DE1925129B2 - Einzieh- und auswurfvorrichtung fuer als aufzeichnungstraeger dienende auswechselbare endlose manschetten fuer diktiergeraete - Google Patents

Einzieh- und auswurfvorrichtung fuer als aufzeichnungstraeger dienende auswechselbare endlose manschetten fuer diktiergeraete

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DE1925129B2 DE19691925129 DE1925129A DE1925129B2 DE 1925129 B2 DE1925129 B2 DE 1925129B2 DE 19691925129 DE19691925129 DE 19691925129 DE 1925129 A DE1925129 A DE 1925129A DE 1925129 B2 DE1925129 B2 DE 1925129B2
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    • G11B25/06Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using web-form record carriers, e.g. tape

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Description

5 6
Eine weitere erfindungsgemäße Lösung zeichnet und beim Auswerfen den Erfassungsbereich erst sich dadurch aus, daß die zwei Transportrollen zwi- dann verläßt, wenn die Manschette den Steuerschalschen Antriebs- und Spannwalze senkrecht zur Um- ter bereits betätigt hat.
laufrichtung der endlosen Manschette angeordnet Beginn und Ende der beim Einführen und Absind und nach dem Einführen der Manschette von 5 ziehen der Manschette zu steuernden Förderwirkung Hand bis zu ihrem Erfassungsbereich die Manschette der Transportelemente kann auch durch einen einmit ihrem einen Trum erfassen und zu dem Begren- zigen in der Nähe der Entnahmeseite angeordneten zungsanschlag in die Betriebsstellung ins Gerät ein- Steuerschalter bestimmt werden, wenn nur dafür geziehen und daß nach Betätigung eines Bedienungs- sorgt wird, daß die mechanischen und elektrischen elements für den Auswurf die Manschette durch die io Aushebe- und Steuervorgänge zeitlich mit einer solbeiden Transportrollen vom Begrenzungsanschlag chen Verzögerung erfolgen, daß durch das manuelle abgezogen und bei loser Spannrolle zur Entnahme- Einschieben der Manschette die Transportelemente seite des Geräts hin förderbar ist, bis sie sich außer- angehoben und eingeschaltet werden, daß diese aber halb des Erfassungsbereichs der Transportrollen be- bereits abgeschaltet und voneinander oder von der findet und von Hand entnommen werden kann, wo- 15 Antriebswalze abgehoben sind, sobald die Manbei die Ein- und Abschaltung des Antriebs der schette manuell wieder greifbar ist und entnommen Transportrollen und die Bewegung der einen Trans- werden kann.
portrolle zur anderen hin und von dieser weg am Bei der Ausführungsform mit zwei quer zur UmBeginn und Ende des Einzugs-und Auswurfvorgangs laufrichtung der Manschette angeordneten Transmanuell oder durch Steuerschalter, die von der Man- 20 portrollen erfolgt dies in vorteilhafter Ausgestaltung schette betätigt werden, steuerbar ist. der Erfindung dadurch, daß die eine der Transport-
Von den beiden Transportrollen kann eine Rolle rollen gegenüber dem Steuerschalter und gegenüber von einem eigenen Transportmotor angetrieben sein, der einen raumfest angeordneten Transportrolle derwährend die andere Rolle gegen die angetriebene art versetzbar ist, daß die von Hand eingeführte Rolle anliegt. *5 Manschette zuerst den Steuerschalter trifft, bevor sie
Die Umkehr der Förderrichtung erfolgt bei diesem in den Erfassungsbereich der Transportrolle gelangt, Lösungsprinzip durch die Verwendung eines pol- und beim Abziehen den Erfassungsbereich verläßt, umschaltbaren Elektromotors, dessen Drehrichtung nachdem sie den Steuerschalter erneut betätigt hat. also umkehrbar ist. Statt der versetzbaren Anordnung der Transport-
Mit gleicher Wirkung kann eine der Transport- 30 rolle kann in einer abgewandelten Ausführungsform rollen über ein Umlenkgetriebe von der Antriebs- eine der Transportrollen auch mit einem vorstehenwalze angetrieben werden. Eine Umkehr der Förder- den Rand versehen sein, dessen Durchmesser gegenrichtung kann dann dadurch erfolgen, daß entweder über dem Durchmesser der zugehörigen Transportdie Drehrichtung der Antriebswalze oder des Um- rolle größer ist und über der Breite der zusammenlenkgetriebes geändert wird, indem beispielsweise ein 35 wirkenden Transportrollen vorsteht. Dieser relativ Zwischenrad in das Umlenkgetriebe eingeschaltet schmale Rand läßt sich beim Einführen der Manwird, das die Drehrichtung des die Transportrolle schette ohne weiteres überwinden, trägt aber bei antreibenden Rades unabhängig von der Drehrich- umgekehrter Drehrichtung zum Auswerfen der Mantung der Antriebswalze ändert. schette über den Schaltpunkt des Steuerschalters hin-
Betrieb und Drehsinn der Transportrollen lassen 40 aus bei.
