DE1925123B - Vorrichtung zum Abziehen viskoser Flüssigkeiten aus einem Behälter - Google Patents

Vorrichtung zum Abziehen viskoser Flüssigkeiten aus einem Behälter

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DE1925123B
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Coleman, Clarence Buyer, San Leandro, Calif. (V.St.A.)

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Description

verbindungen Absperrventil ist zweckmäßig eine Feslstellvorrichn auf diesen lung vorgesehen. Hierdurch wird jegliches unueapsichtigtes Lösen des Verbindungsstückes von eiern Gewindestutzen vermieden. .
Weiterhin ist die Verwendung eines als K-uge ausgebildeten Absperrorgans für das Absperrventil vorteilhaft.
Damit die zum Einschieben eines Abzugsrohres durch das Absperrventil bis in den Behälter hinein
freien Gewindestutzen des Absperrventils ein Verbindungsstück unter Zwischenschaltung eines elastisch zusammendrückbaren Dichtringes aufge-
aufschraubbaren Verbindungsstückes gedrückt wird, wenn diese beiden Bauteile aufeinandergeschraubt werden. Dadurch wird in einfacher Weise eine an
Erfindung ist vorgesehen, daß die Rahrv nus einem Gewindestutzen und einem aufschraubbaren Verbindungsstück in derartiger Ausbildung bestehen, daß ein zwischen benachbarten Innenflächen dieser Bauteile elastisch zusammendrückbarer Dichtring als Stopfbuchsendichtung auf das einschiebbare Abzugsrohr wirkt, und die miteinander fluchtenden Durchgangsöffnungen des
Absperrorgans des Absperrventils, des Gewinde- um..» um ,,.^^...w.,.., — - --■· . . ._ Stutzens und des Verbindungsstückes ein leichtes 10 bestimmte Ausbildung auch die Möglichkeit laut Einschieben des Abzugsrohres zulassen. den Abflußstutzen bzw. den Gewindestutzen des
Diese Ausbildung läßt es zu, daß man das Abzugs- Absperrventils in anderer Weise mit Leitungen zum rohr ohne Ausströmverluste auch im Falle niedrig- Abführen des Behälterinhalts zu verbinden, ist es viskoser Flüssigkeiten durch die Rohrverbindungen vorteilhaft, wenn das Verbindungsstück und der und das Absperrventil hindurch bis in den Behälter i5 Gewindestutzen derart ausgebildet sind, daß an Stelle einschieben kann. Zu diesem Zweck wird auf den des Abzugsrohres auch ein Anschlußstück anschlieli-
bar ist, indem dessen Endflansch zwischen den Innenflächen des Gewindestutzens und des Verbindungsstückes unter Zwischei· ehalten einer Dichtung
schraubt, der elastisch radial nach innen in die 20 festklemmbar ist.
Durchgangsöffnung des Gewindestutzens und des Die Erfindung wird nachstehend an Hand von
Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
„„,„.... - ... ..-._ „.. rig. 1 eine Vorderansicht eines mit einer errin-
sich bekannte Stopfbuchsendichtung für ein dich- 25 dungsgemäßen Vorrichtung ausgestatteten Behälters, tendes Einschieben des Abzugsrohres geschaffen. Das F i g. 2 einen vergrößerten Ausschnitt einer Seiten-
Einschieben wird dadurch erleichtert, daß die ansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung mit Durchgangsöftnungen des Absperrorgans des Ab- einer daran angeschlossenen Saugpumpe, Sperrventils, des Gewindestutzens und des auf- Fig. 3 einen Ausschnitt aus einer Seitenansicht,
schraubbaren Verbindungsstückes miteinander fluch- 30 ähnlich Fig. 2, wobei Teile eines Absperrventils der tende DurchgangsöfTnungen aufweisen. Vorrichtung im Schnitt dargestellt sind,
Durch diese Ausbildung kann das Abzugsrohr an Fig. 4 eine Seitenansicht des freien Endes des
der Entladestelle des Behälters zunächst bei ge- Absperrventils im Schnitt mit einem aufgeschraubten schlossenem Ventil in den Gewindestutzen bis zum Anschlußstück und einem eingeschobenen Abzugs-Erreichen des Absperrorgans des Absperrventils 35 rohr,
eingeschoben werden. Nachdem man durch Auf- Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche Darstellung des
freien Endes des Absperrventils, an das ein Anschlußstück anderer Ausbildung aufgeklemmt ist,
r „....„._„ _., Fig. 6 einen teilweise geschnittenen Ausschnitt
man das Absperrventil öffnen, ohne daß Flüssigkeit 40 einer Ansicht einer mit dem Absperrventil verbunaus dem Behälter ausströmen kann, und man kann denen Drehzapfen-Schlauchschnellvrrbindung.
