DE1925508U - Gashahn fuer mehrere gasarten bzw. gasdruecke. - Google Patents

Gashahn fuer mehrere gasarten bzw. gasdruecke.

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DE1925508U
DE1925508U DE1965E0022072 DEE0022072U DE1925508U DE 1925508 U DE1925508 U DE 1925508U DE 1965E0022072 DE1965E0022072 DE 1965E0022072 DE E0022072 U DEE0022072 U DE E0022072U DE 1925508 U DE1925508 U DE 1925508U
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throttle sleeve
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Otto Egelhof, lellbaeh bei Stattgart, Stuttgarter Straße 60
"Gashahn für mehrere Gasarten bzw. Gasdrücke"
Die Erfindung betrifft einen Gashahn für mehrere Gasarten (iz.B. Stadtgas, Propangas, Erdgas) bzw. Gasdrücke mit einer in einer Kleinstell—ÜTebenleitong vorgesehenen, ein hin- und herschraubbares Sehraabstück aafweisenden Drosseleinrichtung»
Derartige, vorzugsweise zum Kegeln einer Brennerflamme vorgesehene Gashähne sind an Gasgeräten notwendig, weil diese zum Betrieb beispielsweise mit Stadtgas, Propangas oder Erdgas verschiedene Durohtrittsquerschnitte für das Gas verlangen, um die starken Drtxckunterschiede dieser Gasarten auszugleichen, so daß dementsprechend auch der Durchlassquerschnitt für die Kleinstellung der Gashähne an die unterschiedlichen Gasarten bzw· Betriebsdrücke angepaßt werden muß,
Es sind Gashähne mit einer Heinstell-Nebenleitung bekannt, in die ein von außen verstellbares Schraubstück mehr oder weniger weit hineingeschraubt werden kann, derart, daß das in die Uebenleitung ragende Ende des Schraubstücks den freien
Durchtrittsq.uersehnitt der üTebenleitung mehr oder weniger verringert.
Es ist ferner ein G-ashahn mit einem Gaskanal für Heinstellung bekannt, an dem ein Sehraubstück mit einer Drosselbohrung angeordnet ist, derart, daB es wahlweise bei Verwendung einer G-asart in den Strömungsweg des Gases hinein and bei Verwendung einer anderen Sasart aas dem Strömungsweg des Gases herausgeschraubt werden kann, so daß entweder der volle Kanalq.uerschnitt oder der kleinere Querschnitt der Drosselbohrung die Gasdurchtrittsmenge bei Kleinstellang bestimmt.
Die Erfindung bezweckt vor allem, eine einfache und genaue Anpassung des die Kleinstellung bestimmenden engsten Drosselqjzerschnittes an eine unterschiedliche G-asart oder einen unterschiedlichen Betriebsdruck, und besteht im wesentlichen
feststehende
darin, daß an der Drosselstelle eine /Drosselhii2.se angeordnet ist, die an einem Ende eine Dichtfläche aufweist, an dem in Kleinststellung der Drosseleinrichtung das Schraubstück abdichtend anliegt und die Bohrung der Hülse versehlieSt and daß in der Wand der Drosselhtilse eine oder mehrere Öffnungen zur Bildung eines Drosselgaersehiiitts bei Kleinststeilung vorgesehen sind. Insbesondere liegt dabei die Drosselhülse unter der Kraft einer feder abdichtend an einer dem Schraubstück gegenüberliegenden Dichtfläche des Gehäuses od.dgl. soql. Die Drosselhülse kann ferner an einem oder aa beiden Enden ringförmige Wülste aufweisen, die kreisförmige Dichtkanten bilden. An dem der Drosselhülse zugekehrten Ende des Schraub-
Stückes kann dieses einen zylindrischen Zapfen mit kegelförmiger Dichtfläche aufweisen. Die DrosselhiO.se ist vor·* zugsweise fest aber auswechselbar angeordnet, so daß die den engsten Querschnitt bestimmenden Öffnungen in der Hülse beliebig variiert werden können.
Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens. Es zeigen
Kg. 1 einen teilweisen Hauptschnitt durch den Gashahn mit der Nebenleitung und einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Drosseleinriehtung,
Fig. 2 in gegenüber Fig# 1 vergrößertem Maßstab einen Teilschnitt durch den Hahn im Bereich der Drosselstelle der Febenleitung,
Pig. 3 einen Schnitt nach linie 3-3 der EIg, 2,
Mg. 4 einen Schnitt dureh eine Drosselhülse mit einer kleineren Drosselbohrung und
fig. 5 einen Teilschnitt entsprechend Fig. 2, jedoch durch eine zweite Ausführungsform der Erfindung.
