DE1925673U - Steuervorrichtung an einer naehmaschine mit einem naehguteinspannrahmen, der von einer antreibbaren schablone aus verstellbar ist. - Google Patents
Steuervorrichtung an einer naehmaschine mit einem naehguteinspannrahmen, der von einer antreibbaren schablone aus verstellbar ist.Info
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Description
"Steuervorrichtung an einer Nähmaschine mit einem Nähguteinspannrahinen, der von
einer antreibbaren Schablone aus verstellbar ist"
Für Nähmaschinen sind Kopiervorrichtungen entwickelt worden, mittels welchen das in einen Rahmen einzuspannende Nähgut von
einer Schablone aus zwangsläufig gegenüber den Stichbildwerkzeugen nach einem vorgegebenen Nähweg verschoben wird. Der auszuführende
Nähweg wird beispielsweise als spiegelbildliche Randkontur
durch Aussägen an einer dünnen Platte gebildet. An der Nähwegrandkontur wird dann eine Metallschiene angebracht, die
mit einem antreibbaren Rad zusammenwirkt. Dieses Antriebsrad kann oberhalb einer unter der Nähtischplatte angeordneten Zwischenplatte
sich befinden. Die Schablone wird dann in einen eigens hierzu vorgesehenen Schlitten eines Kreuzschlittensystems
so eingeschoben, daß sie mit der Schiene am Antriebsrad zur
Anlage kommt. Durch geeignete Mittel wird dafür gesorgt, daß
die Schiene in Berührung mit dem Antriebsrad bleibt. Sobald dieses nun umläuft, führt die Schablone eine VersteIlbewegung
aus, die der Randkontur der Schablone entspricht. Diese Bewegung wird über den Kreuzschlitten nach einem oberhalb der Nähtischplatte
angeordneten Schlitten übertragen, mit welchem sich der Einspannrahmen lösbar verbinden läßt. Es ist dafür Sorge
getragen, daß beim Verstellen der Schablone der Einspannrahmen so gegenüber den Stichbildwerkzeugen verschoben wird, daß das
Nahtbild an der gewünschten Stoffstelle entsteht.
Die Erfindung bezweckt in erster Linie, den Ablauf des Nähvorganges
noch mehr als bisher von dem Eingreifen der Bedienungsperson unabhängig zu machen. Der Nähvorgang soll also weitgehend
automatisiert werden. Demgemäß liegt der Erfindung die technische Aufgabe zugrunde, an einer Nähmaschine mit einem
Nähguteinspannrahmen, der gegenüber den Stichbildwerkzeugen von einer antreibbaren Schablone aus nach einem vorgewählten
Nähwegverlauf verstellbar ist, wobei der Nähguteinspannrahmen lösbar mit dem zugehörigen Verstellmechanismus verbunden werden
kann, eine Steuervorrichtung zu schaffen, die bei geringem Aufwand an Bauelementen den gesamten Ablauf des Nähvorganges
selbsttätig bewerkstelligt, dabei betriebssicher und leicht überschaubar ist. Die Steuervorrichtung soll es vor allem ermöglichen,
beliebig lange Einfach-Nähwege mit beliebig langen Mehrfach-Nähwegen (Verriegelungsnähten) in beliebiger Folge
kombinieren zu können. Im übrigen soll sich die Tätigkeit der
■ — 3 —
Bedienungsperson im Aalegen der Nähguteinspannrahinen sowie in
deren Abnehmen erschöpfen.
Die damit gegebene Aufgabe wird durch die Erfindung in ebenso
einfacher wie vorteilhafter und fortschrittlicher Weise durch eine elektromotorisch antreibbare Schaltwalze mit zugehörigen
elektrischen Schaltern gelöst, die bei dem Verdrehen der Schaltwalze
in festlegbarer Folge betätigt werden und das Absenken
des Drückerfußes und das Ingangsetzen der Nähmaschine sowie anschließend
das Anhalten der Schaltwalze bewirken, die später von einem an der Schablone angebrachten Kontakt, der am Ende
des Nähweges einen Gegenkontakt betätigt, erneut in Gang setzbär
ist und auf ihrem weiteren Umlaufweg das Anhalten der Nähmaschine und das Anheben des Drückerfußes bewirkt.
