DE1925604C3 - Schaltungsanordnung für eine Teilnehmerstelle eines ringförmigen PCM-Vermittlungsnetzwerks International Standard Electric Corp., New York, N.Y. (V.StA.) - Google Patents

Schaltungsanordnung für eine Teilnehmerstelle eines ringförmigen PCM-Vermittlungsnetzwerks International Standard Electric Corp., New York, N.Y. (V.StA.)

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DE1925604C3
DE1925604C3 DE19691925604 DE1925604A DE1925604C3 DE 1925604 C3 DE1925604 C3 DE 1925604C3 DE 19691925604 DE19691925604 DE 19691925604 DE 1925604 A DE1925604 A DE 1925604A DE 1925604 C3 DE1925604 C3 DE 1925604C3
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Joseph Hood Harlow Essex; Manship Roger Alan Bishop's Stanford Hertfordshire; McNeilly (Großbritannien)
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Description

Die Hrlindunu beiril'fi cmc Schaltungsanordnung für eine Teilnehmersielle eines ringförmigen PCM Yermitilungsnetzweiks. bei dem emc (Jnippe von leiinehmern Zugriff /^ einer gemeinsamen ringförmigen Leitung haben, auf der die PC M-Zein iclfachsignale in einer Richtung zirkulieren.
Bei einem tierartigen \ ermittlungsnei/werk treten die Teilnehmer durch Belegung einer Ireien Zeillage auf der Schleife miteinander in (iesprächsv erbindimg. Die für einen zweiten Teilnehmer bestimmten Zeichen werden von einem ersten Teilnehmer über die ririL'iönn/L'c' Schleile his zum zweiten Teilnehmer übertragen, bei dem sie aul der ringlörniigen Leitung uelöscht w eitlen. \:nd die Zeichen vom zweiten Teilnehmer z.ini ersten w erden über den verbleibenden Rest der ringförmigen Schleile zum eisten Teilnehmer übertragen und tion gelöscht. Wenn ein Teilnehmer bereits mn einem Kanal belegt ist. dann gehen alle anderen Zeichen auf der ringförmigen Schleile an diesem Teilnehmer vorbei. Line derartige Yerniitilungsanlaüc bcnut/t fur jeden Teilnehmer individuell Pulsmoilulaiions und Demodiilat ionsein richtungen, also besitzt jede Teilnehmersielle einen eigenen P(M-C oder und einen eigenen I'CM-Decoder. Die Fortschniic auf dem (iebiet tier integrierten 1 lalbleiierlechnik erlauben es in konventionelle I cilnehmerapparaie derartige PCM-Coder und -Decoder einzubauen, außerdem werden weitere digitale Sthallungcn z.B. Sv nchronisiereimichtungcn. Wählzeichcngabeeinnchtungen und andere Schaltungen ebenfalls in integrierten Schaltkreisen ausgeführt.
Aufgabe tier Schaltungsanordnung nach tier Frl'indung ist es. eine Möglichkeil zum Ruf eines alitieren Teilnehmers und zur Signalisierung zwischen rufendem und gerufenen Teilnehmer zu schallen.
Die Schaltungsanordnung nach tier Frfindimg isi gekennzeichnet durch eine Hinrichtung in jeder Teilnehmerstelle, die ein binäres Codewort erzeugt, wobei jedes unterschiedliche Codewort eine andere Teilnehmerstelle kennzeichnet, durch eine Hinrichtung in ietler Teilnehmersielle. die alle auf der ringförmig geschlossenen Schleife ankommenden Rufzeichen prüft, wenn eine Teilnehmersteile nicht belegt ist. um festzustellen, ob in irgend einem Zeitkanal das die eigene Teilnehmersielle kennzeichnende Codewort gerufen wird, durch eine Hinrichtung in jeder Teilnehmersielle, die im Frei/ustand tlas auf der ringlörniigen Schleife empfangene eigene Codewort abändert und über die Schleife weiter übertrügt, und durch eine Einrichtung in jeder Teilnelimerstclle, die feststellt, wenn ein bestimmtes Codewori von dieser Teilnehmerstelle ausgesandl und über tlas andere Hr.de der Schleife wieder empfangen wild. Mit dieser Schaltungsanordnung ist es zugleich möglich, festzustellen, ob ein gerufener Teilnehmer frei oder besetzt ist. bzw. ob die Schleife funktionsfähig ist.
