DE1925648B2 - Verfahren zum stromlosen erzeugen von metallueberzuegen - Google Patents

Verfahren zum stromlosen erzeugen von metallueberzuegen

Info

Publication number
DE1925648B2
DE1925648B2 DE19691925648 DE1925648A DE1925648B2 DE 1925648 B2 DE1925648 B2 DE 1925648B2 DE 19691925648 DE19691925648 DE 19691925648 DE 1925648 A DE1925648 A DE 1925648A DE 1925648 B2 DE1925648 B2 DE 1925648B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bath
separator
bath liquid
metal
relative speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691925648
Other languages
English (en)
Other versions
DE1925648C3 (de
DE1925648A1 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Electro Chemical Engineering Gmbh, Zug (Schweiz)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Electro Chemical Engineering Gmbh, Zug (Schweiz) filed Critical Electro Chemical Engineering Gmbh, Zug (Schweiz)
Priority to DE19691925648 priority Critical patent/DE1925648C3/de
Publication of DE1925648A1 publication Critical patent/DE1925648A1/de
Publication of DE1925648B2 publication Critical patent/DE1925648B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1925648C3 publication Critical patent/DE1925648C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C18/00Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating
    • C23C18/16Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating by reduction or substitution, e.g. electroless plating
    • C23C18/1601Process or apparatus
    • C23C18/1633Process of electroless plating
    • C23C18/1655Process features
    • C23C18/1664Process features with additional means during the plating process
    • C23C18/1669Agitation, e.g. air introduction
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C18/00Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating
    • C23C18/16Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating by reduction or substitution, e.g. electroless plating
    • C23C18/1601Process or apparatus
    • C23C18/1633Process of electroless plating
    • C23C18/1675Process conditions
    • C23C18/1683Control of electrolyte composition, e.g. measurement, adjustment

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Chemically Coating (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum stromlosen Erzeugen von Metallüberzügen aus wäßrigen Metallisierungsbädern, die zu dem freien Metall reduzierbare Ionen des Überzugsmetalls und ein Reduktionsmittel sowie antikatalytische Stoffe in einer Konzentration von IQr* bis 1O2MoI/! enthalten, wobei die Metallbeschichtung der Werkstücke in einem die Badflüssigkeit enthaltenden Behälter durchgeführt wird, aus dem die Badflüssigkeit zur Entfernung von in dem Bad gebüdeten und/oder in dieses eingeschleppten Feststoff-Badverunreinigungen kontinuierlich oder diskontinuierlich abgezogen und einem Abscheider zugeführt wird.
Die Beschichtung von metallischen oder nichtmetallisehen Werkstücken mit Überzugsmetallen, wie z. B. Nickel, erfolgt bekanntlich in Metallisierungsbädern, die neben den Metallionen des Überzugmetalls und einem Reduktionsmittel, wie z. B. Natriumhypophosphit, noch weitere Zusätze, wie Komplexbildner, die mit den Metallionen Komplexe bilden, Glanzbildner, antikatalytische Stoffe, auch Stabilisatoren genannt, zur Stabilisierung des Bades usw., enthalten. Aus DT-AS 12 54 935 und DT-AS 12 37 399 sind wäßrige Bäder zur chemischen Abscheidung von borhaltigen Metallüberzügen aus Nickel, Kobalt. Eisen oder Zink bekannt, welche das Überzugmetall in Form einer im Bad löslichen Bohrwasserstoffverbindung zusammen mit dem Reduktionsmittel und antikatalytischen Stoffen enthält, die aus mindestens einer im Bad löslichen Verbindung des Cadmiums, Thalliums, Zinns, Arsens, Antimons, Wismuts, Selens, Bleis und/oder Tellurs in einer Konzentration bis zu 2000 mg/1 je Verbindung enthält Durch den Zusatz dieser Verbindungen zu dem Metallisierungsbad soll die Reaktionsausbeute und/oder die Abscheidungsgeschwindigkeit gesteigert werden.
