DE1925604C3 - Schaltungsanordnung für eine Teilnehmerstelle eines ringförmigen PCM-Vermittlungsnetzwerks International Standard Electric Corp., New York, N.Y. (V.StA.) - Google Patents
Schaltungsanordnung für eine Teilnehmerstelle eines ringförmigen PCM-Vermittlungsnetzwerks International Standard Electric Corp., New York, N.Y. (V.StA.)Info
- Publication number
- DE1925604C3 DE1925604C3 DE19691925604 DE1925604A DE1925604C3 DE 1925604 C3 DE1925604 C3 DE 1925604C3 DE 19691925604 DE19691925604 DE 19691925604 DE 1925604 A DE1925604 A DE 1925604A DE 1925604 C3 DE1925604 C3 DE 1925604C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- circuit arrangement
- subscriber
- channel
- executions
- participant
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004891 communication Methods 0.000 claims description 3
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 description 3
- CFKMVGJGLGKFKI-UHFFFAOYSA-N 4-chloro-m-cresol Chemical compound CC1=CC(O)=CC=C1Cl CFKMVGJGLGKFKI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 230000006870 function Effects 0.000 description 2
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 2
- 229920002494 Zein Polymers 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N lead(0) Chemical compound [Pb] WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 description 1
- 239000005019 zein Substances 0.000 description 1
- 229940093612 zein Drugs 0.000 description 1
Description
Die Hrlindunu beiril'fi cmc Schaltungsanordnung für
eine Teilnehmersielle eines ringförmigen PCM Yermitilungsnetzweiks.
bei dem emc (Jnippe von leiinehmern
Zugriff /^ einer gemeinsamen ringförmigen
Leitung haben, auf der die PC M-Zein iclfachsignale in
einer Richtung zirkulieren.
Bei einem tierartigen \ ermittlungsnei/werk treten
die Teilnehmer durch Belegung einer Ireien Zeillage auf der Schleife miteinander in (iesprächsv erbindimg. Die
für einen zweiten Teilnehmer bestimmten Zeichen werden von einem ersten Teilnehmer über die
ririL'iönn/L'c' Schleile his zum zweiten Teilnehmer
übertragen, bei dem sie aul der ringlörniigen Leitung
uelöscht w eitlen. \:nd die Zeichen vom zweiten
Teilnehmer z.ini ersten w erden über den verbleibenden
Rest der ringförmigen Schleile zum eisten Teilnehmer
übertragen und tion gelöscht. Wenn ein Teilnehmer
bereits mn einem Kanal belegt ist. dann gehen alle anderen Zeichen auf der ringförmigen Schleile an
diesem Teilnehmer vorbei. Line derartige Yerniitilungsanlaüc
bcnut/t fur jeden Teilnehmer individuell Pulsmoilulaiions und Demodiilat ionsein richtungen,
also besitzt jede Teilnehmersielle einen eigenen P(M-C oder und einen eigenen I'CM-Decoder. Die
Fortschniic auf dem (iebiet tier integrierten 1 lalbleiierlechnik
erlauben es in konventionelle I cilnehmerapparaie
derartige PCM-Coder und -Decoder einzubauen, außerdem werden weitere digitale Sthallungcn z.B.
Sv nchronisiereimichtungcn. Wählzeichcngabeeinnchtungen
und andere Schaltungen ebenfalls in integrierten Schaltkreisen ausgeführt.
Aufgabe tier Schaltungsanordnung nach tier Frl'indung
ist es. eine Möglichkeil zum Ruf eines alitieren Teilnehmers und zur Signalisierung zwischen rufendem
und gerufenen Teilnehmer zu schallen.
