DE600314C - Elektrische Steuerung fuer Hobel- und aehnliche Werkzeugmaschinen - Google Patents
Elektrische Steuerung fuer Hobel- und aehnliche WerkzeugmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die elektrische Regelung der gegenseitigen senkrechten
Zustellbewegungen zwischen dem Werkzeug und dem Arbeitsstück und der waagerechten Zustellbewegung für die aufeinanderfolgenden
Schnitte bei Hobelmaschinen, Stoßmaschinen u. dgl., welche mit einem hin und her beweglichen Teil zur Ausführung
eines linearen Schnittes versehen sind.
Bei Gesenkfräsmaschinen mit umlaufendem Fräser und Regelung der gegenseitigen Zustellbewegungen
zwischen dem Fräser und dem Arbeitsstück durch einen elektrischen Taster ist es bereits bekannt, drei Bewegungen
durch Magnetkupplungen zu bewirken. Die Bewegung des Fräsers gegen das Arbeitsstück
und von diesem fort wechselt stets mit der in waagerechter oder senkrechter. Ebene
erfolgenden Hauptschnittbewegung ab, derart, daß beide Bewegungen niemals gleichzeitig
stattfinden können. Die Regelung der rechtwinklig zur Hauptschnittbewegung vor sich gehenden Zustellbewegung erfolgt bei
dieser Anordnung durch in waagerechter und
a5 senkrechter Richtung arbeitende Umkehrschalter
und schrittweise wirkende Zustellvorrichtungen. Diese beiden Bewegungen, die Hauptschnittbewegung und die Zustellbewegung,
erfolgen bei diesen Maschinen nicht abwechselnd, sondern gleichzeitig am Ende eines jeden Hubes der Hauptschnittbewegung
oder besser bei Beginn eines neuen Hubes.
Bekannte Steuereinrichtungen für Maschinen, deren Schnittbewegungen ununterbrochen
oder unter ständiger Regelung erfolgen und somit jederzeit während des Schneidvorganges wirksam werden können,
eignen sich nicht für mit linearem Schnitt arbeitende Maschinen.
Demgegenüber erfolgen erfindungsgemäß die Zustellbewegungen nur unter dem Einfluß
einer Zustellbegrenzungsvorrichtung mit Einrichtung zur Änderung der Größe der Zustellbewegung
und zur Begrenzung der Dauer dieser Bewegung, wobei die Begrenzungsvorrichtung durch den hin und her beweglichen
Teil der Maschine in vorher bestimmten Zeitzwischenräumen ausgelöst werden kann.
Die gleiche Zustellbegrenzungsvorrichtung kann gemäß der Erfindung auch bei Steuerung
der Maschine von Hand benutzt werden, um in der angedeuteten Weise die Regelung der Zustellbewegungen zu bewirken.
Bei mit linearem Schnitt arbeitenden Hobel- oder ähnlichen Maschinen können ununterbrochene
Zustellungen oder deren ständige Regelung nicht erfolgen; denn es kann
bei gewöhnlichem Betrieb weder die senkrechte noch die waagerechte Zustellung
für die verschiedenen aufeinanderfolgenden Schnitte während der Durchführung des linearen
Schnittes bewirkt werden. Es muß daher besonders bei Hobel- und ähnlichen Werkzeugmaschinen Sorge dafür getragen
werden, daß die Zustellbewegungen zu vorher bestimmten Zeiten, und zwar zweckmäßig
ίο während des unwirksamen Hubes oder Leerlaufes
der Maschine, erfolgen. Demgemäß kommt nach der Erfindung eine Vorrichtung
während des Leerlaufes der Maschine selbsttätig zur Wirkung, um die Zeitdauer der
senkrechten und der waagerechten Zustellbewegungen und dadurch deren Größe entweder
unter dem Einfluß eines einer Schablone folgenden Tasters oder einer Handsteuerung zu
regeln.
Mithin ist, obwohl erfindungsgemäß für die elektrischen Steuerungen für Hobel- und ähnliche
Werkzeugmaschinen mit hin und her beweglichem Maschinenteil zur Ausführung
eines linearen Schnittes bekannte Mittel zur Erreichung der gegenseitigen senkrechten Zustellbewegungen
zwischen dem Werkzeug und dei$ Arbeitsstück und der waagerechten Zustellbewegungen
für die aufeinanderfolgenden Schnitte, z. B. Magnetkupplungen, benutzt werden, deren Stromkreise durch zwei gegeneinander
verriegelte Relais geschlossen werden, durch die eine Zustellbewegung unterbrochen
wird, wenn die andere erfolgt, die Steuerung insofern neu, als mit den beiden Relais zusätzliche Relais zusammenarbeiten,
um die Stromkreise der Magnetkupplungen für die entsprechenden Zustellbewegungen in
durch den hin und her beweglichen Maschinenteil geregelten Zeitzwischenräumen zu
schließen. Ein besonderes Merkmal der Erfindung besteht noch darin, daß die zusätzlichen
Relais zum Schließen der Stromkreise der Magnetkupplungen selbsttätig zu vorher bestimmten Zeitpunkten und für eine begrenzte
regelbare Zeitdauer zur Wirkung kommen.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und
es ist:
Fig. ι die Draufsicht auf eine durch einen Motor getriebene Vorrichtung zur Regelung
der Zustellbewegungen,
Fig. 2 ein in größerem Maßstab gezeichneter Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 ein Schaltschema mit den Arbeitsbzw. Steuerstromkreisen von z.B. 110 bzw.
