DE193128C - - Google Patents
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- DE193128C DE193128C DENDAT193128D DE193128DA DE193128C DE 193128 C DE193128 C DE 193128C DE NDAT193128 D DENDAT193128 D DE NDAT193128D DE 193128D A DE193128D A DE 193128DA DE 193128 C DE193128 C DE 193128C
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- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 230000003993 interaction Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/02—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
- B23G1/12—Machines with a toothed cutter in the shape of a spur-gear or the like which is rotated to generate the thread profile as the work rotates
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \v<a
Gegenstand - der Erfindung ist eine neue
Vorrichtung zum Anstellen des Werkzeughalters quer zum Werkstück bei Holzschraubenschneidmaschinen
mit zahnradartigem, das Gewinde in einem Schnitte herstellenden Schneidwerkzeuge, bei welcher der Werkzeughalter
zur Erzielung der Bewegung des Werkzeuges quer zum Werkstücke mit einem auf seiner Drehachse befestigten Arm gegen ein
ίο Widerlager sich stützt, das durch Vermittlung
einer der Form der herzustellenden Schrauben.
■ angepaßten Schablone der Längsbewegung des Werkzeuges entsprechend verstellt wird.
. Bei den bisher bekannt gewordenen Vorrichtungen dieser Art gleitet das genannte
Widerlager, indem es die Längsbewegung des Werkzeuges am Werkstück entlang mitmacht,
unmittelbar auf der Schablone, und es muß deshalb diese genau die gleiche Gestalt wie
die der herzustellenden Schraube erhalten. Mit einer solchen Einrichtung läßt sich aber
eine wirklich gute Schraubenspitze nicht' erzielen, weil dabei der betreffende Teil der
Schäblone zu steil werden würde.
Diesen Übelstand zu vermeiden, ist nun Zweck ,der vorliegenden Erfindung. Nach
dieser ist die Schablone am freien Ende eines in wagerechter Ebene schwingbar am Gestell
gehaltenen Hebels angeordnet, welcher mit dem Widerlager für den Stützarm des Werkzeughalters
verbunden ist und mit welchem ein Schieber zusammenwirkt, der in richtigem Zusammenspiel mit der Längsbewegung des
Werkzeuges^ an dem Werkstück entlang über die Schablone hingeführt wird, so daß dadurch
der Schablonenhebel entsprechend der' Form der Schablone gedreht und damit das Widerlager
für den Stützarm des Halters eingestellt wird.
. Bei Anwendung dieser Neuerung braucht die Schablone nicht mehr genau die gleiche
Gestalt wie die herzustellende.Schraube zu erhalten, sondern sie kann beliebig verlängert
und deshalb weniger steil gestaltet werden, wenn nur der mit der Schablone zusammenwirkende
Schieber entsprechend bewegt wird, was beispielsweise mit Hilfe einer geeignet geformten und angetriebenen Spurscheibe erreicht
werden kann. ^ .
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Er-"findungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht, dabei zeigt:
Fig. ι eine mit der Neuerung ausgestattete Holzschraubenschneidmaschine mit Weglassung aller zum Verständnis der Erfindung
nicht erforderlichen Teile im Aufriß,
Fig. 2 im Grundriß und
Fig. 3 in Endansicht von links der Fig· i>
Fig. 4 einen Grundriß wie in Fig. 2, aber teilweise in wagerechtem Schnitt,
Fig. 5 einen lotrechten Schnitt nach Linie A-A der Fig. 4.
Fig. 6 zeigt den die Werkzeugspindel enthaltenden Lagerkörper im Aufriß.
Die Fig. 7 bis 10 verdeutlichen die Wirkungsweise. .
Die das Schneidwerkzeug ι am oberen Ende
tragende Spindel 2 ist in aufrechter Stellung in den Lagerkörper 3 eingesteckt, welcher von
einer Welle 4 getragen wird, die parallel zu dem auf der Zeichnung nicht dargestellten Werkstückhalter
angeordnet und in der Längsrichtung verschiebbar und um ihre Achse schwingbar in den Lagern 5, 6 des Gestelles
gehalten ist, so daß durch Längsverschiebung der Welle 4 das Werkzeug 1 an dem Werkstück
entlang geführt, durch Drehung der Welle 4 aber dem Werkstück genähert oder von diesem abgerückt werden kann. In dem
Lagerkörper 3 sind die die Drehung des Werkzeuges um seine Achse vermittelnden Antriebsglieder
eingeschlossen. Dieselben kommen aber für vorliegende Erfindung nicht in
Betracht. Sie sind deshalb ebenso wie die ihre Drehung verursachenden Teile auf der Zeichnung
nicht dargestellt und sollen auch hier nicht näher erläutert, werden.