Die Schaltungsanordnung nach tier Frfindimg isi
gekennzeichnet durch eine Hinrichtung in jeder Teilnehmerstelle, die ein binäres Codewort erzeugt,
wobei jedes unterschiedliche Codewort eine andere Teilnehmerstelle kennzeichnet, durch eine Hinrichtung
in ietler Teilnehmersielle. die alle auf der ringförmig
geschlossenen Schleife ankommenden Rufzeichen prüft, wenn eine Teilnehmersteile nicht belegt ist. um
festzustellen, ob in irgend einem Zeitkanal das die eigene Teilnehmersielle kennzeichnende Codewort
gerufen wird, durch eine Hinrichtung in jeder Teilnehmersielle, die im Frei/ustand tlas auf der ringlörniigen
Schleife empfangene eigene Codewort abändert und über die Schleife weiter übertrügt, und durch eine
Einrichtung in jeder Teilnelimerstclle, die feststellt,
wenn ein bestimmtes Codewori von dieser Teilnehmerstelle
ausgesandl und über tlas andere Hr.de der Schleife wieder empfangen wild. Mit dieser Schaltungsanordnung
ist es zugleich möglich, festzustellen, ob ein gerufener Teilnehmer frei oder besetzt ist. bzw. ob die
Schleife funktionsfähig ist.
Obige Kennzeichen der Hrlindung und weitere
■inzclheiien werden n.tchlolgend in /.usammenhani; mn
JiMi Zeichnungen erläutert.
F ι L'. t zeigt den prinzipiellen Aufbau eines rmgförmi-
^lMI PC M-Vermittlungsnetzwerks.
I" ι g. 2 zeigt ein Blockschaltbild der Teilnehmerstellc
Γ ι L'. j zeigt ein Blockschaltbild der KuI- und
[!,.•legtionschaltuugcn einer Teilnehmerstelle.
Die Grundform des Vcrmiulungsneizw crks isi m
rig. 1 dargestellt, es besteht aus ei-ier Anzahl
reiliv.'hmerstellen .S.V. die niiteinai.Jer uber eine
schalenförmig geschlossene Übertragungsleitung /./. verbunden sind, auf der die Übertragung in einer
Richtung erfolgt. Die Schleife umfallt eine Zeitgcnerstelle
FS. deren Aufgabe darin besieht, auf der
schleifeniörmigen Leitung eine Anzahl von /clui0|.
lachkanäleii zu bestimmen. |ede Teilnehmerstelle W hai
/ugriff zu jedem unbenutzten Zeitkanal. um eine
Verbindung aufzubauen, und jeder Teilnehmer hat die
Möglichkeit, das ihm eigentumliche Codewort aiii
irgendeinem Kanal zu erkennen, um eine für ihn bestimmte Verbindung zu \ ervollsiandigen. Nachdem
ein Zeilkanal für eine bestimmte Verbindung belebt
v\urde. bleibt er bis zu deren Auslösung Iur diese
Verbindung belegt und kann mehl um anderen
Teilnehmern belegt werden.
Der \ulhau einer I eilnchmcrsielle .VS lsi m I s.2
dargestellt. Hie Teilnehmerstelle besteht im wesentlichen
.ms einem herkömmlichen Fernsprechapparat, in
den die entsprechenden I lalbleiterkreise eingebaui ^iul.
die die Schaltfunktionen und andere Funktionen des ringförmigen Vermitiliingsnei/w erks ausfuhren. So sind
/. B. das Mikrofon im id der I lorer mit einem l'( M-C Oder
/'( A/( Iv- . mit einem PC M-Deeoder /'( TWPausgcstailet.
(.lie uner Halbleiterschalter Al uiul \2 in den
geeigneten Zeitpunkte:) mit der l.eiuing /./. verbunden
werden, um eine Verbindung mit einem bestimmten Zeitkanal der Leitung herzustellen. Die Teilnehmcrsicl
Io umfallt feiner einen Freikanalsuclier /'('/). einen
Rul'empfänger SNI). einen Ruftongenei ator RKi einen
Belegttongeneraior IKi einen Rul'zeichengenerator CM» und Zeitgeber- und Synchronisicrschaliungcn. Die
einzelnen l.inrichlungen werden später noch genauer besehriehen.