14 Volt in starken bzw. schwachen Linien, während
Fig. 4 bis 7 schematische Ansichten des Tasters in verschiedenen Lagen mit Bezug
auf die Schablone darstellen.
Auf dem hin und her beweglichen Tisch 102 der Hobelmaschine wird das Arbeitsstück
103 zur Bearbeitung durch das an dem Support 105 befestigte Werkzeug 104 aufgespannt.
Der Support 105 ist an dem senkrecht beweglichen Schlitten 106 befestigt, der
seinerseits auf dem auf Gleitschienen 10S waagerecht beweglichen Schlitten 107 verschiebbar
ist. Die Vorschubspindel 109 ist mit einer Kupplung 110 mit Magneten 111
verbunden. Mit den mit N und 6" bezeichneten Magneten 111 arbeiten Kegelräder zusammen,
welche zwecks Drehens der Spindel 109 in dem einen oder anderen Sinne mit
einem von dem Motor getriebenen Kegelrad 112 kämmen. In ähnlicher Weise wird die
Vorschubspindel 113 unter Vermittlung von Kegelrädern und einer Kupplung 114 mit den
mit E und W bezeichneten Magneten 115 durch ein vom Motor getriebenes Kegelrad
116 in der einen oder anderen Richtung gedreht.
In einem Tragarm 117 des Schlittens 106
ist ein Taster 118 angebracht, dessen in einem Kugelgelenk 120 gelagerte Spindel 119
mit ihrer Spitze 121 die mit Hilfe einer Konsole 123 mit einem ortsfesten Teil der Maschine
verbundene Schablone 122 abtasten kann. Das andere, kugelförmig ausgebildete
Ende 124 der Tasterspindel 119 stützt sich
gegen einen bei 126 drehbar gelagerten, unter Wirkung einer Feder 128 stehenden, geerdeten
Hebel 125, dessen Kontakte 127 mit Kontakten der Stromkreise 34 und 52 zusammenarbeiten
können. Für gewöhnlich liegt der Kontakt 127 unter dem Einfluß der
Feder 128 gegen den Kontakt des Stromkreises 34. Der Kontakt des Stromkreises 52
sitzt an einem Hilfshebel 129, der die Kontakte für den Arbeitsstromkreis 7 der Magnetkupplungen
trägt.
Die Erregung der Magnete 111 der Kupplung 110 für die senkrechte Zustellung des
Werkzeuges 104 wird durch ein Richtungsrelais 130 mit den Magneten iV und S gesteuert,
durch dessen Anker 131 die Kontakte der Stromkreise 47 und 48 geschlossen werden
können, um, je nachdem ob der Kontakt des Stromkreises 34 oder 52 durch den Taster
118, 119 geschlossen worden ist, den mit S
oder N bezeichneten Magneten in Strom hoher Spannung· zuzuführen.
Die gegenseitige Zustellbewegung zwischen Werkzeug und Arbeitsstück darf nur während
des Rückwärtshubes nach Beendigung der Schnittbewegung erfolgen, und selbstverständlich
muß die Zustellung geregelt werden, da, wenn die Magnetkupplungen während des ganzen Rückwärtshubes dauernd erregt
würden, das Werkzeug sowohl bei waagerechter als auch bei senkrechter Zustell-
bewegung zu weit gegen das Arbeitsstück vorgeschaltet würde. Aus diesem Grunde
wird selbst bei Steuerung der Maschine durch den Taster n8, 119 die Dauer der senkrechten
Zustellbewegung begrenzt, zu welchem Zwecke ein Relais 132 vorgesehen ist,
durch dessen Anker 133 ein Stromkreis 43 geschlossen und dadurch dem Anker 131 des
Richtungsrelais 130 Strom zugeführt werden kann. Der Anker 133 wird durch Erregung
des einen oder anderen Magneten 134 oder 135 des unterteilten Relais 132 verstellt.
Das Schließen des Stromkreises 43 durch Erregung des Magneten 135 kann von Hand
durch den Schalter 183 gesteuert werden, durch den der Stromkreis R geschlossen werden
kann. Der Magnet 134 des Relais 132 kann schrittweise durch eine Schalttrommel
141 erregt werden, die, wie· später beschrieao
ben werden soll, während des Leerlaufes der Maschine schrittweise durch ein Relais gesteuert
wird.
Die Steuerung der waagerechten Zustellbewegung des Werkzeuges gegenüber dem
Arbeitsstück weicht insofern von der der senkrechten Zustellbewegung ab, als die
Richtung keiner Änderung durch den Taster unterworfen ist. Wenn einmal die Richtung
der waagerechten Zustellbewegung, entweder nach rechts oder links, gewählt worden ist,
liegt keine Veranlassung vor, während der Bewegung des Werkzeuges entlang dem Arbeitsstück
eine Änderung vorzunehmen. Aus diesem Grunde wird durch einen Handschalter 185 die Bewegungsrichtung nach
rechts oder links bestimmt, und es findet ein Relais 136 für die waagerechte Zustellung
Verwendung, um den Arbeitsstrom führenden Stromkreis, zwecks Erregens der einen
oder anderen Magnetkupplung 115 zu schließen.
