber mittels eines Verkleidungsverfahrens oder etwas ähnlichem in der Nähe der äußeren Peripherie der Scheibe d1 angeordnet sein.
Im folgenden werden die Falschdrahtzwirnriementeile B und B' beschrieben.
Die Falschdrahtzwirnriementeile B und B' sind in gegenüberliegender Beziehung zueinander auf den gegenüberliegenden Seiten des Scheibenteiles D wie in Fig. 2 gezeigt, angeordnet, wobei die Falschdrahtzwirnriemen b1 und b1' der Falschdrahtzwirnriementeile B und B' derart angeordnet sind, daß sie sich mit den Friktionsringbereichen d3, die auf den gegenüberliegenden Seiten der Scheibe d1 des Scheibenteiles D angeordnet sind, überschneiden und derart konstruiert sind, daß zwei Elementarfäden y und y' zwischen den Falschdrahtzwirnriemen b1 und b1' der Falschdrahtzwirnriementeile B und B' sowie den Friktionsringbereichen d3 des Scheibenteiles D gehalten werden, so daß die Elementarfäden y und y' mit Falschdrahts versehen werden. Es ist zu bemerken, daß die Falschdrahtzwirnriemen b1 und b' sowie der Friktionsringbereich d3 des Scheibenteils D, die oben beschrieben wurden, derart konstruiert sind, daß die Oberflächengeschwindigkeiten der Falschdrahtzwirnriemen b1 und b1' und die Umfangsgeschwindigkeiten der Friktionsringbereiche d3 im wesentlichen gleich sind.
Da die Falschdrahtzwirnriementeile B und B' dieselbe Struktur haben, wird im folgenden lediglich die Struktur des Falschdrahtzwirnriementeiles B beschrieben. Es ist zu bemerken, daß ein Strich ('), wenn notwendig, auf ein Bezugszeichen des Falschdrahtzwirnriementeiles B' entsprechend dem des Falschdrahtzwirn­ riementeiles B angewendet wird.
Die Bezugszeichen b2 und b3 bezeichnen an den Enden von parallelen Wellen b8 und b9 montierte Riemenscheiben, wobei die Wellen auf einem Lagerteil b5 gehalten werden, das auf einem Rahmen b4 montiert ist sowie anderen Lagerteilen b7, die auf dem Lagerteil b5 jeweils mittels eines Zwischenrahmens b6 montiert sind, wobei sich der Falschdrahtzwirnriemen b1 wie oben beschrieben, zwischen den Riemenscheiben b2 und b3 erstreckt. Es ist zu bemerken, daß zur Klarheit der Beschreibung in Fig. 2 der Rahmen b4 und die Lagerteile b6 und b7 weggelassen worden sind. Auf derjenigen Seite der Welle b8, die der Seite gegenüberliegt, auf der die Riemenscheibe b2 montiert ist, ist eine Riemenscheibe b10 montiert, wobei durch einen Kontakt der Riemenscheibe b10 mit einem Teil eines Antriebriemens m1, der unterhalb einer Antriebsvorrichtung M angeordnet ist, die im folgenden beschrieben wird, so daß er durch den Antriebsriemen m1 rotiert wird, die Riemenscheibe b2 rotiert wird, so daß der Falschdrahtzwirnriemen b1, der sich zwischen den Riemenscheiben b2 und b3 erstreckt, auf geeignete Weise zirkuliert werden kann.
Es ist zu bemerken, daß wie in Fig. 2 gezeigt, die Welle b8' des anderen Falschdrahtzwirnriementeiles B' länger ausgebildet ist als die Welle b8 des Falschdrahtzwirnriementeiles B, so daß die Riemenscheibe b10', die auf der Welle b8' des Falschdrahtzwirnriementeiles B' montiert ist, oberhalb der Riemenscheibe b10 angeordnet ist, die auf der Welle b8 des Falschdrahtzwirnriementeiles B montiert ist. Die Riemenscheibe b10, die auf der Welle b8 des Falschdrahtzwirnriementeiles B montiert ist, steht in Kontakt mit einem Teil des Antriebsriemens m1, der im folgenden beschrieben wird, der auf der unteren Seite angeordnet ist, wobei die Riemenscheibe b10', die auf der Welle b8' des Falschdrahtzwirnriementeiles B' montiert ist, in Kontakt mit dem anderen Bereich des Antriebsriemens m1 steht, der auf der oberen Seite angeordnet ist.