Bei den bekannten Metallisierungsverfahren erfolgt die Metallbeschichtung der Werkstücke in einem die Badflüssigkeit enthaltenden Behälter, aus dem die Badflüssigkeit zur Entfernung der in dem Bad als Reaktionsprodukte gebüdeten und in dieses eingeschleppten Feststoff-Bad verunreinigungen kontinuierlich oder diskontinuierlich abgezogen werden muß. Bei stärkerer Anreicherung der als Niederschläge oder Schwebstoffe vorliegenden Badverunreinigungen bildet sich in dem Bad eine große Anzahl aktiver Keime, an denen unerwünschte Reaktionen ablaufen, wodurch eine Verarmung des Bades an den für die Metallisierung benötigten wertvollen Stoffen und gegebenenfalls sogar eine spontane Badzersetzung hervorgerufen wird. Die Badverunreinigungen können sich außerdem an den zu metallisierenden Werkstückflächen ablagern, wodurch eine unerwünschte Rauhigkeit der aufgebrachten Metallüberzüge erhalten wird. Um diese nachteiligen Auswirkungen zu vermeiden, ist es daher erforderlich, die als Niederschläge und Schwebstoffe im Bad enthaltenen Verunreinigungen laufend aus dem Bad zu entfernen.
Bei den bekamen Verfahren zum stromlosen Erzeugen von Metallüberzügen ist es trotz des Zusatzes von antikatalytischen Stoffen nicht möglich, die unerwünschte Metallisierung der mit der Badflüssigkeit in Kontakt kommenden Oberflächen der Apparaturteile, insbesondere des Badbehälters und des der Abscheidung der Badverunreinigungen dienenden Abscheiders, zu verhindern. Die Konzentration der antikatalytischen Stoffe im Metallisierungsbad wird naturgemäß auf die optimalen Abscheidungsbedingungen des Bades eingestellt. Eine Änderung dieser Konzentration würde zu unbefriedigenden Egebnissen bei der Metallbeschichtung und auch zu unbefriedigenden Eigenschaften der Metallüberzüge führen. Bisher mußte daher im Hinblick auf die Erzielung möglichst optimaler Abscheidungsbedingungen eine unerwünschte Metallisierung der Oberflächen der Apparaturteile in Kauf genommen werden.
Werden für die Abscheidung der Badverunreingigungen Filter verwendet, so kommt es an den Filtereinsätzen bzw. den Filtergeweben sowie an den sich bildenden Filterkuchen zu unerwünschten Abscheidungen des wertvollen Überzugsmetalls. Da die meisten Niederschläge und Schwcbsiüuc öfi Sehr SChwcf iilificiuär sind, müssen häufig noch besondere Filterhilfsmittel verwendet werden, an denen es ebenfalls zu Abscheidungen des Überzugmetalls kommt, da auch diese Einrichtungen mit der Badflüssigkeit in Kontakt
kommen.
Um die unerwünschten Metallabscheidungen in den Abscheidern zu unterdrücken, ist e* bekannt, die aus dem Bad abgezogene heiße Badlösung zunächst zu kühlen, bevor sie dem Abscheider bzw. dem Filter s zugeführt wird. Diese Verfahrensweise ist äußerst aufwendig, zumal die gefilterte Badlösung anschließend wieder auf die Badtemperatur erwärmt weiden muß, bevor sie in das Bad zurückgeführt wird.
Es ist außerdem bekannt, filtrierbare Niederschläge und Schwebstoffe mit Hilfe eines Schwerefeldes aus einer Lösung zu entfernen, was durch Einsatz einer Zentrifuge geschehen kann. Auch hier ist eine unerwünschte Ablagerung des Überzugmetalls auf den mit der Badlösung in Kontakt kommenden Flächen der Zentrifuge und insbesondere am Filterkuchen bisher nicht zu vermeiden gewesen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Nachteile zu beheben und ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem sich auf den Werkstücken einwandfreie Metallüberzüge aufbringen lassen, ohne daß die Apparateflächen, mit denen die Badflüssigkeit in Kontakt kommt, wie insbesondere die Wandungen des Badbehälters und/ oder des Abscheiders, nennenswert metallisiert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen der Badflüssigkeit und den mit ihr in Berührung kommenden Apparaturteilen des Behälters und/oder des Abscheiders eine Relativgeschwindigkeit von mehr als 03 m/s aufrechterhalten wird.