sich bei beiden Ausführungsformen durch die Ver- Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus
wendung von Mikroschaltem, Lichtschranken, der die beiden Ausführungsbeispiele wiedergebenden Schleifkontakten oder Kontaktfedersätzen steuern. Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung. In
Hierbei ist es notwendig, den Antrieb für die der Zeichnung ist
Transportrollen in Betrieb zu setzen, bevor die von 45 F i g. 1 eine Ansicht der Manschettenführung über Hand eingeschobene Manschette von den Transport- Antriebswalze und Spannwalze mit schräg zur Anrollen erfaßt wird, daß aber auch der Betrieb der triebswalze angeordnetem Transportelement, Transportrollen dann abgebrochen wird, sobald die F i g. 2 eine Ansicht der Manschettenführung einei
Manschette den Erfassungsbereich der Transport- Ausführungsform mit quer zur Manschettenumlaufrollen verläßt und von Hand entnommen werden so richtung angeordnetem Transportrollenpaar, kann. Fig. 3 eine Seitenansicht zu Fig. 2 mit einer Ab-
Dies wird nach der Erfindung dadurch gewähr- hebevorrichtung,
leistet, daß die den Beginn und das Ende des Ein- Fig. 4 Vorderansicht und Draufsicht der An·
zieh- und Auswurfvorgangs bestimmenden Steuer- triebsvorrichtung der Transportrollen zur Ausfüh· schalter eine bestimmte Lage bezüglich der Angriffs- 55 rungsf orm nach F i g. 2 teilweise im Schnitt, stelle der Transportelemente erhalten und den Fig. 5 Vorderansicht und Draufsicht einer ab
Antrieb und die Abhebevorrichtung der Transport- gewandelten Antriebsvorrichtung teilweise in elemente sowie eine Vorrichtung steuern, die die Schnitt,
Spannwalze in ihre auf größten Abstand von der F i g. 6 eine Seitenansicht mit einer versetzbar an
Antriebswalze eingestellte, das Spannen der Man- 60 geordneten Transportrolle, schette bewirkende Lage überführt Wie die Fi g. 1 und 2 erkennen lassen, enthält di
Der für den Beginn des Einziehvorgangs verant- Vorrichtung nach der Erfindung eine Antriebs wortliche Steuerschalter ist zweckmäßigerweise ge- walze 1, die im Betrieb zur Fortbewegung eines al genüber dem Transportelement verschiebbar ange- endlose, biegsame Manschette ausgebildeten Auf ordnet oder ist in zwei Stellungen doppelt vorhanden, 65 Zeichnungsträgers 2 dient und eine gegenüber de so daß die von Hand eingeführte Manschette zuerst Antriebswalze verschwenkbar angeordnete Spann den Steuerschalter betätigt, bevor die Manschette in walze 3. den Erfassungsbereich desTransportelements gelangt Beim ersten Ausführungsbeispiel nach der Erfin
dung ist unterhalb der Antriebswalze 1, in Trans- der durch die Achsen der Transportrollen zu legenportstellung gegen diese anliegend, ein aus mehreren den Ebene optisch derart ausgerichtet sind, daß die einzelnen Rollen bestehendes Transportelement 4 der Entnahmeseite zugekehrte Lichtschranke A nur vorgesehen, welches gegenüber der Achse der An- beim Einschieben der Manschette und die von der triebswalze 1 derart schräg angestellt ist, daß es bei 5 Entnahmeseite abgekehrte, dahinterliegende Lichtangetriebener Antriebswalze die anfangs von Hand schranke B nur beim Auswerfen der Manschette aneingeführte Manschette 2 bis zu einem Begrenzungs- spricht, sobald die geräteseitige Manschettenkante anschlag 6 in die Betriebslage einzieht und bei Um- diese Lichtschranken passieren,