An der Schaltwalze sind in axialer Eichtung mit gegenseitigem Abstand
mehrere Schaltglieder angeordnet, die mit eigens hierzu vorgesehenen elektrischen Mikroschaltern zusammenwirken. Diese
Mikroschalter können beispielsweise in gemeinsamer Ebene angebracht werden. Damit sie in der gewünschten zeitlichen Folge betätigt
werden, genügt es, die Schaltglieder in Umfangsrichtung entsprechend auf der Schaltwalze einzustellen und in der eingestellten
Lage zu sichern. Die Schaltwalze selbst wird von der elektrischen Stromführung freigehalten. Das elektrische Schalten
wird vielmehr den Mikroschal tern übertragen. Sollte aus irgendeinem
Grunde ein solcher Mikroschalter ausfallen, kann er in
einfacher Weise durch einen anderen Schalter schnell ersetzt werden.
Die Länge des Nähweges kann beliebig lang gehalten werden, da sie unabhängig von der Schaltwalze ist, indem sie von dem Verschiebeweg
des Nähguteinspannrahmens bestimmt wird.
Die von den Mikroschaltern zu beherrschenden elektrischen Leistungen
sind verhältnismäßig gering, da das Ingangsetzen und Anhalten
der Nähmaschine beispielsweise über eine elektromagnetische Kupplung kleiner Leistung und das Anheben und Absenken des Drükkerfußes
ebenfalls über einen Antrieb geringster elektrischer Schaltleistung erfolgen kann.
Vorteilhafterweise ist die Kontaktwalze über einen eigens hierzu
vorgesehenen Synchronmotor unter Zwischenschaltung eines Getriebes
hoher Untersetzung antreibbar. Um zu Beginn des Nähvorganges das Ingangsetzen des Schaltwalzenmotors selbsttätig herbeizuführen,
ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wenigstens ein am Verstellmeclianismus angebrachter, im Stromkreis des Schaltwalzenantriebes
liegender, vom Nähguteinspannrahmen in seinem
mit dem Verstellmechanismus verbundenen Zustand so betätigter
Schalter vorgesehen, daß bei fest angeschlossenem Nähguteinspannrahmen
die Schaltwalze in Gang gesetzt wird.
Soweit elektromagnetisch zu verschließende Nähgute inspannrahmeii
verwendet werden, ist es vorteilhaft, wenn die Schaltwalze weitere
Schaltglieder für zusätzliche Schalter erhält, die das in der richtigen Zeitfolge liegende Ein- und Ausschalten von Magneten
bewirken, die in der Nähtischplatte zum Verschließen des
Nähguteinspannrahniens angeordnet sind. Außerdem ist es ratsam/
auf der Schaltwalze ein weiteres Glied für einen weiteren Schalter anzubringen, der nach dem Stillsetzen der Nähmaschine und
Anheben des Drückerfußes das Einschalten eines Elektromagneten bewirkt, der seinerseits das Entriegeln des Gesperre3 zwischen
dem Verstellmechanismus und dem Einspannrahmen herbeiführt. Wenn
dann zwischen diesen beiden Teilen noch eine geeignete Feder vorhanden ist, dann wird erreicht, daß am Ende des Nähvorganges
der Einspannrahmen selbsttätig von dem Schlitten, an dem er zuvor angebracht war, abgeworfen wird.
Wenn es sich darum handelt, daß am Anfang und am Ende der Naht diese verriegelt werden soll, dann ist es ferner günstig, auf
der Schaltwalze weitere Kontaktglieder anzubringen, die über Mikroschalter den Schablonenantrieb derart steuern, daß zu Beginn
der Naht nach kurzem Nähen in einer Richtung der Nähguteinspannrahmen
zur Bildung einer kurzen, bis zur Ausgangsstelle führenden Naht zurück- und anschließend wieder vorbewegt wird
und daß am Ende der Naht der Nähcuteinspannrahmen ein kurzes
Stück zurück- und anschließend wieder vorbewegt wird.
Von der Schaltwalze kann ferner über einen weiteren Mikroschalter die Betätigung eines Fadenschneiders im Sinne des Durchtrennens
der Leerkettel am Ende des Nähvorganges herbeigeführt werden.