Im folgenden werden die Schritte des Zwirnens zweier Elementarfäden y und y' jeweils in Z- und S-Richtung beschrieben, wobei der Falschdrahtzwirner zur Doppelung T der vorliegenden Erfindung eingesetzt wird, der eine wie oben beschriebene Konstruktion hat sowie die Doppelung der gezwirnten Elementarfäden.
Der Elementarfaden y (der an der Vorderseite in Fig. 2 positionierte Elementarfaden) wird zwischen einem Teil des Friktionsringbereiches d3 des Scheibenteiles d und dem Falschdrahtzwirnriemen b1 des Falschdrahtzwirn­ riementeiles B gehalten und gezwirnt. Da die Scheibe d1 des Scheibenteiles D jedoch in Uhrzeigerrichtung rotiert, während der Falschdrahtzwirnriemen b1 links herum zirkuliert (gegen den Uhrzeigersinn) wie in der Draufsicht zu erkennen, wird auf der oberhalb liegenden Seite des der Doppelung dienenden Falschdrahtzwirners T der Elementarfaden y mit Z-Zwirn versehen. Da der Zwirn des Elementarfadens y durch die Hauptheizung fixiert wird, während der Z-Zwirn auf den Elementarfaden y übertragen wird, hat der Elementarfaden y einen Z-Zwirn. Der andere Elementarfaden y' (der Elementarfaden, der im Hintergrund in Fig. 2 positioniert ist), wird zwischen dem anderen Friktionsringbereich d3 des Scheibenteiles D und dem Falschdrahtzwirnriemen b1' des Falschdrahtzwirnriementeiles B1 gehalten und gezwirnt. Da die Scheibe d1 des Scheibenteiles D jedoch in Uhrzeigerrichtung rotiert und der Falschdrahtzwirnriemen b1' rechts herum zirkuliert (im Uhrzeigersin) wie in der Draufsicht zu sehen, wird oberhalb des der Doppelung dienenden Falschdrahtzwirners T der Elementarfaden y' mit S-Zwirn versehen. Da der Zwirn des Elementarfadens y' durch die Hauptheizung fixiert wird, während der S-Zwirn auf den Elementarfaden y' übertragen wird, hat der Elementarfaden y' den S-Zwirn. Das Elementargarn y, auf das in dieser Weise ein Z- Zwirn übertragen worden ist und das Elementargarn y', auf das durch den der Doppelung dienenden Falschdrahtzwirner T ein S-Zwirn übertragen worden ist, werden durch die Garnführung 1 oder ähnliches auf geeignete Weise gedoppelt.
Im folgenden wird ein Beispiel der Antriebseinrichtung M des Garndopplungsfalschdrahtzwirners T mit Bezug auf die Fig. 3 beschrieben.
Das Bezugszeichen m2 bezeichnet einen Motor, der im Endbereich einer Plattform der Verarbeitungsmaschine angeordnet ist, wobei eine Riemenscheibe m3 an einer Abtriebswelle des Motors m2 montiert ist. Das Bezugszeichen m4 bezeichnet eine Rückzugsriemenscheibe für den Antriebsriemen m1, der im anderen Endbereich der Plattform der Arbeitsmaschine angeordnet ist, wobei sich der Antriebsriemen m1 zwischen der Riemenscheibe m3, die auf der Abtriebswelle des Motors m2 montiert ist und der Rückzugsriemenscheibe m4 erstreckt. Die Bezugszeichen m5 und m5' bezeichnen ein Paar von Richtungsänderungsriemenscheiben, m6 und m6' bezeichnen ein Paar von Riemenscheiben, die oberhalb und unterhalb sowie angrenzend an die Richtungsänderungsriemenscheiben m5 und m5' angeordnet sind und m7 und m7' bezeichnen ein Paar von Riemenscheiben, die oberhalb und unterhalb sowie angrenzend an die Rückzugsriemenscheibe m4 positioniert sind. Der Teil des Antriebsriemens m1, der auf der oberen Seite positioniert ist sowie der andere Teil des Antriebsriemens m1, der auf der unteren Seite positioniert ist, erstrecken sich linear und parallel zueinander zwischen den Riemenscheiben m6 und m6' sowie den Riemenscheiben m7 und m7', die oberhalb und unterhalb angeordnet sind. Da sich der Antriebsriemen m1 in der oben beschriebenen Weise erstreckt, sind die Laufrichtungen des Teiles des Antriebssriemens m1, der auf der oberen Seite positioniert ist, sowie des anderen Teiles des Antriebsriemens m1, der auf der unteren Seite positioniert ist, zwischen den Riemenscheiben m6 und m6' sowie den Riemenscheiben m7 und m7' gegenläufig zueinander, wenn der Motor m2 mit Energie versorgt wird, um den Antriebsriemen m1 zirkulieren zu lassen.