kehr der Drehrichtung die Manschette vom Begren- Nach dem Einführen der Manschette zu Beginn zungsanschlag 6 zur Entnahmeöffnung hinausführt. io eines Aufzeichnungsvorganges wird also durch die Das Abziehen der Manschette kann aber auch da- Lichtschranke A der Antrieb für die Transportrollen durch erfolgen, daß die Transportrollen 4 in eine und das Anlegen der mitlaufenden Rolle gegen die entgegengesetzte Winkellage zur Achse der Antriebs- angetriebene Rolle bereits wirksam, bevor die Manwalze verschwenkt werden, wobei die Drehrichtung schette in den Erfassungsbereich der Rollen gelangt, der Antriebswalze beim Einziehen und Auswerfen 15 Entsprechend wird der Antrieb der Transportrollen der Manschette erhalten bleiben kann. abgeschaltet, wenn die geräteseitige Kante sich noch
Das Anheben der Transportrollen gegen die An- zwischen den Transportrollen befindet, die Man-
triebswalze und das Einschalten ihres Antriebs wer- schette aber bereits von Hand ergriffen und abgezo-
den ausgelöst durch einen Steuerschalter, der von gen werden kann,
der von Hand eingeführten Manschette betätigt wird, ao Das Abheben der nicht angetriebenen von der an-
Sobald die durch die Transportrollen 4 eingezo- getriebenen Rolle erfolgt nach F i g. 3 beispielsweise
gene Manschette ihre normale Betriebslage erreicht dadurch, daß ein von den Steuerschaltern betätigter
hat, unterbricht — wie beispielsweise die F i g. 4 Elektromagnet 12 vorgesehen ist.
bis 6 erkennen lassen — die geräteseitige Kante eines In der abgewandelten Ausführungsform der
ihrer Trums den Strahlengang einer in Höhe des Be- as F i g. 6 ist lediglich ein als Lichtschranke ausgebilde-
grenzungsanschlags 6 angeordneten, aus Licht- ter Steuerschalter 17 vorgesehen, der optisch mit der
quelle 7 und Fotozelle, Fotowiderstand oder Foto- feststehenden Transportrolle ausgerichtet ist, wäh-
transistor 8 bestehenden Lichtschranke, wodurch rend die mitlaufende Transportrolle zur angetriebe-
der Antrieb der Transportrollen 4 abgeschaltet und nen Rolle seitlich zur optischen Achse der Licht-
diese von ihrer wirksamen Lage abgehoben werden. 30 schranke nach vorn oder hinten versetzbar angeord-
SoIl die Manschette wieder aus dem Gerät ent- net ist, ohne jedoch die Förderwirkung des Transfernt werden, werden gleichzeitig mit dem Entspan- portrollenpaares zu beeinträchtigen. Die versetzbare nen der Spannwalze 3 die Transportrollen in ent- Rolle kann daher auf einer Kurvenscheibe gelagert gegengesetzter Förderrichtung angehoben und an- sein, deren wirksamer Krümmungsradius dem Abgetrieben, und die Manschette 2 wird in Richtung 35 stand der aufeinandergepreßten Transportrollen entder Entnahmeöffnung transportiert. Sobald sie wie- spricht.