Um zu verhindern, daß die durch den Taster gesteuerten waagerechten und senkrechten
Zustellbewegungen gleichzeitig erfolgen, ist ein die waagerechten Zustellbewegungen
steuerndes Sperrelais 137 vorgesehen, dessen Anker 138 durch eine Feder 139 für
gewöhnlich mit dem Arbeitsstromkreis 32 in Verbindung steht. Wenn jedoch einer der
Magneten 140 oder 140' des unterteilten Sperrelais 137 erregt wird, wird der Anker
138 angezogen und der Stromkreis 32 unterbrochen," so daß keine waagerechte Zustell-,
bewegung erfolgen kann. Der Magnet 140 des Relais 137 ist mit dem Magneten N des
Relais 130 parallel geschaltet, und beide liegen in Reihe mit dem am Taster vorgesehenen
Kontakt des Stromkreises 52. Wenn mithin der Kontakt 127 den Stromkreis 52 schließt,
werden die Spulen 140 und JV des Relais 137 bzw. 130 erregt, und durch den Anker 138 des
Relais 137 wird der nach den Magnetkupplungen
115 führende Stromkreis 32 unterbrochen.
Der Magnet 140' des Relais 137 ist in der
gleichen Weise mit dem Magneten 61 des Relais
130 und dem am Taster liegenden Kontakt des Stromkreises 34 verbunden, so daß,
wenn der Kontakt 127 mit dem des Stromkreises 34 in Berührung steht, durch das
Sperrelais 137 über Schalter 184 oder 185
und Stromkreise 27 oder 29 der nach den Magnetkupplungen 115 führende Stromkreis
32 unterbrochen wird, d. h. mit anderen Worten, wenn entweder der vordere oder hintere Kontakt 127 des Tasters 118, 119
zwecks Erregens des einen oder anderen Magneten 6" oder N des Relais 130 zur Herbeiführung
der Zustellbewegung des Werkzeuges in der einen oder anderen Richtung geschlossen worden ist, das Relais 137 den
nach den Magnetkupplungen 115 führenden Stromkreis unterbricht und eine waagerechte
Zustellbewegung verhindert. Eine waagerechte Zustellbewegung für aufeinanderfolgende
Schnitte kann mithin nur erfolgen, wenn beide Kontakte 127, d. h. die Stromkreise
34 und 52, geöffnet sind und nur dann kann durch Erregung des Relais 136 der
Stromkreis 33 zwecks Herbeiführens der waagerechten Zustellbewegung geschlossen go
werden.
Um den die Relais 132 oder 136 für die waagerechte bzw. senkrechte Zustellbewegung
speisenden Steuerungsstrotnkreis 51 in vorher bestimmten Zeitzwischenräumen,
d. h. beim Rückwärtshub der Maschine, und für eine vorher bestimmte Zeitdauer zu schließen, können eine Sperrung und
bzw. oder eine Gleitvorrichtung vorgesehen werden. Zweckmäßig jedoch findet eine in
den Fig. 1 und 3 veranschaulichte drehbare Schalttrommel 141 mit konischer Kontaktoberfläche
142 Verwendung, welche in der Längsrichtung der Schalttrommel diese an
dem einen Ende über etwa 90 °/0 ihres Umfanges bedeckt und nach dem anderen Ende
spitz zuläuft. Mit der Kontaktfläche 142 arbeitet eine zwecks Änderns der Berührungsdauer und mithin der Zeitdauer des Schließens
des Stromkreises in der Längsrichtung no der Schalttrommel 141 einstellbare Bürste 143
zusammen. Eine zweite, zweckmäßig mit einem aus einem Stück mit der Kontaktfläche
142 bestehenden oder mit dieser verbundenen Ring in Berührung stehende, geerdete Bürste
144 vervollständigt den Stromkreis durch die Kontaktfläche 142.
Die Schalttrommel 141 wird bei jedem Leerlauf der Maschine nur einmal gedreht,
und während dieser Drehung kann der nach den Relais für die waagerechte und senkrechte
Zustellung führende Stromkreis ge-
schlossen werden. Die Größe der hierdurch erfolgenden Zustellung wird durch die Lage
der Bürste 143 gegenüber der Kontaktfläche 142 bestimmt. Für die Drehung der Schalttrommel
141 und ihre Freigabe für eine einzige Umdrehung findet zweckmäßig, jedoch
nicht notwendigerweise, die in den Fig. 1 und 2 veranschaulichte Vorrichtung Verwendung.