Die Riemenscheibe b10 des Falschdrahtzwirnriementeils B steht in Kontakt mit dem Teil des Antriebsriemens m1, der auf der unteren Seite positioniert ist, um die Riemenscheibe b2, die am Ende der Welle b8 montiert ist, in Rotation zu versetzen, um wiederum den Falschdrahtzwirnriemen b1, der sich zwischen den Riemenscheiben b2 und b3 erstreckt, zirkulieren zu lassen. Währenddessen steht die Riemenscheibe b10' des anderen Falschdrahtzwirnriementeiles B' in Kontakt mit dem Teil des Antriebsriemens m1, der auf der oberen Seite positioniert ist, um die Riemenscheibe b2' in Rotation zu versetzen, die am Ende der Welle b8' montiert ist, um wiederum den Falschdrahtzwirnriemen b1' zirkulieren zu lassen, der sich zwischen den Riemenscheiben b2' und b3' erstreckt. Es ist zu bemerken, daß, wie oben beschrieben, die Welle b8' des Falschdrahtzwirnriementeiles B' länger ausgebildet ist als die Welle b8 des Falschdrahtzwirnriementeiles B, um der Riemenscheibe b10' des Falschdrahtzwirnriementeiles B' zu erlauben, mit dem Teil des Antriebsriemens m1 in Kontakt zu stehen, der auf der oberen Seite positioniert ist.
Bezüglich der Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen m8 eine Riemenscheibe, die auf der Plattform der Verarbeitungsmaschine angeordnet ist, wobei sich ein Riemen m9 zwischen der Riemenscheibe m8 und der Riemenscheibe m3 erstreckt, die auf der Abtriebswelle des Motors m2 montiert ist. Das Bezugszeichen m10 bezeichnet eine Riemenscheibe, die koaxial mit der Riemenscheibe m8 angeordnet ist und die einen Durchmesser hat, der kleiner ist als derjenige der Riemenscheibe m8, wobei m11 eine Riemenscheibe bezeichnet, die auf der Rotationswelle d2 der Scheibe d1 montiert ist. Ein Riemen m12 erstreckt sich zwischen der Riemenscheibe m10 und der Riemenscheibe m11. Dementsprechend kann die Riemenscheibe m11 mittels der Riemenscheibe m3 in Rotation versetzt werden, die wiederum durch die Energieversorgung des Motors m2, den Riemen m9, die Riemenscheibe m8, die Riemenscheibe m10 und den Riemen m12 in Rotation versetzt wird, um die Rotationswelle m2 in Rotation zu versetzen, auf der die Riemenscheibe m11 montiert ist, um die Scheibe d1 des Scheibenteiles D in Rotation zu versetzen, die auf der Rotationswelle d2 montiert ist. Es ist zu bemerken, daß die Wellen b8 und b8' durch eine Verbindung der Ausgangswelle des Motors und der Wellen b8 und b8' der Falschdrahtzwirnriementeile B und B' direkt in Rotation versetzt werden können, jeweils entweder direkt oder mittels Bewegungsübertragungsteilen.