Die Längsbewegung der Welle 4 und damit . die Bewegung des Werkzeuges an dem Werkstück
entlang· kann beispielsweise durch eine von der geeignet angetriebenen Welle 7 in
Drehung versetzte, nicht dargestellte Hubscheibe im Verein mit einer damit zusammenwirkenden
Feder bewirkt werden. Diese im gezeichneten Beispiel einerseits am Maschinengestell,
andererseits an einem auf der Welle 4 befestigten Arm 8 angreifende Feder 9 ist dabei so angeordnet, daß sie zugleich
das Werkzeug nach außen, d. h. von dem Werkstück ab zu drehen sucht und so den auf ■
dem vorderen Ende der Welle 4 festgeklemmten Stützarm 10 in steter Berührung mit dem
die Drehbewegung der Welle 4 vermittelnden Widerlager 11 hält. Dieses befindet sich im
oberen Ende eines bei 12 drehbar am Maschinengestell gelagerten Armes 13 und ist mittels
eines Querstiftes 14 darin gehalten, jedoch so, daß es innerhalb geringer Grenzen mittels der
Schrauben 15 darin eingestellt werden kann. Ferner besitzt das Widerlager einen seitlichen
Zapfen 16, auf dem mittels einer in der Kulisse 17 (Fig. 4) verschiebbaren Hülse 18
die Zugstange 19 gehaltenast, die mit ihrem anderen Ende an einen Hebel 20 angreift, der
in wagerechter Ebene schwingbar bei 21 am Maschinengestell gelagert und an dem der
Zugstange 19 zugekehrten Ende zu der die Querbewegungen des Werkzeuges regelnden
Schablone 22 ausgebildet ist. Auf diese Schablone 22 wirkt nun ein neben dem Hebel 20
angeordneter, in seiner Längsrichtung hin und her bewegbar im Gestell gehaltener Schieber
23, der seine Bewegung durch eine auf der oben bereits erwähnten Welle. 7 vorgesehene
Spurscheibe 24 erhält, mit der er durch eine Feder 25 in steter Berührung gehalten wird.
Durch den Einfluß der Feder 9, welche, wie oben erläutert wurde, den Stützarm 10 des
Werkzeughalters mit dem Widerlagerarm 11
in Berührung hält, wird zugleich der Hebel 20 mit der daran befindlichen Schablone 22 gegen
den Schieber 23 gezogen, so daß letzterer entsprechend der Form der Schablone 22 bei seiner
Bewegung eine Schwingung des Hebels 20 bewirkt, wodurch zugleich durch Vermittlung
der Zugstange 19 eine Verstellung des Widerlagers'
11 und damit eine Querbewegung des
Werkzeuges zu dem Werkstück hervorgerufen wird.
Um das Widerlager und damit das Werkzeug· unabhängig von der Schablone von Hand
verstellen zu können, ist die den Widerlagerzapfen 16 enthaltende Büchse 18 in der Kulisse
17 der Zugstange 19 einstellbar. Zu dem Zwecke ist in dem äußeren, als Klemmbüchse
ausgebildeten Ende der Zugstange 19 eine Hülse 26 (Fig. 4) eingeschraubt, welche in
jeder ihr gegebenen Stellung durch Anziehen der die Klemmbüchse zusammenziehenden
Schraube 27 festgestellt werden kann. Diese Hülse 26 besitzt im Innern ebenfalls Gewinde,
und in sie ist endlich die Schraube 28, gegen welche sich die Büchse 18 des Widerlagerzapfens
16 stützt, eingeschraubt, so daß sich ein auf ihr vorgesehener Bund 28a gegen den
verbreiterten Kopf φα der Schraubhülse 26 g0
legt. Letztere bestimmt also die Lage der Schraube 28, und es ist dadurch die Möglichkeit
gegeben, dem Werkzeug immer genau wieder die gleiche Stellung zu geben, wenn es
durch Lösen der Schraube 28 aus irgendeiner Ursache von dem Werkstück abgerückt worden war.
In dem Stützarm 10 ist eine der Länge nach liegende, halbrunde Backe ioa und in dem
Widerlager 11 eine ebensolche Backe ϊΐα quer iOo
zu ersterer drehbar angeordnet, so daß beide Backen bei jeder Lage des Widerlagers und
des Stützarmes stets sich einander entsprechend einstellen und mit ihrer ganzen Fläche
aufeinander liegen, also bei jeder Stellung des Widerlagers 11 und des Stützarmes gleiche
Lage zueinander einnehmen.