Die Schalttrommel 141 sitzt zweckmäßig lose auf einer in Lagern 146 angeordneten,
durch einen Stift 147 gegen Drehung gesicherten Welle 145, auf der weiter ein
Schneckenrad 148 drehbar und zwischen diesem und einem Flansch 149 der Schalttrommel
141 eine vorzugsweise aus Kork ο. dgl. bestehende Scheibe 150 gelagert sind,
um einen Reibungsantrieb zwischen dem Schneckenrad 148 und der Schalttrommel 141
zu erhalten. Die Scheibe 150 kann in belieao biger Weise mit dem Antriebsorgan, z. B.
durch eine gegen ein Drucklager 152 am gegenüberliegenden Ende der Schalttrommel
141 sich stützende Feder 151, in Reibungsberührung gehalten werden. Beim dargestellten
Ausführungsbeispiel trägt das rechts liegende Ende der Schalttrommel 141 eine
Sperrscheibe 153, die zweckmäßig, wie Fig. 2 zeigt, nur eine einzige Aussparung 154 aufweist.
Eine am oberen Ende eines Ankers 156 vorgesehene, bei 157 drehbar gelagerte
Klinke 155 kann in die Aussparung 154 der Scheibe 153 eingreifen, wobei infolge der
Reibscheibe 150 die Schalttrommel 141 gegen
Drehung gehalten werden kann, selbst wenn das Schneckenrad 148 ununterbrochen umläuft.
Das Schneckenrad 148 steht über Zahnräder 158, 159 mit der Welle 160 eines Mo-■
tors oder Generators 161 in Verbindung. Im vorliegenden Falle dient der den Steuerungs-Stromkreis
von 14 Volt für die Steuerung der Relais liefernde Generator zur Drehung des
Schneckenrades 148.
Die Sperrklinke 155 steht unter Wirkung
eines Elektromagneten 162, dessen Stromkreis durch einen in dem Steuerungsstromkreis
liegenden, federnden Schalter 163 geschlossen werden kann. Letzterer kann durch
eine Stange 164 geschlossen werden, die von einem durch die Umschaltvorrichtung der
Hobelmaschine gesteuerten Hebel getragen wird. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
kann der den Schalter 163 schließende, bei 165 drehbar gelagerte Hebel durch einen
Nockenhebel 166 gesteuert werden, der auf der Schwingwelle 167 der Hobelmaschine
sitzt und einen mit der üblichen verstellbaren Knagge 169 am Tisch 102 zusammenarbeitenden
Finger 168 hat. Die Stange 164 kann während des Leerlaufes der Maschine über
So federnde Finger 163 in die den Stromkreis schließende Lage gebracht werden. Der
Stromkreis ist bei 170 geerdet, so daß der
Magnet 162 erregt wird, um den Anker 156 anzuziehen und dadurch die Scheibe 153 freizugeben,
so daß die Schalttrommel 141 durch Reibungsantrieb von dem Schneckenrad 148
gedreht werden kann.
Da die Stange 164 während des ganzen Leerlaufes der Maschine in der den Schalter
163 schließenden Lage gehalten wird, muß eine Vorrichtung vorgesehen werden, um unabhängig
hiervon den Stromkreis des Magneten 162 zu unterbrechen oder in irgendeiner
WTeise mehr als eine einzige Umdrehung der Schalttrommel 141 zu verhindern. Zu
diesem Zwecke findet vorzugsweise ein Relais 171 Verwendung, welches mit der die
Klinke 155 auslösenden Vorrichtung so verbunden ist, daß sein Anker 172 für gewöhn-'
lieh durch eine Feder 173 abgehoben wird, so
daß die Stromkreise 60 und 44 über den Anker 172 bzw. den Magneten 162 geschlossen
werden. Sobald jedoch der Magnet 162 erregt wird, wird ein den Stromkreis 91 steuernder
Kontakt 174 geschlossen, um das Relais 171 zu erregen, welches seinerseits den
Anker 172 anzieht und den nach dem Magneten 162 führenden Stromkreis 44 unterbricht
sowie gleichzeitig über den Anker 172 den Stromkreis 60 mit dem Stromkreis 91 des
Relaismagneten 171 verbindet. Dieser Stromkreis bleibt geschlossen, bis der Schalter 163,
164 wieder geöffnet wird, worauf der Anker 156 durch seine Feder 175 in seine Ausgangslage
zurückgebracht wird. Infolge dieser An-Ordnung wird unmittelbar nach der Freigabe
der Scheibe 153 und dem Schließen des Stromkreises über den Magneten 171 *die
Klinke 155 durch ihre Feder 175 in die Bereitschaftslage gebracht, um wieder in die
Aussparung 154 einzugreifen, sobald die Schalttrommel 141 eine vollständige Um-'
drehung gemacht hat.