Der Gashahn besteht im wesentlichen aus dem Gehäuse 10, in dem in einer entsprechenden Aussparung das Küken 11 drehbar bzw* verstellbar angeordnet ist» Das Küken 11 kann mit Hilfe entsprechender Mittel 12 und einem nicht dargestellten Handgriff im Gehäuse 10 um seine Längsachse gedreht werden. Am Küken 11 sind ferner Bohrungen bzw. Ausnehmungen 13,14 vorgesehen, die es in entsprechenden Drehstellungen des Kükens 11 ermöglichen, daß das durch die Bohrung 15 eintretende Gas
entweder - bei auf "groß" gestellter Flamme - in Pfeilrichtung z^ (Fig.1) oder in Pfeilriehtung Z2 durch den Hahn strömt und am Stutzen 16 wieder austritt. In einer dritten Drehstellung des Kükens 11 ist der Hahn geschlossen.
Bei Durchströmung des Hahns in Pfeilrichtung %r steht der Hahn in Kleinstellung. Demgemäß durchströmt das G-as cua. die Kleinstell-Nebenleit ung 17,18, die mit der die Drosseleinrichtung aufnehmenden Gewindebohrung 19 in Verbindung steht und nach außen mittels einer Dichtschraube 20 verschlossen sein kann· In der Gewindebohrung 19 sind erfindungsgemäß die Drosselhülse 21, das Schraubstück 22 und eine Druckspiralfeder 23 angeordnet·
Gemäß einer ersten erfindungsgemäßen Ausfuhrungsform, die in Pig. 2, 3, 4 in größerem Maßstäbe dargestellt ist, weist die in der G-ewindebohrung 19 angeordnete Drosselhülse 21 eine durchgehende Zentralbohrong 24 und eine radiale Drosselöffnung 25 auf, wobei an der zylindrischen Außenfläche der Drosselhülse 21 eine Abflachung 26 so vorgesehen ist, daß die Drosselöffnung 25 im Bereich der Abflachung 26 mündet. Durch die Kraft der leder 23 wird die Drosselhülse entlang einer kreisförmigen Dichtkante 27 gegen eine senkrecht zur Achse der Drosselhülse stehende Fläche 28 der Gehäasewand gedrückt»
In der in Fig. 2 gezeichneten Stellang der Drosseleinrichtung ist die Nebenleitung 17,18 für ein G-as mit beispielsweise niedrigem Druck voll geöffnet, so daß das Gas in Pfeilrich-
und Z22
tung Zp,Zp^/durch die Drosseleinriehtung strömt. Dabei ist der Querschnitt der ITebenleitungen 17*1.8 so bemessen, daß einer Brennerflamme z.B. bei Yerwendung von Stadtgas eine genügende ICIeinstellgasmenge zugeführt wird.
Soll ein Gas mit höherem Drixck verwendet werden, wird das Schraubstock 22 mittels seines Außengewindes 29 in Mehtung auf die Drosselhülse 21 geschraubt, bis es mit seinem kegeligen Zapfenende 30 in die Zentralbohrung 24 der Drosselhülse 21 hineinragt und an einer kreisförmigen Dichtkante 31 abdichtend an der Drosselhülse anliegt. Diese Endlage ist strichpunktiert eingezeichnet, in der beschriebenen Eleinststellung der Drosseleinriehtung durchströmt das Gas die Drosselstelle in Pfeilriehtang ζ,,,Ζρρ, d.h. die Drosselöffnung 25 bildet einen kleinsten Drosselquerschnitt, der die durch die Mebenleitung 17,18 strömende Eleinstellgasmenge bei Yerwendung eines Gases mit höherem Druck begrenzt.