Die Anlage arbeitel folgendermallen. Wenn ein
Teilnehmer eine Verbindung herzustellen wünscht.dann
hebt er seinen Handapparat ab und wählt die gewünschte Nummer. Beim Drücken der letzten faste
einer gewünschten Nummer (stets die Taste 7) sucht der
Freikanalsucher einen freien Zeitkanal auf der Leitung. Die Teilnehmerstelle rastet bei diesem Kanal ein und
speist die gewählte Nummer, die vom Rufz.eichengenerator
in ein Codewori umgewandelt wurde, über die
Schaller ,-U. Λ2 in den belegten Kanal ein, wenn diese
Zeitlage erscheint. Durch das Einspeisen der gerufenen Nummer wird der Kanal für alle anderen Teilnehmer,
die eine Verbindung herzustellen wünschen, unerreichbar gemacht. Bei der gerufenen Teilnehmerstelle wird
die gewählte Nummer durch den Rulemplanger erkannt, und die Zeitgeber- und Synchronisierschaluingen
des gerufenen Teilnehmers beginnen, diesen Teilnehmer jeweils beim Erscheinen des entsprechenden
Zeitkanals mit der Leitung zu verbinden. Gleichzeitig betätigt der Rulempfanger .SWD den Wecker (1 des
gerufenen Teilnehmers und die Teilnehmersielle speisl über den PC M-C'oder /'CA/('ein Zeichen in die Leitung
ein, das dem hörenden, rufenden Teilnehmer anzeigt, dall die Nummer des gerufenen Teilnehmers gerufen
u iiil Heim rufenden Teilnehmer betätigt dieses Zeichen
einen Riilioiigener.iior RKi Wenn der geriilem.-Teilnehmer
.iniv\ortet, dann ist die Verbindung vervollständigt.
Wenn die Verbindung beendet wird, dann wird
der Zellkanal Ireigegeben für andere Verbindungen.
Der I eilnehmerapparat ist mit neun Tasten ausgerüstet.
Die 1 aste Nummer 9 wird jeweils zu Beginn der
Herstellung einer Verbindung betätigt und hat anfiel
anderem, die Aufgabe eines Umschalters, der zunächst
den P( M-Coder Pt MC sperrt. Sieben Tasten stehen
zur Verfügung, um unterschiedliche Codekombinationen
zu bilden, und das Wählen wird jeweils durch Drücken der I aste 7 beendet. Diese Taste veranlal.it die
I eiinehmersielle. sich einen freien Kanal zu suchen, und
die in einem Register zw ischengespeicherie siebenstellige
Tastkonihinaiion über die Torschaltung Λ2 auf die
Leitung zu übertragen. Alle Tcilnehniernummern beginnen also mit einer 9 und enden mit einer 7. Die mit
den verbleibenden sieben Listen mögliche Anzahl von binaren C odekombinationcn beträgt 127. wobei noch
davon ausgegangen w ird, dall die Kombination I)(KKiOiK)
nicht für die Wählzeichengabe benutzt w ird.
Außerdem w eitlen nicht alle verfügbaren ( odekombinationen
für Teilnehmernummern benutzt, da einige besondere Zeichen lür andere Zwecke, wie /. H. die
Sv IK h i'oii ιs,π ion crt order I ich sind.
Die Kulnummer ist ein achtstelliges Binärwort, die
zweite Stelle ist leweils eine 1. wenn die Ruhm" mer
vom rjfcnden I eilnehmer auf die Leitung gegeben w ird.
Die /weile Stelle wird gewöhnlich von der Liste 7 bestimmt (es w ird daran erinnert, dall icvv eils zuletzt die
laste 7 betätigt wird, wenn eine zu rillende Nummer
'.•mgegeben wird). Wenn der gerulene Teilnehmer in
emem anderen Zeitkanal belegt ist. dann wird die
Schieile nicht unterbrochen, wenn die gerulene
Nummer den geiuleiien Teilnehmer erreicht, und daher
gelangt die gerulene Nummer offensichtlich um crän del t zum rufenden Teilnehmer zurück.
