DE853544C - Gewindebohrer, insbesondere fuer grobe und schwer zu schneidende Gewinde - Google Patents

Gewindebohrer, insbesondere fuer grobe und schwer zu schneidende Gewinde

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DE853544C
DE853544C DEG4448A DEG0004448A DE853544C DE 853544 C DE853544 C DE 853544C DE G4448 A DEG4448 A DE G4448A DE G0004448 A DEG0004448 A DE G0004448A DE 853544 C DE853544 C DE 853544C
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DE
Germany
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thread
taps
cut
difficult
coarse
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Expired
Application number
DEG4448A
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English (en)
Inventor
Richard Glimpel
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/02Thread-cutting tools; Die-heads without means for adjustment
    • B23G5/06Taps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

  • Gewindebohrer, insbesondere für grobe und schwer zu schneidende Gewinde Die Erfindung bezieht sich auf einen für grobe Gewinde geeigneten Gewindebohrer, der in seinem Zweck von der Erzielung eines äußerst leichten Anschnittes sowie seiner unbedingt sicheren Einführung innerhalb des lehrenhaltig zu schneidenden Muttergewindes und außerdem von der Erzielung einer leichten Verspanungsarbeit auch in schwierig zu schneidendem Werkstoff ausgeht.
  • Die Erzeugung von Innengewinden mit einem genauen und sauberen Gewinde mittels eines einzigen Gewindebohrers ohne dessen zwangsweisen Vorschub ist meist deshalb nicht leicht, weil der Gewindebohrer mit seinen vordersten Anschnittzähnen das Gewindeloch wohl immer erst so weit aufreibt, bis die Gewindelücken breit genug sind, um eine gewisse Eigenführung und den Vorschub des Bohrers bei der Zahnerzeugung zu übernehmen. Zur Erzielung dieser Eigenschaften werden wohl in den meisten Fällen, wo dies einigermaßen zulässig ist, die Gewindebohrungen schon von vornherein etwas größer bemessen. Diese Maßnahme beeinflußt aber naturgemäß den Genauigkeitsgrad und damit die Güte des zu erzeugenden Gewindes. Zur Erzielung von gleichmäßigen Präzisionsgewinden mit einem besonders maßhaltigen Kern scheidet aus diesem Grunde der normale handelsübliche Gewindebohrer aus.
  • Es sind nun zwar schon verschiedene Gewindebohrerausführungen bekanntgeworden, die den Zweck verfolgen, mit einem einzigen Schneidwerkzeug ein lehrenhaltiges Gewinde zu erzeugen. So wurden dafür u. a. Gewindebohrer bekannt, bei denen jeweils über den Umfang ganze Zähne ausfallen, was jedoch zur Folge hat, daß die verbleibenden Schneidezähne, die dann die Schneidearbeit für die ausgefallenen mit zu verrichten haben, überlastet werden. Auch sind Gewindebohrer bekanntgeworden, bei denen dem Anschnittgewinde ein in der Steigung dem Hauptgewinde entsprechendes Hilfsgewinde zylindrisch, also parallel zur Bohnerachse, aufgeschnitten ist und dasselbe somit nur auf die Tiefe des Kernes des Hauptgewindes in letzteres eindringt. Derartige Spezialgewindebohrer erwiesen sich aber entweder in ihrer Herstellung als umständlich und damit teuer, oder sie erschwerten das Schneiden und beeinflußten damit meist nachteilig den erhofften Wirkungsgrad.
  • Demgegenüber wurde nun bei der Erfindung v(:n dem Vorsatz ausgegangen, einen Gewindebohrer zu schaffen, der sich beim Anschnitt mühelos von selbst in das toleranzmäßig vorgebohrte Gewindeloch einführt, dabei ein Verschneiden oder Aufreiben des Muttergewindes unmöglich macht und außerdem ein äußerst leichtes Gewindeschneiden in filzigem und zähem Werkstoff gestattet.
  • Dies wird der Erfindung entsprechend nun mit einem Gewindeb-)brer erreicht, der sich dadurch kennzeichnet, daß den abgeflachten Außenschneidkanten der Schneidezähne im Anschnitt ein ein- o_ler mehrgängiges, kegliges und dabei hinterarbeitetes Hilfsgewinde eingearbeitet ist, dessen Kernmantel jedoch zur Bohnerlängsachse derart. spitzwinklig verläuft, daß das Hilfsgewinde an seinem Anfang tief in die Außenschneidkanten des Anschnittgewindes eindringt und innerhalb des letzteren ausläuft, und daß weiterhin belietig über den Umfang des Gewindebohrers jeweils einer oder mehreren Gewindelücken mit normaler Ausnehmungeine oder mehrere Gewindelücken folgen, deren beide Flanken gegenüt er den Flanken der normalen Gewindelücke um ein geringes tiefer gearbeitet sind.
  • Die Zeichnung gibt- den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel wieder, das nachfolgend auch beschrieben ist, ohne dabei aber die Erfindung auf dasselbe zu beschränken. Es zeigt Abb. i einen derartigen vergrößert dargestellten Gewindebohrer in seinem teilweisen Längsschnitt, Abb. 2 den übertrieben dargestellten Ausschnitt der Schneidkante eines solchen Bohrers.
  • Der Gewindebohrer a zerfällt in das vom unteren Ende nach oben hin, wenigstens hinsichtlich seiner Zahnhöhe allmählich schräg ansteigende Anschnittgewinde b und das daran anschließende, die volle Zahnhöhe auf weisende Fertiggewinde c. Das erstere verläuft über dem zylindrischen Kernmantel, dessen Umfangslängskante durch die Linie d angedeutet ist. Der Anschnitt selbst ist durch die Erzeugung eines etwa von der Bohnerspitze zum Fertiggewinde hin verlaufenden Kegelstumpfes gegeben, dessen Umfangslängskante durch die Linie e veranschaulich ist, die unter einem spitzen Winkel zur Bohnerlängsachse f verläuft. Den durch die keglige Gestaltung des Anschnittgewindes erzeugten und in ihrer Breite nach oben hin abnehmenden Außenschneidkanten g der Anschnittzähne h ist nun im gezeichneten Fall das eingängige Hilfsgewinde i eingeschnitten. Der Kernmantel dieses Hilfsgewindes ist durch die Umfangslängskante k angedeutet, und es verläuft derselbe nach Form eines Kegelstumpfes derart unter einem spitzen Winkel zur Bohnerlängsachse, daß das Hilfsgewinde am Anfang entsprechend tief in die Außenschneidkanten des Anschnittgewin@e3 eindringt und innerhalb der Anschnittlänge nach außen hin dem Zweck entspechend beliebig auAäuft.
  • Um nun besonders bei groben Gewinden und solchen, die in harten Werkstc;ff und damit schwer einzuschneiden sind, einen leichteren Einschnitt zu erzielen, werden an diesen Gewindebohrern vorteilhaft die Gewindelücken in beliebiger Folge tiefer gearbeitet. Im gezeichneten Beispiel (Abb.2) ist dies insofern veranschaulicht, als hier über die Gewindelänge der Gewindelücke A mit ihrer norivalen Ausnehmung jeweils eine Gewindelücke B, C vorausgeht bzw. felgt, deren beiden Flanken F' gegenüber den Flanken F der normalen Gewindelücke um ein geringes tiefer gearbeitet sind.
  • Durch die breiten Lücken e'es Hilfsgewindes i, das dem Anschnittgewinde b sow(:hl gleichmäßig als auch versetzt eingearbeitet sein kann, wird am vordersten Anschnitteil seitens des schneidenden Bohrers sofort genügend Führu ng geschaff en, r m ein e fast reibungslose Einführung des ersteren unter Verhinderung eines gleichzeitigen Aufreibens der Mutter zu erzielen. Der Gewindekern des zu erzeugenden Gewindes bleibt dabei in seinem Muttergewinde unverdorben und wird außerdem auf das genaueste ausgeschnitten. Auf diese Weise wird auch der oft feststellbare Mangel der Vergrößerung der ersten Gewindegänge beseitigt. Durch die beliebig wechselnde Tieferarbeitung (:er Gewindelücken der Schne_dezähne des eigentlichen Bohnergewindes (Abb. 2) wird durch den Fortfall von Zwängungen das Schneiden er'eichtert, dec Reibungswiderstand wesentlich herabgesetzt, und es erzeugen trotzdem die stehengebliebenen (3ewirdelücken ein einwandfreies, maßhalt'ges und f crmgerechtesGewinde. Das Ausreißen der Gewindegänge in filzigem und zähem Werkstoff, wie weichem Eisen, Kupfer usw., wird daneben gleichfalls auf diese Meise verhindert.