Erfindunsgemäß wurde gefunden, daß die unerwünschte Metallisierung der Apparaturteile zumindest nahezu vollständig dadurch unterdrückt werden kann, daß bei Zusatz der antikatalytischen Stoffe zugleich die genannte Relativgeschwindigkeit zwischen der Badflüssigkeit und den mit ihr in Berührung kommenden Apparaturteilen eingestellt wird. Untersuchungen haben gezeigt, daß die antikatalytische Wirkung der Stabilisatoren und damit auch die Metallabscheidung abhängig ist von der relativen Strömungsgeschwindigkeit zwischen Badflüssigkeit und Apparaturteilen. Wird diese Relativgeschwindigkeit auf über 0,9 m/s eingestellt, so lassen sich in der Praxis die zu erheblichen Metallverlusten führenden Metallabscheidungen an den Oberflächen der Apparaturteile wirksam unterdrücken. Als antikatalytische Stoffe können hierbei die herkömmlichen Stoffe, wie z. B. Salze des Bleis, Schwefels, Antimons, Chroms usw., eingesetzt werden. In verfahrensmäßig besonders zweckmäßiger Weise läßt sich die genannte Relativgeschwindigkeit dadurch bewirken, so daß die Badflüssigkeit und'oder die mit ihr in Berührung kommenden Teile des Behälters oder des Abscheiders durch Vibratoren in Schwingungen versetzt werden. Beispielsweise ist es möglich, den gesamten Badbehälter in Schwingungen zu versetzen, so daß die Relativgeschwindigkeit zwischen den Behälterwandungen und der Badflüssigkeit über 0,9 m/s beträgt. Es versteht sich, daß das Verfahren so durchgeführt werden muß, daß diese Relativgeschwindigkeit nur dort vorliegt, wo keine Abscheidungen des Überzugmetalls auftreten sollen und daß demgemäß zwischen dem zu beschichtenden Werkstück und der Badflüssigkeit keine solche Relativgesch Bindigkeit vorliegen darf.
Andererseits kann die genannte Relativgeschwindigkeit der Badflüssigkeit gegenüber den gegebenenfalls ruhenden Abscheiderteilen auch durch Bewegung der Badflüssigkeit mittels eines Schleuderrades oder eines Hydrozyklon erreicht werden. Eine besonders gute Filterwirkung läßt sich bei dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch erzielen, daß man als Abscheider eine Zentrifuge verwendet, wobei die Arbeitsbedingungen so eingestellt werden, daß die genannte Relativgeschwindigkeit zwischen der Badflüssigkeit und den hiermit in Berührung kommenden Flächen der Zentrifuge sowie der in der Zentrifuge abgeschiedenen Stoffe aufrechterhalten wird. Hierdurch läßt sich eine durchgreifende Abscheidung der Badverunreinigungen ohne nennenswerte Metallisierung der Zentrifuge und der abgeschiedenen Badverunreinigungen selbst dann erreichen, wenn die Badflüssigkeit ohne vorherige Abkühlung, also etwa mit der Betriebstemperatur, der Zentrifuge zugeführt wird.