Fig. 1 zeigt einen Behälter 10 zur Aufnahme von Flüssigkeiten, die gegebenenfalls eine hohe Viskosität aufweisen können, der in einem Stützgerüst 12 ange-
sch rauben des Verbindungsstückes mit dem erwähnten Dichtring die auf das eingeschobene Abzugsrohr wirkende Stopfbuchsendichtung hergestellt hat, kann
Abmgsrohrcs inneihalb der Rohrverbindungen und des Absperrventils verhindert wird. Ls i.t vorteilhaft, wenn zum Schutz der Rohr-
nun das Abzugsrohr durch das Absperrorgan des Absperrventils hindurchschieben bis in den Behälter
hinein. Danach kann das Verbindungsstück ge- , _
gcbencnfalls noch so stark angezogen werden, daß 45 ordnet ist, das im wesentlichen aus sich nach unten jegliche zufällige und unerwünschte Bewegung des erstreckenden Streben 14 und unteren U-Schienen 16
gebildet wird. Der Behälter weist senkrechte Seitenwände 18. einen oberen Boden 20 mit einem darin vorgesehenen und durch einen Mannlochdeckel 22
verbindungen und des Ventils an Stelle des Dicht- 50 verschlossenen Mannloch sowie einen vorzugsweise ringes eine Dichtplatte zwischen den Innenflächen kegelstumpfförmigen unteren Boden 24 auf, der von fcstklcmmbar ist. Durch eine solche Dichtplatte im Winkel geneigten Bodenplatte;! 26 gebildet wird, werden die Rohrverbindungen staubdicht verschlos- Der Behälter kann auch eine andere Gestaltung aufscn. so daß während des Behältertransportes keine weisen, da seine Form im Rahmen der hier an Hand Verschmutzung eintreten kann, die beim Entladen 55 eines Beispiels zu erläuternden Erfindung Keine
Rolle spielt: So kann er beispielsweise zylindrisch, prismatisch od. ä. geformt und auch mit einem flachen Boden versehen sein.
,.„_. Ein Abflußstutzen 28 erstreckt sich horizontal von
Um zu gewährleisten, daß die Rohrverbindungen 60 einer der Bodenplatten 26 nach außen und steht mit und das Absperrventil während der Handhabung dem Inneren des Behälters durch einen (in Fig. Z und auch während des Behältertransportes ihre Lage dargestellten) Ausschnitt 30 in Verbindung. Das am Behälter genau, beibehalten, ist es vorteilhaft, freie Ende des Abflußstutzens 28 weist einen daß das Absperrventil von einem Ventilstützglied Montageflansch 32 auf, an welchem ein Absperreehaitcn ist, das aus einem Teil eines Stützgertistes 65 ventil 34 durch eine Vielzahl von (in F i g. 2 und 3
des Behälters gegebenenfalls das Einschieben des Abzugsrohres oder das Aufschrauben des Verbindungsstückes auf den Gewindestutzen erschweren könnte.
für den Behälter bertsht.
Zur Vermeidung einer unbeabsichtigten Relativbewegung zwischen dem Verbindungsstück und dem
dargestellten) Schrauben 36 befestigt ist.
