DE1930833A1 - Maschine zum Herstellen von Baecker- oder Konditorhoernchen - Google Patents
Maschine zum Herstellen von Baecker- oder KonditorhoernchenInfo
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Description
- Dipl.-Ing. Egon Prinz Dr. Gertrud Hauser Dipl.-Ing. Gottfried Leiser
Telefon: 83 15 10 Postscheckkonto: Manchen 117078
8000 München 60,
H6. *** «69
Unser Zeichen: W 8Ö1
Antoine Wietzel und Rene Roche
Boulangerie l'Epi d'Or
4 bd Carnot, Nice/Frankreich
Maschine zum Herstellen von Bäcker- oder Konditorhörnchen
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen von
Hörnchen, welche im wesentlichen ein Fließband aufweist, das eine Teigschicht gewünschter Dicke und Breite zuerst
Bu/ku
unter
909881/0218
unter ein Abtrennorgan, welches so ausgebildet 1st, daß
es die Teigschicht in dreieckige Abschnitte- schneidet, und sodann einer Vorrichtung zur Umformung dieser Abschnitte
in Rollen zuführt, wobei diese Rollen nach ihrer Ausgabe aus dem Austrittsende der Maschine von Hand gekrümmt
werden, damit sie ihre Hörnchenform annehmen. Die Teigschicht kann durch eine Walzvorrichtung hergestellt
werden, welche einen Teil der Maschine darstellt.
Die Abtrennvorrichtung besteht aus zwei in Form eines V angeordneten Messern zum Zerschneiden der Schicht in
aufeinanderfolgende Paare von Dreiecken, deren, Spitzen abwechselnd auf der einen oder anderen Seite des Fließbandes angeordnet sind, wobei das Fließband intermittierend
schrittweise um die Länge eines Paares von Dreiecken vorwärtsbewegt wird.
Die Vorrichtung zum Einrollen der Abschnitte besteht im wesentlichen aus einem Rollband, auf welches der Abschnitt
gebracht wird und welches denselben unter einer biegsamen und rauhen Platte, beispielsweise aus Schaumgummi, derart
durchführt, daß durch Reibung an dieser Platte der Abschnitt sich ausgehend von der Basis des Dreiecks in
sich einrollt. Bei der bevorzugten Ausfuhrungsform dieser
Vorrichtung sind die beiden den beiden Teigabschnitten jedes Paares entsprechenden Rollbänder parallel zum endlosen
Hauptfließband angeordnet und zwei bewegliche Saugnäpfe, welche, durch die Bewegungsfreiheit von zwei
angelenkten Hebeln zweckmäßig angeordnet sind, ergreifen
jedes der Teigdreiecke und befördern dasselbe auf das entsprechende Rollband,
bine
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Eine solche Maschine kann 3 000 bis.3 500 Hörnchen in
der Stunde herstellen, während eine gute Arbeitskraft nur ungefähr 400 herstellen kann.
Anhand der Figuren wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen
Figuren 1 und 2 Seitenansichten der einen bzw. anderen
Seite des vorderen Teils der Maschine (Walzvorrichtung),
Figuren 3 und 4 im einzelnen die Zylinder der Walzvorrichtung
im Vertikalschnitt und in Draufsicht
Figuren 5 und 6 deren Wirkungsweise,
Figur 7 eine Seitenansicht des rückwärtigen Teils der Maschine (Abtrenn- und Einrollvorrichtung),
Figur 8 eine entsprechende Teildraufsicht, wobei die Saugnäpfe
sich in der Stellung zum Ergreifen der Teigabschnitte auf dem Zuführfließband befinden,
Figur 7 bis die Steuerung der Messer im vertikalen Querschnitt,
Figuren 9 und 10 Draufsichten in größerem Maßstab, welche
den Fördermechanismus der Saugnäpfe darstellen, Figur 11 eine Draufsicht der Einrollvorrichtung,
Figur 12 eine entsprechende Teilseitenansicht und
Figur 13
909881/021«
- If - ■ ■ '
Figur 13 eine Ausführungsform, bei der die Walzvorrichtung
weggelassen ist,wobei die Teigschicht anderweitig vorbereitet wird.