. Die Fig. 7 bis 10 veranschaulichen beispielsweise die Form der Schablone und lassen zugleich die Wirkungsweise des Erflndungsgegenstandes erkennen. Wie bekannt, beginnt das Werkzeug an der Spitze des Werkstückes zu arbeiten, d. h. es bildet erst die Schraubenspitze und schneidet dann das1 Gewinde in den Schaft ein. Hierzu wird das Werkzeug durch eine entsprechende Längsbewegung der Stange 4 an dem Werkstück auf diesem rollend verhältnismäßig langsam Sich bewegend entlang geführt, um dann, nachdem es abgerückt ist, mit größerer Geschwin-
. Die Fig. 7 bis 10 veranschaulichen beispielsweise die Form der Schablone und lassen zugleich die Wirkungsweise des Erflndungsgegenstandes erkennen. Wie bekannt, beginnt das Werkzeug an der Spitze des Werkstückes zu arbeiten, d. h. es bildet erst die Schraubenspitze und schneidet dann das1 Gewinde in den Schaft ein. Hierzu wird das Werkzeug durch eine entsprechende Längsbewegung der Stange 4 an dem Werkstück auf diesem rollend verhältnismäßig langsam Sich bewegend entlang geführt, um dann, nachdem es abgerückt ist, mit größerer Geschwin-
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Anstellen des Werkzeughalters
quer zum Werkstück bei Holz-· schraubenscrmeidmaschinen mit zahnradartigem
Schneidwerkzeug, bei welcher der Werkzeughalter zum An- und Abrücken des Werkzeuges zum und vom Werkstück η0
mit einem auf seiner Drehachse befestigten Afm gegen ein Widerlager sich stützt, das
. durch Vermittlung einer der Form der herzustellenden Schraube angepaßten Schablone
der Längsbewegung des Werkzeuges entsprechend verstellt wird, dadurch ge^
kennzeichnet, daß die Schablone (22) am freien Ende eines am Gestell in wagerechter
Ebene schwingbar gehaltenen Hebels (20) angeordnet ist, welcher mit dem Widerlager
(11) für den Stützarm (10) des"
Werkzeughalters (2, 3) mittelbar verbunden ist und mit welchem ein daneben angeordneter
Schieber (23) derart zusammenwirkt, daß dieser in richtigem Zusammenspiel
mit der Längsbewegung des Werkzeuges (ι) am Werkstück entlang über die
Schablone (22) hingeführt wird, so daß dadurch der Schablonenhebel (20) gedreht und damit zugleich das Widerlager (13) g0
für den Werkzeughalter entsprechend der Form der Schablone eingestellt wird.
2. Vorrichtung1 nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Widerlager (11) für den Stützarm (10) des Werkzeughalters
um eine parallel zur Drehachse des letzteren angeordnete Achse schwingbar am Maschinengestell gehalten und mit
dem freien Ende des Schablonenhebels" (20) durch eine Zugstange (19) verbunden
ist, während der mit der Schablone (22) zusammenwirkende Schieber (23)
seine Längsbewegung unter Mitwirkung einer Andrückfeder (25) durch eine rotierende
Spurscheibe (24) erhält, und die Schablone durch eine auf den Stützarm (10) des Werkzeughalters unmittelbar und
dadurch auf den Hebel (20) mittelbar wirkende Feder (9) mit dem Schieber (23)
in Berührung gehalten wird. no
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Einstellung des Widerlagers unabhängig von der
Schablone (22) der die Verbindung mit der Zugstange (19) bewirkende Widerlagerzapf
en (16) in einer Kulisse der Zugstange. (19) mit Hilfe einer Schraube (28)
einstellbar ist, welche in einer in die Zugstange eingeschraubten und in jeder Lage
darin festklemmbaren Hülse (26) ihr
Muttergewinde hat, so daß durch den Kopf der letzteren und einen damit zusammenwirkenden
Bund (28a) der Schraube (28) deren jeweils erforderliche Stellung bestimmt
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Widerlager (11) eine halbrunde Backe (·ΐΐα) um
eine parallel zur Drehachse des Widerlagers verlaufende Achse drehbar angeordnet
ist und ebenso in dem Stützarm (10) eine deren Länge nach verlaufende halbrunde
Backe (ioffi) vorgesehen ist, so daß diese beiden Backen sich stets so einstellen
können, daß sie immer mit ihrer vollen Breite aufeinander liegen und gleiten. ;
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadadurch
gekennzeichnet, daß das Widerlager (11) in dem Widerlagerarm (13)
um einen. Querstift (14) drehbar und durch Stellschrauben (.15) einstellbar angeordnet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE193128C true DE193128C (de) |
Family
ID=456393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT193128D Active DE193128C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE193128C (de) |
-
0
- DE DENDAT193128D patent/DE193128C/de active Active
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