Wenn jedoch der gerulene Teilnehmer Irei ist. dann
gelangen alle l.eitungszeichen in ein Schieberegister
und werden geprüft. Wenn die gerulene Teil.ichmcrstel-Ie
ihre eigene Rufnummer erkennt, dann unterbricht sie die Schleife, invertiert die Stelle 2 und gibt die geänderte
RuInummer auf die Leitung. An der rufenden Teilnehmersielle ist es lediglich erforderlich, die aiisgesandten
und empfangenen Rufzeichen zu vergleichen, um festzustellen, ob der gerulene Teilnehmer belegt ist oder
ob er gerufen wird. Die Stellen 1 und 3 bis 8 müssen in beiden Lallen übereinstimmen, und die Stelle 2 ist nur
dann verändert, wenn der gerufene Teilnehmer frei ist
und gerufen w ird.
Um die Invertierung der Stelle 2 zu erreichen ist jeder Teilnchmerapparat folgendermaßen eingerichtet.
Alle l.eiiungszeichen werden fortlaufend in ein Schieberegister
eingeschrieben, in dem sie überprüft werden um die eigene Rufnummer zu erkennen. Während diesel
Zeit wird die bistabile Kippstufe, in der die Stelle 2 eingespeichert wird, bei jedem Kanal zurückgestellt
Wenn keine gerufene Nummer festgestellt wird, dam geht der Inhalt des Schieberegisters verloren und dii
Torschaltungen .41 und 42 unterbrechen die Leituni nicht. Wenn durch eine Reihe von KoinzidenzschalUin
i:en. die dem Register zugeordnet sind, die eigem
i !ummer erkannt wird, dann werden die Torsehaltungci
Λ1 und Λ2 betätigt und die ringförmige Schleife wird ir
nächsten Rahmen unterbrochen. Der Inhalt de Schieberegisters mit der invertierten Stelle 2 wird at:
die Leitung gegeben und im Register durch di Wiederholung der Nummer in diesem Rahmen ersetzt.
I3cim rufenden Teilnehmer werden alle von dev
Leitung zurückkommenden Zeichen in ein Schieberegister eingegeben und dort mit der ursprünglich
ausgesandten Rufnummer verglichen.
Im .Synchronisierkanal erscheinen die Zeitmarken /1 s
bis PA in der Reihenfolge 1, 2, 3, 4. Während der
Wähl/eichengabe wird der Eingang des Zahleis des
PCM-Coders PCMC durch Drücken der Taste 9
gesperrt, dieser Zähler wird dann als Speicher für die
achtstellige Rufnummer benutzt. Bei jeder der nachfol- κ,
gend betätigten acht Tasten wird direkt in ein ITip-Flop
des Zählers eingeschrieben, wobei die Taste 7 in das /weite Flip-Hop eingeschrieben wird. Die gespeicherte
Information wird am Fnde des Synchronisierkanals durch den Impuls m in ein Schieberegister cingeschricben,
und jedesmal wenn die Teilnehmersielle auf den entsprechenden Kanal kommt, dann wird der Inhalt des
Schieberegisters über die Torschaltung Al auf die Leitung gegeben. Die in einem früheren Rahmen
erzeugten Zeichen, die über die Leitung zurückkehren. werden gleichzeitig in das Schieberegister eingelesen,
und dann wird ein Vergleich zwischen dem Inhalt des Schieberegisters und der gespeicherten RuInummer
gemacht.