Anstelle einer Zentrifuge kann aber auch ein ruhender Abscheider, z. B. ein Hydrozyklon, eingesetzt werden, wobei auch in diesem Fall die Betriebsbedingungen so eingestellt werden müssen, daß die erforderliche Relativgeschwindigkeit erhalten wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt in vorteilhafter Weise eine kontinuierliche Verfahrensdurchführung, bei welcher aus dem Bad verunreinigte Badflüssigkeit kontinuierlich abgezogen und nach Abscheidung der Verunreinigungen wieder kontinuierlich denn Bad zugeführt wird. Dabei empfiehlt es sich, die Menge an sich bildenden Feststoff-Bestandteilen kontinuierlich zu messen und den durch den Abscheider hindurchzuleitenden Teil der Badflüssigkeit in Abhängigkeit, von dieser Menge automatisch zu steuern. In gleicher Weise ist es möglich, die Konzentrationen an Ionen des Überzugmetalls und an antikatalytischen Sloffen kontinuierlich zu messen und die erforderlichen Konzentrationen entsprechend automatisch zu steuern.
Durch Versuche wurde festgestellt, daß Metallisierungsbäder, die antikatalytische Stoffe in dem angegebenen Konzentrationsbereich enthalten, unter den üblichen Arbeitsbedingungen stabil sind und gut arbeiten, daß jedoch bei der angegebenen Relativgeschwindigkeit von mehr als 0,9 m/s sich eine so geänderte Diffusionsgeschwindigkeit für die antikatalytischen Stoffe einstellt, daß an den dieser Relativgeschwindigkeit ausgesetzten Oberflächen das Bad nicht mehr arbeitet, so daß an diesen Stellen die dort unerwünschte Metallisierung unterdrückt wird. Da entsprechend auch die Verluste an den wertvollen Badbestandteilen erheblich vermindert werden, läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren bei guten Verfahrensergebnissen außerordenlich wirtschaftlich durchführen.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich für das Aufbringen von beliebigen stromlos abscheidbaren metallischen Überzügen, wie Nickel, Kupfer, Messing, Zink, Cadmium, Zinn, Silber usw., mit Erfolg anwenden. Es ist besonders geeignet für dis kontinuierliche und automatisch gesteuerte Verfahrensführung. Hierbei sollte die Konzentration an antikatalytischen Stoffen während des Verfahrens möglichst konstant gehalten werden. Die Bestimmung der Konzentrationen an antikatalytischen Stoffen sowie an Feststoff-Badverunreinigungen läßt sich z. B. photometrisch mit einem oder mehreren Betriebsdurchlauf-Photometern oder elektrometrisch mit Potentiometern kontinuierlich durchführen und über mit diesen Meßgeräten gekoppelte Regler, beispielsweise Grenzwertregler, steuern und justieren. Die Menge an Feststoff-Bestandteilen in dem Bad kann beispielsweise mit einen- Durchflußtrübungsmesser kontinuierlich bestimmt werden, wobei über an sich bekannte Steuer- und Regeleinrichtungen aus dem
Badbehälter Badflüssigkeil kontinuierlich abgezogen und dem Abscheider zugeführt wird. Ebenso kann man den pH-Wert, das Redox-Potential und die Temperatur für Steuerungs- und Regelungszwecke kontinuierlich messen.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird im folgenden im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel einer für die Verfahrensdurchführung geeigneten Anlage näher erläutert.
In einem Arbeitsbehälter 1 für ein Metallisierungsbad 3 befinden sich die zur Metallisierung eingehängten Werkstücke 2 Die Badflüssigkeit wird im Betrieb kontinuierlich von einer Pumpe 5 über eine Leitung 4 aus dem Behälter 1 abgezogen und durch eine Leitung 6, in der Meßsonden 7 bis 12 eingebaut sind, zu einem Regelventil 13 gefördert Hinter dem Regelventil 13 ist in der Leitung 6 ein umschaltbares 3-Wegeventil 14 angeordnet, mit welchem die Badflüssigkeit wechselweise einer der beiden Zentrifugen 15 oder 16 zugeführt werden kann, um von den Feststoff-Badverunreinigungen gereinigt zu werden. Die gereinigte Badflüssigkeit wird über Ablaufleitungen 17 und 18 in den Arbeitsbehälter 1 zurückgeführt.