In F i g. 2 ist das Absperrventil 34 so angeordnet, daß es sich vertikal über einer der U-Schienen 16
befindet. Ein Ventilstützglied 38 liegt an dem Um- ist, um das Verbindungsstück auf diese Weise an fang des Ventilkörpers 40 an, wird ebenfalls durch dem Gewindestutzen festzulegen und eine Relativdie Schrauben 36 gehalten und liegt auf der Ober- bewegung zwischen diesen Bauteilen zu verhindern, fläche der genannten U-Schiene auf. Das Absperr- Solange sich eine Flüssigkeit, ein fließfähigr Stoff ventil 34 und der Abflußstutzen 28 werden hierdurch S od. dgl. in dem Behälter 10 befindet, ist das Ababgestützt, tind es werden hohe Beanspruchungen in sperrventil 34 geschlossen, um den Innenraum des der Verbindung zwischen dem Abflußstutzen und Behälters und den Abflußstutzen 28 nach außen hin der Bodenplatte des Behälters an dem Ausschnitt abzuschließen und um Leckverluste zu vermeiden. 30 vermieden. Gleichzeitig erreicht man damit, daß Eine Dichtplatte 84 ist, solange der Behälterinhalt die Lage des Absperrventils gegenüber Entlade- io nicht abgezogen wird, an der Innenfläche 86 des Vorrichtungen stets genau eingehalten wird. Verbindungsstückes 68 angeordnet, und zwar so, daß
Aus F i g. 3 ist ein Absperrventil 34 ersichtlich. sie die Durehgangsöffnung 70 abdeckt. Die Dichtdessen Absperrorgan 42 vorzugsweise als Kugel aus- platte besteht vorzugsweise aus einem flexiblen, gebildet ist, die drehbar in dem Ventilkörper 40 elastischen Werkstoff wie beispielsweise Kunststoff, gelagert ist. Ein Griff 44 ist an einer Welle 46 15 Das Verbindungsstück wird auf den Gewindestutzen befestigt, die aus dem Ventilkörper 40 herausragt 52 aufgeschraubt, bis die Dichtplatte zwischen der und deren inneres Ende mit der Kugel verbunden Stirnfläche 62 des Gewindestückes und der Innenist, so daß eine Drehung des Griffes eine entspre- fläche 86 des Verbindungsstückes zusammengedrückt chende Drehung der Kugel bewirkt. Ein erster wird, um so eine Verschmutzung der Rohrverbin-Flansch48 bildet den dem Behälter 10 zugewandten ao düngen und des Absperrventils selbst zu vermeiden. Teil des Abspenventils 34, und ein zweiter Flansch Das Verbindungsstück kann auf dem Absperrventil 50. an dessen Außenseite ein Gewindestutzen 52 durch Anziehen der Feststellschraube 80, wie oben einstückig mit dem Flansch ausgebildet ist. bildet beschrieben, verriegelt werden,
die von dem Behälter abgewandte Seite des Absperr- Um einen Behälter zu entleeren, wird zunächst das ventils. Die Schrauben 36 verbinden die Flansche 48 35 Verbindungsstück 68 von dem Gewindestutzen 52 und 50 mit dem Ventilkörper 40 und befestigen diese einschließlich der Dichtplatte 84 abgenommen. Statt Teile gleichzeitig an dem Montageflansch 32 des Ab- der Dichtplatte 84 wird sodann bei dem Ausfühflußstutzens 28. Zwischen dem ersten Flansch 48 rungsbeispiel nach den F i g. 2 bis 4 an der Innen- und dem Anschlußflansch 32 ist eine Ringdichtung fläche 86 des Verbindungsstückes 68 ein Dichtring 8fi 54 angeordnet, um ein Ausströmen des Behälter- 30 angeordnet, worauf man das Verbindungsstück 68 inhalts zwischen den beiden Flanschen zu vermeiden. auf den Gewindestutzen 52 aufschraubt (vgl. Fig. 3
Zwischen den Flanschen 48 bzw. 50 und dem und 4). Die Innenfläche 86 des Verbindungsstückes
kugelförmigen Absperrorgan 42 sind jeweils Dich- 68 und die Stirnfläche 62 des Gewindestutzens 52
tungsringe 56 angeordnet, um ein Ausströmen des bilden nun eine Stopfbuchsenbrille, in der dtr Dicht-
Behälterinhalts in das Innere des Ventilkörpers 40 35 ring 88. vorzugsweise ein O-Ring aus Gummi od. dgl.