In Γ ig. 3 ist ein Blockschaltbild der Ruf- und 2S
Belegttonschaluingen dargestellt. Die Ausgänge der sieben UND-Schaltungen, die die Stellen 1 und 3 bis 8
vergleichen, sind als Lingänge einer negierten UND-Schaltung
G3/2 mil 8 Lingängen zusammengefaßt. Wenn die Stelle 2 den Wert 1 hat (was anzeigt, dall eine
Nummer gerufen wurde), dann öffnet die Torschaltung G3'1 aufgrund der Lingangssignalc Pl und Qc. wobei
das Signal (Ji1 den Wert 1 der Stelle 2 im C'odierspeicher
darstellt. Dies öffnet die Torschaltung G.3/2. wenn die anderen Stellen Koinzidenz aufweisen. I.in Ausgangssignal
wird zu zu ei Steucrtorschallungen G3'4. G3'f>
über eine Torschaltung (73/3 übertragen. In Abhängigkeit
da\ on. ob die Stelle 2 im Schieberegister cmc 1 oder
eine 0 ist. wird eine Ruf- oder Beleglkippschaliung markiert. Wenn die Stelle 2 eine 1 ist. dann bringt der jo
Fingang CA (Stelle 2 im Schieberegister) über die Torschaltung (73/6 die Rufkippschallung FFI in die
Stellung 1. Diese Kippanordnung besteht in der tatsächlichen Ausführung aus zwei herkömmlichen
Kippstufen. die als Zähler verdrahtet sind, so daß wenigstens zwei aufeinander folgende Feststellungen
des Zeichens 1 an der Stelle 2 erfolgen müssen, bevor die Lndstufe tatsächlich markiert wird. Nachdem die
Rufkippschaltung FFl eingestellt wurde, verhindert die Rückkopplungsschleifc zur Torschaltung G3/3 die so
Weitergabe weiterer F.ingangssignalc zu dieser zählenden Kippanordnung. Wenn das Zeichen Qi erscheint,
dann wird die Torschaltung G3/4 geöffnet und stellt die Belegtkippschaltung FFl in die Stellung 1.
Wegen der Verzögerung bei der Feststeilung der
gerufenen Nummer wird die Kippschaltung FFl stets zuerst eingestellt, obwohl dieser Zustand nicht länger
als einen Rahmen anhält. Wenn danach die Kippanordnung FFi eingestellt wird, dann wird die Kippanordnung FFl über die Torschaltungen G3/7 und C3/8
zurückgestellt. Andererseits wird die Kippanordnung FFl ebenfalls über die Torschaltungen G3/7 und G3/8
zurückgestellt, wenn der Handapparat aufgelegt wird.
Wenn der gerufene Teilnehmer antwortet, dann
verschwindet die Koinzidenz bei den Stellen 3 und 8 und dadurch ändert sich das Ausgangssignal der Torschaltung (73/2. wodurch eine Antwortkippschaltung FFi
über Torschallungcn (73/9 his G3/10 die Rufkippschal-
t. Du
lung //Ί zurückstellt.T>ies schaltet den Rufton ;ib und
schaltet ilen PCM-Coder bereit, um Sprache zu
codieren. Das gleiche Ergebnis wird erreicht, wenn der rufende Teilnehmer seinen Handapparat wieder auflegt,
weil er keine Antwort erhält. Dann wird die Torschaltung G3/10 gesperrt und die Rufkippschaltung
/7Ί w ird gelöscht.
Die Kippschaltung F/-3 wird wie oben angegeben bei dem mit dem Zeichen ΙΛ zusammenfallenden Ausgangssignal
von der Torschaltung G3/2 gelöscht und durch das /eichen Pi eingestellt. Wenn die Kippschaltung FR
eingestellt ist. dann ermöglicht es die Torschaltung G3/9 dem /eichen Pl. das Ausgangssignal der Kippschaltung
/73 zur Torschaltung G3/I0 weiterzuleiten. Wenn der
gerulene Teilnehmer gerufen wird oder belegt ist. dann ist die Kippschaltung /7-3 gelöscht, wenn das Zeichen
11 sie abtastet. Wenn jedoch der gerufene Teilnehmer antwortet, dann bleibt die Kippschaltung /-7-3 nicht
mehr gelöscht und der Impuls I7I findet diese
Kippschaltung eingestellt \or, dadurch wird die Kippschaltung /71 gelöscht. Auch wenn der I landapparat
wieder aufgelegt wird, bringt der Impuls 11 die
Kippschaltung FFl über die Torschaltung G3/I0 in die Nullstellung zurück.
Die RuI- und Besetzttöne werden von zwei
Oszillatoren erzeugt, wobei der eine mit etwa 7(KIlIz
und der andere mit 2 11/ schwingt. Der Belegtton ist
einlach ein Dauerion mit einer Irequenz von 700 I Iz.
