DE192596C - - Google Patents

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DE192596C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/02Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits ein Verfahren zur Herstellung von Putzdecken bekannt geworden, nach welchem über weit voneinander, quer zu den Balken befestigte hochkantig gestellte Eisen Juteleinen gelegt und in dieses von oben her Mörtel eingebracht wird, dessen Last das Juteleinen nur in bogenförmigen Durchhange und unter entsprechender Vermehrung der Deckenstärke tragen kann.
ίο Dieses Gebilde soll nach dem Erhärten von unten her gerade verputzt werden. Das Juteleinen muß zur Aufnahme des Mörtels stark und daher dicht sein, begünstigt somit. eine Trennung zwischen der von oben her eingebrachten Mörtehnasse und dem von unten her angetragenen Verputzmörtel. Das hochkantig gestellte Eisen wirkt zudem nicht armierend, denn es liegt in der obersten Zone des von unten angetragenen Verputzes.
Die vorliegende Erfindung will diese Übelstände beseitigen durch Herstellung einer einheitlichen, wirklich armierten, gleichmäßig von Drähten und Jute durchsetzten Putzdecke von geringer Stärke, obwohl der Mörteleintrag ebenfalls von oben und von unten her erfolgt.
Die beiliegende Zeichnung gibt in Fig. 1 einen Schnitt durch die Putzdecke parallel zu den Holzbalken, in Fig. 2 einen solchen senkrecht dazu.
Unter den Holzbalken α wird ein vegetabilisches Gewebe b straff ausgespannt und befestigt. Dann werden quer zur Balkenrichtung in mäßiger Entfernung voneinander starke Drähte c untergenagelt, so daß das vegetabilische Gewebe ohne wesentlichen Durchhang von diesen Drähten getragen wird und im Gewebe verhältnismäßig lose sein kann. Hierauf wird in der Pfeilrichtung X von oben her in das vegetabilische Gewebe schnellbindender Mörtel eingebracht und je nach dem Erhärten desselben nach und nach verstärkt. Dabei dringt von dem Mörteleinwurf durch das lose Gewebe b auch Mörtel an die Unterfläche des Gewebes und rauht diese vorteilhaft an. Die so gebildete unten rauhe Mörtelplatte ruht auf den Drähten c. Schließlich wird das so vorbereitete Gebilde von unten her in gewöhnlicher Weise verputzt, wobei der Putzmörtel mit dem von oben durch das Gewebe gedrungenen sich verbindet und das Gewebe sowohl als auch die armierenden Drähte in sich einschließt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von mit Drähten armierten Putzdecken unter Holzbalken, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein aus pflanzlichem Stoffe hergestelltes loses Gewebe (b) unter den Holzbalken (a) straff befestigt wird, worauf die Drähte (c) aufgenagelt werden und schnellbindender Mörtel von oben her in das lose Gewebe in dünnen Schichten eingebracht wird, so daß der Mörtel auch durch die Maschen des Gewebes dringt und sich mit dem schließlich von unten angeworfenen Putzmörtel verbindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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