durch Spalte zwischen dem Absperrorgan und den angeordnet ist. Eine Saugpumpe92 (vgl. Fig. 2)
Flanschen zu verhindern. Auf diese Weise wird ein weist ein zylindrisches Abzugsrohr94 (Fig. 4) auf.
abgedichteter Durchgangskanal 58 gebildet der sich das nun in die Durchgangsöffnung 70 des Verbin-
von dem einen bis zu dem anderen Ende des Ab- dungsstückes 68 sowie in die Durchgangsöffnurg 60
Sperrventils durch dieses hindurch erstreckt. Eine 40 des Gewindestutzens 52 bis in die Nähe des kugel-
Durchgangsöffnung 60 in dem Gewmdestutzen 52 förmigen Absperrorgans 42 des Absperrventils 34
weist den gleichen Durchmesser wie die Bohrung des einschiebbar ist. Die Saugpumpe kann aber auch
kugelförmigen Absperrorgans 42 auf und endet an innerhalb des Abzugrohres angeordnet sein, wobei
einer Stirnfläche 62 des Gewindestutzens. sich die Pumpe im weiteren Verlauf des Einschieb-
An dem Gewindestutzen 52 ist außen ein Gewinde 45 Vorganges teilweise oder ganz an dem kugelförmigen
64 angebracht, das zum Eingriff mit dem Innengewinde Absperrorgan 42 vorbei in den Abflußstutzen 28
66 eines Verbindungsstückes 68 bestimmt ist, das hinein erstreckt.
einen etwa U-förmigen Querschnitt aufweist, sowie Nach dem Einführen des Abzugsrohres wird das eine Durchgangsöffnung 70 mit einem Durchmesser, Verbindungsstück 68 erneut angezogen, um den Spalt der dem der Durchgangsöffnung 60 entspricht. Das 50 der Stopfbuchsenbrille weiter zu verringern und den Verbindungsstück 68 ist mit radial nach außen wei- Dichtring 88 damit so weit zusammenzudrücken, daß senden Stegen 72 versehen, um zum Aufschrauben er in den Durchgangskanal 58 vorspringt und so auf den Gewmdestutzen 52 die nötige Griffigkeit zu den Außenmantel des Abzugsrohres 94 erfaßt Hierschaffen. Eine Umfangsnut 74 an der Außenfläche durch wird der kreisförmige Spalt zwischen dem des Verbindungsstückes 68 enthält einen gleitend ss Außenmantel des Abzugsrohres 94 und der Innenangebrachten Sprengring 76, der mit einer Kette 78 wand der Bohrung 60 des Gewindestutzens 52 abgeverbunden ist, die ihrerseits an dem zweiten Flansch dichtet. Nun kann das Absperrventil 34 geöffnet und 50 befestigt ist, um zu vermeiden, daß das Verbin- das Abzugsrohr 94 durch das kugelförmige Absperrdungsstück 68 verlorengehen kann, wenn es von organ 42 und den Abflußstutzen 28 hindurch bis in dem Gewmdestutzen 52 gelöst ist 60 den Innenraum des Behälters 10 geschoben werden
Im äußeren Bereich des Verbindungsstückes 68 ist (Fig. 2). Bei geöffnetem Absperrventil übernimmt
eine in axiale Richtung zeigende Feststellschraube 80 der Dichtring 88 die erforderliche Abdichtung des
in einer entsprechenden Gewindebohrung angeord- Abflußstutzens 28, so daß keine Leckverluste ent-
net Die Außenfläche des zweiten Flansches 50 stehen können, falls es sich bei dem Behälterinhalt
enthält eine oder mehrere (in den Fig. 3, 4 und 5 55 um eine Flüssigkeit handelt, die unter dem Einfluß
dargestellte) Einkerbungen 82, in welche die Fest- ihres hydrostatischen Druckes durch undichte Stellen
Stellschraube eingreifen kann, wenn das Verbin- hindurchlecken kann,
dungsstück auf den Gewindestutzen 52 aufgeschraubt Das Verbindungsstück 68 kann nun noch weiter
auf den Gewindestutzen52 aufgeschraubt werden, Inhalts verhindert. Ein flexibler, in Fig. 5 nicht
um die Abdichtung zwischen dem Abzugsrohr 94 dargestellter Schlauch wird dann an dem zylindri-
und dem Dichtungsring 88 noch weiter zu verbessern, sehen, vorspringenden Teil des Anschlußstückes 96
insbesondere d&rfrt, wenn ein hydrostatischer Druck befestigt.
