DE192740C - - Google Patents
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- Publication number
- DE192740C DE192740C DENDAT192740D DE192740DA DE192740C DE 192740 C DE192740 C DE 192740C DE NDAT192740 D DENDAT192740 D DE NDAT192740D DE 192740D A DE192740D A DE 192740DA DE 192740 C DE192740 C DE 192740C
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- DE
- Germany
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- meat
- salts
- salt
- residue
- extract
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23L—FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
- A23L13/00—Meat products; Meat meal; Preparation or treatment thereof
- A23L13/30—Meat extracts
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Nutrition Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Seasonings (AREA)
- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192740 -■ KLASSE 53«. GRUPPE
FRANZ HENNECKE in DISSEN i. H.
Bei der Herstellung von Büchsenfleisch erhält man durch das Kochen des Fleisches
große Mengen von Fleischbrühe, die man bislang meistens als wertlos fortgießen mußte.
Zur Gewinnung der in dieser Kochbrühe enthaltenen wertvollen Bestandteile von Salz
und Nährstoffen hat man zwar bereits Verfahren angewendet, um das Salz von dem die Nährstoffe enthaltenden Bestandteile zu
ίο trennen. Durch dieses Verfahren erzielte man
jedoch keine vollständige Trennung der erwähnten Stoffe. Nach den bekannten Verfahren
wurde die Fleischbrühe zu einer gewissen Dicke eingedampft. Dieser Rückstand enthielt zwar einen kleinen Teil von ausgeschiedenem
kristallinischen Salz, der größere Teil bestand aber immer noch aus einem Fleischextrakt,
der die unerwünschten Salze in aufgelöstem Zustande enthielt.
Nach vorliegendem Verfahren soll eine möglichst vollständige Trennung der Salze
vom Fleischextrakt erreicht, d. h. also als Endprodukt möglichst reines Salz neben Fleischextrakt
von höchstens 5 bis 6 Prozent SaIzgehalt erhalten werden.
Dies gelingt dadurch, daß man die beim Kochen des Fleisches entstehende Fleischbrühe
bis zur vollständigen Trockenheit eindampft. Hierbei scheiden sich die Salze, insbesondere das Kochsalz, in kristallinischen
Gebilden vollständig aus, und man erhält als Rückstand ein Gemenge von trockenem kristallinischen
Salz und trockenem Fleischextrakt. Die so gewonnene Masse wird hierauf mit heißem Wasser, unter Umständen in geheizten
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Apparaten, derart gemischt, daß eine Lösung der Salze nicht mehr oder nur in geringem
Grade eintreten kann und das Ganze zu einem dünnen Brei angerührt. Die Trennung der Salze von dem Fleischextrakt nimmt man
dann unmittelbar nach der Mischung des trockenen Rückstandes mit Wasser vor, um zu vermeiden, daß die Salze in der Mischungsflüssigkeit sich lösen. Zweckmäßig erfolgt
diese Trennung durch Abschleudern der Mischung, wodurch das spezifisch schwerere
Salz von dem spezifisch leichteren verdünnten Fleischextrakt sich fast vollkommen trennen
läßt. Man erhält auf diese Weise einen nahezu vollkommen reinen, jedenfalls für die
Praxis als rein zu betrachtenden Fleischextrakt, der nur noch kleine Mengen von Kochsalz
und anderen Salzen in Lösung enthält, während die Hauptmenge des Salzes, das mechanisch vom Extrakt getrennt wurde, in
der Schleuder zurückbleibt und auf diese Weise zurückgewonnen wird.
Die Trennung des vollständig ausgeschiedenen Salzes von dem Fleischextrakt aus der
Mischungsflüssigkeit kann man auch durch Absaugen der Flüssigkeit oder durch Filtration
der Mischung oder auf eine andere geeignete Weise vornehmen.
Wie erwähnt, verwendet man zur Mischung des trockenen Rückstandes, wie Versuche ergeben
haben, vorteilhafter heißes Wasser als kaltes, da sich in heißem Wasser das kristallinische
Salz weit langsamer löst als in kaltem und der Extrakt bei der höheren Temperatur
.flüssiger wird, sich infolgedessen
leichter von der Salzmasse trennen läßt, weshalb auch weniger Lösungsflüssigkeit erforderlich
ist.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:• ■ i. Verfahren zur Verarbeitung -von beim Herstellen von Büchsenfleisch gewonnener oder anderer salzhaltiger Fleischbrühe durch Eindampfen, dadurch gekennzeichnet, daß das Eindampfen bis zur vollkommenen Trockenheit der Rückstände vorgenommen wird, so daß sich die in der Fleischbrühe enthaltenen Salze vollständig ausscheiden und als Rückstand Salze neben Fleischextrakt vorhanden sind.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschiedenen Salze auf mechanische Weise durch Ab-. schleudern 0. dgl. von dem eingedampften Rückstand getrennt werden, nachdem dieser zuvor mit Wasser derart gemischt wurde, daß eine Losung der Salzteile in der Mischungsflüssigkeit vor dem Abschleudern o. dgl. nicht oder nur in Sehr beschränktem Maße eintritt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE192740C true DE192740C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=456035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT192740D Expired DE192740C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE192740C (de) |
-
0
- DE DENDAT192740D patent/DE192740C/de not_active Expired
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