Der Rulion w ird durch Kopplung des 700H/-Tons mit dem 211/ Ton und einem 1/21 Iz-Zeichen gewonnen,
wobei das letztere durch cmc Vierteilung des 2H/-Tons gewonnen wird. Dies gibt ein zusammengesetztes
/eichen, das aus jeweils einer halben Sekunde 700Hz-ToIi mit einer nachfolgenden Pause von I 1/2
Sekunden Dauer besteht. Wenn die Ruftonkippschaltung /7 1 eingestellt ist. dann werden die 2H/- und
1/211/ /eichen in der Torschaltung G3/11 zusammengefaßt und durchlaufen die Torschaltung GJ/12. die
gesperrt ist. wenn die Kippschaltung /72 eingestellt ist
Das kombinierte 211/- und 1 '!!!/-Zeichen wird dann in
<.kr Torschaltung (,'3 13 mil dem 700Hz-Ton gemischt
und über die Torschaltung G3/I5 zusammen mit dem /eichen /Ί auf die Torschaltung G3/13 gegeben. Wenn
die kippschaltung /7-2 eingestellt ist. dann sperrt die
Torschaltung G3/12 das gemischte 2Hz- und l/2H/-/.eichen.
die Torschaltung G3/16 läßt dann gemeinsam mil dem /eichen Pi nur den 7001 fz-Ton durch.
Zusammenfassend kann man also sagen, daß das
Zeichen Pl entweder nicht ans:eht (Normalfall währene
des Wählens) oder daß es benutzt wird, um entweder den 700Hz-Ton (belegt) oder den kombinierten Tor
(Ruf) wcileiv.uleilcn. Das Ausgangssignal der Torschal
tung G3/16, dos aus dem Zeichen Pl moduliert mit derr 700Hz-Rechtecksignal besteht (Dauerton oder unter
brachen), wird dazu benutzt, um die Stelle 6 in
Sprachdccodierspcicher auf 0 zurückzustellen. Da dei
Decoder im Normalfall während des Wählens an aller Stellen eine Eins aufweist, bedeutet dies, daß dei
Decoder zwischen zwei Werten hin- und hergeschalte wird, entweder ständig als Bclegtzcichcn oder mi
Unterbrechungen als Rufzeichen. Das Ausgangssigna des Decoders wird im Hörer des Teilnehmers al:
Hörzeichen gehört.
Falls der rufende Teilnehmer einen Bclegttor empfängt und seinen Handapparat abgehoben läßt
dann wird der gerufene Teilnehmer sofort gerufen, fall· er wieder frei wird, und der Belegtton wechselt bein
rufenden Teilnehmer zum Rufton.
(ο
Schaltungsanordnung für eine Teilnehmerstelle eines ringförmigen PCM-Vermittlungsnetzwerks
Verzeichnis der verwendeten Bezeichnungen
| Bezugszeichen | Ursprungssprache D/E | Hicr/u 3 Blatt Zeichnungen | Übersetzung E/D |
| SS | subscriber station | Teilnehmerstelle | |
| TS | timing station | Zeitgebcrstelle | |
| PCMC | PCM-Coder | PCM-Coder | |
| PCMD | PCM-Decoder | PCM-Decoder | |
| LL | line | Leitung | |
| A 1, A 2 | solid state switch-es | Halbleiterschalter | |
| ECD | empty channel code detector | Freikanalsucher | |
| SND | station number detector | Rufempfa'nger | |
| RTG | ringing tone generator | Ruftongenerator | |
| ETG | Beleg ttongcncra tor | ||
| CNG | Rufzeichengenerator | ||
| G | bell | Glocke. Wecker | |
| Pl ...P4 | timing pulses | Zeitmarken | |
| G 3/1 | coincidence gates | UND-Schaltungen | |
| G 3/2 | NAND gate | negierte UND-Schaltung | |
| Pl, Qc | inputs w | Eingangssignale | |
| G 3/3 | gate | Torschaltung | |
| G 3/4, G" 3/6 | steering gates | Steuertorschaltungen | |
| αν | input | Eingang | |
| FFl | »ringing« Hip-flop | Rufkippschaltung | |
| FF 2 | »engaged« flip-flop | Belegtkippschaltung | |
| FF3 | reply flip-flop | Antwortkippschaltung | |
| G 3/7, G 3/8 | gates | Torschaltungen | |