I. Auswalzen des Teiges (Figuren 1 bis 6)
Die Ebene X-X (Figur 1), auf welcher der zu einer Schicht ausgewalzte Teig aufliegt, besteht aus in Querrichtung
versteiften Beziehen 1, welche zwischen sich Platz für die
Zylinder lassen und als Abstreifer für die Rolle dienen, auf welcher sie reiben. Diese Ebene wird nach vorne von
einer beweglichen Scheibe verlängert, welche an Haken 3 des von Füßen 4 gestützten Gestells eingehängt ist und
auf welche der Teig gegeben wird. Diese Auswalzung wird durch drei Paare von Zylindern C1C' - C3C3 - cxc1\
(Figur 3) durchgeführt. Die oberen Scheitel der Mantellinien
der unteren Zylinder C1, C2, C, sind in der gleichen Ebene X-X angeordnet, während die unteren Scheitel
der oberen Zylinder C1, C2, C, von einem Zylinderpaar
zum nächsten tiefer gesetzt sind, damit die Dicke des
Teiges zunehmend verringert wird. Die oberen Zylinder
sind jeweils mit einem Paar von Abstreifern 5 versehen,
welche an jedem Ende des Zylinders gegenseitig durch seitliche Scheiben 6 miteinander verbunden sind, wobei die
Abstreifer an den äußersten Zylindern an Schwenkzapfen 7 des Gestells aufgehängt und mit denjenigen am mittleren
Zylinder durch Federn 8 derart verbunden sind, daß sich die Abstreifer vollständig frei an die Oberfläche der Zylinder
anlegen können. Die Breite der Schicht (und diejenige
der Zylinder) vermindert sich von einem Zylinder
paar
909881/0211
paar zum nächsten, wobei die Ränder derselben jedesmal
durch schräge Leitflächen g, welche an den Blechen 1 befestigt sind (Figur 4), zur Mitte geführt werden.
Figuren 5 und 6 zeigen die zunehmende Formung der Teigschicht
F in Dicke und Breite. Die Steuerung der Zylinder wird folgendermaßen durchgeführt: Der Motor M (Figur
I)3 welcher alle Teile der Maschine versorgt, weist ein
Untersetzungsgetriebe 10 auf, auf dessen Welle 11 drei Zahnräder aufgekeilt sind, von welchen zwei die Zylinder
durch Ketten antreiben: die Kette 12a steuert die Antriebszahnräder
P! , P' "der zwei oberen Zylinder C' , C'
yd
idi
Die Kette 13„ steuert die Antriebsräder P„, P0 der unteren
a Ld'
Zylinder C., Cp und diejenigen P,, P'., des dritten Paares
C-,, C-' , wobei sie insbesondere über die Umlenkrolle 14
laufen. Es wird bemerkt, daß sich der Durchmesser der Antriebsräder
von einem Paar zum nächsten derart ändert,, daß die aufeinanderfolgenden Zylinderpaare sich immer
schneller drehen, damit der Teig in dem Maß auseinandergezogen wird, in dem er seine Dicke verringert.
Die Lager der unteren Zylinder werden von seitlichen Flanschen
des Gestells getragen und sind daher der Höhe nach festgelegt. Die Lager der oberen Zylinder sind dagegen in
den Flanschen eines Rahmens B (Figuren 1 und 2)- angebracht,
welcher längs der vertikalen Führungsstangen 20 beweglich ist, die an die Seiten des Gestells angeschweißt
sind. In Gleitschienen 16 angeordnete Federn VJ suchen den Rahmen an seinem vorderen und'rückwärtigen Ende hochzuheben.
Zwei Schrauben 18 sind in seitliche Stäbe 19 ge
schraubt
909881/oaie .
schraubt," welche an den oberen Enden der Leitflächen 20 !
befestigt und miteinander durch eine auf Antriebsrädern 18,
laufende Kette derart verbunden sind, daß sie gleichzeitig durch ein gemeinsames, an einer derselben angebrachtes
Handrad V steuerbar sind, wobei sie mit ihren Enden 18* auf der oberen Kante der Plansche 15 in der Mitte
von deren Längserstreckung derart aufliegen, daß der Rahmen entgegen den Federn 17 abgesenkt wird, wobei sie demselben
die Freiheit lassen, leicht um die Auflagelinie l8, zu schwingen. Nach Einregeln der Lage des mittleren
Zylinders C'2 mittels des Handrades wird der Rahmen in der gewünschten geneigten Lage durch Festziehen von an
ihren Enden eingesetzten Schraubenmuttern 21 an festen Anschlägen des Gestells B befestigt.
