DE397295C - Verfahren zur Herstellung von Gewindebohrern - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von GewindebohrernInfo
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- DE397295C DE397295C DES58896D DES0058896D DE397295C DE 397295 C DE397295 C DE 397295C DE S58896 D DES58896 D DE S58896D DE S0058896 D DES0058896 D DE S0058896D DE 397295 C DE397295 C DE 397295C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P15/00—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
- B23P15/28—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools
- B23P15/48—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools threading tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Gewindebohrern
mit unterbrochener Zahnung.
Ein Bohrer mit unterbrochener Zahnung ist beispielsweise in den Abb. ι unid 2 der
Zeichnung veranschaulicht, 'die eine Ansicht und einen Schnitt nach der Linie 2-2 der
Abb. ι darstellen.
Der Bohrer zeigt einen ersten Arbeitsteil 1 mit leicht kegeligem Profil, der nur einige
Zähne 2 von geringer Höhe aufweist. Ein zweiter Teil 3 ist mit einer unterbrochenen
Verzahnung versehen, d. h. mit einer Verzahnung, die von dem gewöhnlichen Gewindegang
eines Bohrers darin abweicht, daß immer ein Gang von zweien fortgenommen ist. Ein
dritter Teil 4 des Bohrers zeigt dann das normale Schneidegewinde.
Drei Spannuten 5 zerlegen den Bohrer in bekannter Weise in drei gezahnte Zonen 6 mit
den Schneidekanten 7.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren hat nun den Zweck, diese unterbrochene
Zahnung, d. h. den Teil 3 des Boh-
s5 rers, auf eine wirkliche genaue, dabei aber
auch einfache und wirtschaftliche Weise herzustellen.
Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, mit bekannten Hilfsmitteln das gewöhnliehe
Gewinde auf den Bohrer zu schneiden, darauf in diesen Bohrer eine Nut entgegengesetzt
zu dem Schraubengewinde des Bohrers einzuschneiden, die (in einem derartigen Winkel
verläuft, daß stets ein Zahn von zweien auf den zwischen den Spannuten befindlichen
gezahnten Zonen fortgenommen wird; schließlich werden diese Spannuten eingeschnitten,
und zwar in bekannter Weise.
Das Verfahren gemäß der Erfindung läßt sich beispielsweise in folgender Weise durchführen:
Man setzt auf einer Fräsmaschine einen Fräser 10 ein (Abb. 3, 4 und 7), dessen
Schnittbreite, d. h. die Entfernung zwischen seinen Kanten 12 und 13, gleich der Ganghöhe
des Gewindes des Bohrers ist.
Dieser Fräser 10 erhält einmal eine Drehbewegung um saine Achse und weiter eine
Verschiebung parallel .zur Längsachse des Bohrers entgegengesetzt der Steigung des
Gewindes des Bohrers, derart, daß ein Gewindegang in jeder gezahnten Zone fortgenommen
wird, während in der folgenden Zone 6 dieser Gewindlegang; unverletzt bleibt.
Wenn man den Bohrer nach dieser ersten Bearbeitung mit Hilfe dtes Fräsers abwickelt,
so erhält man dann das in Abb. 5 wiedergegebene Bild; man sieht hier, daß die Nuten
141, 142, 143, 14*, die der Fräser Io in den
Bohrer gezogen hat, die Gewiindegänge des Bohrers schneiden, die mit den Zahlen 201
bis 20* angedeutet sind; ihre Scheitelllinien
sind in Abb. 5 durch stark ausgezogene Linien angedeutet.
Darauf werden dann die Spannuten 51,
parallel zur Längsachse des Bohrers geschnitten. Um die Spannuten richtig anzuordnen,
z. B. die Spannut 51, geht man in folgender Weise vor:
Man sieht, daß ζ. B. der Gewindegang 204
S2,Sa
nach Einwirkung des Fräsers io einzelne nicht verletzte Teile aufweist, die z. B. zwischen
den Nuten 143 und 144 sich befinden und l.eji
der Abwicklung nach Abb. 5 eine sehr stark verlängerte Raute a, b, c, d bilden, deren Diagonale
a, c parallel zur Längsachse des Bohrers ist.
Weiter schneiden die Nuten 141,142,143,144
die Kanten der Gewindegänge 201,202,2O3,2O4
in den Punkten 301, 302, 303, 304, 305.. ., die
auf einer Erzeugenden des Bohrers liegen.
Alan zieht nun die Spannut 51 derart, daß
sie zwischen zwei senkrechten Ebenen des Bohrers eingeschlossen ist. Die hierbei sich
ergebene Linie/2 der einen Ebene fällt-mit
der Diagonale a, c der Rauten a, b, c, d zusammen
und geht durch die Mitte der Scheitellinie des Gewindeganges 204 zwischen den
Nuten i4:! und 144, während die Linie 311 der
anderen senkrechten Ebene durch alle Punkte 301, 302 bis 305 geht, welche die Schnittpunkte
der geneigten Nuten 141 usw. mit den Scheitellinien
der Gänge 201, 2O2 usw. bilden. In der
gleichen Weise werden dann die übrigen Spannuten 52, 53 eingeschnitten.