| Pl. P2, P3 | Impulse, Zeichen | ||
| G 3/9, C 3/10 | gates | Torschaltungen | |
Claims (5)
- Patentansprüche:I. Schaltungsanordnung für eine Teilnehmerstelle eines ringförmigen PCM-Vermitilungsncizwcrks. g e k e η η / e i c h η e t durch Hinrichtungen zum Hr/eugen unterschiedlicher binärer ( odeworte. wobei jedes unterschiedliche Codewon die Rufnunimer eines anderen Teilnehmers darstellt, durch eine Finrichiung in jeder Teilnehmersielle. die im Freizustand alle Kufzeichen auf der Leitung prüft, um festzustellen, ob in irgend einem Kanal die eigene Rufnummer gerufen wird, durch Linrichtungen in jeder Teilnehmcrsielle zum Verändern und Wiederaussenden ties geänderten Codeworts aul dem gleichen Kanal, wenn die Teilnehmerstelle nicht belegt ist. und durch cmc Hinrichtung, die feststellt, wenn eine von dieser 'leilnehmersielle ausgesandte Rufnummer über die Leitung zur rufenden 'leilnehmersielle zu rück kehrt.
- 2. Schaltungsanordnung nach .Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß die Hinrichtungen zur Prüfung der aiii der Leitung eintreffenden Zeichen durch ein Schiebercgisier und logische Schaltelemente gebildet wertlen. und dall die logischen Schaltungen den Inhalt ties Schieberegisters während jedes Zeilkanals prillen und bei Übereinstimmung der im Schieheregister eingeschriebenen C'odekombination mit (.lern eigenen Rutzeichen ein Ausgangssignal abgeben.
- }. Schaltungsanordnung nach Anspi uch 2. dadurch gekennzeichnet, dal.! die Linrichiungcn zum Andern i:nil Wicderaiissenden eines Codeworts ein Bit der im Schiebercgisier enthaltenen Iniorniaiion verändern, wenn diese 'Leilnehmersielle nicht bereits in einem anderen Kanal an einer Verbindung beteiligt ist.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch I. 2 oder i. gekennzeichnet durch einen Speicher, ein Schieberegister und Hinrichtungen zum Hinsetzen einer binären C odekombinaiion aus dem Speicher in das Schieberegister, wobei diese Codekombinalion die Rufnummer eines anderen Heilnehmers darstellt, durch Hinrichtungen zum Aussenden dieser Codekombination in einem von tier leilnehmersielle belegten Kanal, durch Hinrichtungen, um in tlas .Schieberegister irgendwelche in diesem Kanal empfangene C'odekombi na t ionen einzuschreiben, durch logische Schaltelemente, die die empfangenen Codekonibiinuionen im Schieberegister mit tier im Speicher enthaltenen Codekombination vergleichen, und durch Hinrichtungen, tlie anzeigen, ob die im Schieberegister gespeicherte Information mit der im Speicher enthaltenen Information vollständig übereinstimmt oder sich nur in einer Stelle der Information voneinander unterscheidet.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dal.! die Anzeigeeinrichtungen zwei Oszillatoren unterschiedlicher Frequenz umfassen, wobei der eine Oszillator einen Hörton erzeugt und der andere Oszillator eine nicht-hörbare niedere (Eigenfrequenz aufweist, und daß eine logische Schaltung bewirkt, daß der Hörton ständig im I lörer des Teilnehmers zu hören ist, wenn die eine Bedingung auftritt, bzw. daß der llörton durch das nicht-hörbare Zeichen niederer Frequenz unierbrochen w ird. wenn die andere Bedingung auftritt.b. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurchi'ekennzeichnei. daß von dem Os/illalor niederer Frequenz emc leilfrequeiiie Schwingung abgeleitet wird, und daß logische Schalt mit ι el diese beiden Frequenzen mit dem I Ionon kombinieren, wenn die andere Bedingung aiiliriii.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2469468 | 1968-05-23 | ||
