DE1925354U - Koerperpflegegeraet. - Google Patents

Koerperpflegegeraet.

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DE1925354U
DE1925354U DE1965B0062182 DEB0062182U DE1925354U DE 1925354 U DE1925354 U DE 1925354U DE 1965B0062182 DE1965B0062182 DE 1965B0062182 DE B0062182 U DEB0062182 U DE B0062182U DE 1925354 U DE1925354 U DE 1925354U
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DE1965B0062182
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Leopold Baronica
Katharina Baronica
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Description

P.A.2971ß(*-3.b.b3
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!ASS
' Ruf 224430 PATENTANWALT
Leopold Baronica
Katharina Baronica
Körperpflegegerät
Die Neuerung bezieht sich auf ein Körperpflegegerät mit einem Striegel, aus dem an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Halteorgane herausragen. Die bekannten Körperpflegegeräte dieser Art sind mit einem geschmeidigen Band als Halteorgans., ausgestattet*wfcei das Band durch den Striegel hindurchgezogen ist. Diese Anordnung hat sich aus dem Grunde als nachteilig erwiesen, weil der Striegel an einer bestimmten Stelle des Bandes, z. B. in der Mitte, nur sehr schwer festgehalten werden kann. Wenn man, an beiden Enden des Bandes anfassend,den Körper mit dem Striegel bearbeitet, gleitet bei größerem Druck der Striegel nicht über den Körper hinweg, sondern bleibt im wesentlichen an der gleichen Stelle des Körpers, während gleichzeitig das Band durch den Striegel hindurch hin und hergezogen wird. Damit ist der Zweck des Körperpflegegerätes verfehlt. Außerdem aber muß zum Hindurchführen des Bandes durch den Striegel dieser einen mindestens der Bandbreite entsprechenden Schnitt mitten durch seine Achse hindurch aufweisen, wo-
!SSl1:" - DB. GERD NICKEL
Ruf 22443β - ά — PATENTANWALT
durch der Zusammenhalt des Striegels außerordentlich geschwächt wird. Die den beiden Seiten des Bandes gegenüber liegenden Teile werden nur noch durch verhältnismäßig schmale Streifen an den Stirnseiten des Bandes zusammengehalten und dieser geringe Zusammenhalt "bewirkt, daß der Striegel nach verhältnismäßig kurzem Gebrauch zerreißt und damit unbrauchbar wird,.
Diese lachteile werden durch das neue Körperpflegegerät behoben. Gemäß der Neuerung sind die Halteorgane als doppelte Kordelschnur ausgebildet. Um diese doppelte Kordelschnur durch den Striegel hindurchzuführen, sind nur zwei zueinander parallele Löcher im Striegel anzubringen, welche gerade ausreichen, um die Kordelschnur hindurchzuziehen. Der Zusammenhalt des Streigels in seiner Gesamtneit wird dadurch praktisch überhaupt nicht beeinträchtigt, es besteht also nicht die Gefahr, daß der Striegel durch die Anbringung der Löcher in seinem Zusammenhalt geschwächt werden und zerreißen könnte.
Die Kordelschnur kann einstückig und in sich geschlossen sein, wodurch vermieden wird, daß sich beim Bebrauch ihre Enden aufdrehen oder ausfasern könnten. Die beiden Enden der einstückigen Kordelschnur können im Innern des Striegels zusammengefügt, z. B, zusammengenäht sein. Dadurch sind die Enden einerseits äußeren Beanspruchungen
SSKlT " 3 DR. GERD NICKEL
Ruf 224436 ~ j - PATENTANWALT
entzogen und andererseits bietet das ganze Körperpflegegerät einen "besseren Anblick, wenn die Enden der Kordelschnur nicht sichtbar sind.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die beiden Stränge der Kordelschnur an voneinander getrennten Stellen durch den Striegel hindurch zu führen. Dadurch besteht die Möglichkeit, auf den Striegel von den aus ihm herausragenden Teilen der Koräelschnur ein Drehmoment auszuüben, sodaß man die Fläche dea Striegels in jede gewünschte Bichtung drehen kann. Am günstigsten ist es, die beiden Stränge der Kordelschnur durch den Striegel in seiner Längsrichtung beiderseits seiner Mittelachse hindurchzufünren.
Wenn die beiden Stränge der Kordelschnur kurz hinter ihren Austrittsatellen aus dem Striegel miteinander verbunden, z. B. mit einem Faden oder einer Schnur zusammr-engebunden sind, kann der Striegel aus seiner an, der Kordelschnur festgelegten Einbindung sich nicht entfernen.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung schematisch dargestellt und nachstehend besehrieben, ohne daß die Heuerung jedoch auf diese Ausführungsform beschränkt sein soll.
S " - 4 - ■ ■ DR. GERD NICKEL Ruf 234436 PATENTANWALT
Durch zwei in dem Striegel 1 angebrachte löcher sind die "beiden Stränge 2 und 3 der Kordelschnur 4 parallel zueinander hindurchgeführt und an der Stelle 5 sind ihre beiden Enden mit einander vernäht.
■;vro die beiden Stränge 2 und 3 der Kordelschnur 4 an beiden Seiten aus dem Striegel 1 heraustreten, sind sie mit einem Paden oder einer Schnur 6 zusammengebunden, soda£ä der Striegel 1 fest in die Kordelscnnur 4 eingebunden ist.
lach außen nin bilden die beiden Stränge 2 und 3 der Kordelschnur Schlaufen 7 und 8, die als Handgriff dienen, wenn man den Striegel über den Körper führen will, z. B. um den Rücken abzureiben.
Die Länge der außerhalb des Striegels 1 befindlichen Kordelschnur kann man dadurch variieren, daß man sie durch Knoten 9 und 10 verkürzt.
Die Kordelschnur kann man aus Materialien wie Baumwolle, Seide, Perlon als wasserabweisend od. dgl. herstellen. Als Striegel kann man solche Materialien benutzen, die für den gerade erwünschten Zweck geeignet sind, z. B. Schaumgummi, Rundbürsten oder fflachbürsten, auch Doppelbürsten, deren Borsten Rücken gegen Rücken feefestigt sind, auch rauhe künstliche oder natürliche Gewebe, wie Lupa.