seitens des Behälterinhalts besteht. Dann kann das S Aus Fig. 6 ist ein drittes Ausführungsbeispiel Verbindungsstück 68 in der erreichten Lage mittels ersichtlich, mit dem veranschaulicht wird, daß sich der Feststellvorrichtung 80 verriegelt werden. die Vorrichtung mit dem Absperrventil 34, dem Das andere Ende der Saugpumpe 92 ist an Lei- Gewindestutzen 52 und dem Verbindungsstück 68 hingen zur Weiterleitung des Behältennhalts an sei- auch zum Anbringen eines als Drehzapf enanschlußnen Bestimmungsort angeschlossen. Die Saugpump« io stück ausgebildeten AnschlußstUckes 100 eignet, das 92 wird nun eingeschaltet, um den Behälter zu abdichtend mit dem Gewindestutzen 52 und dem entleeren und seinen Inhalt an den jeweils ge- Verbindungsstück 68 in der gleichen Art verbunden wünschten Ort zu fördern. Nach Beendigung des ist, in der das in Fig. 5 dargestellte Anschlußstück Entleerungsvorganges werden die oben beschriebenen 96 mit dem Gewindestutzen und dem Verbindungs-Schritte zur Einführung des Abzugsrohres in den is stück verbunden ist. Ein Schnellverschluß 104 beBehälter in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt, um festigt einen flexiblen Schlauch 106, der zu dem die Saugpumpe 92 einschließlich des Abzugsrohres 94 Bestimmungsort für das Material dient, das aus dem von dem Absperrventil 34 zu trennen und dabei ein Behälter abgezogen werden soll, an dem vorMehen-Ausströmen von etwa auf den Boden des Behälters den Ende 102 der hier betroffenen Schlauchkupplung, verbleibender Flüssigkeit od. dgl. zu verhindern. Der ao Diese Ausführungsform ermöglicht die Verbindung Durchgangskanal 58 des Absperrventils 34 wird so- des Schlauches mit dem Absperrventil 34 mit ein?™ dann mit der wieder in das Verbindungsstück 68 Minimum an Arbeite- und Zeitaufwand unter gleicheingelegten Dichtplatte 84 verschlossen, und der zeitiger Herstellung einer dichten Verbindung, wob. i Behälter kann erneut mit Stoff, der gelagert oder Leckverluste von Behältermaterial vermieden werder transportiert wurden soll, gefüllt werden. Die Rohr- i5 Die in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausfiihverbindungen und das Absperrventil bleiben durch ningsformen eignen sich insbesondere für Flüssi?- die Dichtplatte 84 vor Verunreinigungen geschützt. keiten niedriger Viskosität, bei denen keine Sau.-Aus F i g. 5 ist ersichtlich, daß das Absperrventil pumpe zum Entfernen aus dem Behälter erforderü«!. 34 einschließlich des Gewindestutzens 52 und des ist und die beispielsweise allein unter der Wirkung Verbindungsstückes 68 auch zum Anschließen an- 30 der Schwerkraft ausfließen. Hierdurch wird deutlich. derer Rohre zum Abfördern des Behälterinhalts daß das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen verwendet werden kann. Ein Anschlußstück96 weist Vorrichtung entsprechend den Fig. 1 bis 4 äußer-t einen radial nach außen stehenden Flansch 98 an vielseitig verwendbar ist.