Obige Kennzeichen der Hrlindung und weitere
■inzclheiien werden n.tchlolgend in /.usammenhani; mn JiMi Zeichnungen erläutert.
F ι L'. t zeigt den prinzipiellen Aufbau eines rmgförmi- ^lMI PC M-Vermittlungsnetzwerks.
I" ι g. 2 zeigt ein Blockschaltbild der Teilnehmerstellc
Γ ι L'. j zeigt ein Blockschaltbild der KuI- und [!,.•legtionschaltuugcn einer Teilnehmerstelle.
Die Grundform des Vcrmiulungsneizw crks isi m rig. 1 dargestellt, es besteht aus ei-ier Anzahl reiliv.'hmerstellen .S.V. die niiteinai.Jer uber eine schalenförmig geschlossene Übertragungsleitung /./. verbunden sind, auf der die Übertragung in einer Richtung erfolgt. Die Schleife umfallt eine Zeitgcnerstelle FS. deren Aufgabe darin besieht, auf der schleifeniörmigen Leitung eine Anzahl von /clui0|. lachkanäleii zu bestimmen. |ede Teilnehmerstelle W hai /ugriff zu jedem unbenutzten Zeitkanal. um eine Verbindung aufzubauen, und jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, das ihm eigentumliche Codewort aiii irgendeinem Kanal zu erkennen, um eine für ihn bestimmte Verbindung zu \ ervollsiandigen. Nachdem ein Zeilkanal für eine bestimmte Verbindung belebt v\urde. bleibt er bis zu deren Auslösung Iur diese Verbindung belegt und kann mehl um anderen Teilnehmern belegt werden.
Der \ulhau einer I eilnchmcrsielle .VS lsi m I s.2 dargestellt. Hie Teilnehmerstelle besteht im wesentlichen .ms einem herkömmlichen Fernsprechapparat, in den die entsprechenden I lalbleiterkreise eingebaui ^iul. die die Schaltfunktionen und andere Funktionen des ringförmigen Vermitiliingsnei/w erks ausfuhren. So sind /. B. das Mikrofon im id der I lorer mit einem l'( M-C Oder /'( A/( Iv- . mit einem PC M-Deeoder /'( TWPausgcstailet. (.lie uner Halbleiterschalter Al uiul \2 in den geeigneten Zeitpunkte:) mit der l.eiuing /./. verbunden werden, um eine Verbindung mit einem bestimmten Zeitkanal der Leitung herzustellen. Die Teilnehmcrsicl Io umfallt feiner einen Freikanalsuclier /'('/). einen Rul'empfänger SNI). einen Ruftongenei ator RKi einen Belegttongeneraior IKi einen Rul'zeichengenerator CM» und Zeitgeber- und Synchronisicrschaliungcn. Die einzelnen l.inrichlungen werden später noch genauer besehriehen.