Claims (6)

MÜNCHEN 22 __. #»■-«·* .,,Α,,π ..artorp.atz 8 - 5 - DR. GERD NICKEL Ruf 924430 PATENTANWALT Schutzansprüche
1. Körperpflegegerät mit einem Striegel, aus dem an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Halteorgane herausragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteorgane als doppelte Kordelschnur (4) ausgebildet sind.
2. Körperpflegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die doppelte Kordelsehnur (4) einstückig in sich geschlossen ist.
3. Körperpflegegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden der einstückigen Kordelschnur (4) im Inneren des Striegels (1) zusammengefügt, z. B. zusammengenäht sind.
4. Körperpflegegerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stränge (2, 3) der Kordelschnur (4) an voneinander getrennten Stellen durch den Striegel (1) hindurchgeführt sind.
5. Körperpflegegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stränge (2, 3) der Kordelschnur (4) durch den Striegel (1) in seiner Längsrichtung beiderseits seiner Mittelachse hindurchgeführt sind.
^" c DR. GERD NICKEL
Ruf 224436 -O- PATENTANWALT
6. Körperpflegegerät naeh einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stränge (2, 3) der Korde"lschnur' (4) kurz hinter ihren Austrittsstellen aus dem Striegel (1) miteinander verbunden , z. B. mit einem faden oder einer Schnur (6) zusammengebunden sind.
DE1965B0062182 1965-06-09 1965-06-09 Koerperpflegegeraet. Expired DE1925354U (de)

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