Aus dem Schaltschema nach Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Steuerungsstrom führenden,
die Relais 136 und 132 (Magnet 134) für
die waagerechte bzw. senkrechte Zustellbewegung steuernden Stromkreise durch die mit
der Kontaktfläche 142 zusammenarbeitende Bürste 143 und die Erdung über Bürste 144 xio
vervollständigt werden, bevor irgendeine Bewegung erfolgen kann. Für gewöhnlich liegt
die Bürste 143 gegen den isolierten Teil der Schalttrommel 141, solange letztere durch
die Klinke 155 gegen Drehung gehalten wird. Der Stromkreis wird nur geschlossen, wenn
die Bürste 143 während der Drehung der Schalttrommel 141 über die Kontaktfläehe 142
bewegt wird. Zweckmäßig sitzt die Bürste 143, wie Fig. ι zeigt, an einem Schlitten 176,
so daß ihre Lage mit Bezug auf die Längsrichtung der Schalttrommel 141 geändert
werden kann, um die Zeitdauer des Stromschlusses ändern zu können. Zur Verstellung
der Bürste 143 können eine Zahnstange 177 und ein durch einen gerillten Kopf 179 drehbares
Zahnrad 178 verwendet werden. Wenn die Bürste 143 gegenüber dem breiten Ende
der Kontaktfiäche 142 liegt,.wird der Stromkreis
der Relais für die größte Zeitdauer geschlossen, wodurch die größte Zustellung bewirkt
wird. Liegt dagegen die Bürste 145 in der Nähe des spitzen Endes der Kontaktfläche
142, werden die Stromkreise für eine kürzeste Zeitdauer geschlossen, so daß auch
die Zustellung außerordentlich gering ist. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Schalttrommel
141 kann durch Wahl der Getrieberäder 158 und 159 geregelt werden, um im voraus
die Zeitdauer des Schließens der Relaisstromkreise durch die Kontaktfläche 142 zu
bestimmen.
Für die Steuerung von Hand, das Anlassen sowie die Vorherbestimmung verschiedener
Arbeitsgänge der Maschine sind die in dem Schaltschema (Fig. 3) angedeuteten Druckknopfschalter
vorgesehen.
Der erste, linksliegende, zweckmäßig als Doppelschalter ausgebildete Schalter 181
dient zum augenblicklichen Schließen der die senkrechte Zustellbewegung steuernden
Stromkreise. Der zweite, ebenfalls als Doppelschalter ausgebildete Schalter 182 bestimmt
die Richtung der senkrechten Zustellbewegung, wenn der Trommelschalter 190
Verwendung findet und der Taster 118, 119
nicht benutzt wird. Der dritte, als Doppelschalter ausgebildete Schalter 183 ermöglicht
in einer Stellung die Steuerung von Hand, während er in seiner anderen Lage das selbsttätige
Arbeiten der Maschine zuläßt. Der vierte Schalter 184 ist ein Doppelmomentschalter
für die Steuerung der waagerechten Zustellbewegung von Hand. Der fünfte Schalter 185 ist ein Doppelschalter zur Bestimmung
der Richtung der selbsttätigen waagerechten Zustellbewegung nach rechts oder links. Der sechste, ebenfalls als Doppelschalter
ausgebildete Schalter 186 dient zur Einstellung der waagerechten Zustellbewegung
für selbsttätiges oder von Hand gesteuertes Arbeiten. Der siebente Schalter 187
schließlich ist der Hauptschalter und dient sowohl zum Schließen des aus einer 14-Volt-Quelle
188 gelieferten Strom niedriger Spannung führenden Steuerstromkreises als auch
des Strom hoher Spannung aus dem Netz 189 führenden Arbeitsstromkreises.
Damit die Maschine mit oder ohne Verwendung des Tasters 118, 119 arbeiten kann,
findet der Trommelschalter 190 mit zwei Reihen von Kontakten 191 und 192 Verwendung.
Wenn die Kontakte 191 die Kontakte j 193 berühren, arbeitet die Maschine unter
! Steuerung des Tasters 118, 119, während,
wenn die Kontakte 192 und 193 einander berühren, die Steuerung durch den Taster 118,
ii9 fortfällt und die elektrische Einrichtung
für die üblichen, entweder senkrechten oder waagerechten Zustellungen des Werkzeuges
beim gewöhnlichen Hobeln benutzt werden kann, so daß die Hobelmaschine nicht mit
den üblichen mechanisch gesteuerten Zustellbewegungsvorrichtungen ausgerüstet zu werden
braucht, wobei die Maschine auch bei Verwendung der Momentschalter 181 und 184
von Hand gesteuert werden kann.
Durch die drei linksliegenden Schalter 181, 182, 183 werden die senkrechten und durch
die drei folgenden Schalter 184, 185, 186 die
waagerechten Zustellbewegungen gesteuert. Der Hauptschalter 187 muß sofort geschlossen
werden, wenn die Maschine arbeiten soll. Durch diesen Schalter werden der Arbeitsstromkreis bei L und 7 und der Steuerstromkreis
56 von dem Generator nach dem Stromkreis 51 geschlossen.
Je nach Lage der Schalter 183 und 186 arbeitet
die Maschine selbsttätig unter Steuerung des Tasters oder ohne diese Steuerung von Hand, d. h. durch Verstellen der Momentschalter
181 und 184.
Durch den Schalter 183 wird der Stromkreis R geerdet und der Stromkreis 36 mit
dem Stromkreis 1 verbunden, während durch den Schalter 186 die Stromkreise 32 und 5
verbunden werden, um die Maschine von Hand zu steuern. Wenn daher der Momentschalter
181 über Stromkreis 52 geerdet ist, bewegt das Werkzeug sich aufwärts, während
es sich, wenn der Stromkreis 31 geerdet ist, abwärts bewegt. Wenn jedoch der Schalter
184 die Stromkreise 5 und 27 verbindet, bewegt sich das Werkzeug in der Richtung W
(Fig. 4), während, wenn dieser Schalter die Stromkreise 5 und 29 verbindet, das Werkzeug
in Richtung E läuft. Für diese Arbeitsweise wird der Trommelschalter 190 in die
für das Arbeiten ohne Taster erforderliche Lage eingestellt.
