DE194292C - - Google Patents

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DE194292C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ag. GRUPPE
Zusatz zum Patente 193558 vom 3. Juni 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1906 ab. Längste Dauer: 2.Juni 1920.
Um den im Patent 193558 beschriebenen Vergaser, welcher aus ineinandergesteckten Röhren mit einem in zwei Teile geteilten Zwischenräume besteht, verschiedenen Zwecken der Beleuchtung durch vergasten flüssigen Brennstoff anzupassen, ist es erforderlich,
.■*: die Größe und die Anzahl der zwischen den beiden Röhren vorhandenen Abteilungen den verschiedenen Zwecken entsprechend zu ändern. So ist beispielsweise bei der Verwendung von schwer vergasbaren flüssigen Brennstoffen ein anderes Verhältnis der zwischen den beiden Röhren vorhandenen, der Verdampfung und Überhitzung des Brenn-Stoffs dienenden Abteilungen notwendig als bei der Verwendung von leicht vergasbaren Brennstoffen, wie Alkohol u. dgl.
Um eine solche je nach dem Verwendungszweck sich richtende beliebige Änderung der gegenseitigen Abmessungen und. der Anzahl der zwischen dem inneren Filterrohr und dem äußeren Mantelrohr anzuordnenden Abteilungen hervorbringen zu können, ohne daß es nötig ist, den ganzen Vergaser herauszunehmen und durch einen neuen zu ersetzen oder die Lampe entsprechend umzubauen, wird bei der Erfindung die Teilung des Zwischenraums zwischen den beiden Röhren durch lose auf das innere Rohr aufgesetzte und in das äußere Rohr passende Ringe beliebiger Anzahl hervorgebracht, welche aus nachgiebigem Stoffe, wie Asbest, oder aus hartem Stoffe bestehen und in diesem Falle außen mit einer Bekleidung aus weichem Stoffe versehen sein können, um beim Einschieben in das Mantelrohr Abdichtung zu erzielen. Je nach der Stellung dieser Ringe kann man die gegenseitigen Abmessungen der zwischen den Röhren in. dem verbleibenden Zwischenraum zu bildenden Abteilungen sehr leicht durch Herausziehen des Innenrohrs und Neueinstellung der Ringe o. dgl. ändern, ohne daß der Vergaser selbst herausgenommen zu werden braucht, und man kann auf diese Weise ein und denselben Vergaser für beliebige, unter sich verschiedene flüssige Brennstoffe verwenden und die größte Lichtwirkung mit ein und derselben Lampe trotz Verwendung verschiedener Brennstoffe erzielen.
Man kann auf diese Weise auch den verbleibenden hohlzylindrischen Zwischenraum in mehr als zwei Abteilungen zerlegen. So kann man beispielsweise den Zwischenraum durch die verschieblichen Ringe in drei Teile zerlegen, wobei man den flüssigen Brennstoff in den mittleren Teil zuführen und den vergasten Brennstoff an beiden Enden abführen kann. Diese Einrichtung ist z. B. von Vorteil, wenn man durch einen entsprechend groß gestalteten Vergaser zwei Lampen mit vergastem Brennstoff versehen will, während bei Anwendung eines nur zwei Abteilungen
aufweisenden Vergasers nur eine einzige Lampe mit dem Vergaser verbunden werden kann.
Eine weitere Möglichkeit der beliebigen Änderung der Abmessungen der einzelnen Teile des zwischen beiden Röhren verbleibenden Zwischenraums wird dadurch gegeben, daß man, statt Röhren von durchweg gleichbleibendem Durchmesser zu verwenden, die
ίο inneren Röhreneinsätze aus mehreren Teilen von verschiedenem beliebig abgestuften Durchmesser bestehen läßt. Man kann auf diese Weise durch Vertauschung eines Rohreinsatzes von gleichbleibendem Durchmesser gegen einen Rohreinsatz, der an einzelnen Stellen verbreitert oder verengert ist, die Abmessungen der zwischen den Röhren befindlichen Kammern beliebig ändern. Dabei erreicht man auch noch den Vorteil, die Menge und gegebenenfalls auch die Art des Filterstoffes den verschiedenen Verwendungszwecken entsprechend ohne Umbau der Lampe andern zu können. Gemäß der Erfindung erreicht man auch eine bessere Zentrierung für das Innenrohr als bei der bisherigen Anordnung und kann die gegenseitige Lage der beiden Röhren sehr leicht nachstellen. Durch Veränderung der Größe des Überhitzerraums kann man jeden beliebigen Grad der Überhitzung erreichen, was bei der Anordnung des Hauptpatents nicht möglich ist, da der Zwischenraum zwischen den beiden Röhren durch unverschiebliche Abdichtungen, welche u. U. durch Ringe dargestellt werden können, in Kammern unveränderlicher Größe geteilt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Vergasen und Überhitzen flüssiger Brennstoffe in gleichachsig ineinandergesteckten Rohren, welche nacheinander von dem Brennstoff durchlaufen werden, gemäß Patent 193558, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den beiden Rohren gebildete Raum durch lose, auf das innere Rohr und in das äußere Rohr passende Ringe in Kammern geteilt ist.
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