Wenn die Schaltwalze hinsichtlich der Betätigung eines Mikro-
schalters oder auch hinsichtlich mehrerer Mikroschalter unwirksam
gemacht werden soll, dann werden vorteilhafterweise Schaltbrücken
vorgesehen, die beispielsweise über von Hand zu betätigende Druckknopfschalter ein- und ausgeschaltet werden können»
Die Steuervorrichtung läßt sich zur Gänze zu einem gesonderten Bauelement zusammenfassen, wenn der Synchronmotor mit der Kontaktwalze
und mit den von dieser zu betätigenden Schaltern auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet werden, die auswechselbar
an der Nähmaschine angebaut werden kann.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung erläutert, die in Fig. 1 eine Nähmaschine mit schablonengesteuerter Nähwegkopiervorrichtung
in Draufsicht veranschaulicht und in Fig. 2 einen Nähguteinspannrahinen mit zugehöriger Führungsschiene der
Nähwegkopiervorrichtung zeigt und schließlich in Fig. 3 die Schaltwalze mit den zugehörigen Mikroschal tern erkennen läßt·
Auf der Nähtischplatte 1 ist die Nähmaschine 2 angebracht, deren Welle 3 von einem nichtgezeigten Motor aus antreibbar ist. Unmittelbar
über der Nähtischplatte 1 verläuft quer zur Längsrichtung der Nähmaschine die Laufschiene 4, auf welcher die Führungsschiene
5 in Richtung und Gegenrichtung des Pfeiles A verschieblich
ist. Die Laufschiene 4 steht mit Schlittenführungen unterhalb der Nähtischplatte 1 in Verbindung und kann in Richtung
und Gegenrichtung des Pfeiles B verfahren werden. Das Verfahren
der Führungsschiene 5 in Richtung und Gegenrichtung des Pfeiles A
sowie der Laufschiene 4 in Eichtung und Gegenrichtung des Pfei-
les B wird von einer unterhalb der Nähtischplatte 1 anbringbaren
Schablone in niehtgezeigter Weise herbeigeführt.
Der Nähguteinspannrahmen 6 besteht aus zwei Rahmenteilen, von
welchen das untere aus magnetisch nichtleitendem Werkstoff und
das obere aus magnetisch leitendem Werkstoff, beispielsweise Eisenblech besteht. Die beiden Rahmenteile sind durch Scharniere
7 und 3 miteinander verbunden. Das obere Rahmenteil kann somit gegenüber dem unteren Bahmenteil hochgeklappt werden. Bei hochgeklapptem
Rahmenoberteil wird der Stoff auf das Eahmenunterteil
gelegt. Sodann wird das Eahmenoberteil nach unten geklappt. Das
Festspannen des Stoffes erfolgt durch das Einschalten der Elektromagnete
9 und 10, die in der Nähtischplatte 1 eingebaut sind, und
zwar derart, daß sie mit deren Oberfläche abschließen. Die Elektromagnete
9 und 10 sind symmetrisch zur Nadelstange 11 angeordnet.
An der Führungsschiene 5 sind die Sperrklinken 12 und 13 angebracht, welche das Verriegeln des Einspannrahaiens 6 nach seinem
Anlegen an die Führungsschiene 5 bewirken. Beim Anschließen des
Einspannrahmens 6 an die Führungsschiene 5 werden die Schaltkontakte
14 und 15 geschlossen. Diese liegen im Stromkreis des Synchronmotors
16, der zum Antreiben der Schaltwalze 1? dient. Nach
dem Anschließen des Einspannrahraens 6 an die Führungsschiene 5
wird somit der Synchronmotor 16 in Gang gesetzt*
Auf der Schaltwalze 17 sindaxial hintereinander, und zwar mit
gegenseitigem Abstand, die Schaltglieder 18, 19, 20» 21, 22, 23,
·— S ^
24, 25, 26 und 27 angebracht. Diese Schaltglieder dienen zum Betätigen
der Mikrosehalter 28 bis 37,
Die Mikroschalter liegen in Schalt-- öder Steuerkreisen einer Anzahl
elektrischer Magnete und einiger Antriebe. Sie werden beim Umlaufen der Kontaktwalze so betätigt, daß
a) zunächst die Bremse für den Antrieb der Schablone gelöst wird, dann
b) der Drückerfuß 38 der Nähmaschine abgesenkt wird, anschließend
c) die Elektromagnet 9i 10 zum Verschließen des Einspannrahmens
eingeschaltet werden, hierauf
d) die Nähmaschine in Gang gesetzt wird, anschließend
e) das Schablonenantriebsrad, beispielsweise reehtsdrehend eingeschaltet
wird und
f) nach kurzem Nähweg die rechtsdrehende Bewegung des Schablonenantriebsrades ausgeschaltet und eine linksdrehende Drehkraft
auf das Schablonenantriebsrad eingeschaltet wird,
g) sobald die Ausgangsstellung des NähguteiηSpannrahmens erreicht
worden ist, der linksdrehende Sehablonenantrieb abgeschaltet und der rechtsdrehende SchabIonenantrieb wieder eingeschaltet
wird und
h) der Synchronmotor 16 abgeschaltet wird. Dabei bleibt die Nähmaschine
eingeschaltet. Auch bleiben die Magnete 9 und 10 erregt.