Die Meßsonde 7 ist ein Meßwertgeber für die Temperatur, die Meßsonde 8 für den pH-Wert, die Meßsonde 9 für den Metallgehalt, die Meßsonde 10 für die Konzentration an antikatalytischen Stoffen, die Meßsonde Il für dit: Trübung und die Meßsonde 12 für das Redox-Potential der Badflüssigkeit. Die Meßsonden sind an einen Prozeßrechner 19 angeschlossen, der mit Optimierungsfunktionen programmiert ist. Der Rechner steuert und regelt die Badheizung 20, die Dosierpumpen 21 und 22 für den Zulauf aus einem Laugenbehälter 23 oder einem Säurebehälter 24, die Dosierpumpe 25 für die Zugabe von Metall-Regenerierungslösung aus einem Behälter 26, die Dosierpumpe 27
ίο für die Zugabe einer Antikatalytlösung aus dem Behälter 28, die Dosierpumpe 29 für die Zugabe von Reduktionsmittel aus einem Behälter 30. Außerdem wird von dem Prozeßrechner 19 aus der Trübungskonzentration (Meßwert der Sonde 11), der abgelaufenen Betriebszeit und der Menge, die durch einen Volumenzähler 31 ermittelt wird, das 3-Wegeventil 14 umgeschaltet und damit der Arbeitszyklus für die beiden Zentrifugen 15 und 16 gesteuert.
Der Arbeitsbehälier 1 stehtauf schwingungsisolierten Unterlagen 32 und hat einen oder mehrere Vibratoren 33, die den Behälter 1 während des Betriebs in Schwingungen versetzen, derart, daß zwischen den mit der Badflüssigkeit in Berührung kommenden Behälterwandungen und der Badflüssigkeit eine Relativgeschwindigkeit von mehr als 0,9 m/s aufrechterhalten wird. Der Betrieb der Zentrifugen erfolgt unter entsprechenden Arbeitsbedingungen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum stromlosen Erzeugen von Metallüberzügen aus wäßrigen Metallisierungsbä- S dem, die zu dem freien Metall reduzierbare Ionen des Überzugmetalls und ein Reduktionsmittel sowie antikatalytische Stoffe in einer Konzentration von 10^ bis 10"2 Mol/l enthalten, wobei die Metallbeschichtung der Werkstücke in einem die Badflüssigkeit enthaltenden Behälter durchgeführt wird, aus dem die Badflüssigkeit zur Entfernung von in dem Bad gebüdeten und/oder in dieses eingeschleppten Feststoff-Badverunreinigungen kontinuierlich oder diskontinuierlich abgezogen und einem Abscheider zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Badflüssigkeit und den mit ihr in Berührung kommenden Apparaturteilen des Behälters und/oder des Abscheiders eine Relativgeschwindigkeit von mehr als 0,9 m. s aufrechterhalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Relativgeschwindigkeit dadurch bewirkt wird, daß die Badflüssigkeit und/oder die mit ihr in Berührung kommenden Teile des Behälters oder des Abscheiders durch Vibratoren in Schwingungen versetzt wird bzw. werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abscheidung der Badverrunreinigungen mittels einer Zentrifuge durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Relativgeschwindigkeit der Badflüssigkeit gegenüber den gegebenenfalls ruhenden Abscheiderteilen durch Bewegung der Badflüssigkeit mittels eines Schleuderrades oder eines Hydrozyklons erreicht wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge an sich bildenden Feststoff-Bestandteilen kontinuierlich gemessen und der durch den Abscheider hindurchzuleitende Teil der Badflüssigkeit in Abhängigkeit von dieser Menge cUtomatisch gesteuert wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentrationen an Ionen des Überzugmetalls und an antikatalytisehen Stoffen kontinuierlich gemessen und die erforderlichen Konzentrationen entsprechend automatisch gesteuert werden.