II -"Zertrennen der Schicht (Figur 7 und 7 bis)
Am Ende des Blechs 1 gelangt der Teig auf ein endloses
Band T aus geflochtener Wolle, welches von zviel Trommeln
22 und 23 (Figur 7) geführt wird, wobei die Welle 24 der
einen Trommel 22 in der folgenden Weise anp;etrieben wird:
Auf die Welle 11, welche die Walzvorrichtung antreibt,
ist ein drittes Zahnrad 25 aufgekeilt, welches durch die Kette 26 mit dem Rad einer Welle 28 verbunden ist, die
auf der anderen Seite der Maschine (Figur 2) einen Exzenternocken 29 trägt. Diese ist über eine Schubstange
30 mit einer Kurbel 31 verbunden, welche sich frei auf der.Welle 24 dreht und eine Klinke trägt, die mit einem
auf die Welle 24 aufgekeilten Sperrad 32 in Eingriff steht. Es ist festzustellen, daß bei jeder Umdrehung der
Welle 28 die Klinke das Sperrad um einige Zähne dreht
una
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und infolgedessen das Band T um ein bestimmtes Stück vorwärtsbewegt, während beim Zurücklaufen der Klinke
das Band gesperrt ist. Während dieser Sperrung wird das Schneiden der teigschicht durch zwei Messer 33-33
durchgeführt, welche in Form eines V angeordnet sind,
wie aus Figur 8 ersichtlich.
Der obere Abschnitt des Bandes T gleitet auf der von
zahlreichen kleinen Löchern durchsetzten oberen Wand eines hohlen Tisches 3^ (Figur 7)} welcher mit einem
Sauggerät 36 in Verbindung steht und infolgedessen durch das Förderband hindurch wie ein Saugnapf a.uf die
Teigschicht wirkt. Dies hat folgende Wirkung: Da die Walzvorrichtung kontinuierlich arbeitet, während die
Vorwärtsbewegung des Fließbandes intermittierend ist, bildet sich bei jedem Aufenthalt desselben eine Faltung
der Teigschicht. Bei der folgenden Vorwärtsbewegungsphase des Bandes wird jedoch der vor den Messern
angeordnete Teil der TeigscHcht durch dasselbe angetrieben
und die Geschwindigkeiten werden so geregelt, daß diese Faltung während dieser Phase wieder aufgehoben
wird»
An der Basis des von den Messern gebildeten V (Figur 7 bis) sind die Messer in eine Hülse 37 eingesetzt,
welche sich frei auf einer festen Achse 38 dreht, welche
von einem Träger 39 des Gestells B gestützt wird. In ihrem Mittelteil ist die Hülse mit einem gekrümmten
Teil 1IO fest verbunden, der einen Hebel bildet, welcher
an einem Ende der Wirkung einer Feder kl unterworfen ist, die das Messer zu heben sucht, und welcher an
seinem
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seinem anderen Ende eine Rolle 42 trägt, die so angeordnet ist, daß sie mit der Planke des Nockens 29 zusammenwirkt.
Winkeleisen 43 sind direkt oberhalb der Teigschicht angeordnet und umfassen jedes entsprechende Messer
333 wodurch verhindert wird, daß der Teig dem Messer
beim Hochheben desselben folgt, wenn die Saugwirkung des Tisches 34 dafür nicht ausreicht.
Die aufeinanderfolgenden Schnitte ergeben daher infolge
der V-förmigen Anordnung der Messer eine Reihe von dreieckigen Teigabschnitten, deren Spitze abwechselnd auf
der einen und der anderen Seite der Maschine angeordnet ist.
III - Einrollen des Teigen (Figuren 7 bis 12)
Die Welle 28 (Figuren 7, 8 und 11) trägt eine Kurbel 70,
welche über einen Kurbelarm 71 den Kniehebel 72 hin- und
herbewegt, der bei 73 am Gestell angelenkt ist. Dieser Kniehebel 72 ist über einen Schwingarm 74 mit dem abgeknickten
Teil 75 eines Arms 76-76* (Figur 9) verbunden,
welcher bei 77 am Gestell schwenkbar angelenkt ist und an seinem Ende einen Saugnapf V trägt. Wenn der Kurbelarm
71 den Kniehebel 72 in Richtung des Pfeils (Figur 9) zieht, so' beschreibt Infolge des Zusammenwirkens des Teils
76 des Kniearms und des Schwingarms 74 das Ende des Kniearms
76-76'einen Kreis um die Achse 77 und bringt den
Saugnapf V aus der Stellung dieser Figur in die Stellung
der Figur 10, wobei der Saugnapf gleichzeitig auf die
Seit« des Bandes T gebracht und um 90° gedreht wird y so
daß das Teigdreieck, welches von dem Saugnapf auf dem
Hauptfileftband
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Hauptfließband T ergriffen wurde, auf das seitliche Eirirollband
t oder t1 (Figur 8) abgelegt wird. An einer Zwischenstelle zwischen der festen Schwenkachse 67 und
seiner Anlenkung an den Schwingarm 74 ist der den
Saugnapf V tragende Teil 76 des Kniearms bei 79 durch einen abgeknickten Schwingarm 78 am Kniearm 80 angelenkt,
welcher bei 81 am Gestell schwenkbar angelenkt ist und an seinem anderen Ende einen Saugnapf V trägt. Die beschriebene
Bewegung des Arms 76-76' ruft die Drehung des Arms 80 um die Schwenkachse 81 derart hervor, daß
der Saugnapf V eine Kreisbewegung beschreibt, welche derjenigen des Saugnapfes V entgegengesetzt ist und denselben
auf die andere Seite des Fließbandes T bringt.