| GB24694/68A GB1216759A (en) | 1968-05-23 | 1968-05-23 | Subscriber subset for p.c.m. telephone system |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1925604A1 DE1925604A1 (de) | 1969-12-04 |
| DE1925604B2 DE1925604B2 (de) | 1976-10-21 |
| DE1925604C3 true DE1925604C3 (de) | 1977-06-16 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1804624C3 (de) | Zeitmultiplex-Fernsprech-Vermittlungsanlage mit einer schleifenförmig geschlossenen Zeitvielfachleitung | |
| DE2418391A1 (de) | Elektronisches fernmelde-endgeraet | |
| DE2356680A1 (de) | Digitale zeitmultiplex-schalteinrichtung | |
| DE19627487B4 (de) | Verfahren zum Betreiben eines schnurlosen Telefons mit Notruf- bzw. Babyruffunktion | |
| DE2163440C3 (de) | Elektronisches Nebenstellen-Nachrichtensystem mit Tastwahl | |
| DE1936232C3 (de) | Schaltungsanordnung für Teilnehmerstellen an einer ringförmigen PCM-Vermittlungsleitung | |
| DE2931254A1 (de) | Vorrichtung zur automatischen anrufbeantwortung | |
| DE2351133B2 (de) | Fernsprechsystem mit mehreren stationen, die ueber ein raumvielfach an eine von mehreren sprechverbindungen anschliessbar sind | |
| DE1925604C3 (de) | Schaltungsanordnung für eine Teilnehmerstelle eines ringförmigen PCM-Vermittlungsnetzwerks International Standard Electric Corp., New York, N.Y. (V.StA.) | |
| DE2148869A1 (de) | Steuerschaltung zur Herstellung von Verbindungen zwischen ausgewaehlten Anschluessen in einem privaten Telefonsystem | |
| DE2154601A1 (de) | Selektives Vielleitungs-Signalisierungssystem | |
| DE2604476A1 (de) | Einrichtung zum informieren eines anrufenden telefonteilnehmers ueber den aufenthaltsort eines anzurufenden teilnehmers | |
| DE1946064B2 (de) | Telefon Anrufsystem mit Mehrfachaus nutzung durch Zeitaufteilung | |
| DE2224222C3 (de) | Mehrstufige Zeitmultiplex-Fernsprechvermittlungsanlage für Teilnehmer mit Nummernschalterwahl und für Teilnehmer mit Tastwahl nach dem Dioden-Erdverfahren oder dem Mehrfrequenzverfahren | |
| EP0122354A2 (de) | Fernsprechvermittlungsanlage | |
| DE1925604B2 (de) | Schaltungsanordnung fuer eine teilnehmerstelle eines ringfoermigen pcm-vermittlungsnetzwerks | |
| DE2811804A1 (de) | Internrufschaltung fuer eine nebenstellenanlage mit zwei teilnehmern | |
| DE893350C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen mit Waehlerbetrieb | |
| DE3826100A1 (de) | Gesteuerte telefonsperreinrichtung | |
| DE2154237C3 (de) | Fernsprechnebenstellenanlage | |
| DE4016629C2 (de) | Dienstfernsprecheinheit | |
| DE3027176A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere fernsprechvermittlungsanlagen, in denen gebuehrenpflichtige sowie gebuehrenfreie verbindungen hergestellt werden | |
| DE1190056B (de) | Elektronischer Rufimpulserzeuger | |
| DE2727248A1 (de) | Verfahren zum betrieb einer telefonanlage | |
| DE2347166C3 (de) | Anordnung zur Verhinderung der Umgehung von Rufnummernsperren in Fernsprechanlagen |