DE19691925648 1969-05-20 1969-05-20 Verfahren zum stromlosen Erzeugen von Metallüberzügen Expired DE1925648C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691925648 DE1925648C3 (de) 1969-05-20 1969-05-20 Verfahren zum stromlosen Erzeugen von Metallüberzügen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691925648 DE1925648C3 (de) 1969-05-20 1969-05-20 Verfahren zum stromlosen Erzeugen von Metallüberzügen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1925648A1 DE1925648A1 (de) 1970-11-26
DE1925648B2 true DE1925648B2 (de) 1977-09-08
DE1925648C3 DE1925648C3 (de) 1978-11-30

Family

ID=5734659

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691925648 Expired DE1925648C3 (de) 1969-05-20 1969-05-20 Verfahren zum stromlosen Erzeugen von Metallüberzügen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1925648C3 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2441666A1 (fr) * 1978-11-16 1980-06-13 Prost Tournier Patrick Procede de depot chimique d'or par reduction autocatalytique

Also Published As

Publication number Publication date
DE1925648C3 (de) 1978-11-30
DE1925648A1 (de) 1970-11-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3236545C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Elektroplattieren einzelner Werkstücke
DE3218080A1 (de) Einrichtung fuer die zufuehrung von zellen auf einen objekttraeger
DE2158791B2 (de) Chargenweise, elektrolytische Abwasserreinigung
CH683845A5 (de) Verfahren zum Aufbringen eines galvanischen Ueberzuges.
DE4225961C2 (de) Vorrichtung zur Galvanisierung, insbesondere Verkupferung, flacher platten- oder bogenförmiger Gegenstände
EP0873435A1 (de) Verfahren zur aufrechterhaltung konstanter konzentrationen von in einem galvanotechnischen behandlungsbad enthaltenen stoffen
DE1274418B (de) Verfahren zur Aufrechterhaltung der Wirksamkeit von Phosphatierungsloesungen
DE1925648C3 (de) Verfahren zum stromlosen Erzeugen von Metallüberzügen
DE3340343A1 (de) Verfahren und anlage zum regenerieren einer ammoniakalischen aetzloesung
EP0110111A1 (de) Verfahren und Anlage zur Steuerung von Dosiereinrichtungen für Behandlungsmittel in Abwasserreinigungsanlagen
DE2732927C2 (de) Verfahren zur Aussonderung von Verunreinigungen aus einem stromlosen Metallisierungsbad
DE69802808T2 (de) Abtrennung von auf harz absorbierten metallionen und anlage mit ionenaustauscher und elektrolysezelle zur regenerierenden aufarbeitung fotografischer bäder
DE3225424A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten eines werkstuecks durch elektroerosion
DE19633797B4 (de) Vorrichtung zum Galvanisieren von elektronischen Leiterplatten oder dergleichen
EP2352859B1 (de) Beizverfahren und beizanlage
EP0122963B1 (de) Anlage zum Regenerieren einer ammoniakalischen Ätzlösung
AT291707B (de) Verfahren zum stromlosen Erzeugen von Metallüberzügen
CH508736A (de) Verfahren zum stromlosen Erzeugen von Metallüberzügen
CH691777A5 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Auflösen von unedlen Metallen.
DE2427077C2 (de) Verfahren zum Metallisieren von Metalloberflächen
DE1961562C3 (de) Verfahren zur Aufbereitung eines Spülbades, das zwischen ein salzsaures Beizbad und ein Ammoniumchlorid enthaltendes Flußmittelbad geschaltet ist
DE3018511C2 (de) Verfahren für die chemische Vernickelung von Metallkörpern
DE2529760C3 (de) Vorbehandlungs- und Entfettungseinrichtung, insbesondere für Lackier-Fertigungsstrecken
DE2027404C3 (de) Bad zum stromlosen Vernickeln und Verfahren zu seiner Betriebsführung
DE1621241C3 (de) Verfahren zum stromlosen Vernickeln von metallischen oder halbmetallischen Werkstoffen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)