der den Steuerschalter erreicht hat, wird der Antrieb Nach dem manuellen Einführen der Manschette
und das Anliegen der Transportrolle an der An- zu Beginn eines Aufzeichnungsvorganges befindet
triebswalze abgeschaltet, so daß die Manschette nun- sich nach dieser Ausführungsform die versetzbare
mehr leicht von Hand entnommen werden kann. 40 Rolle in einer von der Entnahmeseite etwas abgele-
In einer abgewandelten Ausführungsform nach der genen Stellung. Die eingeführte Manschettenkante
Erfindung sind nach Fig. 2 bis 6 zwischen der trifft zuerst auf die Lichtschranke, welche den An-
Spannwalze 3 und der Antriebswalze 1 auf das un- trieb und das Zusammenpressen der Rollen auslöst,
tere Trum der Manschette einwirkend zwei vonein- Nach Betätigung des Bedienungselements für den
ander abhebbare Transportrollen 10,11 vorgesehen, 45 Auswurf fördern die Transportrollen die Manschette
die quer zur Umlaufrichtung der Manschette gegen- in Richtung der Entnahmeöffnung, wobei sich die
läufig antreibbar sind und je nach Antriebsrichtung versetzbare Rolle in einer der Entnahmeöffnung
die Manschette einzuführen oder abzuziehen ver- mehr zugekehrten Stellung befindet. Die geräteseitige
mögen. Ihren Antrieb erhalten diese Transportrollen Manschettenkante trifft auf die Lichtschranke wäh-
in zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ent- 50 rend sie noch von den Transportrollen geführt wird,
weder vom Antriebsmotor für die Antriebswalze 1 Die Lichtschranke verursacht das Abfallen der
über ein steuerbares Reibradgetriebe 14 mit Kegel- Transportrollen und das Abschalten ihres Antriebs,
rädern, wobei die Drehrichtung durch wahlweises so daß der noch im Gerät befindliche Teil der Man-
Anlegen eines Reibrades am Innen- oder Außen- schette bequem von Hand abgezogen werden kann
umfang des treibenden Rades umgekehrt wird 55 Mit gleich guter Wirkung kann statt der versetz-
(F i g. 4), oder aber über ein mit der Antriebswalze 1 baren Anordnung der Transportrollen oder der
unmittelbar kuppelbares Reibradgetriebe 9 mit sich Steuerschalter auch eine der Transportrollen mit
daran anschließendem Kegelzahnradpaar, dessen einem Rand vergrößerten Durchmessers versehen
Drehrichtung sich aus der Drehrichtung der An- sein, welcher gegenüber der Breite der anliegenden
triebswalze ableitet (Fig. 5). 60 Transportrolle etwas vorsteht. Beim Einfuhren der
Um die Steuer- und Schaltvorgänge für die Wirk- Manschette wird diese unter geringer Aufbiegung an samkeit der Transportrollen 10,11 mit dem manuel- der Kante gegen den Rand gestoßen. Beim Abziehen len Einführen und Abziehen der Manschette in Ein- der Manschette ist jedoch die Friktion dieses scbmaklang zu bringen und keinen Leerlauf der Transport- len Randumfangs so groß, daß die auszuwerfende rollen entstehen zu lassen, sind in der Ausführungs- 65 Manschette etwas über den Abschaltpunkt hinausform nach Fig. 4 und 5 zwei aus Lichtschranken bewegt wird, damit dann die Manschette den Steuerbestehende Steuerschalter vorgesehen, die bezüglich schalter für das Ende des Auswurfvorgangs betätigt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 209528/491

Claims (14)