Die Anlage arbeitel folgendermallen. Wenn ein Teilnehmer eine Verbindung herzustellen wünscht.dann hebt er seinen Handapparat ab und wählt die gewünschte Nummer. Beim Drücken der letzten faste einer gewünschten Nummer (stets die Taste 7) sucht der Freikanalsucher einen freien Zeitkanal auf der Leitung. Die Teilnehmerstelle rastet bei diesem Kanal ein und speist die gewählte Nummer, die vom Rufz.eichengenerator in ein Codewori umgewandelt wurde, über die Schaller ,-U. Λ2 in den belegten Kanal ein, wenn diese Zeitlage erscheint. Durch das Einspeisen der gerufenen Nummer wird der Kanal für alle anderen Teilnehmer, die eine Verbindung herzustellen wünschen, unerreichbar gemacht. Bei der gerufenen Teilnehmerstelle wird die gewählte Nummer durch den Rulemplanger erkannt, und die Zeitgeber- und Synchronisierschaluingen des gerufenen Teilnehmers beginnen, diesen Teilnehmer jeweils beim Erscheinen des entsprechenden Zeitkanals mit der Leitung zu verbinden. Gleichzeitig betätigt der Rulempfanger .SWD den Wecker (1 des gerufenen Teilnehmers und die Teilnehmersielle speisl über den PC M-C'oder /'CA/('ein Zeichen in die Leitung ein, das dem hörenden, rufenden Teilnehmer anzeigt, dall die Nummer des gerufenen Teilnehmers gerufen u iiil Heim rufenden Teilnehmer betätigt dieses Zeichen
einen Riilioiigener.iior RKi Wenn der geriilem.-Teilnehmer .iniv\ortet, dann ist die Verbindung vervollständigt. Wenn die Verbindung beendet wird, dann wird der Zellkanal Ireigegeben für andere Verbindungen.
Der I eilnehmerapparat ist mit neun Tasten ausgerüstet. Die 1 aste Nummer 9 wird jeweils zu Beginn der Herstellung einer Verbindung betätigt und hat anfiel anderem, die Aufgabe eines Umschalters, der zunächst den P( M-Coder Pt MC sperrt. Sieben Tasten stehen zur Verfügung, um unterschiedliche Codekombinationen zu bilden, und das Wählen wird jeweils durch Drücken der I aste 7 beendet. Diese Taste veranlal.it die I eiinehmersielle. sich einen freien Kanal zu suchen, und die in einem Register zw ischengespeicherie siebenstellige Tastkonihinaiion über die Torschaltung Λ2 auf die Leitung zu übertragen. Alle Tcilnehniernummern beginnen also mit einer 9 und enden mit einer 7. Die mit den verbleibenden sieben Listen mögliche Anzahl von binaren C odekombinationcn beträgt 127. wobei noch davon ausgegangen w ird, dall die Kombination I)(KKiOiK) nicht für die Wählzeichengabe benutzt w ird.
Außerdem w eitlen nicht alle verfügbaren ( odekombinationen für Teilnehmernummern benutzt, da einige besondere Zeichen lür andere Zwecke, wie /. H. die Sv IK h i'oii ιs,π ion crt order I ich sind.
Die Kulnummer ist ein achtstelliges Binärwort, die zweite Stelle ist leweils eine 1. wenn die Ruhm" mer vom rjfcnden I eilnehmer auf die Leitung gegeben w ird. Die /weile Stelle wird gewöhnlich von der Liste 7 bestimmt (es w ird daran erinnert, dall icvv eils zuletzt die laste 7 betätigt wird, wenn eine zu rillende Nummer '.•mgegeben wird). Wenn der gerulene Teilnehmer in emem anderen Zeitkanal belegt ist. dann wird die Schieile nicht unterbrochen, wenn die gerulene Nummer den geiuleiien Teilnehmer erreicht, und daher gelangt die gerulene Nummer offensichtlich um crän del t zum rufenden Teilnehmer zurück.
Wenn jedoch der gerulene Teilnehmer Irei ist. dann gelangen alle l.eitungszeichen in ein Schieberegister und werden geprüft. Wenn die gerulene Teil.ichmcrstel-Ie ihre eigene Rufnummer erkennt, dann unterbricht sie die Schleife, invertiert die Stelle 2 und gibt die geänderte RuInummer auf die Leitung. An der rufenden Teilnehmersielle ist es lediglich erforderlich, die aiisgesandten und empfangenen Rufzeichen zu vergleichen, um festzustellen, ob der gerulene Teilnehmer belegt ist oder ob er gerufen wird. Die Stellen 1 und 3 bis 8 müssen in beiden Lallen übereinstimmen, und die Stelle 2 ist nur dann verändert, wenn der gerufene Teilnehmer frei ist und gerufen w ird.