Damit die Saugnäpfe ¥ und V jeweils die Teigdreiecke ρ und p1 (Figur 8) ergreifen, dieselben in die Stellung P1,
ρ'^ (Stellung der Figur 11) bringen und dieselben auf
die Einrollbänder ablegen, müssen dieselben abwechselnd und in ausgewählten Zeitpunkten dem Unterdruck der Luftpumpe
36 (Figur 7) und bei der Rückbewegung dem atmosphärischen
Druck ausgesetzt werden. Zu diesem Zweck ist auf die Welle 28 ein Nocken 82 aufgekeilt, welcher einen
Arm 83 betätigt, der um einen festen Punkt 84 schwenkbar ist und dessen Ende 83 an die Stange eines Steuer-
el
Schiebers oder anderen Verteilers 85 angelenkt ist, der bald die Verbindung zwischen den beugsamen Leitungen 86-86'
der Saugnäpfe und der Luftpumpe 36 herstellt und bald diese Verbindung unterbricht.
Die seitlichen Einrollbänder t und t1 werden durch die
Hauptwelle 28 und durch eine Kette 87 (Figur 7) zwischen
den 909881/0218
den Kettenrädern 88 und 89 angelrieben, wobei dieses
letztere auf die Welle 90 aufgekeilt ist und die Antriebstrommel
91-91' der Bänder trägt. Die Teigrdreiecke
Pj ρ1, welche in die in den Figuren 4 und 5 dargestellte
Stellung gebracht und auf den entsprechenden Bändern abgelegt worden sind, werden unter die im Schnitt und
in Vorderansicht in den Figuren 7 und 12 dargestellte
Einrollvorrichtung geführt. Diese Vorrichtunpc besteht
aus einer Schaumguminiplatte Es welche oberhalb der Bänder
t und t' (B'iguren 7 und 12) an zwei in Längsrichtung
verlaufenden dünnen Platten·92 aufgehängt ist, wobei diese Platten gekrümmt sind, damit die Schaumgumriiiplatte
an ilen beiden Enden eingehängt werden kann, wobei diese Platten selbst an einer Querstrebe 93 eingehängt sind,
auf welche eine in Querrichtung verlaufende Blattfeder
94 drückt. Eine Kopfschraube 95 ist in eine starre Querstrebe
96 geschraubt, die am Gestell befestigt ist", und ermöglicht die Regelung des Abatands der Platte E vom
B'ließband und ihren Druck auf die Teigrolle. Das mit
seiner Basis unter der Platte E ankommende Teigdreieck rollt sieh in sich selbst ein und infolge der elastischen
Halterung üer Platte E ändert dieselbe ihre Neigung in dem Maße, in welchem die Teigrolle ihren Durchmesser
vergrößert. Die gebildeten Rollen werden am Austrittsende der Fließbänder entnommen und müssen lediglich
noch zu Hörnchen gekrümmt werden.
Bei einer anderen Ausführungsform können die Einrollbänder
senkrecht zum Hauptfließband angeordnet sein, wodurch man vermeiden würde, daß man die Anordnung der
Teigdreiecke mittels der Saugnäpfe um 90° verändern muß,
jedoch
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jedoch hat dies den Nachteil, daß die Teigrollen an zwei
Ausgabestationen auf gegenüberliegenden Seiten der Maschine ausgegeben werden würden.
Der Saugtisch 3^ ist ständig mit der Luftpumpe durch eine
dritte, nicht dargestellte Leitung verbunden.
Die Maschine kann durch Weglassen der Walzvorrichtung vereinfacht werden, da man an anderer Stelle die Teigschicht
vorbereiten und dieselbe auf ein Fließband t„ bringen kann,
welches am Eintrittsende der Maschine vorgesehen ist, wie
in Figur 13 dargestellt. Dieses Fließband wird intermittierend ,wie das Hauptfließband T, durch die Antriebsanlage
dieses letzteren mittels eines auf die Welle 2k aufgekeilten Zahnrads97 und einer Kette 98 vorwärtsbewegt. Der
Teig wird so durch das Fließband t« auf eine Blechbrücke
99 gestoßen, von wo er auf das Hauptfließband T gelangt.
