DE192633C - - Google Patents

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DE192633C
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steam
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B40/00Processes, in general, for influencing or modifying the properties of mortars, concrete or artificial stone compositions, e.g. their setting or hardening ability
    • C04B40/02Selection of the hardening environment
    • C04B40/024Steam hardening, e.g. in an autoclave
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P40/00Technologies relating to the processing of minerals
    • Y02P40/60Production of ceramic materials or ceramic elements, e.g. substitution of clay or shale by alternative raw materials, e.g. ashes

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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, das Härten von Kalksandsteinen dadurch zu unterstützen, daß die Ziegel zuerst vorgetrocknet werden; und zwar mittels erwärmter Luft oder durch die sich im Härtekessel beim Ablöschen von Kalk entwickelnde Wärme.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren, das Vortrocknen der Steine dadurch bequemer zu machen, daß sie mittels Dampf, der in einem um den Härtekessel gelegten Doppelmantel verkehrt, erwärmt werden, worauf später durch Einleiten von Dampf in das Innere des Kessels die Härtung zustande kommt, Benutzt wird hierzu ein Kessel, wie er bereits als zum Löschen von Kalk geeignet im wesentlichen bekannt ist (vgl. Tetmajer, Hydraulische Bindemittel, Zürich 1897, S. 156 oben) und sich aus den beiliegenden Zeichnungen ergibt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt mit teilweiser Ansicht des Härtekessels.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch denselben.
Der Härtekessel besteht in bekannter Weise
aus einem zylindrischen Behälter a, in welchen durch ein Rohr b Dampf eingeführt werden kann. In dem Behälter ist in bekannter Weise ein Geleise angeordnet, auf welchem die Förderwagen d mit den zu härtenden Ziegeln in den Behälter eingeführt werden.
Der Deckel e dient zum Verschließen des 35
Apparates. Um den Kessel ist ein Dampfmantel / gelegt, in welchen eine Rohrleitung g führt, durch die Dampf in den Dampfmantel eingeführt werden kann. Mittels der Ventile h und k kann die Zufuhr von Dampf in den Behälter und den Dampfmantel geregelt werden.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Die Kalksandsteine werden mit den Brettern auf die Förderwagen gebracht und in den Behälter eingeführt. Dieser wird dann verschlossen und durch die Rohrleitung g Dampf in den Doppelmantel/eingelassen. Die Steine werden hierdurch erwärmt, und der Feuchtigkeitsgrad derselben nimmt ab. Dieses Trocknen dauert ungefähr 5 bis 6 Stunden. Hierauf wirkt der Dampf unmittelbar auf die Steine ein. Das Ventil k wird zu diesem Zweck geöffnet, und durch die Leitung b strömt der Frischdampf in das Innere des Behälters.
Nach Klee u. Meurer, Die Sandstein-Ziegelindustrie, 1900, S. 106, ist zwar ein Verfahren, auf Kalksandsteine die Wärme von mit Dampf beheizten Körpern, nämlich Heizschlangen, einwirken zu lassen, bereits bekannt. Indessen fehlt dort die spätere Behandlung der Formlinge mit Wasserdampf, und es wird die Härtung allein unter Zufuhr trockener Wärme durchgeführt.
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Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Kalksandsteinen durch Vorwärmen und darauf folgendes Dämpfen der Formlinge, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Härtekessel eingeführten Steine zuerst durch Dampf, welcher in einen um den Kessel vorgesehenen Dampfmantel eingeführt wird, vorgetrocknet werden, worauf sie in bekannter Weise der unmittelbaren Einwirkung von Dampf ausgesetzt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT192633D Expired DE192633C (de)

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