Wenn die Schalter 183 und 186 für selbsttätiges
Arbeiten eingestellt werden, d.h. durch den Schalter 183 die Stromkreise 35 und 36
und durch den Schalter 186 die Stromkreise 33 und 6 miteinander verbunden werden, sind
zwei Arbeitsweisen möglich.
Erstens: Wenn die Hobelmaschine in der üblichen Weise für gewöhnliches Hobeln benutzt
werden soll, ist kein Taster erforderlich, und der Trommelsciialter 190 wird in die
den Taster 118, 119 abschaltende Lage gebracht.
Für die waagerechte Zustellbewegung muß zur Bestimmung der Richtung W oder E
der Schalter 185 entweder mit dem Kontakt
der Stromkreise 27 oder 29 in Berührung gebracht werden. Für die senkrechte Zustellbewegung
muß der Schalter 182 zur Bestimmung der Richtung entweder die Stromkreise
46 und 52 oder 46 und 31 verbinden.
Zweitens: Wenn die Hobelmaschine durch eine Schablone gesteuert werden soll, muß der
Taster 118, 119 verwendet und der Trommelschalter
190 entsprechend eingestellt werden. Die Schalter 183 und 186 werden zwecks
Verbindens der Stromkreise 35 und 36 bzw.
33 und 6 eingestellt, und alsdann wird, je nachdem ob durch den Schalter 185 die
Stromkreise 6 und 27 oder 6 und 29 ge-
!5 schlossen werden, die Richtung der waagerechten
Zustellbewegung bestimmt, und die Tasterkontakte steuern über die Stromkreise
34 und 52 selbsttätig die senkrechte Zustellbewegung.
Die Maschine kann, kurz ausgedrückt, unter folgenden drei Bedingungen arbeiten:
Erstens unter Steuerung des Tasters. Die Kontakte 191 des Trommelschalters
190 berühren die Kontakte 193. Durch die Schalter 183 und 186 werden die Stromkreise
35 und 36 bzw. 33 und 6 für die selbsttätige senkrechte bzw. waagerechte Zustellung verbunden.
Durch den Schalter 185 werden zur Bestimmung der Richtung der waagerechten
Zustellbewegung entweder die Stromkreise 6 und 27 oder 6 und 29 miteinander verbunden.
Der Stromkreis für die die waagerechte Zustellung steuernden Magneten verläuft in
diesem Falle über Stromkreis 7 und Hebel 129.
Zweitens in gewöhnlicher Weise ohne Taster.
Die1 Zustellung des Werkzeuges erfolgt entweder
von oben nach unten oder aber nach links oder rechts in waagerechter Richtung selbsttätig. Die Kontakte 192 des Trommelschalters
190 sind eingeschaltet, so daß der Taster 118, 119 abgeschaltet ist. Für die
senkrechte Zustellung werden durch den
+5 Schalter 182 entweder die Stromkreise 46 und
31 für die Abwärtsbewegung oder die Stromkreise 46 und 52 für die Aufwärtsbewegung
verbunden, während für die selbsttätige senkrechte Zustellung durch den Schalter 183 die
Stromkreise 35 und 36 miteinander verbunden werden. Für die waagerechte Zustellung
werden für die Bewegung nach links oder rechts durch den Schalter 185 die Stromkreise
6 und 27 bzw. 6 und 29 miteinander verbunden, während durch den Schalter 186
die Stromkreise 33 und 6 für die selbsttätige waagerechte Zustellung verbunden werden.
Drittens unter Steuerung von Hand. Die Kontakte 192 des Trommelschalters
190 werden eingeschaltet. Durch die Schalter 183 und 186 werden der Stromkreis R geerdet
und die Stromkreise 36 und 1 bzw. 32 und 5 für die senkrechte bzw. waagerechte
Zustellung geschlossen. Beim Schließen des Momentschalters 181 über den Stromkreis 52
und die Erde oder die Stromkreise 31 und 1
erfolgt Zustellung in senkrechter Richtung. Beim Schließen des Momentschalters 184
über Stromkreise 5 und 27 oder 5 und 29 erfolgt Zustellung, nach links oder rechts. Die
Momentschalter können nicht gleichzeitig verstellt werden.
Bei den unter zweitens und drittens angegebenen Arbeitsvorgängen wird der Tasterstromkreis
7-32 durch die durch den Trommelschalter 190 gesteuerten Stromkreise/
und 32 ersetzt, so daß der Taster 11S,
119 abgeschaltet oder ganz aus der Maschine herausgenommen werden kann.
In allen drei Fällen muß der Hauptschalter 187 geschlossen werden.