einem seiner Enden auf und wird durch die Durch- Es bedarf keines besonderen Hinweises, dafl gangsöffnung 70 in das Verbindungsstück so einge- 35 Abänderungen in der Ausbildung der Vorrichtung führt, daß der zylindrische Teil des Anschlußstückes ohne weiteres möglich sind, insbesondere im Hin 96 aus dem Verbindungsstück hervorsteht und der blick auf die Konstruktion des Absperrventils und sich radial nach außen erstreckende Flansch 98 an des Verbindungsstückes. Es kann beispielsweise der Innenfläche 86 des Verbindungsstückes 68 an- wünschenswert sein, den Abflußstutzen mit einer liegt. Der Dichtring 88 wird neben dem Flansch 98 40 Rohrverschraubung statt einer Flanschverbindung eingelegt, und das Verbindungsstück 68 wird nun zu versehen. In diesem Falle würde der dem Behälauf den Gewindestutzen 52 aufgeschraubt. Nachdem ter 10 zugewandte erste Flansch 48 des Absperrdie so gebildete Stopfbuchsenbrille 90 genügend ventils 34 mit einem (in den Zeichnungen nicht darangezogen ist so daß der Flansch 98 des Anschluß- gestellten) Gewindeteil versehen sein, das im Stückes 96 gegen die Stirnfläche 62 des Gewinde- 4S wesentlichen wie der Gewindestutzen 52 gestaltet Stutzens 52 gedrückt wird, ist eine dichte Verbin- wäre und das sich zum Eingriff mit dem Gewinde dung hergestellt die das Ausströmen des Behälter- des Abflußstutzens eignet
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. einen am Behälterboden angeordneten und mit einem
    Patentansprüche· Absperrventil verschließbaren Abflußstutzen unter
    der Wirkung des hydrostatischen Druckes der
    1. Vorrichtung zum Abziehen viskoser Flüssig- Flüssigkeit oder des Stoffes einfach ablaufen zu keiten aus einem Behälter mit einem Absperr- 3 lassen, selbst wenn der Querschnitt des Abllußventil und an dem Absperrventil befestigbaren Stutzens verhältnismäßig weit ist, sei es, da3 die Rohrverbindungen, gekennzeichnet durch für das Entleeren des Behälters notwendige Zeit eine derartige Ausbildung, daß ein Abzugsrohr verringert werden soll, sei es, daß dessen Entleerung (94) mit Saugpumpen (92) in die Rohrverbindun- durch den hydrostatischen Druck allein überhaupt gen (50, 52, 68) durch das Absperrventil (34) io nicht möglich ist. Um das Abfließen des Behälterhindurch bis in den Behälter einschiebbar ist. inhalts zu erleichtern, kann man das Saugrohr einer
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch Pumpe in den Abflußstutzen des Behälters einführen, gekennzeichnet, daß die Rohrverbindungen (50, um den Behälter so schnell zu entleeren. Dabei muß 52, 68) aus einem Gewindestutzen (52) und man das Saugrohr der Pumpe durch das geöffnete einem auf diesen aufschraubbaren Verbindungs- 15 Absperrventil hindurchschieben, wodurch bei herstück (68) in derartiger Ausbildung bestehen, kömmlichen Absperrventilen regelmäßig große Ausdaß ein zwischen benachbarten Innenflächen (62, Stromverluste bedingt würden.