Ferner bleibt der Sehablonenantrieb aufrecht erhalten
und der Drückerfuß 38 abgesenkt. Infolgedessen wird die Nähguteinspannschablone
zwangsläufig dem gesamten Schablonenweg nachgeführt. An der Schablone ist ein Kontakt angebracht, welcher
kurz Tor Ende des Nähweges einen Gegenkontakt betätigt, wodurch
der Synchronmotor l6 erneut eingeschaltet wird. Bei dem anschließenden Verdrehen der Schaltwalze wird bewirkt,
daß
i) der linksdrehende Schablonenantrieb wirksam wird und
k) nach einem kurzen Nähweg der linksdrehende Schablonenantrieb
ausgeschaltet und der rechtsdrehende Schablonenantrieb eingeschaltet wird und am Ende des Nähweges
l) der Nähmaschinenantrieb und die Elektromagnete 9, 10 ausgeschaltet
werden und
m) der rechtsdrehende Schablonenantrieb abgeschaltet und die
Schablonenbremse 39 eingeschaltet werden und
n) die Elektromagnete 40, 41 erregt werden, was das Entriegeln
der Sperrklinken 12, 13 bewirkt, so daß die Auswerferblattfeder 42 den freigegebenen Nähüuteinspannrahuien 6 von der
Führungsschiene 5 abwirft. Beim weiteren Umlauf des Synchronmotors
l6 bzw. der Schaltwalze 17 bewirkt einer der Mikroschalter,
die von der Schaltwalze 17 betätigt werden, daß der Drückerfuß 38 angehoben und eine Fadentrennvorrichtung
betätigt werden. Durch das Öffnen der Schalter 14, 15 ist der Stromkreis des Synchronmotors 16 unterbrochen worden, so
daß dieser abgeschaltet wird und die Gesamtanlage zum Stillstand kommt.
Die Steuerung des Nähvorganges in dieser Weise kann beispielsweise
zum Nähen eines Hemdkragens entlang der gestrichelt in Fig. 2 angedeuteten Naht N dienen.
Während des selbsttätigen Ablaufs des Nähvorganges wird ein weiterer Stoffzuschnitt in einen weiteren Einspannrahmen gespannt,
so daß unmittelbar nach dem Auswerfen des einen Einspannrahmens mit dem fertig genähten Stück ein weiterer Rahmen
mit einem zu nähenden Stoffzuschnitt an die Führungsschiene 5
angeschlossen werden kann und somit ein ständiges selbsttätiges
Nähen und Auswerfen möglich wird.
Damit bei etwaigen Fadenbrüchen die Nähmaschine sofort zum Stillstand kommt, ist ein weiterer Kontakt vorgesehen, der
den Schablonentransport und den Nähmaschinenantrieb automatisch stillsetzt.
An der Nähmaschine sind noch weitere Kontakte vorgesehen, mittels welcher die Schaltwalze separat und die Nähmaschine separat
eingeschaltet werden können. Auch können noch Schajfcbrücken
vorhanden sein, die sich durch Druckknöpfe betätigen lassen und dazu dienen, den einen oder anderen von der Schaltwalze betätigten
Mikroschalter zu überbrücken.