Um die Invertierung der Stelle 2 zu erreichen ist jeder Teilnchmerapparat folgendermaßen eingerichtet. Alle l.eiiungszeichen werden fortlaufend in ein Schieberegister eingeschrieben, in dem sie überprüft werden um die eigene Rufnummer zu erkennen. Während diesel Zeit wird die bistabile Kippstufe, in der die Stelle 2 eingespeichert wird, bei jedem Kanal zurückgestellt Wenn keine gerufene Nummer festgestellt wird, dam geht der Inhalt des Schieberegisters verloren und dii Torschaltungen .41 und 42 unterbrechen die Leituni nicht. Wenn durch eine Reihe von KoinzidenzschalUin i:en. die dem Register zugeordnet sind, die eigem i !ummer erkannt wird, dann werden die Torsehaltungci Λ1 und Λ2 betätigt und die ringförmige Schleife wird ir nächsten Rahmen unterbrochen. Der Inhalt de Schieberegisters mit der invertierten Stelle 2 wird at: die Leitung gegeben und im Register durch di Wiederholung der Nummer in diesem Rahmen ersetzt.
I3cim rufenden Teilnehmer werden alle von dev Leitung zurückkommenden Zeichen in ein Schieberegister eingegeben und dort mit der ursprünglich ausgesandten Rufnummer verglichen.
Im .Synchronisierkanal erscheinen die Zeitmarken /1 s bis PA in der Reihenfolge 1, 2, 3, 4. Während der Wähl/eichengabe wird der Eingang des Zahleis des PCM-Coders PCMC durch Drücken der Taste 9 gesperrt, dieser Zähler wird dann als Speicher für die achtstellige Rufnummer benutzt. Bei jeder der nachfol- κ, gend betätigten acht Tasten wird direkt in ein ITip-Flop des Zählers eingeschrieben, wobei die Taste 7 in das /weite Flip-Hop eingeschrieben wird. Die gespeicherte Information wird am Fnde des Synchronisierkanals durch den Impuls m in ein Schieberegister cingeschricben, und jedesmal wenn die Teilnehmersielle auf den entsprechenden Kanal kommt, dann wird der Inhalt des Schieberegisters über die Torschaltung Al auf die Leitung gegeben. Die in einem früheren Rahmen erzeugten Zeichen, die über die Leitung zurückkehren. werden gleichzeitig in das Schieberegister eingelesen, und dann wird ein Vergleich zwischen dem Inhalt des Schieberegisters und der gespeicherten RuInummer gemacht.
In Γ ig. 3 ist ein Blockschaltbild der Ruf- und 2S Belegttonschaluingen dargestellt. Die Ausgänge der sieben UND-Schaltungen, die die Stellen 1 und 3 bis 8 vergleichen, sind als Lingänge einer negierten UND-Schaltung G3/2 mil 8 Lingängen zusammengefaßt. Wenn die Stelle 2 den Wert 1 hat (was anzeigt, dall eine Nummer gerufen wurde), dann öffnet die Torschaltung G3'1 aufgrund der Lingangssignalc Pl und Qc. wobei das Signal (Ji1 den Wert 1 der Stelle 2 im C'odierspeicher darstellt. Dies öffnet die Torschaltung G.3/2. wenn die anderen Stellen Koinzidenz aufweisen. I.in Ausgangssignal wird zu zu ei Steucrtorschallungen G3'4. G3'f> über eine Torschaltung (73/3 übertragen. In Abhängigkeit da\ on. ob die Stelle 2 im Schieberegister cmc 1 oder eine 0 ist. wird eine Ruf- oder Beleglkippschaliung markiert. Wenn die Stelle 2 eine 1 ist. dann bringt der jo Fingang CA (Stelle 2 im Schieberegister) über die Torschaltung (73/6 die Rufkippschallung FFI in die Stellung 1. Diese Kippanordnung besteht in der tatsächlichen Ausführung aus zwei herkömmlichen Kippstufen. die als Zähler verdrahtet sind, so daß wenigstens zwei aufeinander folgende Feststellungen des Zeichens 1 an der Stelle 2 erfolgen müssen, bevor die Lndstufe tatsächlich markiert wird. Nachdem die Rufkippschaltung FFl eingestellt wurde, verhindert die Rückkopplungsschleifc zur Torschaltung G3/3 die so Weitergabe weiterer F.ingangssignalc zu dieser zählenden Kippanordnung. Wenn das Zeichen Qi erscheint, dann wird die Torschaltung G3/4 geöffnet und stellt die Belegtkippschaltung FFl in die Stellung 1.