Diese Vereinfachung der Maschine beseitigt die Auffaltung
der Teigschicht Infolge der Bewegungsdifferenz zwischen der kontinuierlich laufenden Walzvorrichtung und
der intermittierend laufenden Schneid- und Einrollvorrichtung.
Pat entanaprüche
90 9881/021 S
Claims (10)
1. Maschine zum Herstellen von Bäcker- und Konditorhörn-/'( /chen, gekennzeichnet durch ein Fließband zur Aufnahme
einer Teigschicht mit Einrichtungen zur schrittweisen Vorwärtsbewegung desselben, eine Vorrichtung zum Trennen
des Teiges in dreieckige Abschnitte mit Einrichtungen zum Absenken dieser Vorrichtung auf die Teigschicht
während jedes Aufenthalts des Fließbandes und durch eine Vorrichtung zum Einrollen jedes Teigdreiecks
von der Basis aus zu einer Rolle, welche in der Mitte dicker ist als an den Enden, mit Einrichtungen
zum Fördern des Teigabschnitts vom Fließband unter die Messer dieser Einrollvorrichtung.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Walzvorrichtung zur Formung des Teiges in eine Schicht
mit gewünschter Dicke und Breite und zum Aufbringen dieser Schicht auf das Fließband.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen kontinuierlich laufenden Motor, welcher einerseits
die Vorwärtsbewegung des Fließbands über eine Kurbel (29), einen Kurbelarm (30) und ein Sperrad (32),
welches auf die Welle einer der Antriebstrommeln des Fließbandes aufgekeilt ist, und andererseits den Betrieb
der Vorrichtung zum Abtrennen des Teiges durch
die 90988 1/0218
die Wirkung der einen Nocken bildenden Kurbel (29) und
der Stange (100) an einem Hebel (40), welcher mit Messern um eine feste Drehachse (38) fest verbunden ist,
steuert, so daß das Abtrennen des Teiges mit den Aufenthalten des Fließbandes synchronisiert wird.
4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Abtrennen des Teiges aus
einem V-förmigen Doppelmesser zum Schneiden des Teiges in Dreiecke besteht, wobei die Dreicke abwechselnd mit
ihrer Basis auf der einen Seite und dann auf der anderen Seite des Teigbandes angeordnet sind, und daß die Maschine
zwei Vorrichtungen zum Einrollen der entsprechenden Dreiecke auf den beiden Seiten des Bandes aufweist.
5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis H, dadurch gekennzeichnet,
daß sie zum Einrollen der TeigdreJscke ein endloses
Band aufweist, so daß dieses Dreieck ausgehend von seiner Basis unter eine reibende Platte (E) gebracht wird, welche
den Teig zurückhält und denselben zwingt, sich einzurollen.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
reibende Platte an einer Querstrebe (93) aufgehängt ist und elastisch auf das endlose Band durch eine durch eine
Schraube (95) regelbare Blattfeder (91O gedrückt wird.
7. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie zum Fördern jedes Teigdreiecks vom Fließband
zur Vorwärtsbewegung des Teiges zum endlosen Einrollband
einen Saugnapf aufweist, welcher an einer Anordnung von
angelenkten
909881/021·
angelenkten Hebeln angebracht ist, die über einen Kurbelarm
(71) und eine Kurbel (70) durch die den Kurbelnocken (29) tragende Welle (28) gesteuert wird, so daß
die Einrollphasen mit den Schneidphasen des Teiges synchronisiert werden.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kurbelarm (71) zwei Saugnäpfe in entgegengesetztem Sinne mittels eines gemeinsamen Kurbelarms (78) steuert,
welcher an den die Saugnäpfe tragenden Schwingarmen (76, 76' und 80) angelenkt ist.
9. Maschine nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet
, daß sie zwischen einer Vakuumpumpe 66)und den Saugnäpfen einen Verteiler (85) aufweist, welcher durch
einen Schwinghebel (83) betätigt wird, der seinerseits durch einen Nocken (82) gesteuert wird, welcher auf die
den Kurbelnocken (29) tragende Welle (28) aufgekeilt ist, so daß der abwechselnde Betrieb der Saugnäpfe mit
dem Betrieb der anderen Organe der Maschine synchronisiert wird.
10. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß Sie unter dem die Teigschicht fördernden
Fließband einen hohlen Tisch (34) aufweist, welcher an seiner Oberfläche von Löchern durchsetzt und mit einer
Vakuumpumpe verbunden ist, so daß die Teigschicht am Fließband anhaftet.
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