Bei Steuerung der Maschine durch den Taster 118, 119 werden die Kontakte 191 des
Trommelschalters 190 mit den Kontakten 193 in Berührung gebracht, und der Hauptschalter
187 wird geschlossen. Alsdann werden die Schalter 183 und 186 für das selbsttätige Arbeiten
und der Schalter 185 für die nach rechts oder links gerichtete waagerechte Zustellbewegung
geschlossen. Die Steuerung der Maschine erfolgt nun vollkommen selbsttätig durch den Taster 118, 119 und, wie
Fig. 4 zeigt, bewegen sich der Taster und das Werkzeug abwärts gegen die Schablone bzw.
das Arbeitsstück. Der vordere Kontakt ist über den Steuerungsstromkreis 34 geschlossen,
der, wie Fig. 3 zeigt, den mit 5 bezeichneten Magneten des Relais 130 erregt.
Letzterer wiederum schließt den Arbeitsstromkreis 47 über den mit S bezeichneten
Magneten 11 r der Kupplung 110. Wie bereits
früher erläutert worden ist, muß der Arbeits- Stromkreis 43, 7 zur Erregung der Magnete ΛΓ
und 6" der Kupplung 110 über den Anker 133
des Relais 132 für die senkrechte Zustellung geschlossen werden, und dieses Relais schließt
seinen Anker nur während der Leerlaufbewegung des Schlittens 102 der Maschine, wobei
durch die Schaltstange 164 der Stromkreis über die Federkontakte 163 geschlossen wird,
so daß der Magnet 162 erregt wird, um den
Klinkenanker 156 anzuziehen und die Schalttrommel 141 für eine Umdrehung freizugeben.
Während der Drehung der Schalttrommel 141 vervollständigt die Bürste 143 durch ihre Bewegung
über - die Kontaktfläche 142 den Stromkreis, so daß der Magnet 134 des Relais
132 für die senkrechte Zustellung erregt wird. Hierdurch kann der Magnet >S der Kupplung
no erregt werden, wodurch das Werkzeug um einen vorher bestimmten Betrag eine Zustellbewegung
gegen das Arbeitsstück aus-
führt. Die Größe der in dieser Weise zulässigen Zustellung hängt von der Lage der
Bürste 143 gegenüber der Längsrichtung der Schalttrommel 141 ab.
Die Abwärtsbewegung des Tasters und Werkzeuges gegen die Schablone bzw. das
Arbeitsstück erfolgt während jeder Leerlaufbewegung der Maschine, bis der Taster gegen
die durch die waagerechte Linie in Fig. 4 dargestellte Wendung der Schablone 122 stößt,
worauf durch den Druck auf die Tasterspindel 119 der Kontakthebel 125 in die in Fig. 5
und 6 veranschaulichte Mittellage gebracht wird, wodurch der unmittelbare oder vordere
Kontakt und die abwärts gerichtete Zustellbewegung gegen das Arbeitsstück bzw. die
Schablone unterbrochen werden. Das Sperrrelais 137 ist mit den mit JV und S bezeichneten
Magneten des Relais 130 derart verbunden, daß durch Öffnen des vorderen
Tasterkontaktes der Stromkreis nach dem Magneten 140' unterbrochen wird, so daß
durch den Anker 138 der Arbeitsstromkreis geschlossen werden kann. Die waagerechte
2^ustellbewegung kann dann, je nach der durch den Schalter 186 gewählten Richtung,
durch Erregen eines der Magnete W oder E der Kupplung 114 erfolgen, hängt jedoch von
der Erlegung des Relais 136 für die waagerechte Zustellung ab, dessen Magnet nur
durch Schließen des Stromkreises durch die Schalttrommel 141 erregt werden kann, die
bei jedem Leerlauf des Schlittens 102 der Maschine nur eine Umdrehung machen kann.
Bei der Bewegung des Tasters 118, 119 abwärts
entlang der Schrägfläche der Schablone 122 (Fig. 5) wird durch eine geringe
waagerechte Bewegung nach rechts der Druck auf die Spindel 119 aufgehoben, so daß der
vordere, den mit S bezeichneten Magneten steuernde Kontakt sich schließen kann, wodurch
eine weitere kleine senkrechte Zustellbewegung erfolgt. Diese abwechselnden waagerechten und senkrechten Zustellbewe-
*5 gungen dauern bei der Verschiebung des Tasters
entlang der Schrägfläche der Schablone an, werden einzig und allein durch den Taster 118, 119 gesteuert und können für eine
vorher bestimmte Zeitdauer entsprechend der Lage der Bürste 143 gegenüber der Längsrichtung
der Schalttrommel 141 erfolgen.
Wenn der Taster über eine ebene oder waagerechte Fläche der Schablone 122
(Fig. 6) sich bewegt, bleiben die vorderen und hinteren Kontakte des Hebels 125 beide
offen, und bei jedem Leerlauf des Schlittens 102 erfoilgt die vorher bestimmte Zustellung
in der angegebenen Weise.