Wegen der Verzögerung bei der Feststeilung der gerufenen Nummer wird die Kippschaltung FFl stets zuerst eingestellt, obwohl dieser Zustand nicht länger als einen Rahmen anhält. Wenn danach die Kippanordnung FFi eingestellt wird, dann wird die Kippanordnung FFl über die Torschaltungen G3/7 und C3/8 zurückgestellt. Andererseits wird die Kippanordnung FFl ebenfalls über die Torschaltungen G3/7 und G3/8 zurückgestellt, wenn der Handapparat aufgelegt wird.
Wenn der gerufene Teilnehmer antwortet, dann verschwindet die Koinzidenz bei den Stellen 3 und 8 und dadurch ändert sich das Ausgangssignal der Torschaltung (73/2. wodurch eine Antwortkippschaltung FFi über Torschallungcn (73/9 his G3/10 die Rufkippschal-
t. Du
lung //Ί zurückstellt.T>ies schaltet den Rufton ;ib und schaltet ilen PCM-Coder bereit, um Sprache zu codieren. Das gleiche Ergebnis wird erreicht, wenn der rufende Teilnehmer seinen Handapparat wieder auflegt, weil er keine Antwort erhält. Dann wird die Torschaltung G3/10 gesperrt und die Rufkippschaltung /7Ί w ird gelöscht.
Die Kippschaltung F/-3 wird wie oben angegeben bei dem mit dem Zeichen ΙΛ zusammenfallenden Ausgangssignal von der Torschaltung G3/2 gelöscht und durch das /eichen Pi eingestellt. Wenn die Kippschaltung FR eingestellt ist. dann ermöglicht es die Torschaltung G3/9 dem /eichen Pl. das Ausgangssignal der Kippschaltung /73 zur Torschaltung G3/I0 weiterzuleiten. Wenn der gerulene Teilnehmer gerufen wird oder belegt ist. dann ist die Kippschaltung /7-3 gelöscht, wenn das Zeichen 11 sie abtastet. Wenn jedoch der gerufene Teilnehmer antwortet, dann bleibt die Kippschaltung /-7-3 nicht mehr gelöscht und der Impuls I7I findet diese Kippschaltung eingestellt \or, dadurch wird die Kippschaltung /71 gelöscht. Auch wenn der I landapparat wieder aufgelegt wird, bringt der Impuls 11 die Kippschaltung FFl über die Torschaltung G3/I0 in die Nullstellung zurück.
Die RuI- und Besetzttöne werden von zwei Oszillatoren erzeugt, wobei der eine mit etwa 7(KIlIz und der andere mit 2 11/ schwingt. Der Belegtton ist einlach ein Dauerion mit einer Irequenz von 700 I Iz.