Claims (2)

  1. PATEN TANSi'PCCHE: i. Gewindebohrer, instesondere für grobe und schwer zu schnei-:ende Gewinde, dadurch gekennzeichnet, daß den abgeflachten Außenschneidkanten (g) der Schneidezähne (h) im Anschnitt ein ein- oder mehrgängiges, kegliges und datei hinterarbeitetes Hilfsgewinde (i) eingearbeitet ist, dessen Kernmantel jedoch zur Bohrerlängsachse (f) derart spitzwinklig verläuft, daß das Hilfsgewinde an seinem Anfang tief in die Außenschneidkanten des Anschnittgewindes (b) eindringt und innerhalb des letzteren ausläuft, und daß weiterhin beliebig über den Umfang des Gewindebohrers jeweils einer oder mehrerer Gewindelücken (A) mit normale: Ausnehmung eine oder mehrere Gewindelücken (B, C) folgen, deren beide Flanken (F') gegenüber den Flanken (F) der normalen Gewindelücke um ein geringes tiefer gearbeitet sind.
  2. 2. Gewindebohrer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsgewinde (i) beliebig profiliert ist und den Außenschneidkanten (g) der Schneidezähne (h), des Anschnittgewindes (b) gleichmäßig oder auch versetzt eingearbeitet ist.
DEG4448A 1950-10-29 1950-10-29 Gewindebohrer, insbesondere fuer grobe und schwer zu schneidende Gewinde Expired DE853544C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0123833B1 (de) * 1983-03-29 1988-01-20 Precision Fasteners Gesellschaft für Verbindungstechnik mbH Selbstschneidender Gewindeeinsatz
US20140301796A1 (en) * 2013-04-09 2014-10-09 Emuge-Werk Richard Glimpel Gmbh & Co. Kg Fabrik Fuer Praezisionswerkzeuge Tool and method for cutting thread production

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0123833B1 (de) * 1983-03-29 1988-01-20 Precision Fasteners Gesellschaft für Verbindungstechnik mbH Selbstschneidender Gewindeeinsatz
US20140301796A1 (en) * 2013-04-09 2014-10-09 Emuge-Werk Richard Glimpel Gmbh & Co. Kg Fabrik Fuer Praezisionswerkzeuge Tool and method for cutting thread production

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