Sobald der Taster 118,119, wie Fig. 7 zeigt,
gegen .eine schräg aufwärts gerichtete Fläche stößt, wird bei weiterer waagerechter Bewegung
seitlicher Druck auf ihn ausgeübt, wodurch der Kontakthebel 125 so weit bewegt
wird, daß durch den hinteren Kontakt der Stromkreis 52 über den mit N bezeichneten
Magneten des Relais 130 geschlossen und die Kupplung 110 erregt wird, um den
Taster und das Werkzeug von der Schablone bzw. dem Arbeitsstück fortzubewegen. Im
Augenblick des Schließens des Stromkreises 52 wird der Magnet 140 des Sperrelais 137
für die waagerechte Zustellung erregt, und der Arbeitsstramkreis wird durch den Anker r
138 zur Erregung der Magnetkupplungen 115'
für die waagerechte Zustellung geöffnet, wodurch weitere waagerechte Zustellbewegung
verhindert wird. Sobald jedoch durch die unter dem Einfluß des Magneten N gesteuerte
Aufwärtsbewegung der seitliche Druck auf die Spindel 119 aufgehoben worden ist, wird
durch die Bewegung des Kontakthebels 125 in die in Fig. 6 veranschaulichte Lage der
Stromkreis 52 geöffnet, so daß eine weitere waagerechte Zustellbewegung erfolgt. Diese
abwechselnden waagerechten und senkrechten Zustellbewegungen erfolgen, solange sich der
Taster entlang der aufwärts gerichteten Schrägfiäche der Schablone 122 bewegt.
Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise ist in den Fig. 3 bis 7 die Tasterspindel
119 in senkrechter Lage mit ihrer Spitze in Berührung mit der Schablone 122 veranschaulicht
worden, doch wird meistens die Spindel senkrecht zur Ebene der Schablone angeordnet,
wie dies durch die punktierten Kreise in den Fig. 3 bis 7 angedeutet worden ist.
Claims (1)
- Patentansprüche:I. Elektrische Steuerung für Hobel- und ähnliche Werkzeugmaschinen mit hin und her beweglichem Teil zur Ausführung eines geradlinigen Einzel schnittes, bei denen die gegenseitige senkrechte und waagerechte Zustellbewegung zwischen Werkzeug und Arbeitsstück für die aufeinanderfolgenden Schnitte durch Magnetkupplungen bewirkt wird, deren Stromkreise durch abwechselnd in, von einem einer Schablone folgenden Stift elektrisch gesteuerten Stromkreisen arbeitende Relais geöffnet und geschlossen werden, derart, daß eine der Zustellbewegungen unterbrochen wird, wenn die andere erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß mit den beiden durch den die Schablone abtastenden Stift gesteuerten Relais (130, 137) zwei zusätzliche Relais (132, 136) zwecks Schließens der Stromkreise der Magnetkupplungen (111 und 115) für die entsprechenden Zustellbewegungeh zusammenarbeiten unddas öffnen und Schließen sowie die Bemessung der Zeitdauer des Schließens der Stromkreise der Relais (132, 136) durch eine die Zustellbewegungen begrenzende Schaltvorrichtung (142, 153) erfolgt, welche durch einen von dem hin und her beweglichen Maschinenteil (102) in regelbaren Zeitzwischenräumen gesteuerten Magneten (162) ausgelöst wird.to 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß die Relais (130, 137) anstatt durch den die Schablone abtasten-: den Stift durch Handschalter (182, 183, 185, 186) steuerbar sind, welche sowohl die Arbeits- als auch die Steuerstromkreise dieser Relais beeinflussen, so daß die zugehörigen Magnetkupplungen für die entsprechenden Zustellbewegungen' abwechselnd, doch niemals gleichzeitig zur Wirkung kommen und die Stromkreise der Kupplungen nur geschlossen werden, wenn die beiden zusätzlichen, durch die Bewegung des Kontaktstückes (142) der elektromagnetisch ausgelösten Zustellbegrenzungsvorrichtung (142, 153, 162) gesteuerten Relais (132, 136) wirksam sind.3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (142, 153) ein den Stromkreis schließendes Organ (142) aufweist, welches durch eine von dem hin und her beweglichen Maschinenteil (102) gesteuerte Auslösevorrichtung (156,162) gehalten und jeweils für eine einzige Stromkreisschließung freigegeben wird.4. Steuerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung (141, 142) durch Reibscheiben (149, 150) gedreht, für gewöhnlich jedoch gegen Drehung durch die Auslösevorrichtung (156) gesichert wird, die durch einen durch den hin und her beweglichen Maschinenteil (102) gesteuerten Elektromagneten (162) für jeweils eine vollständige Umdrehung der Schaltvorrichtung (141, 142) ausgerückt wird.5. Steuerung nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalttrommel (141) einen Kontaktteil (142) trägt, dessen Kontaktoberfläche sich über die Länge der Trommel verändert und mit einer in ihrer Längsrichtung einstellbaren Bürste (143) zusammenarbeitet, so daß die Zeitdauer der Wirkung der zusätzlichen Relais (132, 136) und mithin die Größe der durch die zugehörigen Kupplungen bei jeder Auslösung der Schaltvorrichtung (141, 142) bewirkten Zustellung vorher bestimmbar ist. 6aHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK110049D Expired DE600314C (de) | 1927-07-19 | 1928-06-29 | Elektrische Steuerung fuer Hobel- und aehnliche Werkzeugmaschinen |
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| DE (1) | DE600314C (de) |
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Also Published As
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|---|---|
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| FR658342A (fr) | 1929-06-03 |
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