Die Abb. 6 gibt eine Abwicklung des fertigen Bohrers wieder.
Man sieht in dieser Abbildung, daß der Bohrer <lrei gezahnte Zonen 61, 62 und 63
mit den Angriffskanten 7\ 72, f· aufweist, und
daß jede dieser Zonen drei Zähne 211,21-
und 213 hat. Man sieht weiter, daß diese Zähne gegeneinander versetzt sind, d. h., daß
die Zähne der einen gezahnten Zone den Zwischenräumen der nächsten gezahnten Zone
entsprechen; so z.B. liegt der Zahn 21a der
gezahnten Zone 62 gegenüber dem zwischen den Zähnen212 und 213 befindlichen Zwischenraum
der gezahnten Zone 61.
Die Angriffs- oder Schneidekauten 71, γ2, f> halxMi ein vollkommen gleichmäßiges Profil, das der Fräser 10 bei seiner Arbeit in keiner Weise beeinträchtigt. Denn die seitlichen Flanken 26 des Fräsers (Abb. 7) sind derart ausgebildet, daß sie die gleiche Neigung haben wie die Flanken 27 der Gewindegänge des Bohrers.
Die Angriffs- oder Schneidekauten 71, γ2, f> halxMi ein vollkommen gleichmäßiges Profil, das der Fräser 10 bei seiner Arbeit in keiner Weise beeinträchtigt. Denn die seitlichen Flanken 26 des Fräsers (Abb. 7) sind derart ausgebildet, daß sie die gleiche Neigung haben wie die Flanken 27 der Gewindegänge des Bohrers.
Infolgedessen kann der Fräser 10, wenn er beispielsweise die eine Schneidekante 72 in der
Richtung der Nut 14s (Abb. 6) senkrecht kreuzt, die seitlichen Flanken 27 der beiden
Zähne 21- und 213, zwischen denen er hindurchgeht,
in keiner Weise angreifen. Dagegen schneidet er leicht den Zahn2i2 auf der
rechten Seite der Schneidekante 72 an, aber
das ist bedeutungslos, denn der Gewindebohrer gilt dem herauszustellenden Gewinde das gewünschte
Profil lediglich mit Hilfe der Schneidekanteu, nämlich z. B. 72, deren Profil
genau dem Profil des zu erzeugenden Gewindes entspricht.
Auf dem Bohrer befinden sich dann noch Restteile \~ der Gewindegänge, dlie sowohl
von den Nuten 14 und den Spannuten 5 stehengelassen sind; diese Restteile 17 werden
jedoch nicht besonders fortgenommen, denn sie treten nur ganz schwach hervor, jedenfalls
sehr viel schwächer wie die Zähne 211, 212, 213,
und bewegen sich außerdem beim Gewindeschneiden
in den bereits von diesen Zähnen in das Metall eingeschnittenen Gewindegängen, die auch von dem zur Vorarbeit bestimmten
Teil ι des Gewiindebohrers schon vorgearlleitet
sind.
Das hier geschilderte Verfahren gemäß der Erfindung hat gegenüber den bisher bekannten
\ erfahren den großen Vorteil, die Herstellung ■derartiger Gewindebohrer außerordentlich zu
vereinfachen, zu ! eschleunigen und vor allen Dingen d'e Bearbeitung nur mit Hilfe eines
ganz einfachen Werkzeuges durchführen zu können.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von Gewindebohrern mit unterbrochener Zahnung, dadurch gekennzeichnet, daß in den in der üblichen Weise mit Gewinde versehenen Bohrer eine Nut entgegengesetzt zu den Schraubengängen des Bohrers ge- go schnitten wird, die in einem derartigen Winkel geneigt ist, daß sie auf den durch das Einschneiden der Spannuten entstandenen gezahnten Zonen stets einen Zahn von zweien fortnimmt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigte Nut (14) mit Hilfe eines Fräsers fioj geschnitten wird, dessen Schnittbreite gleich der Ganghöhe des Bohrergewindes ist, wobei der Fräser einmal eine Drehbewegung um seine Achse und ferner eine Verschiebung parallel zur Längsachse des Bohrers, aber entgegengesetzt zu der Richtung des gewünschten Bohrergewindes erhält.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannnuten (5; zwischen zwei senkrechten Schnittebenen des Bohrers angeordnet werden, von denen die eine durch die Mitte der zwischen zwei schrägen Nuten (14) befindlichen Schciteilinien der Gewindegänge, die andere aber durch die Punkte (30) hindurchgelegt ist, in denen die geneigten Nuten (14) die Scheitellinien der Gewinde (20) schneiden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58896D DE397295C (de) | 1922-02-15 | 1922-02-15 | Verfahren zur Herstellung von Gewindebohrern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58896D DE397295C (de) | 1922-02-15 | 1922-02-15 | Verfahren zur Herstellung von Gewindebohrern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE397295C true DE397295C (de) | 1924-06-20 |
Family
ID=7492895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES58896D Expired DE397295C (de) | 1922-02-15 | 1922-02-15 | Verfahren zur Herstellung von Gewindebohrern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE397295C (de) |
-
1922
- 1922-02-15 DE DES58896D patent/DE397295C/de not_active Expired
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