    86) dieser Bauteile elastisch zusammendrück- Eine bekannte Vorrichtung (französische Patentbarer Dichtring (88) als Stopfbuchsendichtung schrift 718 942) der eingangs genannten Art dient auf das einschiebbare Abzugsrohr (94) wirkt, 20 dazu, einen Brenner mit einer genau dosierbaren und die miteinander fluchtenden Durchgangs- Menge Heizöl aus dem zur Heizöllagerung bestimmöffnungen (42 a, 60, 70) des Absperrorgan (42) ten Behälter zu versorgen. Hierzu weist die Vordes Absperrventils (34), des Gewindestutzens (52) richtung einen mit eieem Absperrventil verschließ- und des Verbindungsstückes (68) ein leichtes baren Abflußstutzen auf, wobei in die an dem Einschieben des Abzugsrohrs (94) zulassen. «5 Absperrventil befestigbaren Rohrverbindungen ein
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2. da- Filter mit einem daran angeschlossenen Rückschlagdurch gekennzeichnet, daß zum Schutz der Rohr- ventil eingesetzt ist. Die Durchströmquerschnitte verbindungen (50, 52, 68) und des Ventils (34) sind dem Zweck der Vorrichtung entsprechend mit an Stelle des Dichtringes t88) eine Dichtplatte einem sehr kleinen Durchmesser versehen. Mit dieser (84) zwischen den Innenflächen C62, 86) fest- 30 Vorrichtung lassen sich nur Flüssigkeiten mit gerinklemmbai ist. ger Viskosität aus einem Behälter austragen. Auch in
    4. Vorrichtung nach einem oder mehreren diesem Fall würde die Ausströmgeschwindigkeit sehr der vorstehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch klein sein, so daß diese bekannte Vorrichtung nicht gekennzeichnet, daß das Absperrventil (34) von zum Austrag viskoser Flüssigkeiten und fließfähiger einem Ventilstützglied (38) gehalten ist, das aus 35 Stoffe aus einem Behälter dienen Kann, wenn es einem Teil (16) eines Stützgerüstes für den darauf ankommt, den Austrag möglichst schnell Behälter (10) besteht. durchzuführen. Dies ist letztlich darauf zurück-
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, da- zuführen, daß die bekannte Vorrichtung lediglich durch gekennzeichnet, daß eine Feststellvorrich- dazu dient, dem angeschlossenen Brenner sehr kleine tung (80) zur Vermeidung einer unbeabsichtigten 40 konstante Mengen pro Zeiteinheit zuzuführen.
    Relativbewegung zwischen dem Verbindungs- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, stück (68) und dem Absperrventil (34) vorge- die eingangs genannte Vorrichtung so auszubilden, sehen ist. daß auch hochviskose Flüssigkeiten und fließfähige
    6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Stoffe rasch aus dem Behälter abgezogen werden vorstehenden Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet 45 können. Die Vorrichtung soll in der Handhabung durch ein als Kugel (42) ausgebildetes Absperr- einfach sein und wenig Herstellungs- sowie Warorgan des Ventils (34). tungskosten erfordern.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, da- Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß durch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück eine derartige Ausbildung der Vorrichtung vorpe-(68) und der Gewindestutzen (52) derart ausge- 5" sehen, daß ein Abzugsrohr mit Saugpumpen in die bildet sind, daß an Stelle des Abzugsrohres (94) Rohrverbindungen durch das Absperrventil hindurch auch ein Anschlußstück (96 oder 100) an- bis in den Behälter einschiebbar ist.
    schließbar ist, indem dessen Endflansch (98) Diese Ausbildung, die das Einschieben eines
    zwischen den Innenflächen (62, 86) des Gewinde- Abzugsrohres mit Saugpumpen bis in den Behälter Stutzens (52) und des Verbindungsstücks (68) 55 hinein zuläßt, ermöglicht es, den Behälterinhalt unter Zwischenschalten einer Dichtung (88) fest- unmittulbar dem Saugdruck von Saugpumpen zu klemmbar ist. unterwerfen, die an der Entladestelle des Behälters
    stationiert sind und die mit dem einschiebbaren
    Abzugrohr verbunden sind. Dadurch wird eine sehr
    60 schnelle Entleerung von Behältern ermöglicht, auch wenn es sich um hochviskose Flüssigkeiten oder nur
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ab- schwer fließfähige Stoffe handelt. Dadurch, daß ziehen viskoser Flüssigkeiten aus einem Behälter lediglich eine Ausbildung des Absperrventils und der mit einem Absperrventil und an dem Absperrventil Rohrverbindungen vorzusehen ist, die das Einschiebefestigbaren Rohrverbindungen. «5 ben des Abzugsrohres gestatten, wird eine in der
    Um einen mit einer viskosen Flüssigkeit oder mit Herstellung billige und hinsichtlich der Wartung einem fließfähigem Stoff gefüllten Behälter zu ent- anspruchslose Ausbildung der Vorrichtung erreicht, leeren, grnügt es oft nicht, den Behälterinhalt durch Nach einer sehr vorteilhaften Weiterbildune der

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