Der Rulion w ird durch Kopplung des 700H/-Tons mit dem 211/ Ton und einem 1/21 Iz-Zeichen gewonnen, wobei das letztere durch cmc Vierteilung des 2H/-Tons gewonnen wird. Dies gibt ein zusammengesetztes /eichen, das aus jeweils einer halben Sekunde 700Hz-ToIi mit einer nachfolgenden Pause von I 1/2 Sekunden Dauer besteht. Wenn die Ruftonkippschaltung /7 1 eingestellt ist. dann werden die 2H/- und 1/211/ /eichen in der Torschaltung G3/11 zusammengefaßt und durchlaufen die Torschaltung GJ/12. die gesperrt ist. wenn die Kippschaltung /72 eingestellt ist Das kombinierte 211/- und 1 '!!!/-Zeichen wird dann in <.kr Torschaltung (,'3 13 mil dem 700Hz-Ton gemischt und über die Torschaltung G3/I5 zusammen mit dem /eichen /Ί auf die Torschaltung G3/13 gegeben. Wenn die kippschaltung /7-2 eingestellt ist. dann sperrt die Torschaltung G3/12 das gemischte 2Hz- und l/2H/-/.eichen. die Torschaltung G3/16 läßt dann gemeinsam mil dem /eichen Pi nur den 7001 fz-Ton durch.
Zusammenfassend kann man also sagen, daß das Zeichen Pl entweder nicht ans:eht (Normalfall währene des Wählens) oder daß es benutzt wird, um entweder den 700Hz-Ton (belegt) oder den kombinierten Tor (Ruf) wcileiv.uleilcn. Das Ausgangssignal der Torschal tung G3/16, dos aus dem Zeichen Pl moduliert mit derr 700Hz-Rechtecksignal besteht (Dauerton oder unter brachen), wird dazu benutzt, um die Stelle 6 in Sprachdccodierspcicher auf 0 zurückzustellen. Da dei Decoder im Normalfall während des Wählens an aller Stellen eine Eins aufweist, bedeutet dies, daß dei Decoder zwischen zwei Werten hin- und hergeschalte wird, entweder ständig als Bclegtzcichcn oder mi Unterbrechungen als Rufzeichen. Das Ausgangssigna des Decoders wird im Hörer des Teilnehmers al: Hörzeichen gehört.
Falls der rufende Teilnehmer einen Bclegttor empfängt und seinen Handapparat abgehoben läßt dann wird der gerufene Teilnehmer sofort gerufen, fall· er wieder frei wird, und der Belegtton wechselt bein rufenden Teilnehmer zum Rufton.
(ο
Schaltungsanordnung für eine Teilnehmerstelle eines ringförmigen PCM-Vermittlungsnetzwerks
Verzeichnis der verwendeten Bezeichnungen
Bezugszeichen Ursprungssprache D/E Hicr/u 3 Blatt Zeichnungen Übersetzung E/D
SS subscriber station Teilnehmerstelle
TS timing station Zeitgebcrstelle
PCMC PCM-Coder PCM-Coder
PCMD PCM-Decoder PCM-Decoder
LL line Leitung
A 1, A 2 solid state switch-es Halbleiterschalter
ECD empty channel code detector Freikanalsucher
SND station number detector Rufempfa'nger
RTG ringing tone generator Ruftongenerator
ETG Beleg ttongcncra tor
CNG Rufzeichengenerator
G bell Glocke. Wecker
Pl ...P4 timing pulses Zeitmarken
G 3/1 coincidence gates UND-Schaltungen
G 3/2 NAND gate negierte UND-Schaltung
Pl, Qc inputs w Eingangssignale
G 3/3 gate Torschaltung
G 3/4, G" 3/6 steering gates Steuertorschaltungen
αν input Eingang
FFl »ringing« Hip-flop Rufkippschaltung
FF 2 »engaged« flip-flop Belegtkippschaltung
FF3 reply flip-flop Antwortkippschaltung
G 3/7, G 3/8 gates Torschaltungen
Pl. P2, P3 Impulse, Zeichen
G 3/9, C 3/10 gates Torschaltungen

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    I. Schaltungsanordnung für eine Teilnehmerstelle eines ringförmigen PCM-Vermitilungsncizwcrks. g e k e η η / e i c h η e t durch Hinrichtungen zum Hr/eugen unterschiedlicher binärer ( odeworte. wobei jedes unterschiedliche Codewon die Rufnunimer eines anderen Teilnehmers darstellt, durch eine Finrichiung in jeder Teilnehmersielle. die im Freizustand alle Kufzeichen auf der Leitung prüft, um festzustellen, ob in irgend einem Kanal die eigene Rufnummer gerufen wird, durch Linrichtungen in jeder Teilnehmcrsielle zum Verändern und Wiederaussenden ties geänderten Codeworts aul dem gleichen Kanal, wenn die Teilnehmerstelle nicht belegt ist. und durch cmc Hinrichtung, die feststellt, wenn eine von dieser 'leilnehmersielle ausgesandte Rufnummer über die Leitung zur rufenden 'leilnehmersielle zu rück kehrt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach .Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß die Hinrichtungen zur Prüfung der aiii der Leitung eintreffenden Zeichen durch ein Schiebercgisier und logische Schaltelemente gebildet wertlen. und dall die logischen Schaltungen den Inhalt ties Schieberegisters während jedes Zeilkanals prillen und bei Übereinstimmung der im Schieheregister eingeschriebenen C'odekombination mit (.lern eigenen Rutzeichen ein Ausgangssignal abgeben.