3 4 gende Steuerschalter (/1) den Beginn des Einzugs- eine nur geringfügige Schrägstellung. Eine andere Vorgangs und der von der Entnahmeseite ab- Funktion hat die in ihrer Schrägstellung zur Angelegene Steuerschalter (B) das Ende de* Aus- triebswalze unverändert bleibende Andrückrolle wurfvorgangs steuert. nicht. 15. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- ·5 Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, eine kennzeichnet, daß die eine der beiden Transport- Manschette von Hand bis zum Erfassungsbereioh rollen mit einem Rand versehen ist, dessen eines gegen die Antriebswalze anliegenden und dem-Durchmesser gegenüber dem Durchmesser der zufolge umlaufenden, als Förderorgan wirksamen zugehörigen Transportrolle größer ist und über Transportelementes einzuführen, wonach dann der der Breite der zusammenwirkenden Transport- io weitere Transport bis in die durch den Begrenzungsrollen vorsteht, so daß die Manschette beim Aus- anschlag bestimmte Betriebsstellung automatisch werfen durch den Rand der Rolle über den durchgeführt wird. Umgekehrt läßt sich die Ent-Schaltpunkt des Steuerschalters hinausgeschoben nähme einer Manschette in gleicher Weise durchwird, führen, wenn entweder der Drehsinn der Antriebs- 15 walze und damit des Transportelements umgekehrt ■ oder der Anstellwinkel, des Transportelements mit Förderwirküng zur Entnahmeseite des Gerätes hin geändert wird. Die Manschette wird dann zwangläu- Die Erfindung bezieht sich auf eine Einzieh- und fig vom Begrenzungsanschlag weggezogen und kann Auswurfvorrichtung für als Aufzeichnungsträger die- ao danach, wenn sie den Erfassungsbereich des Transnende auswechselbare, quer zu ihrer Umlaufrichtung portelements verlassen hat, von Hand leicht ganz einzieh- und auswerfbare endlose Manschetten für herausgezogen werden. Diktiergeräte mit einem Transportelement und einer Eine nach dieser Erkenntnis entwickelte Lösung Antriebswalze, die an ihrem von der Einführseite der zeichnet sich gemäß einer Ausführungsform der ErManschetten abgelegenem Ende mit einem Begren- 25 findung dadurch aus, daß das Transportelement derzungsanschlag versehen ist und zu der parallel und art schräg gegen die Antriebswalze anliegend auszu ihr im Abstand änderbar eine Spannwalze ange- gebildet ist, daß die von Hand bis zum Erfassungsordnet ist. bereich des Transportelements eingeführte Man- Das Einziehen und Auswerfen solcher endloser schette zu dem Begrenzungsanschlag in die Betriebs-Manschetten über die Antriebswalze und die Spann- 30 stellung ins Gerät einziehbar ist und daß nach walze bereitet stets Schwierigkeiten, wenn dies, wie Betätigung eines Bedienungselements für den Auses bisher geschehen ist, ausschließlich von Hand wurf, die Manschette durch das Transportelement oder mit bisher bekannten Vorrichtungen erfolgt. vom Begrenzungsanschlag abziehbar und zur Ent-Nicht nur muß beim Einführen beachtet werden, daß nahmeseite des Geräts hin förderbar ist, bis sie sich die Manschette in die für den Betrieb richtige Lage 35 außerhalb des Erfassungsbereiches des Transportgelangt, sondern es sind zumeist auch mehrere Ar- elements befindet und von Hand entnommen werden beitsgänge erforderlich. kann, wobei die Ein- und Abschaltung des Antriebs Bekannt ist es beispielsweise nach der deutschen des Transportelements und die Bewegung des Trans-Auslegeschrift 1 126 155, durch flächenförmig aus- portelements zur Antriebswalze hin und von dieser gebildete Mitnehmer, die an einer unter Federwir- 40 weg am Beginn und Ende des Einzugs- und Auskung stehenden und teilweise herausziehbaren Füh- wurfvorgangs manuell und durch Steuerschalter, die rungsplatte befestigt sind, die von Hand auf der von der Manschette betätigt werden, steuerbar ist. Führungsplatte bis zu einem Anschlag eingelegte Danach ist die Vorrichtung ohne weitere Bedienung Folie an ihrer Kante zu erfassen und mitzuführen. bereit, eine neue Manschette einzuziehen. Durch seitlichen Druck auf die Führungsplatte wird 45 In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist dann die Folie von den auf der Einführseite ange- das Transportelement als Rolle ausgebildet, die von ordneten Mitnehmern in das Innere des Gerätes ge- der umlaufenden Antriebswalze angetrieben wird. Es führt, und durch Auslösen der Federspannvorrich- können auch mehrere parallel zueinander angeordtung wird die Führungsplatte mit der besprochenen nete Rollen vorgesehen sein, die längs der Antriebs-Folie teilweise ausgeworfen, wobei sie durch die zur 50 walze im Abstand zueinander verteilt sind, so daß Einführseite entgegengesetzten Anschläge die Folie Manschetten verschiedener Größe verwendbar sind, mitnimmt. Soll die Fördereinrichtung durch Änderung des Nachteilig bei dieser bekannten Auswerfvorrich- Drehsinns der Antriebswalze umgekehrt werden, bietung ist es, daß die Folie an ihren Kanten erfaßt tet sich hierfür ein an sich bekannter, in seiner Drehwird, die sich dadurch naturgemäß stärker abnutzen 55 richtung umkehrbarer Antriebsmotor an, der in den und die Folie unbrauchbar machen. Stromkreis eines Steuerschalters eingeschaltet und In dem Bestreben, das Einziehen und Auswerfen durch diesen steuerbar ist. der Manschetten automatisch vornehmen zu können, Die Umkehr der Förderrichtung kann aber auch geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, die bei dadurch erfolgen, daß der Anstellwinkel der TransAnlage einer Andrückrolle gegen die Antriebswalze 60 portrolle veränderbar ist, indem diese zum Einziehen vorhandene Förderwirkung für den Einzieh- und und zum Abwerfen der Manschetten in entgegen-Auswurfvorgang der Manschetten nutzbar zu machen. gesetzte Winkellagen bezüglich der Antriebswalze Die bisher verwendete abhebbare Andrückrolle verschwenkbar gemacht wird, was durch einen 3, sorgt durch eine gewisse Schrägstellung zur Antriebs- Steuerschalter ausgelöst wird, der die Schräglage diewalze, wenn sie gegen diese anliegt dafür, daß die 65 ser Rolle in die entgegengesetzte Winkellage zu Manschette stets gegen ihren seitlichen Begrenzungs- einem Zeitpunkt herbeiführt, in welchem beispielsanschlag gedrückt bleibt und dadurch ihre für den weise zur Entnahme der Manschette die Spannwalze Betrieb richtige Lage beibehält. Hierzu genügt meist gegenüber der Antriebswalze entspannt wird. Patentansprüche:
1. Einzieh- und Auswurfvorrichtung für als Aufzeichnungsträger dienende auswechselbare, quer zu ihrer Umlaufrichtung einzieh- und auswerfbare, endlose Manschetten für Diktiergeräte mit einem Transportelement und einer Antriebswalze, die an ihrem von der Einführuugsseite der Manschetten abgelegenem Ende mit einem Begrenzungsanschlag versehen ist und zu der parallel und zu ihr im Abstand änderbar eine Spannwalze angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportelement derart schräg gegen die Antriebswalze (1) anliegend angeordnet ist, daß die von Hand bis zum Erfassungsbereich des Transportelementes eingeführte Manschette (2) zu dem Begrenzungsanschlag in die Betriebsstellung ins Gerät einziehbar ist und daß nach Betätigung eines Bedie- ao nungselementes für den Auswurf die Manschette durch das Transportelement vom Begrenzungsanschlag abgezogen und zur Entnahmeseite des Gerätes hin gefördert wird, bis sie sich außerhalb des Erfassungsbereiches des Transport- as elements befindet und von Hand entnommen werden kann, wobei die Ein- und Ausschaltung des Antriebs des Transportelements und die Bewegung des Transportelements zur Antriebswalze hin und von dieser weg am Beginn und Ende des Einzugs- und Auswurfvorganges manuell oder durch Steuerschalter, die von der Manschette betätigt werden, steuerbar ist.
