DE193129C - - Google Patents

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DE193129C
DE193129C DE1906193129D DE193129DA DE193129C DE 193129 C DE193129 C DE 193129C DE 1906193129 D DE1906193129 D DE 1906193129D DE 193129D A DE193129D A DE 193129DA DE 193129 C DE193129 C DE 193129C
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Germany
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thread
cutter
teeth
cutters
drill
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DE1906193129D
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/02Thread-cutting tools; Die-heads without means for adjustment
    • B23G5/06Taps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 193129 KLASSE 49 c. GRUPPE
LUDWIG ERICH in MÜNDEN, Hann.
Vor- und Nachschneidezähnen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen neuen Gewindeschneider, der gleichzeitig die Schneidezähne eines Vorschneiders und die eines Nachschneiders auf einem Bohrer vereinigt. Die Erfindung kann sowohl zum Schneiden für Innengewinde als auch für Außengewinde benutzt werden. Derartig ausgeführte Bohrer sind an und für sich bekannt, indem beispielsweise Vor- und Nachschneider abwechselnd
ίο hintereinander angeordnet wurden. Bei dieser Konstruktion sind jedoch die einzelnen Zahngruppen unter sich gleich; andererseits hat man auch die Vorschneider bzw. Nachschneider an Höhe stetig zunehmend auf zylindrischem oder auf konischem Kern so angeordnet, daß die ersten niederen und breiten Zähne die Vorschneider darstellten, während die späteren Zähne als Feinschneider ausgeführt waren. Letztere Anordnung hatte zup Folge, daß beim Drehen des Bohrers die . Vorschneider gewissermaßen als Reibahle das Gewindeloch erweiterten, so daß die Nachschneider kein scharfkantiges Gewinde erzeugen konnten.
Nach vorliegender Erfindung geschieht nun die Zahnanordnung ih der Weise, daß .die Vorschneider zunächst tiefere und schmalere, von etwa der, Mitte des Bohrers ab jedoch flachere Rillen als die Nachschneider erzeugen, und zwar können die Nachschneider um einen oder mehrere Gänge den Vorschneidern nacheilen, damit die durch die ersteren zu leistende Arbeit möglichst gleich-
mäßig auf jeden einzelnen Nachschneider verteilt wird, so daß letztere vor Abnutzung nach Möglichkeit bewahrt bleiben.
In der Zeichnung ■> ist ein Gewindeschneider der neuen Art dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι denselben in Seitenansicht für ein Gewinde.
Fig. 2 gibt einen Schnitt durch die Darstellung nach Fig. 1.
Fig. 3 läßt die Abwicklung des Gewindes in verzerrtem Maßstabe erkennen.
Fig. 4 zeigt einen Gewindeschneider für äußeres Gewinde im Schnitt.
Fig. 5 ist eine schematische Darstellung der Bohrerwirkung.
Die Feinschneider sind mit F, die Grobschneider mit G bezeichnet. Bei dem in Fig. ι und 2 gezeichneten Gewindeschneider für Innengewinde (Bohrer) sind oben die Feinschneider und unten die Grobschneider dargestellt, wobei oben die Grobschneider und unten die Feinschneider punktiert eingetragen sind. In Fig. 3 ist die Erzeugende des Umhüllungskegels für die Feinschneider mit A A, diejenige der Vor- oder Grobschneider mit B B bezeichnet. Der Einfachheit der Darstellung wegen ist ein scharfkantiges Gewinde angenommen, es ist jedoch selbstverständlich, daß auch ein anderes Gewindeprofil, sei es flaches, sei es beliebig anderes Profil, oder sei es eingängige oder mehrgängige Schrauben, hergestellt werden kann. Wenn man flache Gewindeschneider
herstellen will, so empfiehlt es sich, die Vorschneider mit spitzen oder abgerundeten Zähnen zu versehen. Die Anzahl der Schneidezähne wird immer paarweise, je zwei, drei 5 oder vier Paare, je nach Art der Durchmesser der Bohrer angeordnet.
Die Herstellung der Gewindeschneider geschieht in bekannter Weise, indem zuerst der Nachschneider hergestellt wird, und nachdem
ίο die Gewindegänge für diesen fertig gedreht sind, werden auf einer Hinterdrehbank die Schneidzähne für den Vorschneider nachgedreht bzw. hinterdreht.
Die Spannuten werden entsprechend eingefräst und die konischen Schneidflächen des Nachschneiders etwas hinter sich gefeilt, wobei die Zähne des Vorschneiders um ein oder mehrere Gänge, je nach Art des Gewindes des zu schneidenden Materials, voreilen, d. h.
eher schneiden, als die Schneidezähne des Nachschneiders in Tätigkeit treten können.
Es wird hiermit bezweckt, daß die eigentlichen Zähne, welche das fertige Gewinde herstellen, nicht die grobe Arbeit des Ausschruppens zu besorgen haben, sondern der Vorschneider,. der in diesem Falle voreilende Teil, besorgt die grobe Arbeit, während der Nachschneider das eigentliche Gewinde zu glätten hat. .
Ein so hergestellter Gewindeschneider arbeitet leichter und sicherer und ist von längerer Dauer. Der ausgeschnittene Span wird gleichzeitig geteilt.
Die Herstellung des Gewindebohrers mit flachem Gewinde ist die gleiche wie beim scharfen Gewinde; ebenso läßt sich jede Form des Gewindes herstellen oder für jede Form des Gewindes läßt sich ein Gewindeschneider herstellen.
Die schematische Darstellung der Fig. 5 läßt deutlich erkennen, wie der Bohrer, arbeitet,, d. h. wie die Vorschneidezähne zunächst tiefere und schmalere, dann aber etwa von der Mitte des Bohrers ab flachere Rillen als die Vorschneider erzeugen, so daß diese nur noch eine verhältnismäßig geringe Arbeit zu leisten haben; dadurch wird aber, abgesehen von der leichteren Bearbeitung, ein besonderes schärf ausgeschnittenes und genaues Gewinde erzielt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Gewindeschneider für Innen- und Außengewinde mit abwechselnd aufeinanderfolgenden Vor- und Nachschneidezahnen, gekennzeichnet durch die Zahnanordnung in der Weise, daß die Vorschneider zunächst tiefere und schmalere, von etwa der Mitte des Bohrers ab jedoch flachere Rillen als die Nachschneider · erzeugen.
2. . Ein Gewindeschneider' nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne des Vorschneiders um ein oder mehr Gänge den Zähnen des Nachschnei-
. ders voreilen. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DE1906193129D 1906-10-03 1906-10-03 Expired - Lifetime DE193129C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT41292D AT41292B (de) 1906-10-03 1907-12-06 Gewindeschneider.

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR382490T

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DE193129C true DE193129C (de)

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FR382490A (fr) 1908-02-07

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