Es ist zu bemerken, daß das Bezugszeichen b11 eine leerlaufende Riemenscheibe bezeichnet, die abhängig von einem Rahmen b12 auf einer Welle b13 rotatorisch gehalten wird, wobei der Antriebsriemen m1 zwischen der leerlaufenden Riemenscheibe b11 und der Riemenscheibe b10 gehalten wird, die auf der Welle b8 des Falschdrahtzwirnriementeiles B montiert ist, um einen Schlupf zwischen dem Antriebsriemen m1 und der Riemenscheibe b10 zu vermeiden. Eine ebensolche leerlaufende Riemenscheibe b11' ist auch für die Riemenscheibe b10' des Falschdrahtzwirnriementeiles B' vorgesehen.
Während in der oben beschriebenen Ausführungsform die Falschdraht­ zwirnriementeile B und B' in gegenüberliegender Beziehung zueinander auf gegenüberliegenden Seiten des Scheibenteils D angeordnet sind, um den Falschdrahtzwirner zur Doppelung T zu bilden, kann der Falschdrahtzwirner andererseits so konstruiert sein, daß anstelle der Falschdrahtzwirnriementeile B und B' Trommeln benutzt werden, die die Form eines Reifens haben, wobei Elementarfäden y und y' zwischen den Seiten der Trommeln gehalten werden, die den Laufflächen von Reifen entsprechen, sowie den Friktionsringteilen d3 des Scheibenteiles D, um die Elementarfäden y und y' jeweils mit Z- bzw. S-Zwirnen zu versehen.
Durch den Einsatz eines derartigen der Doppelung dienenden Falschdrahtzwirners T, der wie oben beschrieben gleichzeitig S-Zwirnübertragungsoperationen und Z- Zwirnübertragungsoperationen durchführen kann, kann die Verarbeitungsmaschine selbst kompakt ausgeführt werden, wobei sich der Installationsraum der Verarbeitungsmaschine verringert. Da darüberhinaus aneinandergrenzende Elementarfäden y und y' in nachbarlicher Beziehung zueinander angeordnet werden können, sind die Laufpfade der Elementarfäden y und y' nicht gebogen, wodurch die Verschlechterung der Qualität der Elementarfäden y und y' entsprechend vermieden werden kann, die durch einen Kontakt mit einer Garnführung oder ähnlichem bzw. einer Zunahme in der Spannung oder ähnlichem entsteht, wobei die Einfädelbarkeit usw. verbessert wird.
Da die vorliegende Erfindung in der oben beschriebenen Art und Weise konstruiert ist, können die folgenden Effekte erzielt werden.
Da S-Zwirne und Z-Zwirne durch einen einzigen Falschdrahtzwirner übertragen werden können, kann eine Verarbeitungsmaschine, für die der Falschdrahtzwirner vorgesehen ist, sehr kompakt gemacht werden und der Installationsraum der Verarbeitungsmaschine wird verringert. Da aneinandergrenzende Elementarfäden weiterhin in nachbarlicher Beziehung zueinander angeordnet sein können, sind die Laufpfade der Elementarfäden nicht gebogen, wodurch eine Verschlechterung der Qualität der Elementarfäden entsprechend vermieden werden kann, die durch einen Kontakt mit einer Garnführung oder ähnlichem bzw. einer Zunahme der Spannung oder ähnlichem entsteht, wobei die Einfädelbarkeit usw. verbessert wird.

Claims (3)

1. Falschdrahtzwirner zum Versehen von Elementarfäden (y, y') mit einem Z- Zwirn bzw. einem S-Zwirn, dadurch gekennzeichnet, daß ein Scheiben­ teil (D) vorgesehen ist, auf dessen gegenüberliegenden Seiten zur gleichzei­ tigen Übertragung eines S-Zwirnes auf einen Elementarfaden (y) oder eines Z-Zwirnes auf einen anderen Elementarfaden (y') zwei mit dem Scheibenteil (D) zusammenwirkende Falschdrahtzwirnteile (B, B') angeordnet sind.
2. Falschdrahtzwirner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Falschdrahtzwirnteile (B, B') als riemenartige Falschdrahtzwirnteile ausgebildet sind.
3. Falschdrahtzwirner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf oder in der Nähe einer äußeren Peripherie des Scheibenteiles (D) ein Friktionsringbereich (d3) vorgesehen ist.
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