2. Einzieh- und Auswurfvorrichtung für als Aufzeichnungsträger dienende auswechselbare, quer zu ihrer Umlaufrichtung einzieh- und auswertbare, endlose Manschetten für Diktiergeräte mit zwei Transportrollen und einer Antriebswalze, die an ihrem von der Einführseite der Manschetten abgelegenem Ende mit einem Begrenzungsanschlag versehen ist und zu der parallel und zu ihr im Abstand änderbar eine Spannwalze angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Transportrollen (10,11) zwischen Antriebs- und Spannwalze senkrecht zur Umlaufrichtung der endlosen Manschette (2) angeordnet sind und nach dem Einführen der Manschette von Hand bis zu ihrem Erfassungsbereich die Manschette mit ihrem einen Trum erfassen und zu dem Begrenzungsanschlag in die Betriebsstellung ins Gerät einziehen und daß nach Betätigung eines Bedienungselementes für den Auswurf die Manschette durch die beiden Transportrollen vom Begrenzungsanschlag abgezogen und bei loser Spannrolle zur Entnahmeseite des Gerätes hin gefördert wird, bis sie sich außerhalb des Erfassungsbereiches der Transportrollen befindet und von Hand entnommen werden kann, wobei die Ein- und Abschaltung des Antriebs der Transportrollen und die Bewegung der einen Transportrolle zur anderen hin und von dieser weg am Beginn und Ende des Einzugs- und Auswurfsvorgangs manuell oder durch Steuerschalter, die von der Manschette betätigt werden, steuerbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportelement (4) als Rolle ausgebildet ist, die von der umlaufenden Antriebswalze antreibbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruoh 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportebment (4) aus mehreren parallel zueinander angeordneten Rollen besteht, die längs der Antriebswalze im Abstand zueinander verteilt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden Transportrollen (10,11) von einem eigenen Transportmotor angetrieben wird und die andere Transportrolle gegen die angetriebene anliegt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Transportrollen über ein Umlenkgetriebe (9) von der Antriebswalze angetrieben wird und die andere Transportrolle gegen die angetriebene anliegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Fördern in Aüswurfrichtung die Drehrichtung der Antriebswalze bzw. des Transportmotors gegenüber der Drehrichtung beim Einzug umkehrbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Fördern in Auswurfrichtung der Anstellwinkel der Transportrollen (4) mit Förderwirkung zur Entnahmeseite des Gerätes hin änderbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehr der Drehrichtung der Transportrollen durch Einkuppeln eines Zwischenrades oder durch Umlegen des Zwischenrades von außen auf den Innenumfang eines Gegenrades erfolgt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschalter Mikroschalter, Lichtschranken, Schleifkontakte oder Kontaktfedersätze sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschalter für das Ende des Einzugsvorganges sowohl den Antrieb und die Abhebevorrichtung der Transportelemente, als auch über einen Elektromagneten eine Vorrichtung steuert, durch die die Spannwalze (3) in ihrer auf größten Abstand von der Antriebswalze (1) eingestellte, das Spannen der Manschette bewirkende Lage übergeführt wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschalter für den Beginn des Einzugsvorgangs und das Transportelement gegeneinander verschiebbar angeordnet sind, derart, daß die von Hand eingeführte Manschette zuerst den Steuerschalter betätigt, bevor diese in den Erfassungsbereich des Transportelements gelangt und beim Auswerfen den Erfassungsbereich erst dann verläßt, wenn die Manschette den Steuerschalter betätigt hat.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportelement beim Einführen der Manschette von Hand von der Antriebswalze bzw. Gegenrolle derart abhebbar ist, daß die Manschette über den Steuerschalter eingeführt werden kann, nach dessen Betätigung das Transportelement von einem Magnet an die Antriebswalze bzw. Gegenrolle geschwenkt wird.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Steuerschalter vor und hinter dem Erfassungsbereich des Transportelementes angeordnet ist, derart, daß der zur Entnahmeseite des Gerätes hin lie-
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