  3. }. Schaltungsanordnung nach Anspi uch 2. dadurch gekennzeichnet, dal.! die Linrichiungcn zum Andern i:nil Wicderaiissenden eines Codeworts ein Bit der im Schiebercgisier enthaltenen Iniorniaiion verändern, wenn diese 'Leilnehmersielle nicht bereits in einem anderen Kanal an einer Verbindung beteiligt ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch I. 2 oder i. gekennzeichnet durch einen Speicher, ein Schieberegister und Hinrichtungen zum Hinsetzen einer binären C odekombinaiion aus dem Speicher in das Schieberegister, wobei diese Codekombinalion die Rufnummer eines anderen Heilnehmers darstellt, durch Hinrichtungen zum Aussenden dieser Codekombination in einem von tier leilnehmersielle belegten Kanal, durch Hinrichtungen, um in tlas .Schieberegister irgendwelche in diesem Kanal empfangene C'odekombi na t ionen einzuschreiben, durch logische Schaltelemente, die die empfangenen Codekonibiinuionen im Schieberegister mit tier im Speicher enthaltenen Codekombination vergleichen, und durch Hinrichtungen, tlie anzeigen, ob die im Schieberegister gespeicherte Information mit der im Speicher enthaltenen Information vollständig übereinstimmt oder sich nur in einer Stelle der Information voneinander unterscheidet.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dal.! die Anzeigeeinrichtungen zwei Oszillatoren unterschiedlicher Frequenz umfassen, wobei der eine Oszillator einen Hörton erzeugt und der andere Oszillator eine nicht-hörbare niedere (Eigenfrequenz aufweist, und daß eine logische Schaltung bewirkt, daß der Hörton ständig im I lörer des Teilnehmers zu hören ist, wenn die eine Bedingung auftritt, bzw. daß der llörton durch das nicht-hörbare Zeichen niederer Frequenz unierbrochen w ird. wenn die andere Bedingung auftritt.
    b. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch
    i'ekennzeichnei. daß von dem Os/illalor niederer Frequenz emc leilfrequeiiie Schwingung abgeleitet wird, und daß logische Schalt mit ι el diese beiden Frequenzen mit dem I Ionon kombinieren, wenn die andere Bedingung aiiliriii.
DE19691925604 1968-05-23 1969-05-20 Schaltungsanordnung für eine Teilnehmerstelle eines ringförmigen PCM-Vermittlungsnetzwerks International Standard Electric Corp., New York, N.Y. (V.StA.) Expired DE1925604C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2469468 1968-05-23
GB24694/68A GB1216759A (en) 1968-05-23 1968-05-23 Subscriber subset for p.c.m. telephone system

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1925604A1 DE1925604A1 (de) 1969-12-04
DE1925604B2 DE1925604B2 (de) 1976-10-21
DE1925604C3 true DE1925604C3 (de) 1977-06-16

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