Der Synchronmotor und die Kontaktwalze sowie die Mikroschalter
können zu einem gesonderten Bauelement zusammengefaßt werden, das innerhalb eines kleinen Gehäuses auf einer Montageplatte
befestigt ist. Dieses Bauelement kann noch mit sämtlichen Anschlußleitungen versehen werden, wobei es sich empfiehlt, diese
in Wandstecker enden zu lassen und an den zu schaltenden Teilen Steckdosen für die Stecker anzubringen. Dies bringt den
Vorteil, daß die Steuervorrichtung leicht auswechselbar an der
Nähmaschine angebracht werden kann und daß sich die Punktionen
des elektrischen Teils der jänlage leicht überprüfen lassen«
Claims (9)
1. Steuervorrichtung an einer Nähmaschine mit einem Nähgutein—
spannrahmen, der gegenüber den Stichbildwerkzeugen von einer antreibbaren Schablone aus nach eines vorgewählten Nähweg—
verlauf verstellbar ist, wobei der Nähguteinspannrahmen lösbar mit dem zugehörigen Verstellmechanismus verbunden werden
kann, gekennzeichnet durch eine elektromotorisch antreibbare
Schaltwalze (17) und zugehörige elektrische Schalter (28,.,37),
die bei dem Verdrehen der Schaltwalze (l?) in festlegbarer
Folge betätigt werden und das Absenken des Drückerfußes (38)
sowie das Ingangsetzen der Nähmaschine (2) und anschließend das Anhalten der Schaltwalze (l?) bewirken, die später von
einem an der Schablone angebrachten Kontakt, der am Ende des
Nähweges einen Gegenkontakt betätigt, erneut in Gang setzbar
ist und auf ihrem weiteren Umlaufweg das Inhalten der Nähmaschine (2) und das Anheben des Druckerfußes (38) bewirkt«
2» Steuervorrichtung nach Anspruch !,gekennzeichnet durch wenigstens
einen am Verstellmechanisinus (5) angebrachten, im Stromkreis des Schaltwalzenantriebes liegenden, vom Nähguteinspannrahmen
(6) in seinem mit dem Verstellmechanismus (5) verbundenen Zustand so betätigten Schalter(14, 15), daß die Schaltwalze
(17) in Gang gesetzt wird*
3» Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltwalze (.I?) noch ein Schaltglied für
einen Schalter aufweist, der nach dem Stillsetzen der Nähmaschine (2) und Anheben des Drückerfußes (3&) das Einschalten
wenigstens eines Elektromagneten (40, 4l) bewirkt, der seinerseits das Entriegeln des Gesperres (12, 13) zwischen Verstellmechanismus
(5) und Einspannrahmen (6) herbeiführt,
4. Steuervorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, gekennzeichnet durch zusätzliche, auf der Schaltwalze (17) angebrachte Schaltglieder, die das Schalten von
Magneten (9, iO) bewirken, welche in der Nähtischplatte (l)
zum Verschließen des Nähguteinspannrahmens (6) angeordnet sind*
5. Steuervorrichtung Bach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, gekennzeichnet durch weitere auf der Schaltwalze (17) angebrachte Schaltglieder zum Betätigen von Schaltern,
die den Schablonenantrieb so schalten, daß zu Beginn der Naht nach kurzem Nähen in einer Richtung der Nähguteinspannrahmen
zur Bildung einer kurzen bis zur Ausgangsstelle führenden Naht zurück- und anschließend wieder vorbewegt wird und daß am Ende
der Naht der Nähguteinspannrahmen (6) ein kurzes Stück zurück- und anschließend wieder vorbewegt wird.
6. Steuervorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, gekennzeichnet durch ein weiteres, auf der Schaltwalze (I?) angebrachtes Schaltglied, das am Ende des Nähvorganges
die Verstellung eines Fadenschneiders im Sinne der Durchtrennung der Leerkettel veranlaßt.
7« Steuervorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwalze (17) von einem eigens hierzu vorgesehenen Synchronmotor (l6) unter Zwischenschaltung
eines Getriebes hoher Untersetzung antreibbar ist.
8» Steuervorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch von Hand einlegbare Schaltbrükken,
mittels welcher einzelne oder mehrere derjenigen Schalter überbrückbar sind, die von der Schaltwalze betätigt werden.
9. Steuervorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegangenen
Ansprüche, gekennzeichnet durch die Vereinigung des Synchronmotors (l6) mit der Sehaltwalze (17) und den von ihr zu betätigenden
Schaltern (28...37) zu einem gesonderten Bauelement, das
vornehmlich auswechselbar mit der Nähmaschine verbindbar ist und sämtliche elektrischen Elemente in sich vereinigt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEQ784U DE1925673U (de) | 1965-02-19 | 1965-02-19 | Steuervorrichtung an einer naehmaschine mit einem naehguteinspannrahmen, der von einer antreibbaren schablone aus verstellbar ist. |
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| DEQ784U DE1925673U (de) | 1965-02-19 | 1965-02-19 | Steuervorrichtung an einer naehmaschine mit einem naehguteinspannrahmen, der von einer antreibbaren schablone aus verstellbar ist. |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1925673U true DE1925673U (de) | 1965-10-21 |
Family
ID=33368268
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|---|---|---|---|
| DEQ784U Expired DE1925673U (de) | 1965-02-19 | 1965-02-19 | Steuervorrichtung an einer naehmaschine mit einem naehguteinspannrahmen, der von einer antreibbaren schablone aus verstellbar ist. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1925673U (de) |
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1965
- 1965-02-19 DE DEQ784U patent/DE1925673U/de not_active Expired
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