Der Durchlaß querschnitt der in der Dross elMlse 21 vorge-
aueh
sehenen Drosselöffnung 25» die beispielsweise/als Schlitz od.dgl. ausgebildet sein kann, kann größer oder kleiner zur Anpassung beispielsweise an Propangas oder an Erdgas gewählt werden (Querschnitt Q in Pig. 2, Querschnitt q in Fig. 4). Entsprechende Drosselhülsen können bei Bedarf ohne Schwierigkeiten in die Drosseleinrichtong eingesetzt bzw. ausgewechselt werden.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Drosseleinriehtong ist damit eine genaue Einstellung des Durchlaßquerschnitts
der Kleinstellung möglich, indem bei Verwendung eines Gases mit höherem Druck die Zentralbohrong der Drosselhülse verschlossen wird und das Gas den Weg durch die Drosselöffnungen 25 (Qfti) wählen maß. Auch kann gegebenenfalls das Sehraabstüek 22 zur Hegelung herangezogen werden, indem es mittels seiner Kegelflache 30 mehr oder weniger dicht an die Drossel— hülse 21 herangesohraabt wird, ohne jedoch die Zentralbohrung 24 ganz zu. verschließen.
Die in Fig. 5 dargestellte zweite erfindungsgemäße Ausführungsform der DrosseleinrieJitung unterscheidet sich von der ersten, beschriebenen Ausführungsform (fig.2,3,4) in Wirkungsweise und Aufbau, lediglich dadurch, daS an der Drossel— hülse 21 anstelle der Abflachung 26 eine kegelförmige !fläche 32 vorgesehen ist, wobei die radialen Drosselöffnungen 33 derart angeordnet sind, daß sie etwa senkrecht in die kegelige Außenfläche 32 aasmünden. Auch die Drosselöffnangen 33 können verschiedene, den Gasdrücken entsprechende Querschnitte, beispielsweise wie bei 34 strichpunktiert eingezeichnet, einen größeren Querschnitt aufweisen. Da die Kegelfläche zusammen mit der Wand der G-ewindebohrung 19 einen Bingkanal bildet, ist die zweite Ausführongsform der Dr0sselhu4.se gegenüber der in Pig· 2 dargestellten Drosselhülse strömungsgünstiger.
Anstelle der Dichtkante 27 kann in allen lallen an der dem Schraabstück abgewandten Stirnseite der Drosselhülse aueh eine kegelige Außenfläche vorgesehen sein, die abdichtend
gegen, eine entsprechende Dichtfläche -in der Leitungswand
anliegen kann. Andererseits kann, auch an der dem Schraubstück zugewandten Stirnseite der Dross elhiilse ein ringförmiger Waist mit einer kreisförmigen Dichtkante angeordnet sein, gegen die sich in kleinster Drosselstellong eine
beispielsweise ebene Stirnfläche des Schraabstiieks anlegt«

Claims (1)

  1. 6.0.65
    Bg P
    Ansprüche:
    1. Gashahn für mehrere Gasarten (z.B. Stadtgas, Propangas, Erdgas) bzw. Gasdrücke mit einer in einer Eleinstell-Eebenleitung vorgesehenen, ein hin- und hersehraubbares Sehraabstück aufweisenden Drosseleinrichttmg, dadurch
    feststehende gekennzeichnet, daß an der Drosselstelle eine /Drossel hülse (21) angeordnet ist» die an einem Ende eine Dichtfläche (31/, aufweist, an dem in KLeinststeilung der Drosseleinrichtung das Schraubstock (22) abdichtend anliegt und die Bohrung (24) der Hülse versehließt und daß in der Wand der Drosselhulse eine oder mehrere Öffnungen (25,33,34) zur Bildung eines Drosselqaerschnitts bei Kleinststellung vorgesehen sind·
    2. Gashahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselhülse unter der Kraft einer Feder (23) abdichtend an einer dem Schraubstück gegenüberliegenden Dichtfläche (28) des Gehäuses od.dgl. anliegt*
    3. Gashahn nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselhülse an einem oder an beiden Enden ringförmige Wülste aufweist, die kreisförmige Dichtkanten (27) bilden.
    2 -
    4. Gashahn nach. Ansprach"! bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubstüek an seinem der Drosselhülse zugekehrten Ende einen zylindrischemZapfen mit einer kegelförmigen Dichtfläche (30) aufweist.
    5. Grashahn nach Anspruch 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselhülse (21) fest, aber auswechselbar angeordnet ist·
    6. G-ashahn nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet» daß die Drosselhülse an ihrer äußeren Umfangsfläch-e eine Abflachung (26) aufweist und die öffnungen (25) im Bereich der Abflachung angeordnet sind.
    7. G-ashahn nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselhülse an ihrer äußeren TJmfangsfläche eine kegelförmige Fläche (32) aufweist und die Öffnungen (33,34) im Bereich der kegelförmigen Fläche, z.B. senkrecht in diese ausmündend, angeordnet sind·
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